Asoziale Eltern

Wenn man hier so liest, sind ja alke Kunder heiß geliebt, es wird gestillt, getragen, gepekipt, Selbst gekocht, in der Schwangerschaft kein Alkohol getrunken, und auf eine endlos lange Liste an angeblich potentiell schädlichen Lebensmitteln verzichtet.

Kinder scheinen das Wertvollste für ihre Eltern zu sein, die gerne verzichten, zuverlässig da sind und bei Problemen zur Seite stehen.
Ich stelle aber fest dass das bei vielen Familien weder früher noch heute der Fall ist.
Ich kenne Eltern wo beide Alkoholiker sind,

Eltern die ihre kleinen Kinder tagelang alleine lassen.

Es gibt Kinder die nichts zu essen bekommen, und tagelang eingesperrt werden.
Prügel sind an der Tagesordnung, Vernachlässigung wo man hinschaut.

Kinder werden" aus Versehen " gezeugt, und sind dann lästig, Hilfe bei den Hausaufgaben Fehlanzeige, noch nicht mal irgendeine Art von Interesse am Kind wird gezeigt.

Die Eltern kreisen bestenfalls nur um sich selbst, haben psychische Probleme oder finanzielle Sorgen, das neueste Handy ist aber am Start.
Für mich klafft der Anspruch den hier viele Mütter haben, mit der Realität stark auseinander.

Hier wird ja sogar schon Müttern mangelnde Mutterliebe vorgeworfen wenn sie ihr Kind mit wenigen Monaten betreuen lässt um wieder arbeiten zu gehen.
Ich lebe zugegeben nicht in einer ruhigen Kleinstadt im Neubaugebiet, sondern eher in einem Brennpunkt.

Daher musd ich sagen dass die hier diskutieren Dinge, wie Stillen, Fremdbetreuung , und ob das Kind mit 4 Wochen schon zur Oma darf ohne eine Bindungsstörung zu entwickeln, nicht der Realität entsprechen in der viele Kinder
aufwachsen ,ohne jegliche Fürsorge, Halt oder Interesse .
Da wäre es ein Segen wenn die Hartz 4 Mütter trotz Baby Vollzeit arbeiten würden und das Kind in die Krippe gehen könnte, statt den ganzen Tag in einer verqualmten runtergekommenen Wohnung in vollgeschissenen Windeln vor sich hin zu schreien, ohne dass das jemanden dazu bewegt sich zu kümmern. .
Da stillt niemand oder trägt oder kuschelt ..daher sage ich: was ihr hier diskutiert sund Luxusprobleme überbesorgter HelikopterEltern.

Denkt mal drüber nach.

Nicht jeder lebt in einem Brennpunktviertel. Jeder hat andere Ansichten zum
Leben. Ich stille meine Tochter mit 10Monaten noch immer, koche selbst und entspreche sonst noch einigen deiner Klischees. Werde das aber deswegeb nicht aufgeben und ich bin sicher keine Helikoptermutter, mein Kind darf auch zu Oma. Das was du da beschreibst ist eher nicht der normale Alltag.

Ja mein Kind ist für mich das wichtigste, dass hast du gut erkannt.

Ich habe allerdings selbst ein stabiles Elternhaus erlebt, eine gute Bildung genossen und einen vernünftigen beruflichen Lebensweg eingeschlagen und lebe den Mittelstand den du

Ich hoffe du kennst diese Familien nicht nur persönlich, sondern unterstützt sie bei der Verbesserung ihres Fehlverhaltens, kümmerst dich darum den vernachlässigten Kindern die richtige Behandlung zukommen zu lassen, verschließt also vor Eltern die Genussmittel konsumieren nicht die Augen sondern klärst auf und sorgst für bessere Lebensverhältnisse für die Kindern.
Wenn nicht, dann solltest du mal darüber nachdenken ob deine Zeit mit aktiver Hilfe für diese Menschen nicht sinnvoller verbracht wäre, als deine Zeit damit zu verschwenden, anonym in einem Forum für alle Fragen rund um die Familie, unnötige Anprangerposts zu erstellen ;)

Du könntest deine Energie auch einfach bei den kommunalen Anlaufstellen nutzen und dort für Verbesserungen kämpfen.

