Ärger mit Problem- Nachbarsfamilie / Was tun?

    • (1) 11.09.17 - 19:54

      Ich mache das ganze nun seit gut 5 Jahren mit, allerdings hat es sich zu einer Extremen zugespitzt und nun erhoffe ich mich Erfahrungsberichte und auch allg. Tipps zu weiteren und auch möglichen Vorgehen.

      Zwei Türen weiter wohnt eine wirklich abscheuliche Familie. Ich möchte gleich zu Anfang betonen, dass mir alle, hier im Anschluss persönlicheren Infos von der Mutter persönlich mitgeteilt und erzählt wurden. Der Kontakt war bislang relativ gut, bzw. ruhig, eben weil ich nie etwas sagte und daher erhielt ich so viele Infos. Natürlich, und darum geht es ja, bekomme ich aber auch selbst viel mit.

      Vor Kurzen, nachdem mein Sohn wieder angegriffen wurde, platzte mir der Kragen und seit dem steht die Familie mit mir auf Kriegsfuß.

      Die Familie hat insgesamt fünf Kinder. Das älteste Kind wuchs teilweise im Heim und bei Verwandten auf. Der Sohn, nun neun Jahre alt ist das was man asozial nennt. Schon im Kindergarten fiel er durch aggressives und schlichtweg asoziales Verhalten auf. Schon im Kindergartenalter bestahlt er die Mutter, randalierte in der Nachbarschaft, zerstörte Eigentum, bspw. Fahrräder, Autos, schlichtweg alles was um das Haus herum steht. Um einen Sprung in die Gegenwart zu machen; Neulich ging er mit einer großen Spritzpistole auf mein Kind los und spritzte es komplett nass, desweiterem bedarf er mein Kind mit Steinen, schlug es mit Stöcken und... bedrohte es mit einem Messer! Auch fand ich einen Zettel vor unserer Türe nicht lange her, in dem mein Kind aufs Übelste, damit meine ich wirklich aufs ÜBELSTE beschimpft wurde. Ich weiß, dass dieser Zettel von ihm stammte, nachdem ich den Block zu diesem Zettel mit dem Stift in derselben Farbe wenige Zeit danach vor deren Haustür fand. Ohne zu erwähnen, dass ich von dem geschriebenen Zettel weiß, fragte ich ihn ob dieser Block ihm gehöre, was er bejate. Als ich mit meinen Kindern überlegte auf welchen, etwas weitergelegenen Spielplatz sie gehen könnten zum Spielen um mit diesen Kindern möglichst nicht in Kontakt zu treten, schlug ich einen eine Häuserreihe weiter vor. Meine Tochter teilte mir allerdings mit, dass es nicht möglich sei dort zu spielen, da der Sohn dort schon mehrmals seine kleinen aber auch großen Geschäfte erledigte. Auf einen solchen, auf gut deutsch verschissenen Spielplatz möchte ich meine Kinder natürlich auch nicht schicken.

      Dann gibt es noch zwei Mädchen im Alter von 7 und fast 6. Diese bekamen schon im Kindergarten Sprite und Cola eingepackt, ernähren sich hauptsächlich von Süßem (die Verpackungen darf ich vor meiner Haustüre in regelmäßigen Abständen wegräumen), beklauten die Mutter ebenfalls schon im frühen Alter, ja, hauten sogar im Kindergartenalter mit diesem Geld ab, liefen zur SBahn (15-20 Min. Gehweg zur Haltestelle!) und fuhren zu Verwandten, rissen meinem Kind neulich eine erhebliche Menge Haare aus, werfen auch mit Steinen und schlagen mit Stöcken, rissen meinem Kind eine Kette vom Hals und liefen weg, haben mein Fahrrad nahezu auseinandergenommen (Licht und Sattelbezug sind bis heute weg), unsere Kinderräder sind auch kaputt (platte Reifen, kaputtes Lenkgestell, usw.), und heute lag ein Ei vor unserer Haustüre...

      Dann gibt es noch den jüngsten Sprößling, denn, und auch das sagte mir die Mutter, hat sie ihn auch noch gezeugt, weil sie schlicht und ergreifend nicht arbeiten möchte. Dieser ist nun zwei Jahre alt und ebenso wie die anderen Kinder grundsätzlich die meiste Zeit draußen und das unbeaufsichtigt. So ging er schon mehrmals auf unserer Terrasse, riss Blumen und Pflanzen aus und zerbiss neulich den Tragegurt des Rollers von meinem Kind in mehrere Stücke. Ich möchte und kann behaupten, wie ein wildgewordener Tyrann. Das ganze muss innerhalb von 10 Minuten passiert sein. Ein normales Kind kann einen solchen, relativ stabilen Gurt nicht so zerfetzen. Aber auch in seinen Genen liegt nunmal die Zerstörungswut. Als ich diesen Jungen nackt nur mit Windel an und, jetzt kommt es, mit einem Radler in der Hand um das Haus herum laufen sah, war ich kurz davor das Jugendamt zu kontaktieren. Auch die beiden Mädchen liefen in jüngeren Jahren mehrmals unbeaufsichtigt komplett nackt, also auch ohne Windel und Unterhose um das Haus herum.

