Asoziale Eltern

    • (1) 13.04.17 - 10:19
      Heile Welt

      Wenn man hier so liest, sind ja alke Kunder heiß geliebt, es wird gestillt, getragen, gepekipt, Selbst gekocht, in der Schwangerschaft kein Alkohol getrunken, und auf eine endlos lange Liste an angeblich potentiell schädlichen Lebensmitteln verzichtet.

      Kinder scheinen das Wertvollste für ihre Eltern zu sein, die gerne verzichten, zuverlässig da sind und bei Problemen zur Seite stehen.
      Ich stelle aber fest dass das bei vielen Familien weder früher noch heute der Fall ist.
      Ich kenne Eltern wo beide Alkoholiker sind,

      Eltern die ihre kleinen Kinder tagelang alleine lassen.

      Es gibt Kinder die nichts zu essen bekommen, und tagelang eingesperrt werden.
      Prügel sind an der Tagesordnung, Vernachlässigung wo man hinschaut.

      Kinder werden" aus Versehen " gezeugt, und sind dann lästig, Hilfe bei den Hausaufgaben Fehlanzeige, noch nicht mal irgendeine Art von Interesse am Kind wird gezeigt.

      Die Eltern kreisen bestenfalls nur um sich selbst, haben psychische Probleme oder finanzielle Sorgen, das neueste Handy ist aber am Start.
      Für mich klafft der Anspruch den hier viele Mütter haben, mit der Realität stark auseinander.

      Hier wird ja sogar schon Müttern mangelnde Mutterliebe vorgeworfen wenn sie ihr Kind mit wenigen Monaten betreuen lässt um wieder arbeiten zu gehen.
      Ich lebe zugegeben nicht in einer ruhigen Kleinstadt im Neubaugebiet, sondern eher in einem Brennpunkt.

      Daher musd ich sagen dass die hier diskutieren Dinge, wie Stillen, Fremdbetreuung , und ob das Kind mit 4 Wochen schon zur Oma darf ohne eine Bindungsstörung zu entwickeln, nicht der Realität entsprechen in der viele Kinder
      aufwachsen ,ohne jegliche Fürsorge, Halt oder Interesse .
      Da wäre es ein Segen wenn die Hartz 4 Mütter trotz Baby Vollzeit arbeiten würden und das Kind in die Krippe gehen könnte, statt den ganzen Tag in einer verqualmten runtergekommenen Wohnung in vollgeschissenen Windeln vor sich hin zu schreien, ohne dass das jemanden dazu bewegt sich zu kümmern. .
      Da stillt niemand oder trägt oder kuschelt ..daher sage ich: was ihr hier diskutiert sund Luxusprobleme überbesorgter HelikopterEltern.

      Denkt mal drüber nach.

      • Nicht jeder lebt in einem Brennpunktviertel. Jeder hat andere Ansichten zum
        Leben. Ich stille meine Tochter mit 10Monaten noch immer, koche selbst und entspreche sonst noch einigen deiner Klischees. Werde das aber deswegeb nicht aufgeben und ich bin sicher keine Helikoptermutter, mein Kind darf auch zu Oma. Das was du da beschreibst ist eher nicht der normale Alltag.

        Ja mein Kind ist für mich das wichtigste, dass hast du gut erkannt.

        Ich habe allerdings selbst ein stabiles Elternhaus erlebt, eine gute Bildung genossen und einen vernünftigen beruflichen Lebensweg eingeschlagen und lebe den Mittelstand den du

        Ich hoffe du kennst diese Familien nicht nur persönlich, sondern unterstützt sie bei der Verbesserung ihres Fehlverhaltens, kümmerst dich darum den vernachlässigten Kindern die richtige Behandlung zukommen zu lassen, verschließt also vor Eltern die Genussmittel konsumieren nicht die Augen sondern klärst auf und sorgst für bessere Lebensverhältnisse für die Kindern.
        Wenn nicht, dann solltest du mal darüber nachdenken ob deine Zeit mit aktiver Hilfe für diese Menschen nicht sinnvoller verbracht wäre, als deine Zeit damit zu verschwenden, anonym in einem Forum für alle Fragen rund um die Familie, unnötige Anprangerposts zu erstellen ;)

        Du könntest deine Energie auch einfach bei den kommunalen Anlaufstellen nutzen und dort für Verbesserungen kämpfen.

        VG von einer zukünftigen Mama, die allerdings tatsächlich mit Familien arbeitet, die es nicht immer gut getroffen haben!

        Und nu? #kratz

        Nur weil anderswo Kinder verwahrlosen und vernachlässigt werden, heißt das noch lange nicht, dass das MEINER Realität entsprechen muss. Ich kenne solche Kinder. Leider auch innerhalb der Familie. Ein Grund mehr für mich, es besser zu machen. Dann bin ich eben Übermutti, und habe Luxusprobleme, schön.

        Du wirst quasi vor, dass man sich Gedanken um Erziehung/Beziehung, Stillen & Co macht, nur weil andere sich GAR keine Gedanken machen. Sinn?

        Und dass hier bei Urbia nur die perfektesten aller perfekten Mütter und Ehefrauen unterwegs sind, ist ja nichts neues mehr. ;-)

      ... und so etwas lapidares muss man in schwarz schreiben?

      Keine Lust, so zu diskutieren...

      (13) 13.04.17 - 10:52

      Hallo,

      ich meine, verstanden zu haben, worauf du hinaus willst. Da ich selber genug mit solchen Familien wie von dir beschrieben bin befasst bin wäre ein wenig mehr Solidarität untereinander mit denjenigen, die einfach nur andere Erziehungseinstellungen als man selbst hat und lebt, wünschenswert.

      Warum sich Eltern, insbesondere Mütter einander, oft so einen Kleinkrieg liefern, wer nun die vermeintlich bessere Haltung und Einstellung vertritt, weiß ich auch nicht. Und hiermit sind explizit die von dir beschriebenen gravierenden Fälle wie Vernachlässigung, Misshandlung etc. ausgeschlossen; mehr geht es da um den familiären "Lifestyle".
      LG

      • >>Warum sich Eltern, insbesondere Mütter einander, oft so einen Kleinkrieg liefern, wer nun die vermeintlich bessere Haltung und Einstellung vertritt, weiß ich auch nicht.<<
        >>mehr geht es da um den familiären "Lifestyle".<<

        das ist wohl der Missionarstrieb, der in vielen Menschen steckt;-)

        • (15) 13.04.17 - 12:10

          Das, oder eine Art von elterlichem Konkurrenzdenken.

          Keine Ahnung! Solange nicht irgendwer in meiner Gegenwart sein Kind offensichtlich schlecht behandelt (abwerten, anschreien, unbeaufsichtigt in Gefährdungen bringen, etc) sehe ich meine Eingriffsschwelle, Lebensstile, Betreuungsmodelle oder Familienstrukturen zu kritisieren, als gering bzw. nicht vorhanden an.

          LG

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