VG von einer zukünftigen Mama, die allerdings tatsächlich mit Familien arbeitet, die es nicht immer gut getroffen haben!

Und nu? #kratz

Nur weil anderswo Kinder verwahrlosen und vernachlässigt werden, heißt das noch lange nicht, dass das MEINER Realität entsprechen muss. Ich kenne solche Kinder. Leider auch innerhalb der Familie. Ein Grund mehr für mich, es besser zu machen. Dann bin ich eben Übermutti, und habe Luxusprobleme, schön.

Du wirst quasi vor, dass man sich Gedanken um Erziehung/Beziehung, Stillen & Co macht, nur weil andere sich GAR keine Gedanken machen. Sinn?

Und dass hier bei Urbia nur die perfektesten aller perfekten Mütter und Ehefrauen unterwegs sind, ist ja nichts neues mehr. ;-)

Ich habe nicht so richtig verstanden was dein Anliegen ist bzw. worauf du mit deinem Beitrag hinaus willst.

Hm, ich hätte ja jetzt vermutet, das gleiche wie immer#schein.

"denkt mal drüber nach".

Ich glaube, DAS war die Intention des Nutzers. Gähn.

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... und so etwas lapidares muss man in schwarz schreiben?

Keine Lust, so zu diskutieren...

Hallo,

ich meine, verstanden zu haben, worauf du hinaus willst. Da ich selber genug mit solchen Familien wie von dir beschrieben bin befasst bin wäre ein wenig mehr Solidarität untereinander mit denjenigen, die einfach nur andere Erziehungseinstellungen als man selbst hat und lebt, wünschenswert.

Warum sich Eltern, insbesondere Mütter einander, oft so einen Kleinkrieg liefern, wer nun die vermeintlich bessere Haltung und Einstellung vertritt, weiß ich auch nicht. Und hiermit sind explizit die von dir beschriebenen gravierenden Fälle wie Vernachlässigung, Misshandlung etc. ausgeschlossen; mehr geht es da um den familiären "Lifestyle".
LG

>>Warum sich Eltern, insbesondere Mütter einander, oft so einen Kleinkrieg liefern, wer nun die vermeintlich bessere Haltung und Einstellung vertritt, weiß ich auch nicht.<<
>>mehr geht es da um den familiären "Lifestyle".<<

das ist wohl der Missionarstrieb, der in vielen Menschen steckt;-)

Das, oder eine Art von elterlichem Konkurrenzdenken.

Keine Ahnung! Solange nicht irgendwer in meiner Gegenwart sein Kind offensichtlich schlecht behandelt (abwerten, anschreien, unbeaufsichtigt in Gefährdungen bringen, etc) sehe ich meine Eingriffsschwelle, Lebensstile, Betreuungsmodelle oder Familienstrukturen zu kritisieren, als gering bzw. nicht vorhanden an.

LG

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Na umso besser, dass dem gegenüber viele überbesorgte Eltern mit Luxusproblemen stehen.

Jedes Extrem ist negativ. Besonders für Kinder

Die überbehüteten von Oma ferngehaltenen super gestillt-getragenen - Familienbett-Biomöhrchen gefütterten-an Mama klebenden - Babys" sicher genauso wie die völlig vernachlässigten.

An keinem Extrem ist etwas gutes.

Ich habe für diese Beiträge hier nix übrig.

Alles übertriebene hat Folgen

Sicherlich ist es sofort ersichtlich bei den sogenannten "Assi-Familien" allerdings glaube ich bei diesen ganzen "Zentraluniversum-Kindern" wird die Behandlung der Mutter ebenfalls nicht spurlos ohne Folgeschäden vorüber gehen.

