Armut In Deutschland (teil2?)

    • (1) 23.10.17 - 23:53

      Ich habe keine Lust mich an irgendwelchen maike Diskussionen mehr zu beteiligen un daher schreibe ich hier meien gedanken.

      Armut bemisst sich immer am Einkommen deslanes aus dem sie stattfinden, Man kann deutsche Armut nicht mir zentralafrikanischer Armut vergleichen.

      Hier gelten aber die gleichen Definitionen wie überall auf der Welt, wenn man weniger als 60% des durchscnittlichen Nettoeinkommens verdient, dann gilt man als (vergleichsmäßig) arm.

      ich finde es ganz schlim, wenn dann albernerweise angemerkt wird, dass man sich selbst halt auch keinen Kindobesuch im Monat leisten kann und was denn das Problem wäre. Und gerade von Leuten, die selber zur wenig verdienerkreisen dazugehören. Es ist ja mehr als offensichtlich, dass man sich trotz der nackten Fakten nicht als "arm" bezeichnen will und daher macht man sich über den vermeintlichen Luxus von Kinobesuchen lustig.

      Nein., es geht auch nicht um einen kinobesuch.

      Es geht darum, dass in diesem reichen Land es schweirg für Kinder sein kann eine Instrument zu lernen, wenn die Eltern arm sind und nicht den Elan haben sich um Unterstützung zu bemühen. Sie lernen nicht reiten, auch wenn sie Tiere lieben, kein Ballettunterricht, keine Zeichenschule, keine Bücher, da es die Ektern nicht in die Bibliothek schaffen.
      Die Jungs gehen wenn überhaupt zum Fußball, die Mädchen zum Turnen und beide haben wenn es hochkommt Blockflötenunterricht in der Grundschule.

      Es geht nicht um den monatlichen Kinogang, sondern um das gänzliche verzichten auf Diunge, die in Deutschland kein privileg sein sollten.

      Es ist zynisch, wenn hier Leute schreiben, dass sie auch kein Kino besuchen können, weil sie ein Haus, zwei Autos und Ratenkredite bedienen müssen. Das ist doch keine Armut, sondern schlechter Umgang mit Geld.

      es ist schlimm, wenn hier Menschen schreiben, dass sie keineArmut sehen, wenn ihre eigenen Kinder weniger Möglichkeiten haben als andere Kinder. Als wenn das nichts wert wäre...

      • Hallo,
        Ich stimme dir zu, dass man deutsche Armut nicht mit Armut in manch anderen Ländern vergleichen kann.
        Die Definition für "Armut " liegt aber (anscheinend ) doch auch im Auge des Betrachters.
        Für mich bedeutet Armut eher: sich nicht die Wohnungsgrösse leisten zu können, die ein einigermaßen annehmbare Familienleben ermöglicht, oder am 25. des Monats keine ordentlichen Lebensmittel mehr kaufen zu können, oder im Winter mit der Decke eingewickelt auf der Couch zu sitzen, weil die Heizkosten nicht bezahlt werden können....
        Bei einem netto-JahresEinkommen von über 50.000,- € von Armut zu sprechen ist m. M. nach alles andere als angebracht!
        Ich habe ehrlich gesagt keine genaue Ahnung, wo denn nun diese 60% Grenze in unserem Land liegt. Ich denke auch, dass sich dies auch nicht innerhalb eines Landes so pauschalisieren lässt, weil es einen nicht unerheblichen Unterschied macht, in München oder etwa im bayerischen Wald zu leben.
        Ob die Kinder nun die Zeichenschule, den Ballettunterricht oder "nur" den Sportveranstaltungen besuchen , ist m. M. Nach ein völlig anderes Thema. Es geht darum, ob sie am sozialen Gesellschaftselben soweit teilnehmen können, dass sie einen Schwimmbad- oder Kinobesuch nicht aus finanziellen Gründen absagen müssen.
        Einfach verzichten zu müssen, um sich dafür Anderes leisten zu können, bedeutet für mich keineswegs Armut. Wir haben ein Einfamilienhaus, und (Luxus für uns) zwei Autos. Heute können wir uns das auch leisten. Aber in jungen Jahren haben wir dafür eben auf vieles verzichtet (etwa teure Urlaubsreisen, aber auch mal auf einen Restaurantbesuch) und da kam es auch vor, einen Kinobesuch abzuwägen.
        Dennoch: unsere Kinder "durften" ein Instrument, über die Blockflöte hinaus lernen, genauso wie Ski fahren.

