Mutter-Kind Cafe in Essen

    • (1) 03.01.17 - 19:21

      Hallo ihr lieben,
      wir sind dabei zu überlegen in Essen Stadtteil Steele,Kray oder Innenstadt ein
      Mutter-Kind Cafe zu eröffnen und würden gerne mal die Meinungen dazu hören was Ihr von solchen Mutter-Kind Cafe´s haltet.#kratz
      Es soll zusätzlich zum Spielcafe auch seperate Räumlichkeiten für Gruppen,Veranstaltungen oder Kurse angeboten werden.

      Desweiteren würden wir auch gerne Verschiedene Aktionen einmal die Woche/Monat anbieten.
      Bei unns gibt es schon solche Cafe´s die auch recht gut laufen jedoch nicht im näherer Umgebung.
      #winke

      • Juhu
        Leider komme ich nicht aus Essen aber ich finde die Idee spitze!!!

        Leider gibt es bei uns in unserem Städtchen (knapp23.000 EW) nichts in der Art. Meine Freundinen und Bekannten nit Kindern sehen das genau so schade.

        Einen Ort an dem man als Mama und oder Papa mit Kind entspannt sitzen kann und die Kids laufen/ spielen lassen kann.

        Ich wünsche euch alles gute für die Planung und die Umsetzung.

        Mich würde es überzeugen und wäre regelmässig da:)

        Vanessa mit Big Boy an der Hand (6) und Mini Boy inside (-15Tage ET)

        Hallo,

        im Netz habe ich erst einmal dieses gefunden: http://www.existenzgruender.de/SharedDocs/BMWi-Expertenforum/Gruendungsplanung/Gewerbe-Genehmigungen/Gastronomie/Eltern-Kind-Cafe-eroeffnen-Voraussetzungen-Foerderung.html .

        Ich würde mir das aber nicht trauen. Du brauchst entsprechende Räumlichkeiten samt Einrichtung, Spielzeug, Versicherungen aller Art und tausend andere Dinge, die mir gerade nicht einfallen #hicks. Und wenn du das alles fertig hast, sitzen vielleicht sogar 10 Erwachsene über Stunden bei dir, trinken vielleicht jeder zwei Tässchen Kaffee, stillen ihre Kinder oder haben für sie eigene Getränke und Snacks dabei. Immerhin wäre das billiger als ein Kita-Platz. Na dann gute Nacht... Und sagen wirst du nicht viel können, da dein Café dann gleich verschrien ist.

        Vielleicht, wenn man schon einschlägige Erfahrungen in der Gastronomie hat und einige Tricks und Kniffe kennt, dass man sich dauerhaft etabliert, aber so finde ich das Ganze etwas blauäugig.

        Viele Grüße

        Heike

        Hallo,

        vergiss den Unsinn.

        Solche sozialen Projekte kannst du getrost der Caritas oder ähnlichen staatlich finanzierten Vereinen überlassen.

        Wie viele Tassen Kaffee, Tee, Saft etc. musst du zu welchem Preis verkaufen, bis du überhaupt die Miete und Nebenkosten wieder eingenommen hast (Einkaufspreis und Umsatzsteuer vorher noch abziehen) ?

        "Bei unns gibt es schon solche Cafe´s die auch recht gut laufen"
        glaube ich nicht !

        woher willst du das wissen ?

        freundliche Grüsse Werner

      • Von Mutter-Kind-Cafés halte ich nichts. Von ELTERN-Kind-Cafés umso mehr. ;-)

        Ich lebe in einer Großstadt und war mit meinen Kindern (jetzt fast 4 und 2 Jahre alt) 3x Mal in solchen Lokalen, insgesamt deutlich seltener als ich das im Vorfeld erwartet hätte. Leider gibt es inzwischen 2 der Lokale gar nicht mehr, ich denke, das sagt schon einiges aus.

        Ich hätte früher gedacht, dass so etwas besser funktioniert, aber es ist sicherlich ein sehr schwieriger Markt, den man sich 100% sachlich und nicht durch die "Junge Eltern"-Brille ;-) ansehen muss.

