Aufsichtspflicht im Schwimmbad

    • (1) 06.07.06 - 13:11

      Hallo,

      im Hinblick auf den gestern bei uns im Schwimmbad verunglückten Jungen (7), der ohne seine Eltern im Schwimmbad war, stelle ich mir mal wieder die Frage, wie es sich mit der Aufsichtspflicht im Schwimmbad verhält. Und es interessiert mich, wie andere Eltern das so handhaben.

      Wer hat denn - rechtlich gesehen - die Aufsichtspflicht für Kinder? Das Schwimmbad bzw. der Bademeister? Erwachsene Begleitpersonen? Gibt es Unterschiede im Hinblick auf das Alter oder ob Schwimmer oder Nichtschwimmer?

      Wie auch immer diese Frage beantwortet wird - ich finde das immer sehr schwierig. Ich habe selbst zwei Kinder im Alter von 12,5 Jahren (Schwimmer) und 8 (noch Nichtschwimmer). Die Große geht mittlerweile allein (mit Freunden) schwimmen. Ist sie - rechtlich oder versicherungstechnisch - dafür noch zu jung? Unser Sohn darf nicht allein ins Schwimmbad - ich habe ihn aber hin und wieder schon mal mit einem seiner Freunde und dessen Mutter/Vater gehen lassen. Wer hat dann die Aufsichtspflicht?

      An alle Eltern:
      unabhängig von der rechtlichen und versicherungstechnischen Lage - was macht ihr, wenn ihr mit euren Kindern (nicht Babys, Klein- oder Kindergartenkinder) im Freibad seid? Steht/sitzt ihr die ganze Zeit am Beckenrand und lasst euer (Schul)Kinder (Nichtschwimmer oder auch Schwimmer) nicht aus den Augen?
      (wenn ihr nicht sowieso mit ihnen im Wasser seid)

      Die meisten Eltern, die ich kenne, sitzen/liegen während des Schwimmbadaufenthalts auf ihren Decken weit weg auf der Wiese und sonnen sich etc, während ihre (Schul)Kinder (Schwimmer oder nicht) im Wasser sind. Wenn da was passiert, würden sie es auch nicht schnell genug mitbekommen, obwohl sie im Schwimmbad anwesend sind.....

      Wenn ich mit meinen Kids im Freibad bin, schau ich meist nach meiner Kleinen im Babybecken - dann sehe ich meinen Sohn im größeren Becken auch nicht..... #gruebel

      Wie handhabt ihr das? #kratz

      LG Sabine

      • Hallo Sabine,

        bei uns ist es so das unsere Kinder (7 u. 5 Jahre, beide Nichtschwimmer) nur mit uns oder den Großeltern zum Schwimmen dürfen. Ich gebe zu ich bin da wirklich ängstlich, ich würde es auch nicht zulassen das sie z.B. bei einem Kindergeburtstag zum Schwimmen mitgehen einfach weil ich der Auffassung bin das schon viel zu viele Kinder bei Schwimmunfällen zu Schaden oder gar ums Leben kamen. Pro nichtschwimmendes Kind ein sicher schwimmender Betreuer, diese Regelung werde ich beibehalten bis unsere Kinder sichere Schwimmer sind. Auch drüfen unsere Kinder nicht unbeaufsichtigt im Gartenpool (ca. 50 cm tief) plantschen.

        Wir kommen gerade aus dem Urlaub zurück und dort habe ich oft beobachten können wie einige kleine Kinder (ca. 3-6 Jahre alt und Nichtschwimmer) auf Luftmatratzen in der Badebucht herumpaddelten ohne das die Eltern dabei waren #schock. Ich empfinde das als wirklich fahrlässig! Hauptsache Mami und Papi waren am Ende des Urlaubs brutzelbraun von beiden Seiten #augen

        Wer nun aber die Aufsichtspflicht im Schwimmbad hat kann ich Dir auch nicht sagen. Ich handele da nach meinem Gefühl und beaufsichtige meine Kinder!

        Liebe Grüße
        Kathrin

        • (3) 06.07.06 - 13:42

          An Euch beide:

          Warum können Eure Kinder noch nicht schwimmen? Das ist meiner Meinung nach genauso wichtig wie Laufen lernen. Auf was wartet Ihr noch?
          Ich bin mit 3 Jahren ins Wasser gefallen und wäre fast ertrunken, wenn ich nicht vorher ein bißchen Schwimmen gelernt hätte und mich so wenigstens über Wasser halten konnte, bis mich jemand rausgezogen hat.
          Wenn Ihr mit Euren Kindern schon zum Wasser geht, dann lernt Ihnen doch bitte auch schwimmen!!! Klar gibt das ein Riesengeschrei aber irgendwann werden sie Euch dankbar sein!

