Versuchter Betrug ebay Kleinanzeigen ??

    • (1) 30.01.18 - 15:39

      Hallo zusammen,

      ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagen würdet, wie ihr euch an meiner Stelle verhalten würdet.

      Ich habe bei ebay Kleinanzeigen etwas Tolles gefunden, Warenwert 25 €, Kontakt mit Verkäufer (Privatverkäufer) aufgenommen und sofort an dem Tag das Geld überwiesen.
      Nach 3 Tagen war zu sehen, dass der Verkäufer die Ware auf "nicht mehr verfügbar" , also gelöscht, gestellt hat. Das war für mich das Signal, dass das Geld nun auf seinem Konto ersichtlich war und er die Ware abgeschickt hat.

      Aber es kam nichts an. Nach genau 1 Woche habe ich den Verkäufer freundlich angeschrieben und gefragt, wann er denn die Ware verschickt hat, da hier bislang nichts angekommen ist. Er antwortete dann, er fragt sich eher, wann ich überweise und dass er sich verarscht fühlt.

      Ich habe dann immer noch freundlich geantwortet, dass ich bereits am ersten Tag der Kommunikation überwiesen habe und ihm ein Screenshot der Überweisung gesendet, mit der Bitte erneut zu schauen, da man immer mal was übersehen kann.
      Es kam keine Antwort.

      Wieder einen Tag später habe ich dann geschrieben, dass das Geld bei mir abging vom Konto, nicht zurückkam, und ich hier von Betrug ausgehen muss und deswegen gemäß den ebay Kleinanzeigen Richtlinien den Verkäufer melden und auch Strafanzeige bei der Polizei stellen muss.

      Daraufhin kam knapp 3 Tage später (gestern), dass mir das Geld zurück überwiesen wird, ebenfalls mit Screenshot. Und das Wort "Entschuldigung", aber ohne Begründung.
      Und dann noch, dass der Verkäufer um Rückinfo bittet. Ich habe nicht geantwortet und heute, also wieder einen Tag später kam nochmal "Hallo" vom Verkäufer.

      Also bei mir nicht antworten und ich soll nun sofort antworten und mich bedanken, dass ich mein Geld zurückbekomme, nachdem ich mit Strafanzeige gedroht habe.

      Von der Ware war keine Rede mehr, ich vermute, es gibt die gar nicht.

      Wie würdet ihr euch verhalten? Die Sache so hinnehmen oder melden?
      Dem Verkäufer antworten und um Stellungnahme bitten?
      Ich war noch nie in so einer Situation :-/

      Viele Grüße

      • Hallo!
        Puh... schwierig... ich glaube ich würde mich freuen, dass ich mein Geld zurück habe. Ich denke die polizei wird da nix machen. Warum auch...
        kann man bei eBay Kleinanzeigen auch jmd. melden? Das mache ich bei eBay, wenn nötig. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass das was bringt.
        Lg

        Die Frage ist halt, was passiert, wenn Du es meldest. Der Verkäufer wird sich mit "Irrtum" herausreden und dann stellt sich noch die Frage, ob er abgebrüht genug ist, sich das überhaupt nicht zu Herzen zu nehmen.

        Falls Du Rachegedanken hast und ihm einen Denkzettel verpassen willst, dann melde es. Ansonsten freu Dich, dass es gut ausging. :-)

        • Naja, aber wenn das schön ein zwei Mal bei ebay mit dem Verkäufer passiert ist und gemeldet wurde, dann kann er sich mit Irrtum nicht mehr ausreden.
          Oft müssen mehrere Leute Beschwerde einreichen, damit etwas passiert. Hier müssen auch sicher einige Leute den Stift anklicken, damit urbia reagiert. Stell ich mir vor.

          lg lene

            • Hi,

              es gibt keinen Käuferschutz, das stimmt, aber die reagieren auf Betrug, wenn man es meldet!

              Ich habe es schon zwei, dreimal bei den Kleinanzeigen gemeldet, wenn ich deutlich gesehen habe, dass es sich bei der angebotenen Ware um eine Fälschung handelt. Manche Verkäufer sind da echt dreist - einer hat, nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich Originalware möchte und ihm dazu erklärt habe, woran ich erkenne, dass es eine Fälschung ist, das Foto dann an den Rändern abgeschnitten, damit man es nicht mehr sehen kann (dachte er, wer sich auskennt, konnte es trotzdem erkennen). Ich habe diesen Menschen gemeldet und schwuppdiwupp, war er weg vom Fenster, sprich gesperrt.

