Wie kamen Kinder in die Höhle?

    • (1) 09.07.18 - 08:57

      Ich habe schon gesucht aber kann nichts finden.

      Die Kinder in Thailand sind 4 km (?) in einer Höhle. Auch ohne Wasser müsste man an manchen Stellen krabbeln und kriechen (Taucher müssen Flaschen ausziehen).
      Sie tragen keine Schuhe.

      Wäre ich der Trainer würde ich mit Kindern (ohne Schuhe), SPÄTESTENS wenn man krabbeln muss nicht mehr weiter in eine Höhle gehen, die ich nicht kenne.

      Wie kamen die dort hinein?
      Oder sind sie durch einen anderen Eingang in die Höhle, der dann verschüttet wurde?
      (aber wäre es dann nicht einfacher den wieder auszubuddeln?)

      Vielleicht eine dumme Frage, aber es lässt mir keine Ruhe!

      • Sie wurden von starkem Regen überrascht und liefen deshalb weiter in die Höhle, da sie nicht mehr raus konnten.

        • 4 km???

          Ich stelle mir vor: es regnet. Ich stelle mich in einer Höhle unter. Es hört nicht auf zu regnen......... nein ich würde nicht mit 13 Kinder 4 km in eine Höhle gehen, in die ich auch noch kriechen und krabbeln muss.

          Ich verstehe nicht. Bin ich dumm? Würdet ihr das tun?

          • Vielleicht haben sie sich verlaufen.
            Ich war erst vor Kurzem in der Tropfsteinhöhle in Remouchamps. Wunderschön und faszinierend. Aber ohne Führer hätte ich mich verlaufen und dort gab es zumindest eine leichte Beleuchtung und Treppen.
            Das haben die Jungs dort nicht.

          • Das sind ganz andere Höhlen, das dort ist ein weitverzweigtes Höhlensystem.

            Die Höhle kann ganz offiziell besichtigt werden. Das haben die Jungs gemacht.
            Und der Regen dort ist auch nicht so wie bei uns. Es ist nicht die erste Höhle, die dort innerhalb kürzester Zeit vollläuft. Das ist dort eine echte Gefahr, dabei kommen immer wieder Menschen um.

            Die Frage ist eher warum zumindest dem Trainer diese Gefahr nicht bewusst war, bzw sie unterschätzt hat.
            Andererseits unterschätzen bei uns Wanderer in den Alpen auch immer wieder die Risiken, obwohl sie es auch besser wissen müssten.

            Ernsthaft, warst du noch nie in einer Höhle? Eigentlich ganz einfach, man geht rein, Wasserpegel steigt unverhofft, Ausgang/Rückweg ist abgeschnitten, einzige Möglichkeit ist vor dem Wasser zu flüchten, sprich weiter rein ins Höhlensystem um eine höher gelegene Stelle zu finden. Was dem Trainer und den Kindern zum Glück gelungen ist!

            Hinzu kommt, dass dieses Höhlensystem den Kindern nicht ganz fremd war, im Gegenteil, es sind bei guter Witterung durchaus in weiten Teilen begehbare Höhlensysteme.

      So wie ich das verstanden habe, konnten sie nicht mehr raus, als der starke Regen einsetzte. Sie sind dann Stück für Stück immer weiter in die Höhle, auf der Suche nach einem Plateau, welches nicht nach ein paar Stunden vom Wasser überflutet wurde. Und dieses "regensichere" Plateau fanden sie erst nach 4km.

      • Ah ok. Jetzt macht es etwas Sinn.

        Schon kurz hinterm Eingang wurde Ihnen der Rückweg versperrt. Wasser stieg.... sie bekamen Angst/nasse Füße und liefen Tiefer und tiefer und tiefer.
        Macht Sinn.

        • Weswegen man mit Kindern, die nichtmal schwimmen können, mitten in der Regenzeit in eine Höhle geht, ist ein ganz andere Frage...

          Jetzt ist erstmal wichtig, dass alle heil wieder raus kommen 😊

          (12) 10.07.18 - 20:10

          Mitten in der Regenzeit heisst nicht, das es heute oder morgen regnet.
          Für die ist solch eine Regen nichts besonderes und keine grosse Bedrohung, wie wir uns das vorstellen würden.

          Fragt man sich nicht in Deutschland, wie Personen beim Unwetter im Keller ertrinken können - das Wasser steugt ja nicht soooo schnell? Können ja schliesslich nach oben gehen.....aber ja, es gibt halt immer wieder Leutchen, die es besser wissen, besonders 10000 km entfernt, ohne zu wissen wie es vor Ort ist-oder/war.

          Und wer weiss, ob es nicht mehrere Wege dorthin gab, wo sie gefunden worden sind, die Höhlen waren wohl unerforscht....

          lg
          lisa

Hallo
Laien unterschätzen die Gefahren wohl leider oft völlig. Als ich das in den Nachrichten gelesen habe, musste ich an einen Vorfall geben den es auf einer Klassenfahrt meiner Tochter gab. Mit Gummistiefeln und Taschenlampe durfte sie alleine in eine Höhle, die Lehrer warteten draußen. Genauere Anweisungen oder Aufklärung gab es nicht. Ein paar Kindern sind irgendwann Tauchern begegnet die ihnen gesagt haben wenn sie noch ein paar Schritte weiter gehen wird es tief runter gehen #zitter

LG

Die Antwort darauf ist:
Irren ist menschlich.

Fehler werden nur dann gemacht, wenn man nicht damit rechnet.

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