Die überbehüteten von Oma ferngehaltenen super gestillt-getragenen - Familienbett-Biomöhrchen gefütterten-an Mama klebenden - Babys"

Herrlich #rofl#rofl danke für den Lacher

#hasiFrohes Osterfest - wünscht Moni

Nimm fünf Menschen. Unterschiedliches Alter, unterschiedliche Wohnorte, unterschiedliche Hautfarbe, unterschiedliches Geschlecht und frage sie nach ihrem Leben. Du wirst fünf unterschiedliche Realitäten bekommen. Keine davon ist echter als die andere.

Du kannst die 'Rechnung', die du hier aufgemacht hast, beliebig fortsetzen. Ja, es gibt in Deutschland zu viele Kinder, denen es nicht gut geht. Sei es, weil die finanziellen Verhältnisse es nicht zulassen oder weil die Eltern schlichtweg kein Interesse haben. Wobei man dann auch wieder sehen muss: Was ist mutwillig und was aus der eigenen Hilflosigkeit geboren? Nicht alle Eltern, die nicht bei den Hausaufgaben helfen, fehlt das Interesse. Vielleicht einfach die Fähigkeit, zu unterstützen.

Wie auch immer. Der Nächste kommt und hält dagegen, dass diese Kinder ja aber zumindest nicht hungern müssen und ein Dach über dem Kopf haben. Luxus, den nicht alle haben. Sie werden auch nicht verkauft, um die anderen Geschwister zu ernähren. Sie leben auch nicht in ständiger Gefahr, ermordet zu werden. Also sind das doch wohl Luxusprobleme. Eltern helfen nicht bei den Hausaufgaben? Ja sollen die Leute doch froh sein, dass die Kinder überhaupt kostenfrei in die Schule gehen dürfen!

Dürfen also nur die extremsten Probleme diskutiert werden, weil alle anderen aus Sicht eines Dritten doch nur Luxusprobleme sind? Wobei - nein, diejenigen, denen es am schlechtesten geht, könnten gar nicht im Internet darüber diskutieren, weil sie nicht einmal Strom haben, geschweige denn einen Computer oder ein Smartphone.

Die Realität, mit der viele Menschen leben müssen, ist schrecklich. Ohne jeden Zweifel. Aber warum soll mich das daran hindern, andere Ansprüche an mich als Mutter zu stellen als die, die ich habe? Das macht mich sicher nicht zur Helikopter-Mutter, sondern zu einer, die das Beste für ihre Kinder will, wie Millionen andere auch. 'Das Beste' mag für jeden anders definiert sein, aber spielt das eine Rolle? Am Ende ist jeder sich selbst und seinen Kindern Rechenschaft schuldig und niemand anderem. Und ich wage jetzt einfach mal die Prognose, dass 95% der Eltern guten Gewissens sagen können, sie haben zumindest versucht, das Beste zu geben.

Sorry, hat nichts zum Thema zu tun, musste aber gerade etwas lachen!

"Nimm fünf Menschen. Unterschiedliches Alter, unterschiedliche Wohnorte, unterschiedliche Hautfarbe, unterschiedliches Geschlecht und frage sie nach ihrem Leben. "

Nimm fünf Menschen.....unterschiedliches Geschlecht! Helf mir mal: Mann, Frau, Transgender....Ich komme nicht auf fünf:-p#rofl

Frohe Ostern!

Würdest du etwas aufmerksamer lesen, könntest du feststellen, dass auch hier bei Urbia die Menschen schreiben, die bei dir vor der Haustür leben.

Ja, die Welt ist grausam und viele Menschen sind überfordert, gemein oder sogar böse.

Die Kluft zwischen "Arm und Reich", Förderung und Vernachlässigung, "Helikoptermutter mit Wunschkind nach Wunschkarriere und Mütter die weder ihr Leben meistern können geschweige denn sich um die Kinder kümmern können, wird immer größer.

Ich würde sagen, willkommen in der Realität.

