Warnung vor "Eingeimpft - Familie mit Nebenwirkungen"

    • (1) 29.08.18 - 15:55

      Demnächst kommt der Film "Eingeimpft" in die Kinos, das Buch ist bereits erschienen. Verschiedene Stellen warnen vor diesem Film/Buch, weil Verschwörungstheorien und bereits widerlegte Behauptungen über Impfungen kritiklos reproduziert werden.

      Der kinderdok, den ich so oder so sehr empfehlen kann, hat sich damit auseinandergesetzt:
      https://kinderdok.blog/2018/08/22/eingeimpft-presseschau/

      Und hier eine gute Seite, um sich die harten Fakten anzusehen:
      https://www.eingeimpft.de/

      Bitte lasst euch von diesen Machwerken nicht irritieren! Impfen rettet Leben!
      https://susannchen.info/?page_id=3617

      (Bitte verzichtet darauf, unter diesem Post die alte Leier von den "ungeheuren" Gefahren von Impfungen abzuspielen. Mal sehen, ob die Impf"skeptiker" das schaffen. Ich habe nämlich besseres zu tun, als euch zu widerlegen. Vielen Dank!)

      • Haha du bist witzig.. “Warnung vor...“ Lass doch bei Sowas jedem seine Meinung.. Ob man den Film schaut oder nicht... Es passiert doch nichts dabei... Der Beitrag ist nicht besser wie jeder impfkritische... Und es gibt wie immer nicht dem einzig wahren Weg, sondern nur persönliche und individuelle Entscheidungen.

        • Es reicht, eine falsche Info einmal zu hören, um sie für wahr zu halten. Leider tickt der Mensch so.
          Ich verbiete auch niemandem, den Film zu sehen, ich warne nur, dass er nicht so objektiv ist, wie er zu sein vorgibt. Und ich nenne Seiten, auf denen man sich entsprechend vor, nach, während des Schauens wissenschaftlich belegt informieren kann.
          Und impfen ist eben keine persönliche Entscheidung, sondern hat Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Stichwort Herdenschutz.

          • ***Und impfen ist eben keine persönliche Entscheidung, sondern hat Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft.***

            Stimmt. Und zwar katastrophale, aber das wird sich erst in den nächsten Jahren/Jahrzehnten zeigen, wenn zB zig Menschen und vor allem Babys an den Folgen des weggeimpften Nestschutzes und der weggeimpften lebenslangen Immunität versterben. Denn Masern kann man nicht ausrotten sie werden immer wieder aufflammen.

            Besonders schlimm wird es Länder treffen die in Krisen geraten sodass Impfungen nicht mehr ausreichend vorhanden sind, dann wird, so wie in abgelegenen Buschpopulationen, vielleicht sogar jeder Dritte an den Masern sterben. An einer Krankheit, an der schon 1960, obwohl Antibiotika noch weitgehend ungenutzt und es keine Impfungen gab, schon kaum noch Menschen daran starben.

            Es sollte jeder selbst entscheiden ob er sich der Gefahr durch eine Impfung oder der Gefahr durch die Krankheit aussetzten möchte.

            Wer den fehlenden Berichterstattungen über Impfschäden vertraut, wird sich sicher FÜR die Impfungen entscheiden. Würde mir vermutlich genauso gehen. Ich habe leider erlebt dass es Impfschäden nicht an die Öffentlichkeit und auch nicht in offizielle Statistiken schaffen.

            • Woher hast du deine Daten? Nenne mir bitte eine seriöse Quelle für diese, ich nenne es mal, Behauptung.

              Und du setzt eben nicht nur dich der Gefahr durch die Krankheit aus, sondern im Fall von MMRV auch meinen sieben Monate alten Sohn, den ich noch nicht impfen lassen kann. Wieso kapieren das Impfgegner einfach nicht und reiten auf der persönlichen Entscheidung herum?