              VG
              Gael

              • Und dann meldet er sich einfach wieder an, dafür braucht man nur eine gültige Mailadresse und keine weiteren Daten.

                Wenn da wirklich kriminelle Aktivitäten am Werke sind, dann muss man damit zur Polizei.

                lg

                • Ach, sperren ist doch schon mal gut. Bei so "Gelegenheits"-Geldverdienern ist das besser als nichts;-) Klar, können die sich wieder anmelden und werden das auch, wenn wirklich gewerbsmäßige, kriminelle Energie dahintersteckt. Aber - was ist besser: gar nichts zu tun oder ebay einschalten? Bei dem einen oder anderen, der versucht mal auf die Schnelle Kohle zu machen, nützt das schon was, denke ich.

                  Zur Polizei und Anzeige erstatten... naja, das kann ich, wenn ich betrogen worden bin, vorher hat es wenig Sinn. Ich gehöre zu denjenigen, die, wenns eindeutig wäre, dass ich Fake-Ware erhalten habe, tatsächlich zur Polizei gehen und Anzeige erstatten würden. Auch bei 10 Euro.

                  LG
                  Gael

      Hast Du das Geld zurück?
      Wenn ja, dann lass es gut sein und überweise nicht mehr an Verkäufer bei Ebay Kleinanzeigen, sondern schau nach Ware die Du abholen kannst (wofür dieses Portal auch gedacht ist)

      Bei Ebay Kleinanziegen gehen so oft Fenster auf wenn man Waren anklickt, dass man sich vor Betrug schützen soll und die Sachen nur abholt.
      Ich verstehe nicht, warum man so leichtfertig fremden Menschen Geld überweist.

      • Hi,

        wenn alle so denken würden, würde man als Verkäufer aber defintiv auf seinen Sachen sitzen bleiben, denn fast 100% geht über Versand weg - so meine Erfahrung. Von vielen verkauften Sachen kamen in bisher 5 Jahren meiner Verkaufstätigkeit über die Kleinanzeigen vielleicht 10 x die Interessenten vorbei (2 x beim Fahrradverkauf, 1 x KiWagen, und Bücher/Kleidung/Schuhe).

        Und auch als Käufer bin ich z. B. bei gebrauchten, teueren Schulbüchern froh, dass man sich die zuschicken lassen kann. Ich bin bisher noch nie hereingefallen. Bei teuerer Ware habe ich immer Kontakt mit dem Käufer aufgenommen und mir seine Adresse geben lassen - die bräuchte ich ja auch, wenn ich vorbeikommen würde.

        Und ja, man kann darauf reinfallen, aber mal ehrlich: das sind bei den vielen Angeboten wirklich Einzelfälle. Für den Einzelnen ärgerlich, sicher, aber doch nicht die Norm und man sollte sich halt vorher überlegen, bis zu welchem Betrag man einen "Verlust/Betrug" verschmerzen kann, sprich sich das Risiko evtl. lohnt oder nicht.

        VG
        Gael

    Ich würde es wahrscheinlich auf sich beruhen lassen. Mir ist es auch schon passiert, dass ich bei einem massenhaften Bücherverkauf ein Buch aus Versehen 2 mal verkauft habe. So habe ich einem der Käufer umgehend Bescheid gegeben, mich entschuldigt und den Euro zurück überwiesen. Das kann mal passieren.

    Die Kommunikation mit dem Verkäufer würde mich aber extrem nerven. Ich kaufe grundsätzlich nichts bei Menschen, die keinen ganzen Satz formulieren können oder wollen und überlege mir auch meine Verkäufe inzwischen sehr gut.

    Ich würde es auf jeden Fall melden bei eBay. Das wird so dann wahrscheinlich auch noch bei anderen Leuten abgezogen werden.

    Hallo,

    sei froh, dass es für dich gut ausging. Was am Ende dahinter steckte ... wenn es Betrug war, dann ganz schlecht gemacht. Kenne jemanden, der hat statt einem Handy eine Dose Katzenfutter geschickt bekommen und der Verkäufer konnte per Paketverfolgung "nachweisen", dass er verschickt hatte und es stand dann Aussage gegen Aussage.

    Ich kaufe auch oft über Ebay Kleinanzeigen und bin zweimal reingefallen (mit kleinen Summen). Groß machen kannst du glaube ich nicht ... eigentlich soll man das ja auch abholen.

    GLG
    Miss Mary

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