Hier ist dringend politisches Handeln für die Zukunft gefragt. Deswegen ist es wichtig, sich mit den politischen Programm der einzelnen Parteien auseinander zusetzen, aufmerksam zu beobachten, wer sich dafür interessiert und was jeder einzelne tun kann.
Helfen bei der Tafel, unterstützen bei Hausaufgabenbetreuung, Kleidung/Bücher sonst was spenden,..... .
Denk mal darüber nach.
Gruß

...Und wenn du dich dann in die Parteien eingearbeitet hast, tritt am besten einer bei und engagiere dich auf kommunaler Ebene. Du glaubst gar nicht wie viel Spaß es macht etwas in der Gemeinde zu bewegen! Setz deine Energie für etwas ein anstatt nur zu meckern.

Hmmm, ich meckere nicht nur. Manchmal gebe ich auch gutgemeinte Ratschläge oder Tipps #schein.
Gruß

PS: Versuche es beim nächsten mal doch etwas weniger arrogant.

Na ja auf der Suche nach dem goldenen Mittelweg?

Hast du ihn denn gefunden?

Warum es unter Müttern so wenig Solidarität gibt, frage ich mich schon lange.

Relikt aus der Steinzeit?

Der eigene Nachwuchs stieg in der Hackordnung und dem damit verbundenen Recht auf Nahrung auf, wenn man ihn als besonders fit präsentierte und sich selbst als besonders qualifizierte Brutpflegerin.

Im Grunde haben wir uns nicht allzu bemerkenswert weiterentwickelt.........

und sind doch seit über 100000 Jahren ein "Erfolgsmodell" :-).

persönlich kenne keine eltern die ihre Kinder so behandeln wie du schreibst, selbst wenn der schein auf deine beschreibung passen würde sollte man genau hinsehen bevor man sich ein urteil bildet

Hallo,
also ich kenne so etwas nur aus dem Fernsehen von einschlägigen Sendungen, an welchen man kurz hängen bleibt weil es so unfassbar ist.
Ich lebe in der Großstadt, in einem gut bürgerlichen Viertel und kenne niemanden, so lebt wie du es beschreibst und ich würde auch behaupten, dass es sich dabei um eine Minderheit handelt.
Und nur weil man fürsorglich mit seinem Kind umgeht, ist man kein Helikoptereltern-Paar. Ich stille meinen 9 Monaten alten Sohn noch, gleichzeitig studiere ich aber bereits wieder und lasse ihn jeden Tag mehrere Stunden bei seinem Papa (aktuell in Elternzeit) oder seiner Oma.
Ich habe nicht geraucht oder getrunken in der Schwangerschaft, aber bei weichgekochtem Ei und leicht rosa Steak auch mal "die Kirche im Dorf gelassen".

Ich finde auch dass hier manchmal arg übertrieben wird, aber letztlich entscheidet jede Mama ja selbst WAS passt. Zum Glück!

Worauf willst du hinaus???

In meiner Welt - kein sozialer Brennpunkt - kenn ich nicht ein von dir aufgezähltes Elternpaar.

Und wenn schon...mein Mann und ich tun alles dafür um unsere Kinder nicht in so einer Welt aufwachsen zu lassen - auch wenn es die geben mag.

nun ja, Eltern, die ihre Kinder schlagen und vernachlässigen, schreiben nicht, fragen nicht

sie tun es einfach
und beschuldigen ihre Kinder, dass diese Schuld sind, am verkorksten Leben der Eltern.

Ist doch super, dass es auch Eltern gibt, die vielleicht selbst aus solch schrecklichen Verhältnissen kommen und NUN FRAGEN wie sie es BESSER machen können?

manche wollen ihren Kindern nicht das bieten, was sie selbst erlebt haben. Also fragen sie.
schweigen, ertragen .... Gewalt weitergeben wollen sie nicht.

und andere haben Luxuseltern erlebt, ein liebevolles Elternhaus. Ist doch super, wenn sie ihre Erfahrungen weitergeben.

wie gesagt, Eltern deren Kinder ihnen am A*** vorbei gehen, fragen nicht. Sie schreiben auch nicht öffentlich, wie toll es ist diese Blagen zu verdreschen. Wozu auch? Das wäre ja Aufmerksamkeit der Kinder gegenüber.