          • (4) 06.07.06 - 14:01

            Hallo Angela,

            ich stimme Dir zu, unser Sohn ist auch schon zum Schwimmkurs angemeldet. Dieser startet nach den Ferien.

            Unsere Kinder machen zwar auch so schon einige Züge, aber das ist es ja was ich meine ... auch ein Kind mit Seepferdchen oder ein Schwimmkursabsolvent ist m.E. noch kein sicherer Schwimmer, das bringt erst die Praxis mit sich.

            Leider ist es hier so das es Kurse für Kinder erst ab 6 Jahren gibt.

            • (5) 06.07.06 - 14:37

              Warum muß es immer Schwimmkurs sein und noch dazu nach den Ferien, wenn der Sommer zu Ende ist? Da haben sie ja bis zum nächsten Sommer alles vergessen!
              Nehmt Euch Zeit mit den Kindern und lernt es ihnen selbst! Das ist viel preiswerter als ein Schwimmkurs und außerdem ist es besser selbst mit dem Kind Zeit zu verbringen als es nur irgendwo abzugeben, wo es dann ein Kind unter vielen ist.
              Wir leben hier in der Nähe von Wasser und früher gab es keine Schwimmkurse. Da war es für die Eltern einfach Pflicht, ihren Kindern das Schwimmen selbst beizubringen.

              Und was waren wir doch stolz, als es dann später in der Schule Schwimmunterricht gab und wir schon schwimmen konnten!

              • (6) 06.07.06 - 14:55

                Hallo Angela,

                wie ich schon schrieb machen unsere Kinder bereits einige Schwimmzüge (das haben sie von uns als Eltern gelernt), damit gelten sie jedoch noch lange nicht als Schwimmer.

                In der heutigen Zeit gibt es ja glücklicherweise auch die Möglichkeit in der kälteren Jahreszeit Schwimmen zu gehen, somit werden sie da nichts verlernen.

                Ich wünsche Dir noch einen schönen Tag!
                Kathrin




          (7) 06.07.06 - 15:59

          Auch wenn die Kinder sich indem alter über Wasser halten könne, so haben sie nichts alleine am Wasser zu suchen.
          Sie können reinfallen und mit dem Kopf auf einen stein, dann hätte dir dein geplansch und über wasser halten auch nicht geholfen.
          Im Freibad oder Schwimmbad hüpft ihnen jemand auf den Rücken oder Kopf dann ist es auch vorbei.
          Klar kann es nicht schaden aber fakt ist , wenn was passiert dann meist weil die eltern nicht aufpassen.
          Hätten deine aufgepasst wärst auch nicht ins Wasser gefallen..........

          Sorry, aber ich habe dafür kein Verständnis aber ich bin auch sehr ängstlich.

          gruß Bianca

          (8) 06.07.06 - 18:23

          Hi,

          mein Sohn kann schwimmen - bzw. er weiß, wie´s geht. Er hat einen Schwimmkurs absolviert und sein "Seepferdchen" gemacht. Er schafft einige Züge hintereinander, ist dabei aber noch recht unbeholfen und hektisch. Was wir uns sicher vorwerfen können, ist, dass wir nach dem Schwimmkurs nicht regelmäßig mit ihm Schwimmen gegangen sind, um die Technik zu verbessern und Ausdauer zu üben. Wenn er von selbst schwimmen will, klappt es so einigermaßen. Ich bin mir aber sicher, würde er unbeabsichtigt ins Wasser fallen, geschubst werden oder was auch immer - und dazu noch ins tiefe Becken, wo er nicht stehen kann - er würde vor lauter Panik nicht wissen, wie er sich über Wasser halten kann.

          Dass ein 3-jähriges Kind sich selbst vor dem Ertrinken retten kann, weil es das "ein bißchen gelernt" hat, bezweifele ich aber sehr.... Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass Kinder - auch noch in dem Alter - vor Schreck in eine Art "Schock-Starre" fallen und dadurch erst recht runtersinken wie ein Stein....

