Instrument lernen

    • (1) 05.11.17 - 10:35

      Hallo allerseits 👋

      Ich trage mich schon lÀnger mit dem Gedanken, ein Instrument zu lernen. Ich habe in meiner Kindheit/Jugend Klavier gespielt, mich aber erfolgreich gegen das Noten lesen gewehrt (keine Ahnung wie, ich hab immer nach Gehör gespielt).
      Jetzt soll es aber etwas anderes werden. Eine Schnupperstunde Cello hatte ich schon, das hat mir sehr gut gefallen. Eine Geige hatte ich probeweise in der Hand, auch ein tolles GefĂŒhl. Harfe finde ich auch ganz toll, ich denke, das wird aber eher schwierig.
      Die Musikschule im Ort ist auch nicht gerade billig... Privaten Unterricht im Bereich Cello bietet hier leider niemand an, und um weiter zu fahren fehlt mir die Zeit mit Kind.

      Hat jemand von euch im Erwachsenenalter begonnen, ein Instrument zu spielen? ErzÀhlt doch mal :-)

      • Ich habe als Erwachsene Klavier gelernt, kann aber und konnte schon immer Noten lesen und nach Noten singen, auch wenn ich die Melodie noch nie gehört habe. Das macht ja vieles sehr leicht.

        Mit ein wenig mathematischem VerstĂ€ndnis und viel Übung kann eigentlich jeder ein grundlegendes NotenverstĂ€ndnis erlernen.

        Ich hatte eine Klavierlehrerin, die Samstags privat Unterricht gab. Dort bin ich dann ein halbes Jahr Samstags hin und habe danach sporadisch meine Fortschritte ĂŒberprĂŒfen lassen. Ansonsten hatte ich eigentlich meistens Spaß und spiele auch heute noch gern, auch auf Feiern.

        Wenn Du Dich fĂŒr ein Instrument entschieden hast, musst Du Dir erst mal eines bsorgen und zumindest anfange mit einem Lehrer arbeiten, damit Du gar nicht erst falsche Techniken lernst und der Lehrer Deine Haltung, Fingersatz usw. immer wieder korrigieren kann.

        Sobald das gut klappt, kannst Du gelegentlich oder bei Problemen Dich von einem Spieler oder Lehrer unterstĂŒtzen lassen.

        Ganz alleine spielen macht nicht so viel Spaß wie in der Gruppe und fördert auch nicht so gut.

        Daher ist eine Musikschule hier die bessere Alternative.

        Alles Gute Dir.

        Viele GrĂŒĂŸe
        mari

        (3) 05.11.17 - 13:56

        Hi,
        ich habe einige Jahre Sax gespielt, leider war der Lehrer dann doch nicht das Wahre (hat nur das gespielt was er wollte- leider verliert man dann irgendwann die Lust zum ĂŒben) , die Zeit wurde immer knapper....habs im Moment aufgegeben. super schade, ich vermisse es schon.

        lg
        lisa

        Hallo,

        die Musikschule, die meine Kinder besuchen, bietet auch Unterricht im 14-Tage-Rhythmus an. Der ist dann entsprechend gĂŒnstiger. Vielleicht gibt es das auch in der Musikschule bei euch im Ort.

        Viele GrĂŒĂŸe,
        lilavogel

      • Hi,
        Meine Schwester spielt dafĂŒr das sie nie Unterricht hatte, ganz gut Gitarre. Mit 37 Jahren hat sie nochmal mit Posaune angefangen.

        Wir haben hier im Ort einen Posausenchor, und dort hat sie dann angefangen, ihre Tochter mit, sie spielt Trompete.

        Ich habe mit 42 Jahren es aufgegeben, nochmal ein echtes Instrument zu lernen, Gitarre wÀre es gewesen. So gehe ich 1x monatlich ins Trash druming. Dort trommeln wir nach aktueller Musik, auf Regentonnen. 3 Stunden, mit 2 Pausen.

        Ist was fĂŒr den Kopf, und bei jedem Rhythmus, ist eine andere Performance, also aufpassen bei Tonnenwechsel.

        Mein Mann spielt etliche Instrumente. Er hat sich im Alleingang die Tuba beigebracht, mit 40 Jahren. Spielt aber seit dem 3. Schuljahr Tenorhorn. Er spielt Posaune, Euphonium, Bass, Gitarre, Orgel, Cachon, Tuba und alles was ihm ĂŒber den Weg lĂ€uft.

        Cachon lÀsst sich auch schnell lernen und man kann vieles damit begleiten. Ein Wochendworkshop und schon bist du drin.

        Du hast dir anspruchsvolle Instrumente ausgesucht und Probe gespielt. Mach was, wo du auch dazu kommst, das umsetzen ist.

        Musikverein und Posaunenchöre bilden auch aus, schau vielleicht mal da.