              Und es wird seit über 200 Jahren (https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2003/daz-17-2003/uid-9640) geimpft, wenn deine steile These richtig wäre, hätten wir dann die Apokalypse, die du beschreibst, nicht längst erleben müssen?
              Und Masern werden immer wieder aufflammen, weil es ignorante Menschen gibt, die nicht impfen lassen. Informiere dich mal, der einzige Wirt dieses Erregers ist der MENSCH (https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/masern/uebertragung/). Wenn alle, die aus medizinischer Sicht geimpft werden können, auch geimpft werden, dann gehen die Masern den gleichen Weg wie die Pocken. Ich musste nicht mehr gegen Pocken geimpft werden, weil es in den Generationen vor mir konsequent durchgezogen wurde. Mein Sohn muss noch gegen Masern geimpft werden und seine Kinder dank der Impf"skeptiker*innen" leider wahrscheinlich auch.

              Get your facts straight.

              • Ach ich seh grad, meine ANtwort auf diesen Beistrag wurde gelöscht oder ist hier gar nicht angekommen:

                Also nochmal:
                ***Nenne mir bitte eine seriöse Quelle für diese, ich nenne es mal, Behauptung.***
                Wenn man an Quellen interessiert ist, sollte man schon etwas gezielter fragen.

                Deswegen muss ich jetzt mal ins Blaue raten, wofür du Quellen haben wolltest:
                Meine Aussage:
                1. "wenn zB zig Menschen und vor allem Babys an den Folgen des weggeimpften Nestschutzes und der weggeimpften lebenslangen Immunität versterben. Denn Masern [...]"

                Hier
                https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=50078

                kann man nachlesen:

                "Außerdem weisen Frauen nach einer Impfung einen niedrigeren Antikörperspiegel auf als nach einer durchgemachten Infektion, schreibt das RKI. Der Nestschutz falle daher geringer aus und könne potenziell den Zeitraum bis zur Masernimpfung des Kindes nicht mehr überbrücken, vor allem wenn diese zu spät erfolgt. "

                Man beachte das "nicht mehr" in dem Text, denn eine Immunität durch eine Masernerkrankung konnte das noch und hat die Babys solange vor den Masern geschützt bis sie ins weitaus ungefährdete Masernalter kamen. An diesem erstaunlichen "Trick" hat die Natur zehntausende von Jahren gearbeitet ;-)

                Meine Aussage: "Besonders schlimm wird es Länder treffen die in Krisen geraten sodass Impfungen nicht mehr ausreichend vorhanden sind*

                Ein allgemeines Beispiel dafür (wobei es sich hier um Polio handelt, dessen Notwendigkeit zu impfen ich nicht bezweifeln will),
                http://www.euro.who.int/de/health-topics/disease-prevention/vaccines-and-immunization/news/news/2017/10/who-supports-polio-vaccination-campaign-for-nearly-200-000-syrian-children-from-turkey

                Meine Aussage: "dann wird, so wie in abgelegenen Buschpopulationen, vielleicht sogar jeder Dritte an den Masern sterben. "

                Hier
                https://www.zeit.de/1993/09/fluch-der-ahnen
                heißt es:
                "Weshalb die Indianer zu Tausenden an vergleichsweise harmlosen Krankheiten wie Masern oder Grippe starben"
                Wobei man 1993 noch nichts über Epigenetik wusste. Heute weiß man dass Gene über Generationen hinweg abgeschaltet werden können.

                Meine Aussage: "An einer Krankheit, an der schon 1960, obwohl Antibiotika noch weitgehend ungenutzt und es keine Impfungen gab, schon kaum noch Menschen daran starben."

                In Deutschland starben 1960 etwas über 180 Menschen an den Masern (Quelle: Statistisches Bundesamt, Buchwald, S. 133) (An Grippe sterben in D jährlich fast 20.000 Menschen)

                (Aus einer nicht mehr verfügbaren Datenbank aus USA konnte man vor Jahren entnehmen, dass die Verstorbenen vorwiegend ältere Menschen waren. )

                In Rumänien, mit nur einem Viertel der Bevölkerung Deutschlands (ca 20 Mio) starben Anfang des Jahres 55 Menschen an den Masern.... das ist also eine höhere Pro-Kopf Todesrate als 1960!

