Zahnzusatzversicherung, Schweigepflichtentbindung - Frage dazu

    • (1) 27.12.17 - 01:46

      Hallo #winke

      Seit 09.1017 habe ich eine neue Zahnzusatzversicherung abgeschlossen.
      Die alte kündigte ich wegen einer starken Beitragserhöhung ab dem 35. Lebensjahr.

      Ich habe bzw. hatte keine sonderlichen Zahnbeschwerden oder Eingriffe bislang, jedoch fühle ich mich mit einer Versicherung einfach sicherer.....

      Nun habe ich meine erste Rechnung einer prof. Zahnreinigung eingereicht und bekam auch sofort ein Schreiben in dem es hieß: "....gerne hätten wir mit Ihnen persönl. gesprochen, Leider konnten wir sie nicht erreichen,.... Zu den Behandlungen ergeben sich noch Fragen. Gerne klären wir das auch direkt. Dazu bedarf es einer individuellen Schweigepflichtenbindung.... Bitte schicken sie diese Erklärung uns bis spätestens ....... unterschrieben zurück..... "

      a) war ich sehr wohl telefonisch erreichbar (Rufumleitung aufs Handy)
      b) hatte ich zuvor noch keine Behandlungen
      c) SCHWEIGEPFLICHTENTBINDUNG

      Zuerst setzte ich meine Unterschrift darunter, weil ich ich da eigentl. nichts zu befürchten habe....
      aber auf Grund eines Gespräches mit meiner Schwester bin ich nun doch etwas unsicher. Sie meinte, sie würde das nicht unterschreiben.

      Und nun komme ich ins grübeln.
      Bei meiner alten Versicherung war das auch nicht nötig.
      Mein Mann blieb davon auch verschont und hatte solch eine Aufforderung nicht bei seiner Versicherung. Ebenso wenig meine Eltern und meine große Schwester.

      Was sagt ihr dazu?!
      #kratz

      Im übrigen habe ich die Versicherung so gewählt, dass bereits bei sofortigem Vertragsbeginn solche Kosten übernommen werden und keine Wartefrist vorgesehen ist.

      Was meint ihr? Unterschreiben ja oder nein?!
      Und wenn ich dies nicht tue #kratz

      Fühle mich irgendwie unwohl (grundlos) jemanden Akteneinsicht zu gewähren :-(

      LG Bettina

      • (2) 27.12.17 - 07:10

        Garantiert haben Dein Mann und Deine Schwester, solch eine Klausel direkt im Vetrag stehen.

        Da sollen sie mal im Kleingedruckten lesen. Das ist völlig üblich und legitim.

        Deine Versicherung verlangt es eben gesondert, bei Einreichung der ersten Rechnung.

        Du musst das nicht unterschreiben, allerdings wird dann die Versicherung (keine Versicherung) leisten.

      Die Schweigepflichtentbindung hab ich auch im Vertrag stehen, und der ist schon älter.
      Immerhin musst Du beim Antrag ja einiges angeben, und hier wird oft verschwiegen und gelogen, dass sich die Balken biegen. Mit der Schweigepflichtentbindung soll hier vorgebaut werden.
      Wenn Du das nicht unterschreibst, könnte es möglich sein, dass Du diese Versicherung auch gleich wieder los bist - und bei der nächsten beginnt das Spiel von vorne. Lies mal das Kleingedruckte - oder ruf dort mal an, falls nichts drin stünde.
      LG Moni

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