Ländlich wohnend - Laufen Euch auch so viele Tiere vor das Auto?

    • (1) 19.11.16 - 21:51

      Die vergangenen Jahre ist mir das nie passiert, doch dieses Jahr laufen mir plötzlich binnen 4 Monaten drei Tiere vor das Auto. Alle auf der Schnellstraße.

      Ist das der Durchschnitt oder abnormal? Ich meine, welche Erfahrungen habt ihr mit Tieren vor Eurem Auto? Und welche Tiere sind das idR. und wann (früh, mittags, abends, nachts)?

      • Die meisten Tiere sind in der Dämmerung und der Dunkelheit unterwegs. Herbst und Frühjahr sind dabei auch verstärkte Zeiten.

        Ich bin vor der Elternzeit mehrmals die Woche durch den Wald gefahren und dabei habe ich immer das Radio ausgemacht um mich besser zu konzentrieren und auch wenn mich alle Autofahrer jetzt hassen, ich fahre an den heiklen Stellen lieber etwas zu langsam.

        In zwei Jahren hatte ich 3 Vollbremsungen und musste mehrmals abbremsen. Meistens waren es bei mir Hirschkühe, ab und zu Rehe und Füchse sehe ich manchmal am Rand stehen.

        Ich hab nur einmal ein Tier erwischt und das war eine Eule, die im Tiefflug gegen meine Scheibe geknallt ist. Armes Vieh. Da war leider nichts mehr zu machen. Es tat mir so Leid.

        • " Die meisten Tiere sind in der Dämmerung und der Dunkelheit unterwegs. Herbst und Frühjahr sind dabei auch verstärkte Zeiten."

          Genau. Man hat das immer in der Dämmerung oder allg. Dunkelheit im Hinterkopf. Mir aber lief im Sommer und am frühen Nachmittag das Reh vor´s Auto. Das überrascht einen dann doch so ziemlich#schwitz

          • Letztendlich kann das halt leider immer passieren. Es gibt eben nur Zeiten wo es noch wahrscheinlicher ist. Was nicht bedeutet, dass es Zeiten gibt in denen es gar nicht passiert.

            Naja ... ist wirklich doof. Zumal man manchmal aufpassen kann wie man will. Es gibt Situationen wo man einfach nicht mehr reagieren kann. Neben dem Schaden am Auto, tun mir dann auch die Tiere immer so Leid und noch schlimmer, wenn einem dabei noch etwas passiert.

      Hallo

      Ich wohne sehr ländlich. Vor ein paar Jahren ist mir häufiger was vorstellen Auto gelaufen. Kleinwild. Keine Unfälle, aber schon kritische Situationen. Der Bestand an Hasen und Fasanen ist deutlich geringer geworden, daher auch weniger Unfälle.
      Ich vermute, dass solche Begegnungen, vor allem mit größerem Wild, in waldreichen Gegenden häufiger vorkommen.

      Überfahren habe ich bis dato nur eine Hofkatze die des Winters auf meinem Hinterrad geschlafen hatte :-(

      LG

Hallo,

ja! Ich arbeite einen Abend die Woche auswärts und fahre so gegen 22 - 23 Uhr eine relativ einsame Landstraße durch zwei Waldgebiete heim - drei Wochen hintereinander sprang mir immer ein Fuchs vors Auto. So, wie wenn er auf mich gewartet hätte.

Einmal bin ich in eine Rotte Wildschweine reingefahren - die haben mich glücklicherweise ignoriert. Ich fahre nun schon extra langsam ... Angst habe ich trotzdem irgendwie.

GLG
Miss Mary

Hier psssiert das ständig - Füchse, Rehe, Wildschweine... erwischt hab ich "nur" mal einen Hasen - innerorts, passenderweise direkt vor dem Friedhof...

Hier ist extrem viel Wild unterwegs, gerade in der Dämmerung fährt hier jeder vorsichtig.

  • "Hier ist extrem viel Wild unterwegs, gerade in der Dämmerung fährt hier jeder vorsichtig."

    Bei uns brettern die Leute nur so durch. Auch am Abend. Und damit meine ich vor Allem die Strecke/Schnellstraße auf der mir am hellichten Tag(!) ein Reh vor´s Auto rannte. Warum dort noch kein Wildwarnschild steht ist mir ein Rätsel. Werde das wohl noch durchsetzen.

Hallo!

Ich bin auf einem einödhof aufgewachsen und wohne auch jetzt sehr ländlich, dementsprechend passiert mir das auch öfter.

Ich muss aber sagen man weiß doch, dass in der Dämmerung und nachts Tiere vermehrt aktiv sind und muss halt dann dementsprechend vorsichtiger fahren.

Und noch was: was im meinen Augen gar nicht geht sind Vollbremsungen oder Ausweichmanöver weil einem ein Tier vors Auto läuft, gerade auf Landstraßen.
Innerorts ok, da fährt man langsamer und kann das dementsprechend besser kontrollieren.
Aber außerorts, selbst mit 70-80 km/h kann das richtig ins Auge gehen und da wo ich mein eigenes oder das Leben anderer Verkehrsteilnehmer gefährde muss Schluss sein mit tierliebe!

Hier gab es schon öfter Fälle wo Leute einem Tier ausweichen wollten und deswegen im graben gelandet oder an einen Baum gefahren sind oder, der schlimmste Fall, in den Gegenverkehr.

Lg waldfee

  • (15) 20.11.16 - 16:00

    Ich glaube nicht, dass es immer ein ausweichen vor einem Tier ist. Oft ist es einfach der Schreck, die die Leute das Lenkrad verreißen lässt.

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