                • Hi, ich hatte dir ja bereits eine PN geschrieben, dass gestern meine ganze Antwort verloren ging. Total ärgerlich und so umfangreich werde ich es jetzt auf die Schnelle nicht hinbekommen, weil hier Full House ist.

                  Hast du denn den von dir verlinkten Link auch zuende gelesen?

                  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=50078

                  "...Um auch bei Säuglingen die Inzidenz zu senken, müssten diese indirekt, durch eine ausreichend immunisierte Umgebung, geschützt werden. Doch trotz gestiegener Impfquoten sei die Immunität der Bevölkerung nicht ausreichend hoch, um einen Herdenschutz für Säuglinge zu gewährleisten. Die Infektionen in den ersten zwei Lebensjahren seien besonders bedrohlich, weil in dieser Zeit das Risiko für Komplikationen am höchsten liegt. So liegt die Inzidenz der Subakuten Sklerosierenden Panenzephalopathie (SSPE), eine Spätkomplikation, die immer tödlich endet, mit 1 zu 1000 bis 1 zu 5000 Masernerkrankungen einer aktuellen Studie zufolge deutlich höher als bisher angenommen.


                  Für einen ausreichenden Schutz der Kinder sei es nötig, die Masern-Impfungen rechtzeitig durchzuführen. Laut Impfkalender sollte die erste Impfung bei allen Kindern zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat, die zweite im Alter von 15 bis 23 Monaten erfolgen. Außerdem sollten junge Erwachsene mögliche Impflücken schließen und ausgefallene Impfungen nachholen – junge Frauen möglichst noch vor der ersten Schwangerschaft, rät das RKI. /.."

                  So kann man einfach nicht argumentieren, denn alles steht und fällt eben mit den Impfquoten. Selbstverständlich wirkt sich eine hofe Impfquote auf die Antikörper und den Nestschutz aus. Eine Frau, welche Masern nie durchgemacht hat und nicht geimpft ist, blank ist, keine Antikörper entwickelt hat, hat kann auch keinen entsprechenden Nestschutz weitergeben. Dafür muss man nicht studiert haben. Das ist nur logisch.
                  Auch ist logisch ,dass eben jene Säuglinge massiv gefährdet sind, wenn sie sich in der absolut ungeschützten Zeit mit Masern anstecken, das ist auch logisch.

                  ABER da kann man nicht so arguementieren, dass doch die Impfungen "Mist" wären, weil der Nestschutz darunter leidet. SONDERN dann muss die Impfquote hoch gehalten bleiben, damit die Herdenimmunität greift und die Gefahr einer Maserninfektion somit möglichst gering gehalten wird.

                  Wenn wir schon über Nutzen-Risikoabwägung sprechen, dann IST DAS und NUR DAS am sinnvollsten.
                  Die Impfquoten senken, Impfungen einstellen hätte fatale Folgen. Klar würden sich Antikörper und Nestschutz aufbauen und gestärkt werden, aber wie felchendeckend sich Masern verbreiten würden, wieviele Babies, Kleinkinder, Schwache/Alte (nachlassende Boosterung) und Kranke die Friedhöfe "zieren" würden, wäre unfassbar tragisch.
                  Zu argumentieren, dass es 1960 in Deutschland laut dem StBA "nur" 180 Maserntote im geteilten Deutschland gab ist eine Farce. Übrigens hatte ich in der Vergangenheit diese Zahlen ausschließlich auf Kimpfkritik Seiten gefunden, nicht aber im Archiv des StBa'es. Auch wenn die Zahlen grob stimmen (zu den damaligen Zeiten gibt es keine reellen Fallzahlen!), ist es blanker Hohn her an dieser Stelle diesbezüglich gegen eben jene Impfungen einzustehen, weil es mit Masern stets ein Gewitter war bzgl Todesopfer! Masern ist eine der ansteckensten Infektionskrankheiten welche die Menschheit heimsucht und sie ist tückisch und tödlich.

