Verkrampfte mich beim Auto fahren was tun?

    • (1) 20.12.16 - 20:36

      Ich weiss wirklich nicht was ich tun kann ,ich mache gerade den Führerschein und bei den fahrstunden verkrampfe ich mich total, wenn ich xen lenker kommplett drehen muss hab ich noch probleme damit ,der fahrschullehrer musste mir ins lenkrad reingreifen u d ich hab dann dagegen gedrückt .
      Ich were fast in ein bach gefahren.ich mache es nicht mit absicht es geschieht in mein unterbewusst sein. Er sagt ich habe betong in den händen wie es nicht mal ein mann hat.
      Dass mit dem dagegenlenken ich habe angst, ich mache ea ja nicht mit absicht.
      Für die kuplung habe ich auch kein gefühl.

      Mein ganzer körper verkrampft sich .was kann ich dagegen machen.

      Ich brauche einen Führerschein aber auch wenn der lehrer anfängt rumm zu schreien dann verkrampfte ich immer mehr.

            • Ja es ist seine Fahrschule

              • Ich würde wohl nochmals die Gebühr bezahlen, als bei so einem idioten durchzufallen. Du wirst es nie lernen, wenn der Fahrlehrer so nen Druck ausübt. Du kommst aus diesem Teufelskreis nicht raus. In meiner Gegend gibt es einige Fahrschulen, die gar keine anmeldegebühr haben. Frag doch mal nach.

      (7) 21.12.16 - 05:20

      Hallo,

      wenn du die Anmeldegebühr nicht noch einmal zahlen willst, nicht die Fahrschule wechseln willst, und nicht weiter verkrampfen willst, dann bleibt dir wohl nur noch die Möglichkeit, dich mal tüchtig zur Wehr zu setzen.
      Das könnte zum Beispiel so aussehen, dass du nach einer solchen Fahrstunde deinem Fahrlehrer in aller Seelenruhe mitteilst, dass du nicht gedenkst, noch dafür zu zahlen, dass du angebrüllt wirst und er seine cholerischen Ausbrüche künftig zu unterlassen hat.
      Du bist der Auftraggeber, er nur Dienstleister. Du sitzt prinzipiell am längeren Hebel, vergiss das nicht.

      LG

      P.S.: Wieso kommt mir das mit den schreienden, cholerischen Fahrlehrern nur so bekannt vor?

      • (8) 21.12.16 - 08:48

        Hallo,

        grundsätzlich stimme ich Dir zu, aber glaubst du, dass ein verschüchtertes Mädchen, das eine Angst vor dem Fahrlehrer hat, dass es sich verkrampft, einem Alpha-Tier von Fahrlehrer (hab ich jetzt nicht gelesen, erschließt sich mir aus dem Zusammenhang .... bevor wieder Steine fliegen) gegenübertritt und die Meinung geigt ?

        Wenn er der einzige Fahrlehrer ist, hilft wohl nur ein Wechsel der Fahrschule mit allen Konsequenzen. Ich kenne das von meiner Tochter, mit dem alten Fahrlehrer kam sie einfach nicht klar, in der neuen Fahrschule klappt es mit dem Fahren bestens, ich denke, bis Ende Januar wird sie den Lappen haben.

        LG

        • (9) 21.12.16 - 08:53

          Hallo,

          "wenn du die Anmeldegebühr nicht noch einmal zahlen willst, nicht die Fahrschule wechseln willst, und nicht weiter verkrampfen willst, dann..."

          ;-) ...ist sie ja regelrecht dazu gezwungen, sich zu wehren.
          Die anderen Möglichkeiten kommen für sie ja nicht in Frage, ich wollte ihr nur eine Möglichkeit aufzeigen, wie sie sich aus ihrer gefühlten Hilflosigkeit rausmanövriert.
          Würde einen Wechsel auch vorziehen. Wünschte, ich hätte das damals gemacht, dann hätte ich sicher am Ende weniger Fahrtstunden wegen dem Krakeelhannes gehabt.

          LG

    Hast Du die Möglichkeit mit einer/m Freund/in mal abends auf einen großen Parkplatz zu fahren, um dort ein wenig zu üben?