          LG Sabine

          • Hallo Sabine,

            das mit der Schock-Starre bei Kindern in diesem Alter stimmt, das habe ich auch schon so beobachtet und gelesen. Wenn ich mich recht erinnere gibt sich das mit ca. 6 Jahren.

            Ich denke wir fahren ganz gut damit wenn wir unsere noch nicht sicher schwimmenden Kinder (also Nichtschwimmer-Kinder) während des ganzen Badespasses beaufsichtigen und dabei sind. Etwas anderes könnte ich mit meinem auch Gewissen nicht vereinbaren.

            Auch weiß ich nicht was es an der Art wie unsere Kinder heute schwimmen lernen auszusetzen gibt. Meine Kinder werden jedenfalls trotzdem das sie auch so schon einige Züge schwimmen können beide einen Schwimmkurs besuchen. Es macht mit gleichaltrigen Kindern bestimmt mehr Spaß als nur mit Mama und Papa. Wenn es dann jemand besser kann wird zudem der kindliche Ergeiz geweckt. Nunja ... jedem sei seine Meinung gegönnt!

            LG
            Kathrin

            (10) 11.07.06 - 09:14

            Manche Kinder verfallen vielleicht in Schockstarre - aber ich bin HIER!!!

            Ich bin mit 3 Jahren im Herbst in einen Pool gefallen, wir kamen gerade von Spielen aus dem Wald - also war ich auch warm angezogen. Das ist jetzt über 30Jahre her aber ich kann mich noch daran erinnern. Ich bin hineingefallen, habe mich hochgepaddelt und an der Stange festgehalten. Dann habe ich wie am Spieß um Hilfe geschrien und wurde rausgefischt. Ich kann mich sogar erinnern, daß ich unter Wasser die Augen offen hatte.

            Ich konnte nicht wirklich schwimmen aber ich wußte, wie ich mich zu verhalten habe, wenn ich ins Wasser falle - das war das, was wir vorher geübt hatten.

            Natürlich machen sich Mama und Papa nicht gerade beliebt, wenn sie versuchen ihren Kindern Schwimmen zu lernen. Das endet meißt mit viel Geheule und Geschrei. Ist ja auch viel bequemer, das dem Schwimmlehrer zu überlassen. Aber ich finde es dennoch notwendig, daß Kinder so früh wie möglich schwimmen lernen.
            Seepferdchen gab es bei uns nicht. (Was muß man dafür tun?)Wir hatten Schwimmstufen. Die erste Schwimmstufe habe ich mit 7 Jahren in der Ferienbetreuung gemacht. Dafür mußte ich 100m schwimmen und einen Kopfsprung machen. - Der Kopfsprung war das Schwierigste daran! #freu

    (11) 06.07.06 - 13:36

    Hallo!

    Lasst eure Kinder einen Schwimmkurs absolvieren! Ich hab in meiner ganzen Kindheit nicht von so vielen Badeunfällen mit Kindern gehört wie jetzt in diesem einen Sommer. Kinder müssen schwimmen lernen, die können sonst schon im Nichtschwimmer ertrinken!

    Dann stellt sich so eine Frage auch nicht. Man darf nicht erwarten, dass die paar Bademeister oder Rettungsschwimmer alle Massen an Kindern überblicken können, vor allem fällt denen nicht auf, wenn ein bestimmter Kopf verschwindet. Die Eltern müssen schon aufpassen ,wo ihre Kinder sind.

    LG
    Steffi

    • (12) 07.07.06 - 08:59

      Da hast du recht - es wird Zeit dass unser Sohn sein Bronze-Abzeichen macht. Erst ab da würde ich ein Kind als "Schwimmer" bezeichnen und mir nicht mehr soviel Sorgen machen....

      Schwimmen kann er ja - ein paar Züge (Seepferdchen). Ist vielleicht besser als gar nichts, reicht aber im Notfall mit Sicherheit nicht....

      LG Sabine

Wie das rechtlich aussieht, weiß ich nicht.

Meine Tochter ist jetzt 6 Jahre alt und hat ihr Seepferdchen. Sie kann schwimmen aber ich würde sie zur Zeit NIE unbeauftsichtigt schwimmen lassen, weil mir ihre Schwimmkünste noch zu unsicher sind. Selbst im Nichtschwimmerbecken sitze ich am Rand, wenn ich nicht selber mit rein will und habe BEIDE Augen drauf. Erst wenn ich ICH mir ganz sicher bin, dass meine Tochter sich sicher im Wasser bewegen kann, werde ich sie auch ohne meine Aufsicht zum Schwimmen gehen lassen. Aber das wird noch dauern!

