Traumdeutung, kaputter Zahn

    • (1) 11.09.17 - 09:14

      Heute Nacht habe ich geträumt, dass bei meiner 11 Monate alten Tochter ein Zahn im Mund kaputt, angebrochen und faulig war. Laut Inet deutet das auf den baldigen Tod eines nahestehenden Menschen hin. Ich habe nun etwas Sorge, da ich mit unserem zweiten Kind schwanger bin.

      Glaubt ihr an sowas?

      Interessanter Weise, hat mein Mann geträumt, dass unserer ersten Tochter Zähne wachsen, was auf eine Schwangerschaft hindeutet, als ich dann getestet habe, war der Test tatsächlich positiv.

            • https://www.nhmrc.gov.au/media/releases/2015/nhmrc-releases-statement-and-advice-homeopathy

              Es gibt KEINE wissenschaftlich korrekte Studie, die die Wirksamkeit von dies Homöopathie bestätigt. Im Gegenteil, es gibt mehr als 225 Studien, die die Wirksamkeit ausschließen. Man riskiert zudem seine, womöglich auch die Gesundheit anderer, wenn man Zuckerpillen nimmt statt sich in ärztliche Betreuung zu begeben.

              Das einzige, was wirkt, ist wie du sagst der Placebo Effekt. Da kann man aber auch nen TicTac einwerfen. ;-)

              • (6) 12.09.17 - 17:11

                Ich hab doch gar nichts von Homöopathiestudien geschrieben!? Oder wolltest du das noch ergänzen? (Dein Text klingt irgendwie so, als würdest du meinem Beitrag widersprechen)

                Wenn man nicht gesund wird ... liegts doch an der Erstverschlimmerung! #rofl Äh, Scherz. Dann liegt es daran, dass man eine ernsthafte Krankheit (und nicht gerade Schnupfen oder einen blauen Fleck) hat und sich zu einem Arzt begeben sollte. ;-) (wie du sagst)

      (7) 11.09.17 - 10:39

      Die einfachere Deutung wäre, dass du dich einfach mit den Zähnen deiner Tochter beschäftigst (sie ist ja auch im zahnenden Alter) und wie alle Mütter Sorge um die Zahngesundheit hast. ;-)

      Was sollen denn Zähne mit dem Tod anderer Menschen zu tun haben?

      Ich habe sehr oft Zahnträume, es scheint also ein übliches Traummotiv zu sein (wie z. B. auch Prüfungssituationen, Flucht, Fallen, ...). Es ist aber noch nie jemand gestorben. Deshalb würde ich hier den Umkehrschluss ziehen: Da immer wieder Menschen sterben, hat man einen Zusammenhang erzeugt, den es gar nicht gibt. Also: man hat etwas geträumt, an das man sich bewusst erinnert, und am nächsten Tag stirbt zufällig jemand. Das setzt man dann in Verbindung, obwohl es gar nichts mit einander zu tun hat. Vgl. auch die Wirkungsweise von Ticks oder Glücksbringern und dem Taubenexperiment von Skinner:
      http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at:4711/LEHRPROGRAMME/PSYCHGRUNDLAGEN/CONTENTS/L3A_skex.htm

      "Die [Tauben] waren einzeln in einer Reihe von Käfigen eingesperrt. Unabhängig von ihrem Verhalten erfolgten alle drei Sekunden mit einer kleinen Portion Körner Bekräftigungen. Da die Tauben nicht bewegungslos im Käfig saßen, fielen die Bekräftigungen zufällig mit irgendwelchen Handlungen zusammen. Nach einiger Zeit verhielten sich die Tiere ganz wunderlich:

      Eine Taube machte dauerernd Rotationsbewegungen um die eigenen Achse, die andere spreizte den linken Flügel und das linke Bein, die dritte verrenkte den Kopf auf unnatürliche Weise, andere wieder hüpften auf der Stelle herum usw. Die Tauben verhielten sich so, als sei die Verabreichung des Futters eine direkte Folge ihres eigentlich zufälligen Verhaltens. SKINNER sprach deshalb auch vom "abergläubischen" Verhalten seiner Versuchstiere."

      So (rückwirkend!) funktioniert Aberglaube! ;-)

      LG

      Hanna

      Hallo,

      ich denke, dass du unterbewusst etwas mit dir rumschleppst und deshalb in diese Richtung träumst. Was das ist, dass musst du nun erkunden. Als Vorzeichen für ein Ereignis sehe ich es nicht.

      Mein Vater ist krank und wird in absehbarer Zeit sterben. Als wir die Nachricht erhalten haben, habe ich angefangen davon zu träumen, dass mir meine Zähne ausfallen. Das war richtig massiv, sodass ich auch tagsüber immer an meinen Zähnen rumgerüttelt habe und die Standfestigkeit getestet habe. Blöd von mir, ich weiß.
      Meine Theorie dazu ist, dass ich die Angst vor dem bevorstehenden Verlust nicht gut verarbeiten konnte und ich deshalb von einem anderen Verlust geträumt habe. Die Zähne sind etwas, was in meiner Erinnerung immer da war, die ich täglich nutze und rein biologisch gesehen zum Leben und Überleben wichtig sind. So ist es im übertragenden Sinn auch mit meinem Vater.

      Jetzt, wo ich Zeit zum Nachdenken und verarbeiten hatte, ist es besser geworden. Ich träume nicht mher von meinen Zähnen und ich teste auch nicht mehr ständig mit der Zunge, ob ich sie wackeln kann.

      Viele Grüße,
      lilavogel

    (10) 11.09.17 - 13:54

    Hui,
    wenn ich an sowas glauben würde, müsste ich mittlerweile komplett verwaist sein,
    ohne jede Familie oder Freunde.
    Ich träume nämlich ständig von ausfallenden Zähnen!#zitter

    Einer meiner hartnäckigsten und fiesesten Angsträume.

    Aber zum Glück hat das Schicksal es dennoch gut mit mir gemeint.
    Nur altersbedingte "Abgänge" gab es, alle anderen leben noch.

    Als mein Sohn 3 Jahre alt war, träumte ich, dass er vor meinen Augen in die Tiefe stürzt.
    Das war kurz vor unserem Wanderurlaub in Österreich.

    Ich muß gestehen, dass ich wirklich besorgt war.
    Es ging aber alles gut, auch als wir eine lange Strecke entlang eines sehr steilen Abhangs spazierten, der genauso aussah wie in meinem Traum.

    Genieß die Schwangerschaft!!!!:-)

    (11) 11.09.17 - 21:01

    von ausfallenden Zähnen träume ich oft und ich bin definitiv aus dem Schwangerschaftsalter raus.

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