eure Meinung bitte

    • (1) 24.01.17 - 12:49

      kurz und schnell. 2 Frauen arbeiten in einer kleinen Firma seit mehr als 13 Jahren zu sammen. Haben sich dort kennen gelernt und kennen sich seit dem auch privat. Aus heiterem Himmel heraus kündigt die eine, weil sie ein lukratives Angebot erhalten hat. Wem sollte sie dies eurer Meinung nach zu erst mit teilen, der Kollegin/Freundin od. der Geschäftsleitung?
      Danke für eure Meinungen

      • Hallo,

        kommt doch auf das Verhältnis der Kollegen an. Privat kennen heisst ja nicht, dicke Freunde sein.

        Ich selber würde es zuerst der Geschäftsleitung mitteilen - einfach, weil meine Kollegen sich verplappern könnten, bevor ich kündigen kann. Kündigen würd ich schon gern selber wollen.

        Aber ich bin auch mit Kollegen nicht eng befreundet, auch wenn ich sie privat kenne.

        Wenn das Verhältnis sehr eng ist, und ein gewisses Vertrauensverhältnis da ist, würde ich die Kollegin kurz vorher wohl beiseite nehmen und es ihr erzählen, damit sie sieht, dass es mir wichtig ist, dass sie es zuerst und von mir selber erfährt.

        Kommt einfach drauf an ...

        jg

            • scheint niemand mehr sonst zu antworten. Also frag ich dich jetzt mal weiter.

              Wenn nun die Kündigung zu erst dem Arbeitgeber gesagt wird und zwar mit der Begründung der Kollegin gegen über, dies sei aus Rücksicht geschehen, dass die Kollegin nicht in Verlegenheit gerät, sollte sie vom Arbeitgeber drauf an gesprochen werden (nach dem dieser die Kündigung erhalten hat), ob sie von der Kündigungsabsicht vor her wusste, dann kann man das als vor geschoben an sehen, da es in Wirklichkeit an Vertrauen mangelt?

          Meine liebe Kollegin hat vor kurzem gekündigt und ich wusste es schon ein halbes Jahr zuvor. Ich wäre wohl etwas enttäuscht, wenn ich es nach den Chefs erfahren hätte, denn immerhin arbeitet sie mit mir zusammen und diese Veränderung trifft in erster Linie mich.

          Ich muss aber noch erwähnen, dass wir auch privat eng befreundet sind.

    <<<Wem sollte sie dies eurer .....>>>

    SOLLTE: Der Geschäftsleitung.

    Aber mal ehrlich: Unter guten Kollegen/Freunden bespricht man doch so was durchaus im Vorfeld.

Das Thema hatte ich erst, wir hatten zwar keine 13 Jahre, sondern nur 3 zusammen gearbeitet, aber ich war doch ziemlich sauer, von der Kündigung von der Geschäftsleitung zu erfahren, zumal ich ihn eingearbeitet und ihn bei seinen Fortbildungen immer unterstützt hatte. Wir hatten zuvor vieles immer miteinander besprochen, auch unser Gehaltsverhandlungen mit der Geschäftsführung. Als ich dann vom Chef von der Kündigung unterrichtet wurde, fühlte ich mich ziemlich vera...... . Dieses Gefühl wurde noch schlimmer, als er mir zur Begründung angab, ich könnte mich verplappern - Freunde verplappern sich nicht.

Meiner Meinung nach solltest Du zuerst die Kollegin/Freundin unterrichten, wenn Du möchtest, dass mit der Kündigung nicht auch die Freundschaft zerbricht. Wenn Dir die Freundschaft egal ist, geh zuerst zum Chef.

  • auch dir danke.

    Ich denke, dann bist du der jenige, der mich im Moment ganz gut versteht.
    >>Wenn Dir die Freundschaft egal ist, geh zuerst zum Chef. <<
    so sind auch meine Gedanken, meiner Kollegin, die ich jahre lang auch als Freundin gesehen hab, eben auf grund unserer vielen Gespräche, der gegen seitigen Hilfe in der Firma und auch privat, gemeinsamen Unternehmungen und und und, scheint unsere Freundschaft nicht viel wert zu sein.

    >>Dieses Gefühl wurde noch schlimmer, als er mir zur Begründung angab, ich könnte mich verplappern - Freunde verplappern sich nicht.<<

    Ich wurde nicht vom Chef, ich wurde vor ihr über ihre Kündigung informiert, halt ca. 3 Stunden, nach dem sie es dem Chef gesagt hatte. Sie hatte dem Chef extra gesagt, dass er mir nichts sagen soll, das will sie selbst tun.

    Es ist mir absolut klar, dass jeder selbst kündigt und wie du es geschrieben hast und wie du es auch empfindest, Freunde bewahren Dinge und plappern nichts aus. War ja die Jahre vor her mit anderen Dingen genau so! Wieso sollte das im Falle einer Kündigung anders sein?
    Die Begründung, dass sie mich da durch schützen wollte, das ist der Punkt, wo ich mich ...... verar*** fühle.
    Interessanter weise hat sich nämlich der Chef gewundert, dass sie es zu erst ihm gesagt hat und nicht mir. Ist wie gesagt eine kleine Firma und unsere Freunschaft haben wir nicht versteckt und es war für die Geschäftsleitung auch nie ein Problem.

    Evtl. hat ja noch jemand anderes einen Denkanstoss für mich, eine Änderung des Blickwinkels, da zu sitzen und meine Wunden zu lecken ist so eigentlich nicht meins.
    Ich merke aber, dass es ziemlich weh tut

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