        Alles gute
        Claudia

        • Hallo,

          ich glaube, Gitarre selbst zu lernen ist einfacher als ein Streichinstrument. Meine Tochter und eine Freundin haben mal -ohne Gitarrenvorkenntnisse- bei uns im Wohnzimmer ein Wochenende lang an einem Online Gitarrenworkshop rumgebastelt und die fanden das ganz toll und das Ergebnis war gut.

          Bei einem Streichinstrument ist die "Fehlerquote" höher (Bogen und so). Da wĂŒrde ich auf jeden Fall Unterricht nehmen. Du bist dann auch eher gezwungen, zu ĂŒben, weil es ja peinlich ist, ungeĂŒbt aufzutauchen.

          GLG
          Miss Mary

      Hallo,

      ja, ich habe vor zwei Monaten mit dem Cello Unterricht begonnen. Einmal wöchentlich 30 Min. Unterricht, ein Instrument habe ich an der Musikschule ausgeliehen. Über Notenkenntnisse verfĂŒge ich auch nicht. Das kommt alles mit der Zeit.

      Was soll ich dir sagen: Es ist großartig! Ich ĂŒbe tĂ€glich und freue mich ĂŒber jeden Ton, den ich heile herausbringe :-)

      Du musst dir halt klar werden, dass du ein gewisses Niveau wahrscheinlich nicht mehr erreichen wirst, aber fĂŒr den Hausgebrauch wird's sicherlich reichen.
      Ohne Unterricht wĂŒrde ich es allerdings nicht hinbekommen.

      Machs, wenn du es wirklich willst, du wirst es bestimmt nicht bereuen.

      Viel Spaß :-)

      Hallo,

      habe seit ein paar Tagen das Instrument in der Hand welches ich als Kind unbedingt lernen wollte.
      Eine Geige!
      Meine Tochter spielt schon seit zwei Jahren, aber auf ihrer Geige zu spielen ist irgendwie nicht so toll (3/4).
      Jetzt haben wir eine alte Geige von meinem Mann wieder gefunden und ich konnte die ersten zwei Saiten schonmal stimmen.
      Damit ich richtig starten kann, geht die geige aber Mal zum Check zuerst zum Geigenbauer.

      Ich liebe Instrumente und da ich ja eh nur fĂŒr mich daheim spiele, sammel ich und schaffe es bisher immer wirklich nett drauf zu spielen
      Ich habe mittlerweile ein đŸŽč (das hab ich als Kind tatsĂ€chlich gelernt, so einigermaßen), mehrere Konzertgitarren, eine Westerngitarre, ein Xaphoon (zu einem Saxophon kam ich leider noch nicht, wĂ€re mein Traum), einige Flöten, eine Querflöte, Mundharmonika.....meine große Tochter hat eine Klarinette (da sie selbst nicht mehr drauf spielt werde ich das wohl Mal bald versuchen), und jetzt eben die Geige.
      Keines der Instrumente spiele ich wirklich supergut, aber ich entlocke jedem ganz passable Töne. Erstaunlicherweise klappt es gerade bei dem Instrument was ich eben als Kind immer lernen wollte und nicht durfte besonders gut. Sehr zum Leidwesen meiner Tochter, denn sie nimmt Unterricht und ich spiele ebenso gut wie sie. Durch die "neue" Geige sicher bald besser, denn nun kann ich endlich richtig ĂŒben da die 4/4 besser in meiner hand liegt.

      Ich liebe es Instrumente zu sammeln und zu spielen. Es ist meine Art der Entspannung und wenn ich Mal so richtig Stress habe oder es mir schlecht geht, dann schnapp ich mir eins und entfliehe in eine andere Welt

      Ist ĂŒbrigens auch der Grund warum meine Kinder nie Druck bekommen beim ĂŒben. Sie sollen es einfach fĂŒr sich machen, um abzuschalten, zu entspannen.....Freude zu haben.

      Mona

      (9) 06.11.17 - 08:43

      Cello lernen ist bei mir auf der Bucketlist.

      Ich habe aber Angst vor meinem eigenen inneren Schweinehund. Ich hab hier ein ziemlich gutes ePiano stehen. Als Kind hatte ich Klavierunterricht, ich kann Noten lesen, und ich liebe das Instrument Klavier so sehr, aber ich sitze so selten davor. Ich habe Sorge, dass das mit dem Cello nach der anfÀnglichen Motivation auch so sein wird...

      Ohne Unterricht wĂŒrde ich das also keinesfalls machen. Außerdem ist meine Tochter im Moment noch klein, so dass ich wenn, dann nur abends ĂŒben könnte, und ein Baby ist unterwegs. Diesen "Traum" werde ich also noch ein paar Jahre verschieben...

      Ich glaube, man muss sich einfach selbst irgendwann in den Hintern treten, und es einfach machen. Das Instrument kaufen oder leihen, sich am Unterricht anmelden, und machen.

