Ich bin eine von denen die nicht loslassen können

    • (1) 07.08.17 - 09:47

      Hallo Ihr Lieben,

      ich merke wo meine Kinder nun 11 und 7 sind, dass ich enorme Probleme mit Ihrem Älter werden habe.
      Klar die Baby- und KLeinkindzeit war anstrengend, aber ich habe es geliebt. Mein Kleinerer kuschelt auch noch ganz gerne, aber ich spüre lange wird das nciht mehr so sein. Ich habe jetzt schon schlechte Laune wenn ich daran denke, 2 Pubis zu haben, die nur noch unterwegs sind und nur noch zweitrangig Interesse an Ihrer Familie haben.

      Ich denke ein weiteres Kind würde das temporär ausgleichen aber dann habe ich das in ein paar Jahren wieder abgesehen davon geht das auch gar nicht mehr.

      Wie kann man denn einfach das beste drin sehen oder was könnte man machen, damit da ein Ausgleich statt findet?

      Habt Ihr ähnliche Problemchen?

      LG

      <<<Wie kann man denn einfach das beste drin sehen oder was könnte man machen, damit da ein Ausgleich statt findet?>>>

      Was ist mit deinem Mann?:-p

      Nein.

      Weil bei uns die Kinder nicht der einzige Lebensinhalt sind. Wir haben auch noch andere Rollen als die der Eltern: als Ehepartner, bei der Arbeit, im Sportverein, im Freundeskreis.

      Ehrlich: Wir freuen uns sogar schon auf den Tag, wo die Kinder aus dem Haus sind ;-)

    • Mein Sohn ist erst 3, also dauert es noch einige Jahre, bis ich an den Punkt komme. Aber es gibt so viele Dinge, die jetzt gerade zurückstehen und die ich gern wieder (mehr) machen würde. Überleg mal, welche Dinge es waren, die bei dir vor 11 Jahren zurückgestellt wurden. Vielleicht fällt dir da einiges ein, wozu du jetzt mal wieder Lust hättest? Ich würde mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen, regelmäßig in die Sauna und zum Yoga gehen, die Zeit mit meinem Mann wieder anders nutzen.

      Hallo,

      Sieh es so: je älter die Kinder werden, umso unabhängiger werden sie von dir. Ich fand es wahnsinnig spannend, dass sich da ganz eigene Persönlichkeiten entwickelt haben, mit eigenen Ansichten, eigenen ernsthaften Interessen (nicht nur "länger aufbleiben und Süßigkeiten"). Plötzlich hat man da richtige Menschen am Tisch, mit denen man diskutieren kann oder die einem etwas beibringen können. Faszinierend!
      Viel spannender als die Kleinkindzeit.

      Das Ganze gipfelt in dem Moment, wo ihr Eltern das Zuhause wieder für euch habt (bei uns seit 1,5 Jahren der Fall) und feststellt, dass die Kinder so erwachsen sind, dass sie sich ohne Intervention durch euch vom eigenen Geld selbst Dinge wie Zahnbürsten und Zucchinis kaufen und nicht nur Actionfiguren und Zuckerkram vom Kiosk. :)

      Da kommen noch so spannende Zeiten auf euch zu, mach sie dir nicht durch Klammern kaputt, jede Zeit hat ihren Charme!

      Lg, liki

      • Ich denke, liki hat das sehr schön auf den Punkt gebracht. Jetzt ist die Zeit gekommen, wo man mit den Kindern diskutieren und von ihnen lernen kann. Außerdem fängt jetzt mal endlich wieder die Zeit an, wo Eltern auch mal wieder mehr Paar sein können und etwas ganz für sich machen können. Oder wo man mehr seinen Hobbies nachgehen kann. Diese positiven Nebeneffekte sollte man nicht vergessen, außerdem werden Kinder sich immer wieder auch gerne an ihre Eltern wenden, wenn sie Rat brauchen. So gesehen ist man als Mutter oder Vater auch niemals überflüssig, im Gegenteil.

    Arbeiten gehen

Die baby und kleinkindzeit ist begrenzt und die kids werden verdammt schnell groß. Ich bin auch etwas wehleidig das meine große schon 13 wird!.... aber genau so bin ich sehr stolz auf meine große, sie ist ein tolles intelligentes mädchen. Das Leben mit einem pubi ist anders als mit Kleinkind, aber nicht weniger schön.

Wie wärs mit einem Hobby oder ehrenamtlicher Tätigkeit?

Hallo,

warum glaubst du, dass Teenager nur noch zweitrangiges Interesse an ihrer Familie haben? Das sehe ich ganz und gar nicht so. Natürlich ist es so, dass sie mit fortschreitendem Alter mehr und mehr eigene Wege gehen, aber das soll doch auch so sein. Zudem bedeutet das doch nicht, dass ihnen ihre Familie unwichtig wird. Im Gegenteil. Die Familie sollte doch der "sichere" Hafen sein, zu dem sie gern zurückkommen.

Problematisch wird es aber z.B. dann, wenn Mütter zu sehr klammern und die "Kleinen" nicht ziehen lassen wollen. Dann brechen sie irgendwann aus und drehen sich quasi frei oder werden zu komplett unselbstständigen Erwachsenen, die jeden kleinen Furz mit Mama erörtern müssen, bevor sie selbst eine Entscheidung treffen können.

Die Idee mit dem Hund fand ich persönlich übrigens gar nicht so schlecht ...

LG
deichbrise

Genieße die Zeit jetzt und denke nicht an später.

Meine Töchter sind 25,21 und 17. Trotz verheiratet und Freund sehe ich Sie nicht nur zum Essen, wir unternehmen weiterhin die Wochenenden gemeinsam nur mit ein paar Personen mehr.
Probleme werden weiterhin mit Mama besprochen, Klar kommen sie nicht mehr Schmusen aber eine Umarmung oder ein Küschen gibt es trotzdem noch.
Und wie schon geschrieben wurde ,Hunde sind die beste Medizin und wenn man dann noch einen hat der sich wie ein Kleinkind benimmt fällt alles halb so schwer :-)

Ich sage immer man muss alles positiv sehen.Das positive ist du hast mehr Zeit für dich, für Dinge an die du vorher gar nicht gedacht hast.

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