Misshandelte Kinder brauchen keine anderen, denen vorgeworfen wird, dass es ihnen besser geht.
sondern Menschen, die aufmerksam sind. Die selbst in sich selbst stabil sind und ihnen zur Seite stehen. oder wenigstens ernst nehmen. Andere die auf ihr Leben verzichten, damit ist den misshandelten nicht geholfen.

Na dann scheinst du aber in einem gewaltigen Problemviertel zu leben.
Hier treffen einzelne Punkte auf einige wenige Familien zu. Und in der Regel kommt das auch ans Tageslicht.

Ich kann mir vorstellen,dass es Stadtviertel gibt, in denen das gehäuft auftritt.
Aber für weit verbreitet halte ich diese Zustände jetzt auch nicht.

Ich weiss nicht wie und wo du lebst, aber Familien in solche Verhaeltnissen kenn ich nicht.
Und ich lauf bestimmt nicht mit verschlossenen Augen durch die Welt....
Und ja, bis aufs Pekip hab ich als das von dir Beschriebene gemacht, soll ich mich deshalb jetzt schlecht fuehlen?

Hallo.
Also ich verstehe dich teilweise. Ich lebe auf einen Dorf in dem es auch viele Helikopter Mütter gibt , im kiga und schule wird endlos diskutiert was Kinder essen dürfen, und was nicht ; es wird sich Gedanken um jede einzelne Kinder tv Sendung etc . Gemacht.

Gleichzeitig arbeite ich aber in der alltagsbegleitung von psychisch kranken Menschen und bekomme da auch das krasse Gegenteil mit. Dort bin ich ständig mit Menschen in Kontakt wo ich dann froh bin , wenn die Kinder überhaupt ein Frühstück bekommen und Fang dann nicht an Zu diskutieren ob es wirklich Nutella oder McDonald sein muss.

Ich persönlich kann mir davon aber auch ein ganz gutes Mittelmaß ableiten. Ich versuche bei meinen Kindern natürlich auch alles so gut wie möglich zu machen , aber mach mir jetzt auch nicht übermäßige Gedanken und denke meine Kinder fahren ganz gut damit...

Übrigens kennt wahrscheinlich keine meiner Klienten urbia, und würden auch nie nachfragen wie sie es besser machen können.
Und wenn dann würden Sie hier wahrscheinlich eh als "fake" abgetan werden, da sich viele anscheinend gar nicht vorstellen können was in manchen Familien abgeht.

LG puschelsmum

Ich kenne berufsbedingt auch die krassen Fälle der Vernachlässigung, die ich aber nie als Regelfall empfunden habe und meinen Arbeitsplatz hatte ich in einer Großstadt mit sehr vielen Brennpunkten.
Ich empfinde die meisten Diskussionen auch als unerträglich--da geht es oft nur um höher, schneller, weiter und die Realität dieser missionarischen Übermütter möchte ich lieber nicht kennen #schein
Aber das Netz ist groß und anonym, jeder kann schreiben, dass er seine Kinder nur 10 min. am Tag pädagogisch wertvolle Sendungen schauen lässt und in Wirklichkeit hängen die Kinder den ganzen Tag vor der Glotze.

Von daher....nehme ich hier alles nicht so ernst ;-)

ich liebe das partnerschaftsforum #verliebt auch wenn es nun verschoben wurde.

in keinem anderen forum muß ich so oft den kopf schütteln, laut loslachen, ect. und kein anderes forum erklärt so gut, warum die welt so bekloppt ist, wie sie ist...

Wenn ich hier so lese, wird gestillt, Flasche gegeben, selbst gekocht und Hipp gefüttert, getragen und geschoben, genossen (bis auf Alkohol und Zigaretten) und sich kasteit, Elternzeit genommen und gleich wieder gearbeitet. Scheint es hier alles zu geben und nur selten wird sich darüber zerfleischt.
Nur eine schreibt immer wieder unter wechselnden Nicks und in schwarz, dass sie ihre Kinder nicht liebt und so viel arbeitet, dass sie ihre Kinder nie zu Gesicht bekommt, die lebt unter manchen Nicks auch im Brennpunkt.

