Weihnachten wie´s damals war...

    • (1) 19.10.17 - 09:25

      Hallo Ihr Lieben!#winke

      Ja ich weiß, es ist noch ein wenig Zeit, jedoch würde es mich sehr interessieren wie Ihr Weihnachten so in eurer Kindheit verbracht habt, oder auch Erzählungen der Großeltern, Eltern..

      Meine Großmutter JG 1922 erzählte mir immer wieder gerne von Ihren Kindheitserinnerungen von Weihnachten in den 20er und 30er Jahren.#verliebt

      Vielleicht habt ja Ihr ein paar Geschichten für mich?#freu

      • An Weihnachten wurde immer morgens der Baum geschmückt. Dabei durfte ich meiner Mama immer helfen. Ich fand es doof, dass bei anderen so lange das Zimmer abgeschlossen wurde, bis der Baum fertig war. Gemeinsames Baumschmückend fand ich sehr viel schöner.

        Mittags gab es dann immer nur eine Suppe, damit Platz für das Abendessen war. Um 17 Uhr gab es dann Hasenbraten, um 18 Uhr war Bescherung. Auf diesen Punkt freute ich mich als Kind natürlich am meisten. Danach ging es oft noch zu Besuch bei Verwandten.

        An den kommenden Tagen wurden dann Verwandte besucht, Spaziergänge unternommen (fand ich immer doof), etc.

      Zwischen Kindheit und heute ist kein Unterschied.

    • Hi,

      bei uns wurde am 23.12 der Baum aufgestellt und zusammen geschmückt.

      Als mein Vater noch nicht Schicht gearbeitet hat, gab es immer Nachmittags Kaffee und meine Oma kam vorbei. Sie hat dann mit uns gespielt und meine Eltern bzw. mehr meine Mutter 😉 hat dann Abendessen gemacht, gab immer Pute.
      Im Hintergrund lief immer Weihnachtsmusik den ganzen Tag.
      Nach dem Abendessen wurde das Geschirr gespült und getrocknet, dann ist Oma mit uns ins Kinderzimmer, noch weiter spielen, bis das Christkind kam.
      Meine Eltern haben in der Zeit die Geschenke unter den Baum gelegt und dann das Glöckchen am Baum geläutet, das war unser Zeichen und wir durften endlich rein.
      Dann haben wir meist noch kurz gesungen und dann ging es auspacken.

      Als mein Vater dann Schicht arbeiten musste, gab es halt auch Mal Nachmittags Bescherung und das Essen Mittags, weil er ja Abends weg musste.

      Am 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag ging es dann zur anderen Oma, auch hier dann lecker essen und dann Geschenke auspacken. 😊

      Dieses Jahr haben wir endlich Platz für einen eigenen Baum, ich freu mich schon. 😊.
      Wir sind im Normalfall an Heiligabend entweder bei den Schwiegereltern oder meinen, richten uns da etwas nach meiner Schwägerin. Deren Bruder ist Polizist und kann daher meist nur an einem Tag bei seinen Eltern feiern und da meine Schwägerin dann natürlich ihre Neffen auch sehen will, müssen wir immer warten, bis da sicher ist wie er Dienst hat.
      Hat aber bisher immer gut geklappt.
      Dieses Jahr möchte ich meine Eltern zu uns einladen, unser Sohn findet es bei meinen Eltern nicht so toll (geht mir genauso) und das Essen war die letzten Jahre auch nicht so toll, daher wollte ich das Mal übernehmen 😉
      Wir machen auch immer Abendessen und dann Bescherung. So wie früher.

      Am meisten freue ich mich dieses Jahr auf den eigenen Baum. 😄😄

      meine Familie feiert Weihnachten wie in meiner Kindheit...

      am 23. wird der Baum geschmückt

      Heiligabend in die Kirche...jetzt nicht mehr...die Pubertiere lassen sich nicht mehr motivieren..

      dann zu meinen Eltern

      etwas Essen

      und dann Bescherung...

      das war auch früher immer so...damals war es nur bei meinen Großvater...man trifft sich immer beim ältesten Familienmitglied...

    • Am Vormittag des 24. haben mein Papa und ich den Baum geschmückt. Nachmittags sind wir spazieren gegangen, in der Zeit kam der Weihnachtsmann, und dann war Bescherung.