                  Abgesehen davon, dass sich die sogenannten "Impfverweigerer" ausschließlich jene WENIGEN Studien oder Teilbereiche/Passagen daraus auswählen, jene Fallzahlen herauspicken, welche ihnen praktischerweise in die Hände spielen. Doch im selben Atemzug, werden sämtliche weitere Studien/restliche Studien und Fallzahlen geleugnet, als Unwahrheiten angepriesen, als gefälscht hingestellt.

                  Eigentlich lachhaft, wenn es uns nicht alle betreffen würde - unsere Familien, unsere Kinder, unsere Babies, unsere Ungeborenen Kinder.

                  Bzgl der Sterblichkeitsrate bei Masernepidemien nennt das RKI sogar nur eine Latalität von 1 : 1000.
                  EU Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten sogar 3 : 1000 und DAS sind die Zahlen in der und für die Industriestaaten.
                  In Entwicklungsländern sprechen wir von 1/4 der Bevölkerung.

                  Und das sind NUR die statistischen Zahlen der Todesfälle, Komplikationen bei Masern, darunter auch schwere ohne Todesfolge liegen bei Weitem höher!


                  Ach und weil EBEN DAS deine eigene "seriöse Quelle" ist, hier ein Link aus deiner Quelle:

                  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=50845

                  Sogar die selbe Medizin Ressortleiterin.

                  Auch und hier, auch eben von deiner seriösen Quelle:

                  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=75834


                  Mal von den USA ausgehend, gab es 1962 stolze 503.282 Masernfälle (wieviele Tote wäre das noch gleich???) und im Jahre 1998 waren es 89 Fälle (wieviele Todesfälle macht das statistisch aus???)
                  Ich kann dir gar nicht sagen wie sehr mich das ärgert, insbesondere hinsichtlich dessen, dass du und deine Familie zu jenen Familien gehört, welche es durch hohe Impfquoten zu schützen gilt.
                  Ihr gehört nicht zu den Impfverweigerern, sondern zu jenen Familien die nicht Impfen lassen können. Und hinsichtlich dessen spielt er vorrangig keine Rolle, ob der Impfschaden bereits anerkannt ist oder nicht. Es geht darum, dass die Impfung starke Nebenwirkungen hatte und du aufgrund dessen die Impfung ablehnst. Das hätte keine Mutter anders gehandhabt als du.
                  ICH persönlich würde niemals Impfschäden leugnen und ignorieren. Ich bin dieses Risiko bewusst mit meinen Kindern eingegangen, weil es da nichts zu diskutieren gibt. Unser Kleiner wurde sogar bei Entbindungstermin - 3 SSW und unter 3000g 7fach geimpft, weil erals Extremfrühchen keinen Nestschutz hatte.
                  Aber anstatt froh zu sein, dass der Großteil unserer Gesellschaftimpft und Herdenimmunität aufbaut und aufrecht erhält, sprichst du dich gegen Impfungen aus.
                  Dabei dient die Herdenimmunität auch dem Schutz nichtimpffähiger Familien.

                  Übrigens: Man weiß heute gar nicht, wieso ein kleiner Teil der Bevölkerung derart fatal auf Impfungen reagiert. Aber ich persönlich halte es durchaus für möglich, dass es nicht an der Impfung per se liegt, sondern an dem Erregerstoff an sich, an dem Virus. Es ist nicht auszuschließen, dass eben jene Menschen mit Impfschäden, jene Menschen wären, welche der Masernvirus definitiv zur Strecke bringen würde - also jene Menschen wären, welche grundsätzlich fatal auf diesen Virus reagieren.

                  Die Herdenimmunität bedarf eine flächendeckende, konsequente Impfquote von 83–94 %. Leider sind die Impfquoten nur punktuell stabil genug, was immer wieder zu Masernausbrüchen führt.
                  Eine völlig ungeschützte Person welche sich mit Masern infiziert, verursacht durchschnittlich 12-18 Folgefälle. Du kannst dir ja ausrechnen, um wieviel Prozent uns ungeimpfte Kinderlein unnötig mitgefährden.

                  Ausrottung: Wie um himmels Willen kommst du denn darauf, dass sich Masern nicht ausrotten lassen würden?
                  Sorry aber dass ist schon sehr Aluhut-like.