Ob man jetzt stillt und trägt oder fläschelt und schiebt ist Geschmackssache. Aber seine Kinder zu lieben, sich um sie zu kümmern und Zeit für sie zu haben (und damit meine ich nicht, dass die Mutter oder überhaupt ein Elternteil vollzeit zuhause sein muss), das halte ich *nicht* für Luxus. Und wenn ich das nicht bereit bin zu leisten, dann macht es die Tatsache, dass es leider auch misshandelte und vernachlässigte Kinder gibt, in meinen Augen nicht besser.

???
und nur weil es Kinder gibt denen es schlecht geht dürfen andere Mütter sich nicht über die angesprochenen Dinge Gedanken machen und diskutieren?

Und nein es sind keine Helikopterelternprobleme, gerade das Thema Fremdbetreuung habe ich heute mit unserem Kinderarzt diskutiert, für ihn sind das grundliegende Themen und ernstzunehmende Problematiken und haben nix mit überbesorgt sein zu tun!

Ich kenne auch durch gute Kontakte zu Therapeuten die schwarze Seite und ich finde es bei allen Müttern hier toll dass sie nachfragen. Und ich glaube nicht dass hier viele Helikoptereltern zugegen sind denn die wissen normalerweise was gut für ihre Sprösslinge ist, hier sind reflektierende Menschen die Pros und Contras hören wollen und abwägen wollen um eben genau den gesunden Mittelweg zu finden.

Und weil hier im Thread mal wieder dieses dumme Thema "fehlende Solidarität" aufkommt:
ICH verstehe darunter etwas anders. Solidarisch verhalten und zusammenhalten muss man im reelen Leben. Das hier ist ein Forum zum Meinungsaustausch und dass da kontrovers diskutiert wird ist für mich der GEWÜNSCHTE Effekt.
Im realen Leben müssen Mütter zusammenhalten, und das tun sie weitestgehend auch. Wenn ich überlege wie oft mir schon andere mir teilweise völlig fremde Mütter ausgeholfen haben, sei es das im Restaurant schnell gereichte Feuchttuch vom Nebentisch, Hilfe beim Wagen einladen, erste Hilfe bei einem Sturz, aufmunternde Worte beim ersten öffentlichen "ich leg mich auf den Boden und brüll mal" Anfall des Kleinen, ... Ja im ersten Moment denke ich auch manchmal wir sind zu überzeugt von unseren Meinungen aber wenn ich genauer nachdenke fühle ich mich doch in einer "Müttercommunity" in der die meisten den anderen hilft wenn Not am Mann ist.

Auch hier im Ort, wenn ich schnell zum Arzt muss und den Kleinen nicht mitnehmen kann denkt die Nachbarsmami nicht drüber nach dass ich zu manchen Themen anders stehe als sie, sie bietet mir sofort ihre Hilfe an. Und nur darauf kommt es an!

Ja, das was du beschreibst gibt es. Ich habe jahrelang im Brennpunkt gearbeitet und es war erschreckend, wie schlecht es den Kindern dort geht. Frühstück? Zahnbürste? Saubere Kleidung? Rauchfreie Umgebung? Was ist das. Darauf wird bei einigen Eltern gar keinen Wert gelegt. Am Allerschlimmsten ist aber die emotionale Verwahrlosung. Kinder, die sich nicht geliebt fühlen. Die von ihren Eltern tagtäglich zu spüren bekommen, dass sie nerven und lieber die Fresse halten sollen. Dann wird die PlayStation angeschmissen, damit Ruhe ist. Hauptsache das Kindergeld fließt. Da werden dann gerne mal 8,9 Sprösslinge gezeugt.

Es gibt aber eben auch die andere Seite: Eltern die sich für ihr Kind interessieren, mit allem drum und dran. Das ist nicht unbedingt Helikopter, sondern erst mal normal und auch richtig und gut so.

Das ist halt en Bildungs- und Schichtenproblem.

Öhm...

Du kennst etliche Familien, in denen die Kinder verprügelt, vernachlässigt und sowieso tagelang allein gelassen werden?

Und du gehst damit NICHT zum Jugendamt?

Wow, cool.