      Zum Abendessen gab es Würstchen und Kartoffelsalat.

      Ähnlich ist es heute noch. Jetzt wo Enkelkinder da sind, ist es wieder voll unterm Baum.

      Am ersten Feiertag gab/gibt es Ente oder Gans (was ich jetzt nicht mehr esse), selbstgemachte Kartoffelklöße, die auch nach über 30 Jahren nie so richtig gut werden ;))

      Am zweiten Feiertag sind wir früher zu meiner Oma gefahren, jetzt lädt sie ein zum essen in einem Restaurant.

      Hallo,
      als ich Kind war, haben mein Vater und ich immer am 24,. morgens den Baum geschmückt und die Krippe aufgestellt. Meine Mutter hat in der Küche die letzten Vorbereitungen für das Weihnachtsessen gemacht. Zu Mittag gab es immer nur eine Kleinigkeit zu essen.
      Um 15 Uhr sind wir dann in die Krippenfeier gegangen, ich musste immer mit meinem Vater etwas vorgehen, weil meine Mutter wie jedes Jahr nieee rechtzeitig fertig war. Naja, irgendjemand musste ja die Geschenke unter den Baum legen.... ;-). Das Ablenkungsmanöver hat auch immer geklappt, zumindest solange, wie ich ans Christkind glaubte. Nach der Krippenfeier kamen ein um das andere Jahr meine Großeltern zu uns (das andere Jahr waren sie immer beim Bruder meine Mutter). Gegen 17 Uhr war meist Bescherung, danach gab es irgendwann Abendessen. Bei uns gab es immer Züricher Geschnezeltes mit Reis und Salat. Das ist für das Weihnachtsessen meiner Kindheit...... Am späten Abend fuhren meine Großeltern dann nach Hause. So lief Heilig Abend ab bis ich fast erwachsen war. Gerne wären wir auch mal später in die Christmette gegangen, aber das wäre meinen Großeltern einfach zu spät geworden. Da haben wir dann Rücksicht genommen. Als meine Großeltern nciht mehr lebten, änderte sich der Ablauf nur in die Richtung, dass wir nicht um 15 Uhr in die Krippenfeier gingen, sondern später in die Christmette.
      Amn ersten Feiertag kam morgens immer meine Patentante mit Familie und nachmittags fuhren wir meist zu meinem Patenonkel oder wir trafen uns bei uns. Am zweiten Feiertag trafen wir uns reihum mit den Geschiwistern meines Vaters.
      Heute feiern wir ähnlich. Den Baum und die Krippe stellen wir allerdings aufgrund der Größe (der Baum ist locker 3m und die Krippe hat eine Grundfläche von 1,5x2m) ein paar Tage früher auf, beleuchtet wird er allerdings erst zur Bescherung. Morgens wird am Heiligen Abend noch der Rest an Vorbereitungen erledigt, auch bei uns gibt es immer ein Essen, welches ich gut vorbereiten kann. Mittags gibt es meist belegte Brötchen. Ansonsten ist der Ablauf fast wie früher. 15 Uhr Krippenfeier, danach trifft sich das halbe Dorf auf dem Dorfplatz. Dort spielt der Musikverein Weihnachtslieder und es gibt Glühwein, Kinderpunsch, Spekulatius. Das ist total gemütlich. Gegen 17.30 Uhr sind wir spätestens zu hause, dann kommt meine Mutter zu uns rauf und der Ablauf ist wie früher. Am ersten Tag bekommen wir dann immer nachmittags meine Mutter, meine Schwiegereltern, mein Patenonkel mit Frau und der Patenonkel (mit Frau) unseres Kleinen. In diesem Jahr sind wir dann das erste Mal ohne meinen Schwiegervater sein, das wird besonders für unseren Kleinen wohl sehr komisch sein. Er hing sehr an seinem Opa. Wir werden sehen.... Am zweiten Tag gehen wir erst morgens in die Kirche und fahren danach essen. Nachmittags sind wir dann "unter uns".
      LG
      Elsa01

      Wir feiern Weihnachten ganz anders als meine Eltern oder Großeltern
      Meine Großeltern in den 20gern geboren hatten als Kind schöne Weihnachten. Früh wurde der Baum geholt und der Baum verschwand in der guten Stube.Meine Großeltern hatten (fast die gleiche Weihnachten)dann gab es ein besonderes Mittagessen, Kirche,die ganze Familie versammelte sich und dann wurde die Gute Stube betreten wo der Baum stand es gab eine große Brezel oder Pfefferkuchen für die Kinder und wurde bis spät in die Nacht gesungen und gefeiert.