                  Hier noch mal deine Quelle:

                  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=58484

                  https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=66250

                  Es bedürfte eine jahrelange, stabile, bundesweite Impfquote von 95% damit das endlich gelingen würde.

                  Na vielleicht kommst du drauf, wieso Masern noch nicht ausgerottet sind? An wen könnte das wohl liegen #kratz


                  Und sorry, dein Ahnen Link, was ist das? Ist das ein 25Jahre alter Leserbrief? Meine ich jetzt nicht böse, aber das habe ich nicht gelesen.

                  LG

                  • Danke für deinen Beitrag, nun muss ich mir nicht wieder die Finger wund schreiben.

                    Eine Ergänzung noch von meiner Seite: Es geht ja auch nicht nur um die Todesfälle bei Masern, ich möchte nicht, dass mein Sohn überhaupt erkrankt. Denn gerade die Masern schwächen das Immunsystem für bis zu 10 - in Worten ZEHN - Jahre. Das muss man sich mal überlegen. Wenn er sich dann mit Keuchhusten oder einer anderen Infektionskrankheit ansteckt und daran stirbt, nützt mir die tollste Immunität gegen Masern nichts. Und dann würde ich sagen, auch er starb wegen der Masern. Nicht an den Masern, aber an deren Folgen. Oder er bekommt SSPE und stirbt daran. Waren auch nicht die Masern, ist mir aber wurst. Hätte er die nicht bekommen, wäre alles gut.
                    Und die Erkrankungsfälle gehen eben erst seit der Impfung zurück, die besseren hygienischen Bedingungen etc. haben die Mortalität verringert, aber nicht die Erkrankung an sich. Aber Impfgegner*innen kommen gern nur mit der Mortalität, weil sie da ein Ass im Ärmel zu haben meinen, aber das ist eben zu kurz gedacht.
                    Danke noch mal für deinen ausführlichen Beitrag, ich fühlte mich schon allein auf weiter Flur, nun bin ich hoffnungsvoller gestimmt ^^

                    Puh, ursprünglich wollte ich mich ja dafür entschuldigen, dass ich dich gestern so abgebügelt habe.

                    Trotz großer Enttäuschung über soviel Polemik in deinem Beitrag hatte ich angefangen Stück für Stück zu antworten Aber deine Verallgemeinerung von "Impfverweigerern" macht ja eigentlich jede Diskussion obsolet.

                    Die von dir eingearbeiteten Fakten stimmen, die habe ich alle selbst an anderer Stelle gepostet, aber in den Schlussfolgerungen unterscheiden wir uns maßgeblich.

                    ZB: (ein Auszug aus meiner ursprünglich ausführlichen Antwort)
                    ***Die Impfquoten senken, Impfungen einstellen hätte fatale Folgen. Klar würden sich Antikörper und Nestschutz aufbauen und gestärkt werden, aber wie felchendeckend sich Masern verbreiten würden, wieviele Babies, Kleinkinder, Schwache/Alte (nachlassende Boosterung) und Kranke die Friedhöfe "zieren" würden, wäre unfassbar tragisch.***

                    Das stimmt absolut, habe ich ja auch an anderer Stelle geschrieben! Aber nicht nur wenn man die Impfungen einstellt auch falls durch eine Krise die Impfquote nicht aufrechterhalten werden kann (siehe Syrien), man durch den Wegfall der immunen Ü45 Generation die jetzt noch vorhandene Herdenimmunität nicht aufrechterhalten kann (trotz maximaler Impfquote) oder durch andere Ereignisse die Impfbereitschaft sinkt.
                    Und ich kann mir sogar vorstellen, dass genau das der Grund ist, warum so vehement an dieser Linie festgehalten wird und jeder Zweifel ignoriert wird, nein werden muss, um den Erfolg, auch wenn er immer unsicherer wird, nicht zu gefährden.