      Hallo,
      ich habe vor ca 3 Jahren begonnen Klavier spielen zu lernen.
      Aus fehlender Zeit allerdings nach 1 Jahr wieder aufgehört.
      Es hĂ€tte mit ein bisschen mehr Motivation meinerseits bestimmt zum Erfolg gefĂŒhrt.
      Auch das Noten lernen war jetzt nicht ein Hexenwerk.

      Jetzt besitze ich ein Cajon und begleite rhythmisch meinen Sohn wenn er auf seiner Gitarre spielt.

      Meine Schwester hat mit 40 Klarinette angefangen, konnte allerdings schon Flöte spielen.

      Ich wĂŒrde an deiner Stelle eine Anzeige mal aufgeben, dass du einen Cello Lehrer(in) suchst.
      Bleib dran, Musik selbst zu spielen ist was wunderbares.
      Ich bereue mein aufgeben.
      Gruß

      Hier, ich,

      ich habe vor gut einem Jahr angefangen, Clarineau zu lernen. Das ist wie eine C-Blockflöte mit KlarinettenmundstĂŒck.
      Eigentlich sollte das meine kleine Tochter lernen, die hat aber nach einem Jahr die Segel gestrichen. Ich fand das Teil sofort klasse und dachte, Flöte ist nicht schwer, haben wir doch damals alle in der Grundschule gespielt#rofl - wenn mir einer zeigt, wie man da reinpustet, kann ich toll Musik machen.#hicks Tja, der Zahn war ziehmlich schnell gezogen...

      Aber ich hab echt Blut geleckt. Nach einem halben Jahr habe ich mir eine Klarinette (B, Böhm) zugelegt und meinem Lehrer gesagt, ich will das richtig lernen, nicht nur dudeln. Eine meiner besten Entscheidungen der letzten Jahre.
      Es ist eine echte Herausforderung, sowohl mental als auch physisch. Ich bin immer wieder verblĂŒfft, welche neuen Baustellen sich auftun, kaum dass ich irgendetwas halbweg hinbekommen habe. Ich bin auch immer wieder ĂŒberrascht, was, und wie ich lernen kann. Und ich hab Spaß wie Bolle.

      Ich ĂŒbe ziehmlich konsequent eine Stunde am Tag. Auch das ist eine schöne Erfahrung, dass diese Stunde tatsĂ€chlich da ist, wenn man sie sich nimmt.

      Neulich meinte meinLehrer, man brĂ€uchte etwa 10 Jahre, um ein Instrument zu können... ist doch ne nette Aussicht: Wenn meine JĂŒngste Abitur macht, habe ich ein Hobby, das man auch im Sitzen ausĂŒben kann.:-D:-p

      LG Helga

      Hallo,

      <<Hat jemand von euch im Erwachsenenalter begonnen, ein Instrument zu spielen? ErzÀhlt doch mal.>>
      Ja, und zwar Keyboard/elektronische Orgel.

      Wollte als Jugendliche mit 18 unbedingt Klavier lernen, aber meine Mutter hat es nicht "erlaubt"; sprich; hat gesagt, ich wĂŒrde dann "sowieso" nicht ĂŒben", denn das hĂ€tte sie ja gesehen, als ich in der Grundschule Blockflöte gelernt habe. Denn da hĂ€tte sie auch mit mir ihre "liebe Not" gehabt, dass ich ĂŒberhaupt ĂŒbe. Nicht erlaubt deswegen in Hochkommata gesetzt, da ich ja bereits volljĂ€hrig war, mir jedoch ein Klavier samt Unterrichtsstunden niemals nicht hĂ€tte leisten können, denn ich war da ja noch mitten in der Ausbildung. Somit war das Klavierspielen/-lernen erst mal fĂŒr mich gestorben.

      Aber dann - Jahre spĂ€ter, als ich volljĂ€hrig war, Vollzeit gearbeitet habe, konnte ich mir dann auch Unterrichtsstunden sowie ein Keyboard leisten und habe somit auch die Gelegenheit am Schopf gepackt, wie man so schön sagt. Und habe dann natĂŒrlich auch "freiwillig" geĂŒbt. Weil ich es ja unbedingt wollte und auch alles selbst bezahlt habe. Da sieht es dann doch ein bisschen anders aus mit dem Üben - und ich habe es auch ganz gut gepackt. Habe dann auch schon auf Geburtstagen und Hochzeiten gespielt. Und Noten kannte ich ja durchs Flötespielen schon.

      Bieten die bei Euch im Ort keine Schnupperstunde an? Dann könntest Du es mal testen. Oder setze doch einfach mal eine kurze Anzeige in Euer regionales BlÀttchen - oder - kostenlos(!) ans "Schwarze Brett" in diversen GeschÀften und SupermÀrkten. Oder frage einfach mal in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis - vielleicht kennen die ja jemanden und können Dir raten.

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