Mit 16 ausziehen in eine andere Stadt

    • (1) 07.01.18 - 17:43

      Hey, ich bin 16 und würde gerne ausziehen und das in eine andere Stadt, zuhause habe ich Probleme mit meiner Mama da sie Alkoholikerin ist und ich selbst mein Leben in griff kriegen möchte ohne vertrauen auf andere und wenn ich alleine bin habe ich keine andere Chance als mich durchzukämpfen und was zu tun/erreichen.
      Das Problem ist ich habe keinen Abschluss weil ich damals wegen Stress in der Schule und zuhause die Schule abgebrochen habe und jetzt bin ich mir sicher in Bremen alles hinzukriegen, ich weiß nur nicht wie ich bisschen Geld verdienen kann und was ich jetzt tun kann wegen schule, was hätte ich für Möglichkeiten vor Ort?

      Ich habe mich schon erkundigt, ich kann mit der Erlaubnis von meinen Eltern ausziehen

      Liebe Grüße und Danke im Voraus

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        Zuerst einmal: Du bist nicht alleine. Es mag sich für dich so anfühlen, aber kein Jugendlicher sollte und muss sich in deinem Alter alleine durchkämpfen. Wende dich an das Jugendamt, die Leute dort werden dir helfen. Es gibt betreute Wohngemeinschaften, wo du ohne jeden Stress das Fundament für dein weiteres Leben legen kannst. Das sind ein Schulabschluss und eine Ausbildung. Tu dir das bitte nicht, dir jetzt schon das Leben zu verbauen oder zumindest zu erschweren. Such dir Hilfe und nimm sie an!

        Ich würde mich einfach mal ans örtliche Jugendamt wenden. Vielleicht bekommst du betreutes Wohnen, bis du 18 bist..oder finanzielle Unterstützung, damit du deinen Schulabschluss nachholen kannst.

      • Ich würde dir auch raten zuerst einen Schulabschluss nachzumachen. Du kannst ja einfach in der Anderen Stadt in eine Schule gehen und dort das Abi oder so nachmachen. Wie wäre es denn mit einem Internat oder so? Da hätte sich das mit dem Wohnen auch erledigt. Die Frage ist halt, ob deine Eltern das zahlen können?

        • Die Mutter ist Alkoholiker. TE hat kein Abschluss. Ich möchte nicht pauschalisieren, aber mein Gefühl sagt mir, dass das Geld nicht gerade auf den Bäumen wächst in der Familie.. Dann wird es schwer mit Internat..

      (7) 08.01.18 - 11:20

      Hallo,

      wende dich bitte an das Jugendamt. Das Jugendamt vermittelt nicht nur eventuellen Wohnraum sondert gibt auch finanzielle Unterstützung auch über das 18 Lebensjahr hinaus.
      http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=110338.html


      Gruß Sol

      (8) 08.01.18 - 15:57

      Wer soll deine Wohnung oder WG bezahlen und wie sieht es in der Zukunft aus ohne ein Schulabschluss und eine Ausbildung? Welche Berufe könntest Du bekommen ohne Schulabschluss und Ausbildung? Guck dich Mal ein Bisschen um, dann wirst Du sehen dass von nichts kommt nichts..

      Es ist nicht böse gemeint aber Du muss erst Mal ein Schulabschluss haben und idealerweise danach eine Ausblidung. Dann kann dein Leben weiter gehen. Warum hast Du Stress in der Schule gehabt?

      Ich verstehe dass Du nicht mehr zu Hause wohnen möchtest, wenn deiner Mutter alkoholiker ist. Wende Dich an das Jugendamt. Die werden dich weiter helfen mit Schule und Beratung.

      (9) 08.01.18 - 16:31

      Ohne Abschluss in der Tasche wirst du in jeder Stadt vor Prfoblemem stehen oder du gibst dich mit einem unterbezahltem Job zufrieden. An deiner Stelle, würde ich erst einmal die Schule beenden. Geh zu Amt und beabtrage Förderung, wie zB ALGII, Bafög. Zusätzlich steht dir ja nach dem Auzug auch noch Kinder- und Wohngeld zu.

      Hallo,

      warum Bremen und wo kommst du her?

      Lg

      Hallo,

      hol dir wirklich Hilfe. Ich bin auch mit 16 ausgezogen ... in die nächste Großstadt um dort Abi zu machen und dann dort zu studieren. Es war eine verdammt doofe Zeit. Die Kosten waren im Vergleich zu unserem Dorf immens ... Ich musste mich weitgehend selbst finanzieren und das war wirklich ein Problem.

      Für viele Stellen musste man 18 sein. Ich habe mich zunächst mit Babysitten über Wasser gehalten, das war aber wirklich sehr hart ... wochenlang rief keiner an ... dann wollten drei Leute am Samstag weggehen. Du hast dann den einen zugesagt und den anderen ab ... und dann riefen sie kurz vor der ausgemachten Uhrzeit an, dass das Kind nun Windpocken hat und sie daheim bleiben.

      Am Ende hat es geklappt. Aber ich habe sieben Jahre unter dem Existenzminimum gelebt - das ist eine Erfahrung, die ich so dauerhaft nicht noch einmal machen möchte.
      Versuche, durch das Jugendamt Unterstützung zu bekommen, dass du dich auf die Schule etc. konzentrieren kannst.

      GLG
      Miss MAry

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