        Wenn man bedenkt, dass manche Leute trotz Berufsausbildung Mindestlohn über die Runden kommen müssen, da ist für mich Armut
        Lg

        Hallo

        ich muss sagen, bei der Fülle an neuen "auffälligen" Nicks, die hier anscheinend nur ihren Müll auf das Forum auskippen wollen, verlässt mich auch langsam die Lust mich an irgendwelchen Diskussionen zu beteiligen. Da kann man über das Frischling-Bashing schimpfen wie viel man will, aber bei usern wie dir, die schon lange dabei sind, weiß man wenigstens du bist an einer echten Diskussion interessiert und willst nicht nur stänkern und provozieren.
        So, nun aber zum Thema. Ich finde auch, dass Armut sehr subjektiv ist. Meine Eltern leben zum Beispiel auch von 900 Euro im Monat. Zu zweit! Sie gelten also als sehr sehr arm. Sie empfinden es aber nicht so. Sie haben alles was sie brauchen und könnten auch ins Kino gehen wenn sie wollten. Wollen sie aber nicht. Ebenso wenig wie jede Woche auswärts essen gehen, meine Mutter kocht selbst und bekommt mit dem Geld jeden Tag gesundes essen auf den Tisch. Es ist eine Frage wie man damit umgeht.

        Was mich aber aufregt, ist der Umgang mit wenig Geld von manchen. Sie beschweren sich sie haben zu wenig Geld für ihre Kinder, rauchen aber 2 schachteln Zigaretten pro Tag, gehen ins Nagelstudio und kaufen sich Markenklamotten. Da muss ich mich doch arg wundern warum sie nicht stattdessen ihrem Kind etwas sinn volles von dem Geld kaufen.
        ich bleibe also dabei, der Umgang mit dem Geld das man hat ist wichtig. Meine Cousine und ihr Mann arbeiten beide Vollzeit, verdienen beide 2000 Euro im Monat und haben nur ein Kind. Doch sie sind IMMER pleite. Können sich scheinbar nichts leisten und fahren nie in Urlaub usw. Da frage ich mich wieso? Woran liegt das?

        Dieses Thema ist sehr vielschichtig und kann meiner Meinung nach nicht anhand von einfachen Zahlen gemessen werden.

        LG
        Kinder schokolade

        • "Was mich aber aufregt, ist der Umgang mit wenig Geld von manchen. Sie beschweren sich sie haben zu wenig Geld für ihre Kinder, rauchen aber 2 schachteln Zigaretten pro Tag, gehen ins Nagelstudio und kaufen sich Markenklamotten. Da muss ich mich doch arg wundern warum sie nicht stattdessen ihrem Kind etwas sinn volles von dem Geld kaufen. "

          Das kann ich nur voll unterstreichen. Sieht man in manchen Supermärkten jede Woche. Die Kinder abgelatschte Schuhe, schlampige Klamotten, die Haare schon ewig keinen Friseur gesehen, aber im Einkaufswagen prangt der Bier- und Kippenvorrat fürs Wochenende, samt ein paar Flaschen Wodka dazu. Geschoben von Mutti mit gruselig gefärbten Haaren und Nagelstudio-Händen. Alle Klischees werdena auf einen Schlag bedient. Markenklamotten - naja - kriegt man bei uns auch im Sozialkaufhaus oft billig. Aber die Kinder (samt Eltern) könnten oft ordentlicher herumlaufen und sich auch mal was leisten, wenn die Eltern nicht soviel saufen und rauchen würden. Deswegen war ich auch immer gegen ein Betreuungsgeld, wenn die Mutter dafür auf eine Kita verzichtet. Kommt doch eh nicht den Kindern zugute in vielen Fällen. Meine Tochter und ihr Mann mussten während der 3 Jahre, als sie wegen ihres behandlungsintensiven Kindes zuhause bleiben musste, auch sehr rechnen und planen - aber es klappte prima - und ja, auch der zitierte Kinobesuch war durchaus ab und an mal drin. Manchen Leuten reichen auch ein paar Tausend Euro im Monat nicht .
          LG Moni