      Meine Eltern in den 40gern geboren haben Ihr Weihnachten fast genauso erlebt.Nur die Geschenke waren anders,mein Vater hatte ein Pferd mit Hänger aus Holz das bekam jedes Jahr einen neuen anstrich. Die Puppe von meiner Mutter bekam immer neue Kleidung.

      Das Weihnachten aus meiner Kindheit in den 1967 geboren war ganz anders.
      Beide Eltern waren immer von früh bis abends Arbeiten somit hatten sie nie Zeit. Am 23.ist Mutter nur bis Mittag arbeiten gegangen danach hat sie eingekauft, mein Vater hat in der Weihnachtswoche den Baum gekauft(später mussten das wir Kinder/Jugendliche) machen
      Wenn meine Mutter am 23. nach Hause kam, flogen wir erstmal aus der Wohnung,damit wir nicht stören wenn Sie den Baum schmückt.,fanden wir doof da alle Freunde zu Hause waren.So haben wir vor der Haustür gestanden und gewartet bis wir wieder rein durften.
      Der Baum war geschmückt, Mutter hatte Stress mit Vorbereitungen.Wir durften mit helfen aber nicht wie man denkt mit Plätzchen backen oder so, nein Wir durften aufwaschen und leere Weihnachtskisten in den Keller bringen, Getränke holen usw.
      Abends mussten wir zeitig ins Bett da meine Mutter Geschenke einpacken wollte. Mein Vater kam wie immer spät nach Hause und hat auch nichts mit geholfen.

      Der 24. war nicht besser, zeitig aufstehen, Wohnung putzen, Meine Mutter hatte Stress mit Vorbereitungen in der Küche. Mittags gab es dann eine Tütensuppe (die habe ich gehasst) danach mussten wir Kinder die Küche sauber machen und meine Mutter ist für zwei Stunden im Bad verschwunden zum entspannen.
      Ab 14,30 Uhr kamen die ersten Großeltern bis 15 Uhr waren dann alle Großeltern da und es gab Kaffee, Danach haben wir Kinder gewartet die Erwachsenen haben Ihr Kaffeekränzchen hingezogen bis 17 Uhr dann wurde Unruhe und Gewusel, Mein Vater musste wie immer zu einen Notfall (er war Arzt) und kaum ist er verschwunden kam der Weihnachtsmann (jedes Jahr dasselbe)Jeder sagte ein Gedicht auf oder sang eine Lied dann gab Geschenke und wir mussten mit den auspacken warten bis der Vater vom Notfall zurück war(dauerte ja auch nie lange mein Vater hatte sein Weinachtsmannkostüm im Keller und sich dort umgezogen)Dann war wie immer große erstaunen das er schon da war.Dann kam das große Auspacken, und spielen,19 Uhr gab es Abendbrot Kartoffelsalat und Bockwurst um 21 Uhr kamen dann die Taxis für die Großeltern und wir mussten dann auch ins Bett.

      Der erste Feiertag bestand darin das Wohnzimmer wieder aufzuräumen, Geschirr vom Abendbrot durften wir dann aufwaschen und Mutter hat Mittag gekocht. Kaninchen mit Rotkohl und Klösse, Bis Mittag waren wir beschäftigt durften ja auch etwas spielen und nach den Mittag ging es los zu Großeltern 1 fahren dort traf sich die komplette Familie der Großeltern.Dort war es so das Kinder zum spielen waren und die Erwachsenen haben gefeiert wir Kinder gespielt , nach den Abendbrot mussten wie immer die Kinder aufwaschen ging es nach Hause.Das war meist 20 Uhr und wir mussten auch immer gleich ins Bett da meine Eltern ihre Ruhe haben wollten.

      Der 2. Feiertag war da ruhiger.Vormittags wurde TV geschaut mittags gab es die Reste vom Vortag und dann ging es zu den anderen Großeltern da war es ähnlich wie bei Großeltern 1.Kinder spielen Erwachsene feiern, Nach den Abendbrot auch wieder aufwaschen und dann nach Hause.Auch wieder nach Hause und ins Bett.

