Absichtlich Gelder auf anderes Konto geleitet

    • (1) 30.08.17 - 12:44

      Guten Tag zusammen!

      Vorab: Ich weiss nicht,ob ich die richtige Kategorie gewählt habe. Darf dann wecks Verschiebung gemeldet werden.

      Mein Anliegen: Ich hatte mich mit ursprünglichen Scheidungsabsichten von meinem Mann getrennt. Wir haben mehrere Kinder,eins davon pflegebedürftig und ich erhalte Pflegegeld.
      Da wir damals ein Gemeinschaftskonto führten,hat sich mein Mann ein eigenes anlegen lassen. Die Filialleiterin,welche sich der Sache annahm, regelte selbstverständlich sämtliche Umsätze. Hierzu forderte sie Kontoauszüge des Gemeinschaftskontos, auf denen ich klar kennzeichnete,welche Ein,-und Ausgaben der jeweiligen Person zuzuordnen sind.
      Soweit ok. Es sei vielleicht erwähnenswert,daß sich besagte Filialleiterin in meinen Mann verliebt hatte (was mich persönlich nicht störte- immerhin waren wir getrennt).

      Nun ist mir vor einigen Monaten aufgefallen,daß das Pflegegeld nicht mehr auf meinem Konto einging( hatte keinerlei Nachricht darüber erhalten)und ich dachte zunächst,daß es andere Gründe haben könnte ( wäre zu ausschweifend).
      Nun bin ich dahinter gekommen,daß die Filialleiterin das Pflegegeld auf das Konto meines Mannes geleitet hat ( warum???)

      Ich bin stinksauer,musste die ganze Zeit zusehen,wie ich klar komme!
      Kann ich diesbezüglich ein Beschwerdeschreiben aufsetzen bzw.was würde es bringen?

      Nicht falsch verstehen. Ich möchte lediglich,daß der Dame für ihren ganz offensichtlich beabsichtigtem Fehler die Ohren lang gezogen werden.

      Weiss jemand Rat? Oder muss ich das so hinnehmen?

      Lieben Dank für freundliche Antworten.

      Lg

      • Hallo,

        also du weißt seit mehreren Monaten, dass das Geld nicht auf deinem Konto landet, brauchst es dringend und wirst jetzt erst aktiv?

        Was sollte die Dame davon haben? Egal, ob verliebt oder nicht?

        Wie willst du ihr überhaupt nachweisen, dass sie das absichtlich gemacht hat?

        Sorry, da reimst du dir m.E. was zusammen. Eigentlich kann auch nur ein Berechtigter die Kontoverbindung ändern. Ich würde mich als erstes mit der Pflegekasse in Verbindung setzen und die Kontonummer wieder ändern.

        LG

        • "Wie willst du ihr überhaupt nachweisen, dass sie das absichtlich gemacht hat?"

          Meinst du, es glaubt ihr jemand, dass sie es versehentlich gemacht hat?

          "Sorry, da reimst du dir m.E. was zusammen."

          Woher weißt du das? Die TE schreibt, dass sie dahinter gekommen ist, dass die Mitarbeiterin das Geld auf das Konto ihres Mannes umgebucht hat...kann man das nicht einfach mal so hinnehmen?

      "Nun ist mir vor einigen Monaten aufgefallen,daß das Pflegegeld nicht mehr auf meinem Konto einging( hatte keinerlei Nachricht darüber erhalten)und ich dachte zunächst,daß es andere Gründe haben könnte ( wäre zu ausschweifend)."

      Echt jetzt? Vor einigen Monaten? Mir wäre sowas umgehend aufgefallen und hätte das umgehend geprüft.
      Kann also nicht so fehlen.

      Aber wenn es deiner Seele Frieden gibt, dann beschwere dich.

    • Die Bank kann Gelder "umleiten"? Das wäre mir neu! Das Geld sollte auf dem Konto eingehen, auf das die Pflegekasse überweist. Der Pflegekasse eine neue Bankverbindung mitteilen, kann (eigentlich) nur der Berechtigte der Leistung. Sorry, ich glaub, an deiner Story stimmt was nicht... Ganz davon abgesehen, dass du erst nach Monaten merkst, dass du kein Pflegegeld mehr bekommst, obwohl du sagst, das Geld ist knapp.

      LG H. #klee

      Die Bank kann das Geld nicht "umleiten" oder Gelder auf ein anderes Konto leiten. Es muss bei der zuständigen Stelle ein entsprechender Auftrag eingegangen sein, wohin das Geld überwiesen wird. Diesen Auftrag kann als Bezugsberechtigter eigentlich nur dein Mann eingereicht haben, wenn du es nicht warst.

      >> Ich möchte lediglich,daß der Dame für ihren ganz offensichtlich beabsichtigtem Fehler die Ohren lang gezogen werden. <<
      Du weißt nicht einmal, ob sie überhaupt einen Fehler gemacht hat (was ich sehr bezweifle) und schiebst ihr automatisch den schwarzen Peter zu - ich sehe diesen eher bei deinem Mann.

