Ahnenforschung

    • (1) 25.04.17 - 15:39

      Hallo,

      hat jemand von euch schon mal Ahnenforschung bzw. Stammbaumerstellung im Internet betrieben? Gibt es da empfehlenswerte Seiten oder welche, von denen man besser die Finger lassen sollte?

      LG
      Merline

      • Hallo,

        ja, es ist ganz interessant. Hilfreich ist die Seite der Mormonen in den USA, weil es Teil deren Religion ist - die haben viele deutsche Kirchenbücher online stehen.

        Bezahlt habe ich dafür nichts. Irgendwann war es "langweilig" - es waren viele Namen, es wäre super interessant gewesen, was hinter manchen Konstellationen steckt. Aber niemand mehr da, der befragt werden kann.

        GLG
        Miss Mary

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du mit einem Internetprogramm weit kommst. Ich hab vor 20 Jahren den Stammbaum meines Mannes erstellt bis zurück zum 30jährigen Krieg. Das war harte Arbeit über fast ein Jahr....zuerst über Rathäuser, dann über unzählige Pfarrämter mit uralten Folianten, in Sütterlin geschrieben. Die Pfarrer mussten mit Engelszungen gebeten werden#schwitz Das ist alles weder digitalisiert noch irgendwo im Internet zu finden. Und auch die Mormonen haben lange nicht alles. LG Moni

        Hallo,

        ich betreibe sporadisch immer mal wieder Ahnenforschung, weil es einfach viel Zeit und viel Geld kostet.

        Es gibt jede Menge Seiten im Netz, einige davon kosten auch Geld (Monatsbeitrag). Meiner Meinung nach gibt es keine guten oder schlechten Seiten. Das Problem ist hier einfach, dass jeder alles hochladen und aufschreiben kann. Keiner überprüft, ob die Daten wirklich echt sind. Viele schreiben von einander ab und wenn dann einer mal ein Tippfehler hat, sieht sich das durch einige Stammbäume durch.

        Ein seriöser Ahnenforscher arbeitet wie ein Buchhalter "Keine Buchung ohne Beleg". Beleg heißt in diesem Falle eine amtliche oder kirchliche Urkunde. Diese kann man bei Standesämtern oder Kirchenämtern beantragen. Oft kostet die Ausstellung Geld (zwischen 5€ und 20€ hab ich schon für eine Urkunde bezahlt). Manchmal ist dort auch kein Personal vorhanden, sodass man selbst hinfahren und sich die Sachen raussuchen muss. Kann mitunter schwierig sein, wenn alte Dokumente in Sütterling oder Latein geschrieben wurden.

        Die Ahnenforschungs-Homepages sind aber in sofern nützlich, dass man andere Menschen anschreiben kann, die vermeintliche Verwandte in ihrem Stammbaum haben. Manchmal hat man Glück und es sind seriöse Ahnenforscher, die dann tatsächlich die Daten anhand eines Dokumentes erfasst haben.

        Du siehst für Ahnenforschung braucht man 1. viel Zeit und 2. einiges an Geld für Urkunden, Reisen usw. und manchmal trifft man sogar auf noch lebende Verwandte.

        LG
        Tiffy

      • Hallo,

        ich würde es über Archive (Bund, Staat, Stadt, Kreis Kirche) versuchen. Je nach Vorgeschichte auch Internationaler Suchdienst, Deutschen Dienststelle (WASt).

        Bitte nicht nur Internet, du brauchst "echte" Quellen.

        Viele Grüße

        Heike

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