Wie lange muss ich damit rechnen in dort zu bleiben? Kann ich mein Aufenhalt dort selbst bestimmen wie lange ich bleibe?

    • (1) 30.04.18 - 14:13

      Hallo beisammen,

      bin in schlechten Verhätnissen bei meiner Mutter und Mann aufgewachsen. Dort bin ich mit 19 Jahren aus gezogen und bin mit meinem Freund zusammen gezogen. Habe ab dem Zeitpunkt keinen weiteren Kontakt mit meiner Mutter gehabt (haben nie ein gutes Verhältnis gehabt). Soweit so gut. Wurde letztes Jahr Schwanger und habe dieses Jahr mein Kind zur Welt gebracht. Nun zum ganzen meine Mutter hat das irgendwie erfahren. Plötzlich standen sie vor unserer Wohnung. Waren keinerlei freundlich sondern stürtzen einfach in die Wohnung. Wo sie wieder weg waren, waren ein paar Tage später erfuhr ich das sie mich beim Jugendamt angeschwärtzt haben und lügen erzählt haben die nichts auf sich haben. Natürlich muss das Jugendamt das ganze nachgehen und das taten sie bei uns. Was das Thema in der Verwandschaft war das ich mir eine Hebamme suchen sollte. Ich hielt es nicht für nötig weil ich liebe Menschen um mich habe und dann auch frage wenn ich Fragen habe. Das Jugendamt war da und drückten uns das auf das war plötzlich nicht mehr freiwillig nach ihren angaben ebenso bekamen wir eine Familienhilfe dazu. Wir waren nicht begeistert und nahmen es an weil man vom Jugendamt das ja nicht mehr ablehnen konnte gerade wenn die uns das Blatt und Unterschrift gleich haben wollten. Es ging alles schön und gut. Nur letzte Woche nicht dort erzählte ich von meiner Vergangenheit und was ich in meiner Vergangenheit schlimmes erlebt habe. Plötzlich diese Woche standen das Jugendamt und gesamt mit Polizei vor der Tür und wollten das Kind mit nehmen ohne Gründe. Anscheinend hatten sie ihre Gründe was wir haben nicht wussten. Nahmen es mit das Kind. In einem eingeladenen Gespräch im Jugendamt hieß es ich kümmere mich nicht gut um das Baby und so weiter. Ebenso das es ein Muss ist das mein Freund bei der Hebamme mit bei sein soll wenn sie bei uns ein Termin hat. Er ist Nachtarbeiter und kann deswegen die Termine schlecht vormittags nicht antreten. Es hieß auch er unterstützt mich nicht genug. Direkt am Anfang wurde erwähnt das er Nachtarbeiter ist und es war dann alles in Ordnung für die. Nun ist die Frage warum mein Kind in eine Pflegefamilie gekommen ist obwohl ich mich um mein Kind immer rührend gekümmert habe und Haushalt mir nie Probleme bereit hat. Um mein Kind wieder zu bekommen muss ich nun in eine Mutter-Kind-Einrichtung. Meine Frage ist wie lange muss ich damit rechnen das ich da bleiben muss? Auf Interentseiten sind 3, 6 oder 12 Monate eingegeben. Kann ich wenn ich paar Monate dort bin einfach sagen das ich wieder nach Hause mit Baby möchte oder werde ich da festgehalten mit Baby dann und wird mir es dann wieder weg genommen?
      Danke fürs zuhören und im anschluss für die antworten :)

      Lg

      • Wenn du dir absolut nichts vorzuwerfen hast, dann schalte einen Anwalt ein.

        Jugendämter reagieren nicht immer richtig, manchmal zu spät, manchmal zu übereifrig.

        Hallo,

        anscheinend haben andere Menschen eine andere Wahrnehmung als Du in Bezug auf den Umgang mit Deinem Kind (Familie, Jugendamt, ....). Aus Deinem Text klingt heraus, dass Du es selber nicht einfach hattest. Vielleicht reicht das, was Du Deinem Kind gibst, einfach nicht aus, obwohl es für Dich das Allerbeste ist, was Du Deinem Kind geben kannst? Sieh das Mutter-Kind-Heim doch einfach als neue Chance. Du bist mit Deinem Kind zusammen, Ihr habt Hilfestellung und Du bekommst auch noch Anleitungen und Tipps. Ich kenne mich da nicht so aus, aber ich gehe davon aus, dass Du dann auch wieder nach Hause kannst, wenn ersichtlich ist, dass Du Dich gut und liebevoll um Dein Kind kümmerst und Deinen Alltag geregelt bekommst. Ob das nach drei, sechs oder zwölf Monaten sein wird, kann Dir niemand sagen. Aber Du bist mit Deinem Kind zusammen, was hast Du zu verlieren?

        Viele Grüsse

        Delenn

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