      • "Was mich aber aufregt, ist der Umgang mit wenig Geld von manchen. Sie beschweren sich sie haben zu wenig Geld für ihre Kinder, rauchen aber 2 schachteln Zigaretten pro Tag, gehen ins Nagelstudio und kaufen sich Markenklamotten. Da muss ich mich doch arg wundern warum sie nicht stattdessen ihrem Kind etwas sinn volles von dem Geld kaufen. "

        Da kann auch ich nur zustimmen. Ich bin selbst in so einer Familie aufgewachsen. Meine Eltern rauchten beide die teuren Zigaretten, jeder eine Schachtel am Tag. Mein Vater hatte immer Geld für Bier, Wein, Schnaps etc. Selbst die teure Kneipe war mehrfach im Monat drin. Da gab er wildfremden sogar noch eine Runde aus, während seine drei Kinder schon zum 4. Mal in einer Woche Kartoffelbrei essen mussten, weil es so schön billig war. Wir konnten nicht ins Kino, wurden für unsere Kleidung gemobbt, es gab kaum Freizeitaktivitäten, Klassenfahrten wurden entweder abgesagt oder monatelang beim Lehrer abgezahlt. Meine Eltern hätten trotz niedrigem Gehalt mehr für uns tun können, aber Kippen und Alkohol waren wichtiger.

        Die beste Freundin meiner Schwester ist auch so eine. Kein Geld für Windeln, aber zwei Hunde inklusive Krankenversicherung, Kippen, Spielekonsolen und Nageltante ein Mal im Monat. Man hört und sieht das so oft, ich glaube kaum, dass das Einzelfälle sind.

        LG

    Hallo,

    ich bin mir nicht ganz sicher, ob man in Deutschland arm sein kann. Wir haben ein soziales Netzwerk, welches Menschen in Not auffängt. Ob Kinder nun ein Instrument lernen müssen, sei mal dahin gestellt. Solange Geld für Kippen und Bier da ist, kann man nicht sagen, Deutsche sind arm. Ich sehe hier ganz anderen Handlungsbedarf. Es sollte, anstatt Kindergelderhöhungen bsw., Gutscheine geben, mit denen Kinder Vereine besuchen können. Es mag sicherlich die ein oder andere Familie geben, die unverschuldet in die "Armut" rutscht, allerdings sind das meist auch die Jenigen, die jeden Cent zusammen kratzen um ihren Kindern ein "normales" Leben zu ermöglichen. Und dann gibt es die, die mit 16 Jahren das 1. Kind in die Welt setzen und dann folgt das Nächste und das Nächste, für Kippen reicht es immer, aber für ein paar Euro Vereinsbeitrag im Monat nicht. Oftmals werden die Kinder sich selbst überlassen und die Eltern haben gar keine Lust sich zu kümmern. Ansonsten kann ich nicht sagen, daß man in Deutschland arm sein muss. Wir haben eine gut funktionierende, medizinische Versorgung, für Jedermann. Menschen, die ALG2 bekommen, haben vielerlei Vergünstigungen, wofür andere arbeiten müssen um dies zu zahlen. Es gibt einen Mindestlohn, was ich persönlich für einen guten Anfang halte.
    Kann man in Deutschland also wirklich arm sein? Arm im Sinne von wohnungslos, mittellos, hungernd?

    LG

    Ich frage mich, wie man immer wieder auf den gleichen Troll reinfallen kann und sich so provozieren lassen kann, dass man gleich nen neuen Thread aufmacht...