      Ich fand Weihnachten stressig und nicht besinnlich.Der 27.war für uns dann der 3. Feiertag.Kein Stress, keine Arbeit wir konnten den ganzen Tag in Ruhe mit unseren neue Sachen spielen.

      Meine Kinder in den 90gern und 2000geboren haben Weihnachten wieder ganz anders erlebt.Ich habe es immer sehr ruhig angehen lassen. Die Kinder wurden in allem mit einbezogen, Plätzchen wurden zusammen gebacken, Den Baum haben immer die Kinder allein nach ihren Vorstellungen geschmückt, mein Mann und ich haben mit geholfen.
      Essen für die Feiertage habe ich soweit es geht vorbereitet und eingefroren,So brauchte ich nicht die ganze Zeit am Herd stehen.

      Baum wurde/wird am 23. geschmückt am 24.ist mein Mann vormittags mit den Kindern zu den Großeltern(seinen Eltern) gegangen, dort haben sie dann zusammen den Baum geschmückt. Mittags kamen sie nach Hause wir haben dann zu Mittag gegessen und dann wurde sich langsam schick gemacht und dann haben wir den Kaffeetisch gedeckt die Großeltern und andere Verwandte kamen dann nach und nach. Es wurde Kaffee getrunken, danach wurde ein Spaziergang gemacht damit die Zeit vergeht wir haben das immer Lichterschauen genannt, weil wir durch die ganze Siedlung sind und uns die beleuchteten Fenster oder Vorgärten angeschaut haben.Dann ging es immer zu einer älteren Frau(Freundin meiner Omi),dort haben wir ein kleines Geschenk vorbeigebracht, Die Kinder bekamen immer einen gebackenen Freund (Pfefferkuchenmännchen)und dann sind wir wieder nach Hause. Dort angekommen dauerte es nicht mehr lange bis der Weihnachtsmann kam,Geschenke wurden ausgepackt und ausprobiert dann wurde gegessen Kartoffelsalat und Bockwurst und danach wurde gespielt und unterhalten .Bis 21 Uhr waren dann auch die letzten Gäste weg und wir haben dann mit den Kindern den Abend ausklingen lassen.

      • Ich habe heute morgen den Beitrag gelesen und frage mich, was du so schlimm fandest an der Weihnacht deiner Kindheit.

        Ich finde es weder schlimm, dass man am 23. 12. das Heim putzt und die Kinder mithelfen, noch dass die Mutter am 24.12. vormittags das Essen vorbereitet oder dass man an den feiertagen Familienbesuche macht.
        Die Geschichten von dem Weihnachtsmann-Papa oder dass die Kinder zusammen spielen, während die Älteren zusammen sitzen und quatschen finde ich hören sich eigentlich sogar ganz schön an.

        Das finde ich alles vollkommen normal und denke, dass es heute in vielen familien nicht viel anders läuft und man damit auch glücklich ist.

        Die 70 er waren halt einfach eine andere Zeit. Ich habe viel Zigarettenrauch abbekommen und ich habe den Eindruck es wurde auch mehr vor Kindern getrunken. Wir KInder haben auf Feiern immer unser Ding gemacht und geschaut dass wir ab einem bestimmten Zeitpunkt unsichtbar werden, damit wir von den Eltern nicht ins Bett gepackt werden.
        Fertiggerichte/Tütensuppen etc. waren oft anerkannte gute Kost (vielleicht galt die Hausfrau als etwas faul, aber wirklich kritisiert wurde das nicht).

        Ich erinnere mich gerne an meine Wreihnachtsfeste und an all die kleinen Schrulligekeiten in meiner Familie, aber auch in befreundeten familien und der Nachbarn. Im nahchinein würde mancher sagen, wie blöd manches war, aber für mich hat das immer zu Weihnachten gehört und ich denke da sentimental ganz gerne zurück.

        Kann es sein, dass du generell ein problem mit deinen Eltern hast?

        Klar, es geht mich nichts an, ich finde es nur so schade, dass du so schlechte Erinnerungen an Dinge hast, die sich gar nicht so schlimm anhören.