LG
Contenance

  • Genauso sehe ich das auch! Schwimmkurs und Seepferdchen sind vielleicht die Grundvoraussetzung, aber mehr auch nicht. Das Kind muß ich allein sicher im Wasser bewegen können, vorher gehen sie ganz sicher nicht ohne uns zum Schwimmen.

    LG
    Kathrin

(15) 06.07.06 - 14:46

Hallo Sabine,

ich habe es so gehandhabt:
bis mein Sohn nicht sicher schwimmen konnte, da war er so 8,5 Jahre durfte er weder ohne mich (oder einen anderen Erwachsenen meines Vertrauens) ins Schwimmbad, noch ohne Aufsicht ins Becken. Genauso habe ich maximal 1 befreundetes Nichtschwimmer-Kind mitgenommen.

Im Hallenbad bei uns ist ab und zu ein Spielenachmittag, da dürfen di Kinder ohne Aufsicht ab 7!!! Jahren, wenn sie schwimmen können mitmachen. Das ist mir persönlich zu früh.

Mein Sohn wird dieses Jahr 11 und darf seit letztem Jahr alleine mit seinen Kumpels ins Schwimmbad (Freibad). Vorher war ich dabei, habe aber seit er schwimmen kann nur als Fahrer und Futterstelle gedient, d.h. ich war nicht immer mit im Becken dabei.

LG Sanne

(16) 07.07.06 - 00:31

Hi Sabine

Die Schwester meines Freundes ist nun 11. Wir haben sie mal mitgenommen an den Badeweiher. Da war sie 9. Ich war schon schwanger. Alleine hätte ich sie daher auch nicht mitgenommen.
Da ich da nicht soo flink mehr war und mit meinem Bauch nicht wirklich hätte helfen gekonnt. Also durfte sie nur mit, wiel mein Freund guter Schwimmer ( ich im normalen Zustan auch wieder ) ist.

Wir hatten sie die ganze Zeit im Auge. Aber ins Wasser wollte sie eh nicht so Recht, da sind ja Fische und Algen im Wasser #augen

Dann hat er noch eine Schwester genauso alt wie ich, Bruder 31, Vater 52. Die können auch nicht schwimmen. Das versteh ich nicht. Mein Ex Freund konnte auch nicht schwimmen.

Ich würde meine Tochter nur alleine schwimmen lassen gehen, wenn sie schwimmen kann, Freundinnen dabei sind die auch schwimmen können und wenn ich sicher bin, dass sie keinen Blödsinn machen ( Teenis die Alkohol trinken und am Weiher hocken ).

Ich konnte zwar schon mit 5 schwimmen, aber alleine schwimmen ging ich erst mit 13. Und dann auch nur mit einer Gruppe Teenis. Damals meine Clique. Alle konnten schwimmen.

So werd ich das auch handhaben. Wenn sie mit 6 oder 7 noch nicht schwimmen kann, dann geh ich mit. Nehme auch nur ein Nichtschwimmer Kind mit und setze mich dann neben das Becken. Bei uns im Strandbad ist das so, dass genau an den Becken Liegemöglichkeiten sind. Dann kann ich eben kein Buch lesen oder mich bräunen. Immerhin hab ich dann die Aufsicht für mein Kind und wenn der Fall dann noch für ein weiteres Kind welches dann nicht schwimmen kann.

Aber ich habe vor sie einen Schwimmkurs machen zu lassen sobald sie in die Grundschule kommt damit sie dann auch mit 6 schwimmen kann. Mit lasse ich sie nur mit Bekannten bei denen ich weiß, dass sie nach ihr sehen und sich nicht weit weg legen oder was anderes tun als auf sie aufzupassen.
Bin ich mir nicht zu 100% sicher, dass die Personen das 200 %ig erfüllen, dann geh ich mit oder sie kann eben nicht mit. So komisch wie es sich anhört ( handelt sich eigentlich "nur" um schwimmen gehen ) vertraue ich ja in dem Moment den Leuten mein Kind und desse Leben an.

LG

J.

  • Ja, so in etwa handhaben wir das auch. Unser Sohn soll auf jeden Fall noch in diesem Jahr sein Bronze-Abzeichen machen. Er bekommt ab der 3. Klasse jetzt sowieso Schwimm-Unterricht im Rahmen des Sport-Unterrichts. Die Schule hat ein eigenes Schwimmbad. Und Ziel ist, dass alle Kinder bis zum Ende des 3. Schuljahres alle ihr Bronze-Abzeichen haben. Vielleicht werden wir das aber auch schon vorher in der Schwimmschule machen.