    VG, midnatsol

    • Ah, entschuldige, du hattest gewusst, das maike wieder provoziert.
      Das macht es aber auch nicht besser. Es beteiligen sich immer genügend User an einem Strang von M. und das z. T. gewollt, so dass daraus eine nette Diskussion entstehen könnte.

An dieser Diskussion beteilige ich mich gern. Sie ist nicht so zynisch. Danke schon mal für den Beitrag.

Das Problem mit der Armut sind in meinen Augen nicht, dass die Kinder nicht die gleichen Freizeitaktivitäten haben können, wie ihre Altersgenossen. Das ist zwar blöd, aber ich sehe da noch ein viel größeres Problem.

Arm bedeutet aus für mich manchmal unerklärlichen Gründen bei vielen auch sozialschwach. Kinder aus armen Familien haben häufiger Karies, was ja definitiv nicht am Geld liegen kann, sie sind öfter Verhaltensauffällig und haben öfter von Anfang an schlechtere Noten. Das darf man auf gar keinen Fall verallgemeiner. Nicht jeder arme Mensch ist sozialschwach. Aber es scheint eine Art Lebensmentalität zu geben, die neben vielen schlimmen Folgeerscheinungen zu Armut führt und da man die nicht messen kann, misst man halt die Armut.

Darin sehe ich jedoch das große Problem, dass so getan wird als bräuchte man zum Kinder kriegen einfach viiiel Geld. Wir wissen alle das Kinder teuer sind, aber Kinder brauchen auch Zeit, Geduld und ganz viel Liebe und wenn du deine ganze Zeit und Kraft auf der Arbeit gelassen hast, dann hast du vielleicht mehr Geld im Portmonnaie, aber etwas wichtiges fehlt deinen Kindern trotzdem. Ich will hier keinesfalls sagen, dass nun alle Mütter Zuhause bleiben sollen bis die Kinder 18 sind. Um ehrlich zu sein möchte ich gar keine Zahlen und Zeiträume nenne, denn das hängt ja auch viel an der Frau, dem Mann, der Arbeit und dem Charakter der Kinder. Ich wünsche mir allenfalls, dass in aller Überlegung auch immer mal wieder betont wird, dass man auch gute Eltern sein kann mit ganz wenig Geld und das es neben Geld auch noch andere wichtige Dinge gibt, die ihren unmessbaren Wert in einer Kindheit haben.

Wir waren arm, aber ich habe tolle Eltern und ich hatte eine tolle Kindheit. Meine Geschwister und ich haben nicht alles haben und machen können was die anderen hatten, aber wir haben alle studiert und sind nun selbst liebevolle Eltern geworden.

Dieser Beitrag wurde von den urbia-Mitgliedern oder den Administratoren als nicht angemessen bewertet und wird deswegen ausgeblendet.

" Es ist zynisch, wenn hier Leute schreiben, dass sie auch kein Kino besuchen können, weil sie ein Haus, zwei Autos und Ratenkredite bedienen müssen. Das ist doch keine Armut, sondern schlechter Umgang mit Geld."

Da du dich hier an dieser Stelle auf meinen Beitrag beziehst, antworte ich mal. Ja mein Beitrag war zynisch gemeint, weil ich es zynisch finde Kinderarmut daran zu messen, ob ein Kind ein mal pro Monat ins Kino gehen kann. Das impliziert, dass wenn wir das Kindergeld um 15 € erhöhen oder Kinogutscheine an bedürftige Kinder verteilen, damit die Kinderarmut in Deutschland besiegt wäre.

Kinderarmut ist viel mehr als das. Es ist viel mehr als sich Reitstunden zu leisten oder ein Musikinstrument zu erlernen. Es ist PERSPEKTIVLOSIGKEIT, resultierend aus Vernachlässigung und Gleichgültigkeit. Die resultiert aus der Perspektivlosikeit der Eltern, die einen abstumpfen lässt, leider auch den eigenen Kindern gegenüber. Das Problem ist viel weitreichender, als das man das am Konsum messen könnte.

