Wie sieht die Rechtslage aus?

    • (1) 02.07.17 - 22:18

      Hallo,

      wer kennt sich mit der Rechtslage aus?

      Freundin A ist körperlich behindert und bekommt eine bestimmte Pflegestufe. Jetzt kam der MDK zu ihr, um die Pflegestufe zu überprüfen.

      Freundin A gab an, dass Freundin B (Studienkolleginnen bis letztes Jahr, jetzt sporadischer Kontakt) sie regelmäßig mehrmals wöchentlich pflegen würde, bzw. beim Duschen helfen würde. Das stimmt so überhaupt nicht und diente nur dazu, mehr Geld für sich zu bekommen. Freundin B wusste von der Nennung ihrer Daten rein gar nichts und hat nun einen Brief der Krankenkasse bekommen, worin sie bestätigen soll, dass das Gesagte der Freundin A stimme. Freundin B ist nun in einem Loyalitätskonflikt und weiß nicht, was sie machen soll. Ich rate ihr, den Wisch nicht zu bestätigen, da ich der Meinung bin, dass das Erschleichung von Leistungen ist und sie so mitwirken würde.

      Außerdem glaube ich, dass schon der Versuch der Freundin A strafbar ist. Ist das so richtig?

      Liebe Grüße und vielen Dank!

      • Rechtslage hin oder her, falsche Angaben gegenüber dem MDK sind Betrug und fliegen meist auf.Nie und nimmer würde ich sowas bestätigen, wenn es nicht stimmt.....und dann noch für Fremde. Geht garnicht. Sie soll das auf keinen Fall tun. Dass es eine Schweinerei gegenüber denjenigen ist, die wirklich mit viel Einsatz pflegen und oft um jeden Cent kämpfen, steht noch auf einem anderen Blatt. LG Moni

        Freundin B sollte UNBEDINGT die Tatsachen mitteilen und sich von der Aussage von Freundin A befreien.

        Es ist auch eine persönliche Haftungsfrage, wenn ich als offizielle Pflegeperson eines Pflegebedürftigen eingetragen bin.

        Und ja, es wäre Erschleichung von Sozialleistungen, wenn Freundin A angibt stärker pflegebedürftig zu sein, als sie wirklich ist. Auch sie sollte wahrheitsgetreue Angaben machen, ansonsten hat sie in Zukunft mit den Kollegen vom MDK nur noch Scherereien.

        Wenn sie lügt, um höhere Leistungen zu erhalten, ist das ihr Problem. Die Leistungen wird sie jedoch nur bekommen, wenn ihre Aussagen sich bestätigen.

        LG

        Hallo,

        ich würde Freundin B raten, Freundin A zu kontaktieren und ihr mitzuteilen, dass sie das Spielchen nicht mitmacht, weil sie sich damit auch strafbar macht.
        Dann der KK die Unrichtigkeit der Angaben mitteilen.

        Loyalitätsproblem gelöst.

        VG, midnatsol

      • Wo besteht der Loyalitätskonflikt von B?

        Ist sie überhaupt nicht sauer, dass A sie in so was reinzieht?

        Ich wäre stinksauer und würde ihr das auch so sagen. Und selbstverständlich würde ich der Krankenkasse gegenüber KEINE falschen Angaben machen...das versteht sich doch wohl von selbst?

        • Hallo, B will A nicht vor den Kopf stoßen und hat Sorge, dass der Kontakt dann vollends abbricht. B hat mittlerweile A mitgeteilt, dass es sich um Erschleichung handelt. A streitet dies ab, sie sei doch wirklich behindert #klatsch

          Ich wäre auch sehr sauer und habe B darauf aufmerksam gemacht, dass sich A mehr als falsch verhält.

          Ich bin gespannt wie es ausgeht.

          Liebe Grüße

      Mit jemandem, der meine Daten skrupellos und ohne irgendeine Absprache für so einen Betrug benutzt, würde ich sowieso nicht mehr befreundet sein wollen. Was kommt als Nächstes?

      Da hätte ich schon gar keinen Konflikt mehr.

      <<<Ich rate ihr, den Wisch nicht zu bestätigen>>>

      Womit Du auch völlig Recht hast !

    Hallo,

    die Rechtslage sagt, daß es sich hierbei um Betrug handelt und Deine Freundin sollte das schleungist klar stellen, bevor sie sich mit schuldig macht.

    LG

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