                    und ein "neuer" Punkt, auch hier unterscheiden sich unsere Schlussfolgerungen:
                    ***Man weiß heute gar nicht, wieso ein kleiner Teil der Bevölkerung derart fatal auf Impfungen reagiert. Aber ich persönlich halte es durchaus für möglich, dass es nicht an der Impfung per se liegt, sondern an dem Erregerstoff an sich, an dem Virus. Es ist nicht auszuschließen, dass eben jene Menschen mit Impfschäden, jene Menschen wären, welche der Masernvirus definitiv zur Strecke bringen würde - also jene Menschen wären, welche grundsätzlich fatal auf diesen Virus reagieren. ***

                    Wenn das so ist: Die meisten fatalen Impfschäden passieren ja im Babyalter, also zu der Zeit, wo die Masern für das Kind laut Literatur noch sehr gefährlich sind (und sie sich eigentlich nicht anstecken würden) , aber selbst wenn sie sich damit schon hätten anstecken können, hätte man dann ja trotzdem nichts gewonnen sondern ihren Tod nur mit der Impfung vorweggenommen. (Macht sich natürlich gut für die Statistik, dank Impfung keine Maserntote mehr).

                    Insgesamt habe ich einfach Zweifel ob man durch die Impferei in Bezug zu Masern tatsächlich etwas gewonnen hat, oder vorwiegend zahlreiche neue Probleme schafft. (völlig unabhängig von meiner Familiensituation).

                    • Herrlich, na sorry dass ich noch nicht ALL DEINE "Beiträge" gelesen habe, ich hatte gestern angefangen den Thread von anfang an zu lesen und hatte dir da angefangen zu antworten, wo ich das erste Mal "Bedarf" verspürte.


                      Zitat: "Aber deine Verallgemeinerung von "Impfverweigerern" macht ja eigentlich jede Diskussion obsolet."

                      Na komm lass mal hören was denn deine Definition von "Impfverweigerer" wäre? DAS würde mich ja jetzt brennend interessieren.
                      Dabei habe ich mich ja noch echt ziemlich gemäßigt ausgedrückt, denn rein vom Gefühl wäre der Ausdruck "Gesundheitsschmarotzer" um einiges treffender ;-)

                      Schau mal was das österreichische Kanzleramt in ihrer Stellungnahme der Bioethikkommission schreibt (Siehe Seite 7)

                      http://archiv.bundeskanzleramt.at/DocView.axd?CobId=59751

                      "...Im Zusammenhang mit Herdenimmunität ist weiters festzuhalten, dass diese als Nebeneffekt
                      auch zu einer Bevorzugung von Impfverweigerern führt, da diese quasi als Trittbrettfahrer
                      (»free-rider«) von geimpften Personen profitieren.
                      6
                      Menschen, die Impfungen konsequent
                      ablehnen, finden sich in der Gesellschaft immer wieder. Sie beziehen Informationen zu Impf-
                      und Gesundheitsfragen oft über soziale Kontakte bzw. öffentliche Medien und nehmen
                      wissenschaftliche Erkenntnisse nicht oder sehr selektiv zur Kenntnis.
                      Unterstützt werden sie dabei auch durch impfskeptische MedizinerInnen, die auf ein geringes
                      Infektionsrisiko hinweisen oder Anhänger alternativmedizinischer Therapieformen sind...."

                      Na die Österreicher aber auch ein cleveres Völkchen.

                      Lass doch bitte mal hören, wie denn die Definiton von Impfverweigerer lauten müsste, natürlich deiner Meinung nach.
                      Ach und Nutzenrisikoabwägung kannst du - gelinde gesagt - mal außen vor lassen, denn ihre Nutzen-Risikoabwägung basiert auf das Schmarotzen unseres erimpften Herdenschutzes. Und dann noch unsere geimpften Kinderlein mitgefährden, als I-Tüpfelchen obendrauf - sozusagen.
                      Ganz ehrlich: DAS sollten sich Familien geimpfter Kinderlein DEFINITV NICHT GEFALLEN LASSEN!
                      Hätten wir keinen Herdenschutz, keine Herdenimmunität - wären wir diesbzgl. rückständig, dann würde ihre Nutzen-Risikoabwägung aber Hallo: ganz anders ausschauen bei einem absolut fatalem Kontagiositätsindex von STOLZEN 0,98 (geht gegen 1) und einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von satten 95%!
                      Ich kann dir ja gar nicht sagen, wie oft ich diesen Satz gehört hatte: Na wir haben nicht geimpft, weil wir Angst vor den Nebenwirkungen hatten.