    Ganz einfache Dinge....Anfahren üben, damit Du ein Gefühl für die Kupplung bekommst, ohne dass Dich jemand noch mehr verunsichert.....extreme langsame Kurvenfahrten (die berühmte 8 fahren) um das "kurbeln" am Lenkrad hin zu bekommen, mit umgreifen, und auch ruhig mal die eine oder andere Rückwärtsfahrt, damit Du erkennst, wie das Fahrzeug reagiert, wenn es mal in die andere Richtung geht.

    Was das "anbrüllen" angeht: Wenn Du beim Fahren so viel Mist baust, dass Dir der Fahrlehrer sogar ins Lenkrad greifen muss, und Du dann auch noch Gegenlenkst, würde ich vermutlich an seiner Stelle auch mal kurz laut werden, da Du Euch Beide damit evtl. in eine WIRKLICH gefährliche Situation bringst.

    Ansonsten gilt hier noch mehr als bei anderen Dingen: Übung macht den Meister !

    Nicht aufgeben !

    • >>>Was das "anbrüllen" angeht: Wenn Du beim Fahren so viel Mist baust, dass Dir der Fahrlehrer sogar ins Lenkrad greifen muss, und Du dann auch noch Gegenlenkst, würde ich vermutlich an seiner Stelle auch mal kurz laut werden,<<<

      Sehe ich auch so.

      Aber hier wird nur auf dem Fahrlehrer rumgehackt.

      • (12) 21.12.16 - 12:51

        Hallo,

        ich würde munkeln, dass der ein oder andere schon so seine speziellen Erfahrungen mit cholerischen Fahrlehrern gemacht hat ;-)
        Ich kenne da persönlich tatsächlich einige Berichte von Freunden, Familie, Kollegen. Immer wieder neue, denkwürdige Anekdoten, die aber oft gleichlautend sind. Auch war ich selbst damals betroffen. Mein ständig ohne Not schreiender, fluchender und pöbelnder Fahrlehrer griff mir auch einmal präventiv, aber ohne konkreten Anlass ins Lenkrad. Als ich ihn nachträglich um Erklärung dafür bat, entschuldigte er sich sogar.

        Natürlich möchte ich nicht alle Fahrlehrer dieser Welt verunglimpfen, aber ich für meinen Teil gebe zu, gewisse Vorurteile zu hegen.

        LG

    Anbrüllen geht gar nicht, soviel pädagogisches Feingefühl muss man auch von einem Fahrlehrer verlangen können. Wenn die Frau tatsächlich so verängstigt und unsicher ist, in Gefahrensituationen das Lenkrad krampfhaft festzuhalten statt loszulassen, gibt es genug freie Plätze, an denen der Fahrlehrer erstmal gefahrlos üben kann, damit sie ein Gefühl für das Fahrzeug bekommt.

    • Weder Du noch ich waren dabei, und was der eine als kurzes Abreagieren einer Situation ansieht, wo man sich selbst erschreckt hat, und dann wieder alles gut ist, sehen das andere gleich als ANBRÜLLEN.

      Das mit dem üben hatte ich ja selbst auch schon vorgeschlagen.....wenn auch ausserhalb der regulären Fahrstunden, da sich manche im Auto ja wirklich anstellen wie der erste Mensch vor dem brennenden Baum.

      Und den Rat, die Fahrschule zu wechseln weil es ja durchaus möglich ist, dass es menschlich einfach nicht passt, kam ja mehrfach schon von anderer Seite. Feingefühl ist nämlich nicht unbedingt jedem Fahrlehrer zu eigen....aber auch das können wir von "hier aus" nur schwerlich beurteilen.

      • Danke für Deine aufschlussreichen Belehrungen, ich habe lediglich meine Meinung aufgrund der Äußerungen der TE kundgetan, der Fahrlehrer hat sicherlich eine andere Sichtweise. Die TE ist aber verängstigt, das ist sicherlich für den weiteren Lernfortschritt nicht gerade förderlich.

        Die Wiederholungen bitte ich zu entschuldigen, Männern im fortgeschrittenen Alter fällt es schwer, bei weitverzweigten Beiträgen den Überblick zu behalten, aber ich werde mich bemühen, in Zukunft Wiederholungen zu vermeiden um das Forum nicht noch weiter zuzumüllen .... ;-)

(17) 21.12.16 - 09:10

Mach mal ein Fahrsicherheitstraining. Gibt doch solche Stellen, wo man Fahren üben kann. Du brauchst erst mal das Gefühl für das Auto und die Angst muss weg. Geh mal in dir rein, was soll/kann passieren deiner Meinung nach, dass dir Angst macht.