        Alles Gute!

        hallo!

        ihr habt direkt mehrere probleme, meiner meinung nach.

        zum einen glaube ich, dass ihr "auf nr. sicher" gehen wollt und direkt alles auf einmal und möglichst viel anbieten wollt. so eben auch veranstaltungen etc. das hat den nachteil, dass ihr die miete für die räumlichkeiten bezahlen müsst auch, wenn gerade keine veranstaltungen stattfinden.... und finde solche räume erstmal in essen... das ganze muss dann ja auch erreichbar und attraktiv sein, damit überhaupt wer kommt. ich würde nicht in die pampa fahren für einen kaffee.

        dazu schließe ich mich dem caritas-gedanken an. du müsstest schon ordentlich kaffee verkaufen, damit am monatsende was für dich übrig bleibt. und da solche gedanken ja gerne mal aufkommen, während man selbst gerade zur zielgruppe gehört (ich habe nun nicht in deine vk geguckt und schätze das einfach mal) bleibt die frage, wieviel zeit man in solche dinge investieren möchte und kann ohne, dass die eigene familie zu kurz kommt. selbst und ständig und so ;-)

        dazu kommt es meiner meinung nach sehr auf die lage an. würde ich ein geschäft in essen mitte eröffnen? nein. die übrigen cafés dieser art, die mir in essen bekannt sind, liegen im essener süden. ja, da hat man dann auch die passende klientel rumlaufen. und selbst da hat das spielwerk in den letzten jahren den besitzer gewechselt. wieso ist mir allerdings unbekannt, aber ich hätte da eine idee ;-)

        aus dem bochumer raum ist mir ebenfalls bekannt, dass mehrere dieser cafés sich wirtschaftlich nicht rentiert und somit geschlossen haben.

        wieso bei anna also der "kuckuck" mit eingezogen ist, kann ich mir denken. eine verbindung mit einem anderen, der wenigstens einen teil der miete mitträgt, ist sicher sinnvoll, wobei da auch immer die frage im raum steht, was ist, wenn derjenige mal keine lust mehr hat.

        alles in allem wäre mir die sache zu wackelig, arbeitsaufwand und gewinn stünden vermutlich in keinem verhältnis und der liebe wegen einen job ausüben, der mich um mitternacht nach der buchhaltung ins bett fallen lässt nur, damit ich morgens um 5 schon wieder zum backen, putzen, vorbereiten aus den federn springen darf, würde mir nicht ausreichen....

        solltet ihr das durchziehen wollen, wünsche ich euch dennoch viel erfolg und drück euch die daumen, dass ich unrecht habe :-)

        liebe grüße
        hopsi

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        Ich denke nicht, das sich das rechnet.

        a) Deine Zielgruppe ist klein (mengenmässig). Eltern mit Kindern zwischen 0 und 6 Jahren, die die Muße haben, in einem Café zu sitzen. In der Elternzeit mag das ja noch Charme haben, aber mit Job, Haushalt, Kindern an der Backe? Ohne Kinder im Schlepptau würde niemand ein Elterncafe besuchen - nicht mal Eltern.

        b) Deine Zielgruppe benötigt viel Platz, verspricht aber wenig Umsatz. Welche Mutter, welcher Vater zieht sich denn die teure Sachen 'rein, wenn Kindchen daneben steht? Da wird an einem Kaffee genippelt, während der Nachwuchs maximal einen Kakao spendiert bekommt.

        c) Die Konkurrenz ist schwer zu toppen. Bei halbwegs annehmbarem Wetter kannst Du gegen einen gut ausgebauten Kinderspielplatz nicht punkten.

        d) Die Idee 'Die Eltern können sich in Ruhe unterhalten, während die Kinder spielen' ist per se nicht umsetzbar. Eltern können den Versuch einer Unterhaltung wagen, bis Lena-Sophie Torben das unlackierte Holzspielzeug auf den Kopf haut. Oder bis der Lärmpegel eine Unterhaltung unmöglich macht (so ab 4 Kindern).

        Grüsse
        BiDi

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