"Wenn du einen Wunsch frei hättest..."

    • (1) 16.10.17 - 22:33

      ... Das fragte mich heute meine Tochter bei einem Gespräch auf dem Weg zum Kindergarten. Und ich denke noch immer darüber nach.

      Natürlich Dinge wie, dass die Familie gesund und glücklich und zufrieden bleibt, keinen großen Kummer ertragen muss etc. Aber eine "konkrete" Antwort konnte ich ihr tatsächlich geben.

      Klar, auch ich habe manche Dinge auf meiner 'to Do -Liste', aber die Erfüllung eines Traumes/ eines Wunsches.... Darüber habe ich mir tatsächlich noch nie Gedanken gemacht.

      Wie ist das bei euch ? Habt ihr konkrete Träume bzw Wünsche ? Etwas, was ihr unbedingt erleben möchtet. Also etwas, was tatsächlich realistisch ist?

      Interessant, dass mich die Frage meiner 5-jährigen Tochter doch so sehr beschäftigt ☺☺

      • Ich bin ja schon ein paar Monde älter als Du und ich habe einen großen Wunsch:
        Dass ich noch erleben darf, dass mein Enkelschatz Leonie einen ganz tollen lieben Mann heiratet. Dann lehne ich mich gemütlich in der Urne zurück.....
        Früher hab ich mir gewünscht, dass meine Kinder die Partner finden sollen, die zu ihnen passen und glücklich in ihren Berufen sind. Nach momentanem Stand hat das geklappt.
        Von meinen privaten Wünschen, die nur mich betreffen, ging eigentlich noch nichts in Erfüllung, aber das geht nicht nur mir alleine so.
        LG Moni

        • Mir kam grad die Frage auf, was Du machst, wenn sie lieber eine Frau heiratet oder als Single lebt.

          Ich glaube, wenn es nicht so eine Erwartungshaltung in der Gesellschaft gäbe von wegen Schulabschluss, Studium, Hochzeit, Kinder / Karriere (Reihenfolge ist noch flexibel ) , würden sich einige nicht krampfhaft in Beziehungen stürzen oder daran festhalten.

          Dann ließe es sich auch gut leben.

          • Es ist ja keine Erwartungshaltung, sondern ein Wunsch ;)
            Ich wünsche mir auch dass ich miterleben kann wie meine Kinder eigene Familien gründen, ich wünsche mir ebenso ein Enkelkind oder mehrere ( allerdings würde ich nicht ständig von meinem Enkelschatz im Forum berichten ;-) ).

            Es sind ja nur Wünsche, dass diese nicht immer in Erfüllung gehen weiß man doch ;)

            Mona

            • Warte ab, bis Du selber glückliche Omi bist( ist gaaaaanz was anderes als Mama)....und dann immer noch bei urbia #freu
              Hätte ich mir früher auch nicht gedacht, dass ich mich überhaupt in einem Forum rumtreibe. Im übrigen liest meine Tochter durchaus ab und zu hier noch mit und hat noch nichts beanstandet. #freu LG

            Hallo,

            naja, was dem einem seine Prinzessin oder sein Prinz oder Wauwau, hier sind zwar viele Eltern, aber Großeltern haben doch auch ein Bleiberecht.
            Berichtet halt statt von Sohn oder Tochter vom Enkel, ist doch ok.
            Empfinde es auch nicht als penetrant.

            Bei dem anderen stimme ich dir vollkommen zu.

            VG, midnatsol

        Wenn sie sich in eine Frau verliebt und diese sie wertschätzt, habe ich kein Problem damit.
        Wenn sie als Single eben will...tja dann ist das so.
        Habe ich irgendwo was von "Erwartung" geschrieben?
        Bitte, was ist falsch daran, wenn ich mir für meine Familie glückliche Beziehungen wünsche?
        Meine Tochter war bei der Hochzeit 29, mein Sohn 40 Jahre alt.... beide nach schon jahrelanger Beziehung. Ich sehe hier nirgendwo Druck.
        LG Moni

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Eigentlich bin ich wunschlos glücklich bzw. bin ich generell mit dem zufrieden, was ich habe und schaue nicht dauernd, was ich nicht habe.

Wenn es wirklich rein um Materielles geht wäre mein Wunsch ein freistehendes eigenes Haus mit Garten. Das könnte auch mal eintreffen, aber dann würde ich es erben und die Aussicht darauf macht es dann schon wieder weniger begehrenswert.

  • Warum ist denn Erbe weniger begehrenswert?
    Brauchst du das Gefühl und Wissen "hab ich mir ganz selbst erarbeitet und geleistet"?
    Den Gedanken kenn ich nicht.

    • Ich kenne den Gedanken und teile ihn. Selbstaufgebautes fühlt sich für mich einfach schöner an.

      • (14) 18.10.17 - 13:12

        Das meinte ich nicht, es ging tatsächlich um den Tod des Erblassers. Aber stimmt, auch so könnte man denken, dass man sich lieber etwas selbst erarbeitet. Finde ich auch nicht verkehrt, ich kenne schon Leute, die wollten noch nie gerne von den Eltern supportet werden (bspw. im Studium).

        • (15) 18.10.17 - 13:17

          Danke für die Richtigstellung!
          Stimmt. Zum Erben muss erst jemand sterben, das kommt noch hinzu. Das ist natürlich erst recht unschön, es sei denn, es handelt sich um den bis dato völlig unbekannten, steinreichen uralten Erbonkel aus Übersee;-)

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