      Dies waren nur einige wirklich sehr wenige Beispiele. Was ich aber noch sagen kann ist, das bereits alle vier Kinder im gegenüberliegenden Schreibwarenladen aufgrund von mehrmaligem Diebstahl Hausverbot haben, und das, ich wiederhole, im Alter von nur 9, 7, 6 und 2 Jahren! Leider fruchtet das Hausverbot nicht.

      Nun zu den Eltern. Beide von Beruf aus arbeitslos, der Vater schwerstalkoholiker und beide, und auch das, ich wiederhole, weiß ich von der Mutter persönlich, kiffen jeden Tag. Von einem Bekannten erfuhr ich neulich, dass die Familie wohl auch mit Heroin gehandelt hat (ob das aktuell noch der Fall ist weiß ich nicht). Er weiß das durch Bekannte und ich glaube ihm auch. Als das Ehepaar vor einigen Jahren eine Trennung durchlief, bat der Mutter meine Hilfe an. Hauptsächlich durch Putzen in ihrer Wohnung. Was ich dort sah möchte ich eigentlich gar nicht erwähnen.. Grundsätzlich war alles bis aufs Äußerste veraltet, kaputt und dreckig. In der Küche stand ein Eimer mit Fäkalien. Natürlich fragte ich sie was dieser Eimer denn soll. Daraufhin teilte Sie mir mit, und das als wäre es das normalste von der Welt, dass ihre Kinder dort hinein machen, falls sie mal keine Lust haben hoch zu gehen und dort die Toilette zu benutzen. Und nein es handelt sich hierbei nicht um eine Villa sondern um eine 3-Zimmer Wohnung, wo ist meiner Meinung nach möglich sein sollte mal kurz die Treppen hochzugehen um sein Geschäft zu verrichten. Des Weiteren war die Badewanne knapp bis zur Decke hoch mit alter Wäsche voll gestapelt, wo ich mich frage wo die Familie sich denn wäscht, überall lag Wäsche herum, mitunter benutzte Unterwäsche und unter der Spüle krochen sämtliche Insekten aber auch Würmer herum.

      Sie haben auch einen Hund, welcher verfilzt ist, dessen Zähne im Maul verfaulen und welcher wirklich so gut wie nie ausgeführt wird. Diesen Hund sehe ich in etwa so häufig draußen wie den Vater, also etwa zweimal jährlich. Der Vater liegt grundsätzlich nur im Bett vor dem Fernseher. Er bewegt sich so wenig, dass er sogar die Kinder unten in der Küche Bier hoch holen schickt. Die Mutter beschwerte sich in all den Jahren häufig bei mir über ihn. Erzählte mir, dass er überhaupt nichts tut, aber ist kein Deut besser. Sie, so wie alle anderen Familienmitglieder stinken so dermaßen dass eine normale Unterhaltung nicht mal auf etwa 2 m Entfernung möglich ist. Mehrmals, denn ich half der Familie sehr oft habe ich sogar ihre Kinder mit in die Schule oder holen Sie von dort ab. Ohne zu lügen kann ich behaupten dass ich das Auto im Nachhinein mindestens eine Stunde lang möchten musste um diesen unglaublich penetranten Geruch heraus zu bekommen.

      Aber nun mal zurück zu meinen persönlichen Problemen mit dieser Familie. Die Schikanen gehen soweit, dass ich meine Kinder nicht mehr rauslassen kann. Wie gesagt werden sie bedroht und das zuletzt noch mit einem Messer, verprügelt und geschlagen, aber auch übel beschimpft. Selbstverständlich habe ich mich an diesen gewissen Punkten dazu entschlossen mir Hilfe zu suchen. Sobald ich eine Sozialhelferin um ein persönliches Gespräch und ihr grob die Sachlage zu schildern. Sie teilte mir mit, dass ich nicht die einzige sei die sich bereits beschwert hatte und leitete auch meinen Fall mit einigen meiner Erklärungen an das Jugendamt weiter. Ich allerdings bin der Meinung, bzw befürchte, dass es damit nicht getan ist. Die Schikanen gehen weiter und meine Kinder können weiterhin nicht rausgelassen werden und draußen spielen.