        • Ich/wir(meine Schwestern) Hätten mithelfen nicht schlimm gefunden genauso wenn Mama Weihnachten Essen macht. Das ist ja normal und in jeder Familie so.
          Aber meine Mutter war/ist sehr schnell aufbrausend , ungeduldig und Geltungsbedürftig.
          Es musste immer alles mehr als perfekt sein, vor allem nach außen.

          Somit war sie dauergestesst und hat nur gemeckert und geschrieen.Wir wurden vor die Haustür in unser (Zimmer durften wir nicht) gesetzt damit Sie in Ruhe den Baum schmücken kann. Natürlich waren aber alle unsere Freunde im Weihnachtsstimmung und wurden zu Hause mit eingebunden.Wir standen bei Regen, Schnee oder Kälte vor der Tür und haben gewartet Egal ob es schneit oder nicht da hatten wir einfach keine Lust auf irgendetwas zu spielen .Als wir wieder in die Wohnung duften wurden wir gleich angebrüllt Kind eins Müll, weg, Kind zwei Kisten in Keller, Kind drei Aufwaschen.
          Weihnachten morgens habe meine Eltern erstmal in der Küche gefrühstückt die war zu klein für alle, also mussten wir im Bett bleiben bis sie fertig waren und dann ging Stress los und Frühstück fiel für uns aus.Den ganzen Tag gab es nur Befehle und Mecker wenn wir nicht schnell genug oder sauber genug waren.

          Helfen sah da auch nicht so aus das wir was gemeinsam machten. Sie backte Plätzchen,wir durften nicht helfen weil sei nicht perfekt werden wir durften aber die Küche putzen. Wir durften die Wohnung putzen, Meine Mutter hat Parfümflaschen gesammelt in vielen Regalen und wir durften die jeden Monat putzen:-( so auch Weihnachten früh.

          Natürlich haben meine Eltern vor uns geraucht und getrunken, das störte auch nicht kannten wir ja nicht anders. Aber wir Kinder mussten immer ganz still auf dem Sofa sitzen und durften nichts sagen außer es hat jemand gefragt, Essen durften wir auch kaum was, vor allem nichts süßes weil unser schicken Kleider beschmutzt werden könnten. und so zieht sich der Tag.

          Bei den Omas wurde immer in der guten Stube gefeiert und wir Kinder mussten in der Küche sitzen und auf die keinen Kinder aufpassen.Das war dann schön weil man da ja spielen durfte.

          Fertiggerichte/Tütensuppen konnte ja sein das es anerkannte Kost war (bei uns nicht), meine Mutter konnte auch nicht gut kochen(hat meine Oma immer gemacht) aber mir schmecken Fertiggerichte das weder damals noch heute.
          Und Heilig Abend gehört eine Tütensuppe meiner Meinung nach nicht auf den Tisch.

          Und wenn ich ehrlich bin ich fand das Weihnachten bei uns nicht normal da meine Freunde alle Weihnachten anders als wir und fast gleich mit den anderen Freunden verbracht haben.
          Für meine Mutter war es perfekt Essen gelungen, Wohnung schön, Kinder schick und artig.Dafür wurde sie bewundert weil sie alles so perfekt hin bekommt. Bilderbuchfamilie eben!

          Und mein ich habe keine Problem mit meinen Eltern. Wenn du meine Beiträge öfters liest und somit etwas kennst weißt du sicher das auch meine Eltern täglich bei mir sind und wir alles zusammen unternehmen.

    Ich beneide ja immer die Menschen, die so tolle Erinnerungen an ihre Kindheit haben. Vor allem was Weihnachten betrifft. Ich liebe Weihnachten und würde sofort auf alle anderen Feiertage und auf meinen Geburtstag verzichten, wenn ich nur eins davon haben könnte. Ich freue mich jedes Jahr ab dem Spätsommer wie verrückt auf die Feiertage und die Wochen davor. Aber erst, seit ich selbst eine Familie habe. Meine Weihnachten aus der Kindheit waren geprägt von Streit, Gebrüll und meinem besoffenen Vater der alles ruinierte.

    Seit mein Sohn da ist versuche ich unsere eigenen Traditionen entstehen zu lassen und habe da leider keine Anhaltspunkte aus der Vergangenheit meiner Familie.

    LG

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