    So lange werde ich ihn ab sofort auch immer zum Schwimmbad begleiten und ihn nicht mehr mit anderen mitgehen lassen. Ist mir doch sicherer. Naja, mit einem 8-jährigen Nichtschwimmer und einem Kleinkind bin ich dann ja die ganze Zeit nur mit Beaufsichtigen beschäftigt und habe selbst nicht viel vom Schwimmbad-Besuch, aber da muß ich das Sonnenbaden und den Schwimm-Genuss für mich eben noch mal ca. 10 Jahre verschieben.... ;-)

    LG Sabine

    • Hi Sabine

      Nee, 10 Jahre doch nicht ;-)

      Aber wenigstens so lange bis du weißt, dass er gut schwimmt, nicht am Becken rum rennt und sich so verantwortungsbewusst verhält, dass du keine Angst mehr haben musst.

      Lieber verzichte halt so lange auf Sonnenbaden oder brutzeln lassen. Aber in 10 Jahren ist er ja schon 18. #freu

      Ich würde dir raten ihn bis zu seinem 12 Lebensjahr zu begleiten und ihn dann seiner Clique zu überlassen. Oder bis er 13 ist.

      LG


      J.

      • Hihi... ich fürchte, das mit den 10 Jahren ist aber doch so... Hab´ nämlich noch ´ne Lütte und die ist erst 2! #aha ;-)

        Naja, zum Glück gibt´s ja auch noch den Papa, die Omas und Opas, Tanten usw., die auch gern mit ins Schwimmbad gehen und aufpassen!

        LG Sabine

        • #aha

          Achso #hicks

          Ja dann stimmt es mit den 10 Jahren ;-)

          Aber ich denke du kannst sie schon jemanden mal anvertrauen, wenn der oder diejenige halt eben veratnwortungsbewusst mit dem Kind umgeht und sich eben nicht ans andere Ende vom Schwimmbad sonnen legt oder einen dicken Schinken zum Lesen dabei hat.

          LG

          J.

Hallo,
also ich denke schon das die Aufsichtspflicht im Schwimmbad in erster Linie die Eltern haben,natürlich erst recht wenn ich weiß das mein Kind noch nicht schwimmen kann.Ich handhabe das so:
Steven ist 12 Jahre alt und kann schwimmen seid er 5 ist,erdurfte mit 6 alleine ins Wasser mit der Option im Nichtschwimmer zu bleiben.Hat immer super geklappt und ich konnte mich auch 100% auf Ihn verlassen das er dort bleibt wo er hin darf.
Mein zweiter Sohn war etwas faul und hat erst mit 8 sein Seepferdchen gemacht,dann durfte er ins Nichtschwimmer.Inzwischen kann er klasse schwimmen mit seinen 9 Jahren und der 5Meter Turm ist auch nicht mehr sicher vor Ihm.
Kim hat ihr Seepferdchen mit 5 Gemacht und Freischwimmer mit 51/2 ,sie darf also ins Nichtschwimmer und darf auch auf die Wasserrutschen aber ins Schwimmer nur wenn ich dabei bin,auch nur dann darf sie vom 1er und 3er springen.
Joanna ist 4 und kann die Grundbewegungen und sich einige Züge über Wasser halten sie darf ins Babybecken alleine aber ins Nichtschwimmer nur mit mir oder ihrem großen Bruder.Rutschen darf sie allerdings auch aber nur wenn ich unten stehe um sie einzusammeln.
Ich habe meine Kids auch bewusst alleine rutschen lassen ,mit sie die Erfahrung machen wie es ist ins Wasser zu rauschen und dann losschwimmen zu müssen,ich war da und hätte jederzeit eingreifen können,nach 2x rutschen,großen Augen und nem Mund voll Wasser haben sie sehr schnell begriffen das sie sich bewegen müssen um über Wasser zu bleiben.Klappt prima und ich weiß das meine Kids sich alle an die Grenzen halten die ich Ihnen gesetzt habe,sonst kann es nämlich schnell das letzte Mal Schwimmbad gewesen sein.
LG Kimchayenne

#danke für eure Antworten!