      Als ich die Mutter neulich ruhig und sachlich darum bat, mir den, von ihrem jüngsten Sohn zerbissenen Tragegurt zu ersetzen, drohte sie mir damit mich mit dem falschen angelegt zu haben. In genau diesem Moment kam der Vater ans Fenster und drehte mir damit, dass noch etwas passieren würde. Nun habe ich Angst zu Hause zu sein, allerdings auch die Wohnung zu verlassen. Ich achte möglichst immer darauf, dass mein Auto in der Garage steht, welche allerdings auch für sie zugänglich ist und meine Fenster geschlossen sind. Aber mehr weiß ich mir nicht zu helfen im Moment.

      Nun frage ich hier nach: Was kann ich tun? Sollte und muss ich vielleicht sogar zur Polizei gehen damit? Was wir diese ausrichten können? Wer könnte mir noch helfen? Und auf welche Hilfe wird es hinauslaufen? Gut, das Jugendamt wird oder wurde bereits verständigt. Aber ich weiß dass diese bereits mehrmals bei der Familie waren. Geändert hat sich augenscheinlich nichts. Wie das Jugendamt allein die Umstände in ihrer Wohnung dulden kann ist mir ein Rätsel. Aber ich weiß wie gesagt nicht an wen ich mich noch wenden soll. Es bleibt eigentlich nur noch die Zeit und das vielleicht sogar berechtigt - hier bin ich auf eure Meinung angewiesen.

      • Also wenn diese Geschichte wirklich so stimmt, dann frage ich mich, warum du nicht schon längst das Jugendamt eingeschaltet hast!!!???

        • Ah ich lese grad noch, daß das JA schon da war und anscheinend nichts unternommen hat.
          Denen würd ich aber mal ganz schön Dampf machen und spätestens wenn die Kinder nochmal was kaputt machen, würd ich die Polizei rufen

          • Ja es ist leider wirklich alles wahr. Ich hätte keinen Grund hier zu lügen und schreibe auch nur weil ich wirklich verzweifelt bin. Auch ich denke, dass es das Ganze an einen Punkt angelangt ist wo die Polizei eingeschaltet werden muss. Was die dann ausrichten erhoffe ich mir durch Erfahrungsberichte im voraus. Vielleicht hat ja jemand so etwas ähnliches erlebt#schock
            Früher habe ich das Jugendamt nicht eingeschaltet, weil ich den Haussegen wahren wollte. Ich bin grundsätzlich jemand der sich nicht in fremde Angelegenheiten einmischt und darüber hinaus auch sehr sehr sehr viel über sich ergehen lässt. Aber Dinge eskalieren mittlerweile und daher weiß ich, das etwas unternommen werden muss#schmoll

            • Ich würde mir alles aufschreiben und das JA solange nerven, bis diese was tun würden.
              Sag ihnen, daß du alles dokumentieren wirst und auch jeden Kontakt mit dem JA.
              Dann wissen sie, daß da jemand dran bleibt und ein Auge drauf hat.
              Ich denke, daß sie dann eher handeln.
              Und sollte dann mal was schlimmes passieren, hast du alles schriftlich und man könnte sie evt irgendwie belangen, wenn sie nichts getan haben.

              Evt kannst du ja auch mal bei der Polizei nachfragen, was die meinen

              • Danke Dir. Ich bin definitiv soweit das Ja morgen selbst zu kontaktieren. Der Haussegen ist eh schon schief und nicht nur weil hier tatsächlich eine Gefährdung meiner Kinder vorliegt, aber auch allein wegen der Tatsache, dass wir dieser Familie quasi den Hof räumen müssen werde ich es tun. Meine Kinder weinen jeden Tag, dass sie raus wollen spielen.. Aber es geht einfach nicht. Wir fahren jetzt schon in den Nachbarort auf den Spielplatz mit dem Auto.

            Dass du das Jugendamt nicht schon sehr sehr (!) viel früher informiert hast, ist absolut nicht zu fassen. Da verwahrlosen Kinder und dir ist das egal? Sich interessiert das erst, wenn deine kinder darunter leiden? Du bist genauso widerlich wie die Eltern der Kinder von nebenan. Du solltest dich schämen! Raushalten, um den hausieren zu wahren? Ich fasse es nicht. Eine absolute ausrede von jemandem, der zu feige ist. Jemand, der seit Jahren (!) Von den Zuständen weiß und absolut nichts tut, macht sich genauso mit schuldig wie die Eltern, die ihre Kinder verwahrlosen lassen!

            • Gegen mich persönlich lief da ja noch nichts. Und egal waren die Kinder mir nicht, aber das Ja lief dort auch ohne meinen Anruf bereits ein und aus (ließ meinen Text - danke).