(20) 21.12.16 - 12:24

Wechsel die Fahrschule.

Ich versteh nicht, wieso hier alle auf dem Fahrlehrer rumhacken. Würdet ihr ruhig bleiben, wenn jemand euer Auto in den Bach fahren will, euch in potentiell lebensgefährlich Situationen bringt, weil er sich dem verweigert, was ihr ihm beibringen wollt, und da sogar noch aktiv gegenarbeitet? (Gegenlenken, wenn er ins Lenkrad greift, das ist wahnsinnig gefährlich...)

Es ist nunmal nicht jeder für den Umgang mit Angst-"Patienten" geschult. Ist seltsamerweise bei anderen Professionen wie zum Beispiel Ärzten völlig anerkannt, dass man sich dann halt jemanden sucht, der damit besonders gut umgehen kann. Da macht niemanden den nicht-geschulten Arzt dafür verantwortlich, und der riskiert noch nichtmal sein Leben damit.

  • (21) 21.12.16 - 12:55

    Hallo,

    aber nunja, schließlich impliziert der Begriff "Fahrlehrer" nun einmal einen Lehrauftrag; hier sogar nicht einmal einen staatlichen, sondern privaten im Sinne einer Dienstleistung. Und das kleine Einmaleins wird heutzutage in Schulen nicht mehr mit dem Rohrstock reingeprügelt.

    Wenn wir schon beim Vergleichen sind.

    LG

    • (22) 21.12.16 - 13:06

      Es besteht für den Lehrer ja auch keine Gefahr, wenn seine Schüler das Einmaleins nicht lernen oder länger dafür brauchen.

      Worauf ich hinauswollte war mehr, dass ein ungeschulter Mensch halt einfach die Beherrschung verlieren oder auch mal Angst bekommen kann, wenn er durch jemand anderen in Gefahr gerät - Adrenalin und Angst sind nicht zu unterschätzen. Und ich finde das absolut nicht verwerflich.

      Ich habe allerdings auch die Post der TE mehr so verstanden, dass er halt schreit, wenn sie Scheiße baut. Meiner hat das einige wenige Male getan, und ich fand jedes einzelne Mal gerechtfertigt, weil potentiell sehr gefährlich.

      Dass es Fahrlehrer gibt, für die das die Kommunikationsform der Wahl ist, ist mir durchaus auch klar, und da finde ich das auch unmöglich.

Hallo,

Es ist schon etwas her. Ich habe im Dezember 1999 meinen Führerschein gemacht.

Ich habe aber die Fahrschule gewechselt, weil der alte Fahrlehrer mit mir nur geradeaus gefahren ist, dabei hat er Zeitung gelesen und gegessen.

Ich musste beim wechseln, nach 10 Fahrstunden , keine erneute AnmeldeGebühr zahlen. Nur die neu angefallen Fahrstunden und Prüfungsgebühren.
Ruf doch einfach mal bei einer Fahrschule an oder geh vorbei und erkläre dein Problem.

Fragen kostet ja nichts.

Liebe Grüße celest

Hallo

Nei di wärst nicht in den Bach gefahren.

Der Fahrlehrer hat auf seiner Seite ja auch eine Bremse.

Ich denke mir das Du Angst hast

Solange du mit Angst fährst wird das nichts.

Respekt sollte man haben aber keine Angst.

Fahrsicherheitstraining und noch viele, viele Stunden auf einem leeren, grossen Parkplatz, wo du mit jemanden üben kannst.

Was mich bedenklich stimmt: du sagst, du kannst aus finanziellen Gründen nicht wechseln. Aber so, wie du jetzt fährst, sind noch viele Lehrstunden notwendig, für deine Sicherheit und die deiner Mitmenschen - ob Passanten oder andere Autofahrer.

Ausserdem solltest du parallel dazu dein Selbstbewusstsein reflektieren und ggf. daran arbeiten. Du wirst auch nach dem Erhalt des Führerscheins auf völlige Idioten treffen und das darf dich nicht verunsichern, erst recht nicht, wenn du dann potentiell gefährlich reagierst.

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