Ich finde auch in "Maike"-Beiträgen kann man z.T. vernünftig diskutieren. Das steht und fällt ja nicht mit einer Person, sondern wie man das Thema auffasst und weiter führt...

Ich muss auch sagen, dass Hobbys wie: reiten, Klavier lernen etc.pp. nun weiß Gott Dinge sind, die kein Zeichen sind ob arm oder reich.

Ich würde auch gern Golf spielen, kann ich mir aber nicht leisten. Bin ich deswegen arm?
Das es verschiedene Schichten gibt, finde ich völlig legitim. Die meisten arbeiten auch hart dafür.

Also muss man doch mal wirklich definieren was arm bedeutet. Und dann noch gucken, ob es wirklich nicht geht, dass die Kinder vernünftige Dinge zu essen und zum anziehen bekommen, oder ob das nicht eher an rauchenden, saufenden Eltern liegt.

Ich habe mal eine Doku gesehen - 2 Familien, beide Hartz IV - die eine Mutter wusste was sie alles beantragen kann (und da liegt sicher die Krux) und ihr geht es entsprechend gut. Die andere hat kein Interesse, krebst rum und "bekommt lieber noch 4 Kinder, um nicht arbeiten zu müssen".
Aber das wird eine andere Diskussion.

"es ist schlimm, wenn hier Menschen schreiben, dass sie keineArmut sehen, wenn ihre eigenen Kinder weniger Möglichkeiten haben als andere Kinder. Als wenn das nichts wert wäre..." - ich sehe da auch keine Armut.

  • >>>>>Ich finde auch in "Maike"-Beiträgen kann man z.T. vernünftig diskutieren. Das steht und fällt ja nicht mit einer Person, sondern wie man das Thema auffasst und weiter führt...<<<<

    finde ich auch. es kommt auf das thema an, nicht auf die person. ich hab auch vor einigen tagen auf ein thema geantwortet, obwohl mir klar war, dass es ein troll ist. das ist mir aber egal, wenn die themen interessant sind, warum nicht darueber diskutieren? es gibt aber 2-3 leute (die in dem glauben leben, es gehoere ihnen das forum), die sind sowas von allergisch auf ella (maike) , dass diese leute es bevorzugen sie gleich zu melden und sie aus dem forum zu mobben. das diese leute selbst genau das machen, was sie an ella verurteilen, sehen sie nicht.

    Gerade den letzten Punkt finde ich auch wichtig. Ganz egal wie viel Geld die Eltern nach Hause bringen, es werden NIE alle Kinder die gleichen Möglichkeiten und Chancen haben (ok, irgendwann kommt der Punkt wo Geld wirklich gar keine Rolle mehr spielt, aber das ist doch wieder ein anderer extremer Sonderfall).
    Und eine glückliche Kindheit ist doch nicht ausschließlich an der Erfüllung aller materieller Wünsche festzumachen.
    Ich selber habe beides in meiner Kindheit erlebt. Meine Eltern hatten eine gut gehende Firma, es fehlte uns Kindern an nichts. Dann kam der Konkurs, meine Eltern trennten sich, wir leben eine ganze Weile auf Sozialhilfeniveau. Trotzdem war das der glücklichere Teil meiner Kindheit und Jugend. Zur gleichen zeit gab es in meinem Bekanntenkreis einen Jungen, dessen Eltern noch sehr viel besser dagestanden haben. Villa mit Gärtner, Haushälterin, Kindermädchen und wenn Sohnemann was haben wollte, gab es das. Der Mann ist heute Mitte 30 und ein emotionaler Krüppel. Es gibt einfach so viel mehr was Kinder brauchen außer großartige finanzielle Mittel der Eltern. Da ist es durchaus zu verschmerzen, wenn eben nicht alles immer ermöglicht werden kann, wenn man den Kindern sonst ein stabiles, sicheres Umfeld bieten kann, auch wenn dafür mancher Wunsch vielleicht unerfüllt bleibt.

Top Diskussionen anzeigen