Leider weiß ich nun immer noch nicht, wie die Haftungsfrage aussieht.... Es ist ja klar, dass man daran eigentlich erst mal noch nicht denkt, da die Prävention ja das allerwichtigste ist. Was nützt es mir, dass ich weiß, ich habe meine Aufsichtspflicht nicht verletzt, wenn mein Kind tot ist..... #schock

Dennoch interessiert es mich, denn es kann ja auch sein - wenn dann trotz aller Vorsichtsmaßnamen doch was passiert ist - dass es kein tödlicher Unfall ist, sondern das Kind ein lebenslanger Pflegefall ist. Und spätestens dann MÜSSEN sich alle Beteiligten mit der Haftungsfrage auseinandersetzen, wegen der "Folgekosten". So traurig das dann auch ist..... :-(

Dies trifft ja auch nicht nur auf Schwimmen-Gehen zu, sondern auf alle anderen Situationen, wenn die Kinder bei Freunden zum Spielen sind oder man selbst "fremde" Kinder zu Hause hat. Oder wenn die Kinder allein mit dem Fahrrad unterwegs sind, und so weiter....

Kennt sich da niemand aus? #kratz

LG Sabine

  • (23) 09.07.06 - 14:11

    Hallo Sabine,

    wir hatten zu dem Thema mal ein Gespräch mit unserer Bademeisterin des hiesigen Freizeitbades.

    Lt. ihrer Auskunft schicken Sie Kinder unter 12 - wenn sie merken, das diese ohne Begleitung im Bad sind - wieder nach Hause.

    Allerdings weiß ich das die Praxis wirklich anders aussieht. Ich kenne Eltern, die schicken ihre 9-jährigen Mädchen allein ins Bad, weil sie zu faul sind mitzufahren. Ich bin wohl mehr der ängstliche Typ - ich hätte bei sowas keine ruhige Minute.

    Meine Kinder mussten/ bzw. durften im Alter von 5 Jahren zum Schwimmkurs und zwar so lange, bis sie den Freischwimmer absolviert hatten. Seepferdchen alleine reichte mir damals nicht, weil ich oft mitgekriegt habe, das der Bademeister dieses Abzeichen oft den Eltern zuliebe ausgehändigt hat, weil diese voller Stolz am Beckenrand standen.

    Mein Sohn (begeisterter und sehr guter Schwimmer) darf erst seit knapp 1/2 Jahr alleine ins Schwimmbad. Er ist 12 Jahre alt.

    LG
    Sambina #blume

Hallo,

ich habe mich lange gefragt, warum soviele Kinder nicht schwimmen können.

Als ich neulich im Freibad war, gab es dort total viele Kinder mit 6 oder 7 jahren die nur mit Schwimmflügel rumlaufen und wohl sich die Eltern lieber sonnen. Wie soll ein Kind mit schwimmflügeln schwimmen lernen? Warum können die Eltern nicht mit ins Wasser gehen und aufpassen das den Kindern ohne Schwimmflügeln nichts passiert? Warum müssen sie am Beckenrand sitzen? Ist es so "schwer" mit seinem Kind ins Wasser zugehen?

Der nächste Punkt ist doch das viele Eltern höchstens fünf oder sechsmal im Jahr ins Schwimmbad gehen und sonst nur ins Spaßbad, wo man ja nicht wirklich schwimmen lernen kann und wo ich auch verstehe das die Eltern bei den Preisen nicht jede Woche hingehen können. Aber eine Jahreskarte im Schwimmbad kostet doch meistens für die ganze Familie nur 80 €. Das sind doch nur knapp 7,50 € pro Monat, das ist doch nicht viel.

Also ich würde meine Kinder schon mit einer Vertrauensperson mit zum Schwimmen geben. Warum auch nicht? Warum soll eine andere Person nicht schlechter aufpassen können wie ich ?

Ich denke schon das ich meine Kinder mit 8 Jahren "alleine" ins Schwimmbad lasse. Ich würde mich die ersten Male heimlich mitkommen und beobachten wie sich das Kind verhält.

Und es doch meistens so, dass was passiert wenn die Eltern mit dabei sind und keiner damit rechnet.

Rechtlich denke ich ist es so, wenn du einen Nichtschwimmer alleine ins Schwimmbad lässt deine Aufsichtspflicht verletzt. Du weißt ja das er nicht schwimmen kann und kannst nicht vom Bademeister verlangen das er auf dein Kind aufpasst.

Bei Schwimmern kommt es auch auf die reife an.

LG
Laura

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