              • Es ist vollkommen egal, ob du selbst oder deine kinder betroffen sind von dem Ausmaß der Verwahrlosung der nachbarskinder. Es geht darum, dass du jahrelang keinen Grund gesehen hast, Hilfe zu rufen. Erst, als du persönlich betroffen warst. [... vom urbia-Team editiert. Bitte bleibt sachlich.]

                • (10) 11.09.17 - 20:56

                  Ich lasse mich nicht weiter darauf ein. Zum Glück gibt es Leute die verstehen;-) Schönen Abend (meine Liebe).

                  • (11) 11.09.17 - 21:00

                    Komm, dir geht's doch gar nicht um diese Familie. Es geht dir nicht darum, dass ihnen geholfen werden muss. Es geht dir nicht darum, dass die Kinder Hilfe brauchen. Darum ging es dir nie. Es geht dir einzig darum, dass deine kinder jetzt angegriffen werden. Hättest du Interesse an anderen Menschen als an deinen Kindern, hätte das schon vor Jahren verhindert werden können. Aber du machst ja erst den Mund auf, wenn du selbst darunter leidest. Alle anderen sind dir Jahre lang scheiß egal gewesen. [... vom urbia-Team editiert. Bitte bleibt höflich.]

                    Hallo,

                    ich frage mich, ob manche, die dir hier so aufgeplustert antworten, überhaupt dein ganzes Posting lesen. So wie ich das verstehe, gehen über diese Familie am laufenden Band Beschwerden beim JA ein.

                    Wir hatten hier im Ort vor Jahren auch einen ähnlich gelagerten Fall. Eltern Hartz-4-Empfänger, fast jeden Abend Party/Saufen, die 4 Kinder waren sich quasi den ganzen Tag selbst überlassen. Haben sogar an fremden Türen nach Essen gebettelt und auch geklaut. Neben der ganzen Misere liefen da unzählige Katzen und ein Hund mittendrin rum...
                    Die Familie hat einen Familienbegleiter oder wie sich das schimpft bekommen. Selbstverständlich kam die Dame immer schön angemeldet. Wahrscheinlich wurde dann 3 Minuten vorher von den Eltern die Katzensch... aus den Ecken gewischt und der herumstehende Müll entsorgt.
                    Die sind dann irgendwann weggezogen, ich konnte nicht erkennen, dass da nennenswert etwas, außer der Dame, die wöchentlich kam, passiert ist. War dem JA wohl zu teuer, die Kinder in einer Pflegefamilie oder im Heim unterzubringen.
                    Von daher finde ich diese Anschuldigungen dir gegenüber unverschämt, wenn man die Umstände die Meldungen an das JA betreffend, nicht genau kennt.

                    LG

                    Nici

                    • Hallo Nici,

                      das:

                      <<ich frage mich, ob manche, die dir hier so aufgeplustert antworten, überhaupt dein ganzes Posting lesen. So wie ich das verstehe, gehen über diese Familie am laufenden Band Beschwerden beim JA ein.
                      Von daher finde ich diese Anschuldigungen dir gegenüber unverschämt, wenn man die Umstände die Meldungen an das JA betreffend, nicht genau kennt.>>

                      sehe ich ganz genauso.:-)#pro#pro


                      Klar frage ich mich auch (und werde das die Fadeneröffnerin auch noch persönlich und separat fragen), warum sie nicht schon vor 5 Jahren das JA konsultiert hat, sondern erst jetzt. Das wundert mich zwar auch, aber trotzdem kann man sowas auch netter und höflicher fragen/schreiben - und nicht gleich persönlich und - ja, sogar auch schon "leicht" gehässig - zu werden.#contra#contra Ich hätte da auch nicht so lange (5!) Jahre) gewartet, sondern hätte da schon viel, viel früher gehandelt, aber, wie gesagt... siehe weiter oben. Der TON macht die Musik!#pro#pro Und manchmal ist der "Ton" hier halt auch unter aller Kanone.:-(

                      Gruß

          (14) 12.09.17 - 21:09

          Sorry, aber Du bist echt eine Trantüte!

          Was heulst Du noch rum? ALLERSPÄTESTENS bei dem Kind in Windeln mit RADLER (ALKOHOL !!!) in der Hand hätte ich die Polizei heranzitiert !!!

          Arsch hoch und auf den Behörden Ballett gemacht! Zum Schutze Deiner Kinder und auch für die Nachbarskinder. Mal bisschen telefonieren reicht da wohl nicht.

(15) 11.09.17 - 20:00

Sorry, es haben sich einige Rechtschreibfehler eingeschlichen Dank T9:-D

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