    • Filialleiterin welchen Berufs?
      Filialleiterin der Pflegegeldstelle?

      Nun, wenn ich merke, dass bei mir kein Geld mehr eingeht, was eingehen sollte, frage ich nach. Erst mal telefonisch oder per E-Mail
      - gab es eine Änderung?
      - was ist passiert?
      - werden neue Unterlagen benötigt?
      - habe ich einen Brief nicht erhalten, in dem ich um neue Unterlagen gebeten wurde?
      etc.

      eben um andere Gründe zeitnah zu klären.
      Warum das Geld plötzlich / seit Monaten bei deinem Mann einging, kann dir hier vermutlich keiner sagen.

      Von: er hat einen Antrag gestellt über es wurde davon ausgegangen, dass das Kind bei ihm lebt, über er hat irgendwelche Sachen unterschrieben/als Bezugsberechtiger etc. kann so ziemlich alles sein.

      Da hilft nur nachfragen!
      Dort bei der zuständigen Stelle:
      1. Warum?
      2. Wie das zurück geändert werden kann?
      3. Welche Voraussetzungen notwendig sind

      4. mitteleilen, dass dir das aufgefallen ist und dass das Kind bei dir lebt. Am besten schriftlich, damit sie nicht sagen können, sie hätten von nichts gewusst.

      Geschieht nichts, würde ich mich an die höhere Stelle wenden.
      Bekommst du Mitteilung und das Geld wieder, würde ich meine emotionale Reaktion am Verlauf/ der Reaktion festmachen.

      Wichtig ist sachlich mitteilen, wer Bezugsberechtigt ist und wo das Geld entsprechend ankommen sollte.

      Die Konsequenzen wären erst einige Schritte später, wenn der Sachverhalt geklärt ist.

      (8) 30.08.17 - 16:57

      Wieso muss eine Filialleiterin einer Bank, Eure Umsätze verwalten?

      Wie leitet man überhaupt Zahlungen weiter? Wenn die von Deinem Konto abgegangen sind, dann sieht man das ja wohl auf dem Kontoauszug?

      Du merkst das erst nach Monaten und fragst jetzt hier nach Rat und ob Du das hinnehmen musst?

      Hast Du keine Ahnung oder Überblick über Deine Finanzen?

      (9) 31.08.17 - 08:44

      Oha, genau jetzt ist der Moment gekommen, in dem du mal ganz gehörig deinen klaren(!) Verstand nutzen solltest. Denn was du hier behauptest ist nichts weiter als eine Unterstellung, die dir am Ende mächtig viel Ärger einbringen kann.
      Du alleine trägst für deine Konten die Verantwortung, du alleine gibst die Befehle dafür und auch nur du solltest jetzt den Hörer in die Hand nehmen und an den entsprechenden Stellen nachhaken....damit meine ich nicht die Bank.

      Hi Gina! Also ich will der Dame keine Absicht unterstellen, dazu kann ich die Sache zu wenig beurteilen. Es kann auch wirklich nur aus Schluddrigkeit passiert ein. Aber ich kriege auch Pflegegeld für meinen Sohn der ja auch ne Behinderung hat. Und das ist doch etwas an Geld. Fällt das nicht auf? Gut vielleicht nicht gleich im ersten Monat oder so, aber ab dem Zweiten doch schon? Vor allem wenn du offenbar so knapp mit dem Geld dran warst das du mehr als normal haushalten musstest. Gerade dann, wenn du auch nicht mehr Geld ausgabst als sonst, denke ich mir hätte man da vielleicht schon überlegt?

      Ela

      Hi,

      das klärt man doch umgehend mit der Pflegegeldstelle und sorgt dafür das das Geld wieder dort landet, wohin es eigentlich gehört.

      Zudem fordert man den, der nicht "pflegt" auf, die Zahlung sofort auf dein Konto zu überweisen. Wenn ihr noch getrennt seit, würde ich das auch rückwirkend fordern.
      Käme der diesem nicht nach, dann in Zahlungsverzug setzen und ein Mahnverfahren
      vor dem Amtsgericht einleiten

      Den Vorsatz muss man der Dame erstmal nachweisen und diese Mühe kann man sich sparen, weil man bereits nach der ersten Fehlzahlung seinen Hintern hätte bewegen müssen. Dann muss man auch nicht sehen wie man finanziell klar kommt.

      Das Geld ist ja definitiv vorhanden, nur nicht auf dem richtigen Konto. Demnach wäre derjenige, der es unberechtigterweise bekommen hatte, dein direkter Ansprechpartner und danach halt die Stelle, die die Zahlung ausführt.

      Ein Anruf bei der Pflegegeldstelle und dann sollte ja auch klar sein, ob dort ein Änderungsantrag eingegangen ist, würde auch Klarheit bringen.

      Nicht das dies dein Mann oder Exmann veranlasst hatte und der nur die Filialleiterin vorgeschoben hatte

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