                      Ja vor den Nebenwirkungen muss man sich schon fürchten, wenn man den Virus höchst persönlich nicht kennt, nicht wahr?


                      Und dann diese wahrlich irrsinnigen Verschwörungstheorien und deren Propagieren auf dieversen Scharlataneriewebseiten. Vermeintliche Kinderärzte, welche ihre Privatpraxen mit alternativen Impfungen und Zuckerkügelchen finanzieren und nebenbei einen luxeriösen Lifestyle inkl. geplanten Ruhestand finanzieren. Ätzend wie gewissenlos der Mensch sein kann, natürlich im vollsten Wissen um seine Schandtaten.

                      Therorien z.B. bzgl , Phenol, Formaldehyd, Aluminium, Quecksilber bzw Thiomersal.

                      Selbstverständlich enthalten das einige Impfstoffe, jedoch in solch geringen Dosen/Konzentrationen, welche weit unterhalb toxikologischer Grenzwete liegen und selbsterklärend durchaus aus medizinischen Gründen: abtöten von Viren (Formaldehyd), Verstärkung der Immunantwort (Aluminiumhydroxid), Haltbarkeit (Phenol)

                      Mittlerweile gibt es auch für alle Impfungen einen Alternativimpfstoff OHNE Thiomersal, obwohl der heutige medizinische Stand eine Verbindung zwischen Autismus und Thiomersal einwandfrei ausschließen konnte. Aber glaubt der Impfkritiker nicht, gell?

                      Aber vllt mag sich ja doch noch ein Gesundheitsschmarotzer alias Impfverweigerer seriös informieren :

                      https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html


                      Zitat: "....auch falls durch eine Krise die Impfquote nicht aufrechterhalten werden kann (siehe Syrien), man durch den Wegfall der immunen Ü45 Generation die jetzt noch vorhandene Herdenimmunität nicht aufrechterhalten kann (trotz maximaler Impfquote) oder durch andere Ereignisse die Impfbereitschaft sinkt."

                      Und wo genau siehst du hier eine Argumentation?
                      Uns könnte auch eine Atombombe treffen, dann wäre der Masernvirus unser geringstes Übel.
                      Also ehrlich, Szenarien können wir auch gerne durchgehen - da bin ich dabei, aber bitteschön nicht mit einer Argumentationsbasis verwechseln.


                      Zitat: "...Wenn das so ist: Die meisten fatalen Impfschäden passieren ja im Babyalter, also zu der Zeit, wo die Masern für das Kind laut Literatur noch sehr gefährlich sind (und sie sich eigentlich nicht anstecken würden) , aber selbst wenn sie sich damit schon hätten anstecken können, hätte man dann ja trotzdem nichts gewonnen sondern ihren Tod nur mit der Impfung vorweggenommen. (Macht sich natürlich gut für die Statistik, dank Impfung keine Maserntote mehr)."

                      Na sag mal, selbstverständlich können sich schon die allerkleinsten anstecken. Wie kommst du denn bitte darauf: "und sie sich eigentlich nicht anstecken würden"??

                      Selbst wenn eine Mutter ungeimpft ist und die Masern durchgemacht hätte, Antikörper dem Kind ideal weitergeben würde, so baut der Nestschutz nach den ersten 2-4 Monaten wieder ab. Wenn das Virus auf einen halbjährigen trifft, wäre das ebenso fatal. Die Masernimpfung startet i.d.R. erst mit 11 Monaten und nur in Ausnahmefällen mit 9 Monaten.

                      Und abgeschwächte Infektionsverläufe (mitigierte Masern) welche bspw bei Babies mit transfundierten Antikörpern (durch Nestschutz oder Substitution) ist die Symptomatik nicht so schwerwiegend, dass ist richtig.
                      Aber
                      1) Wie lange kann ein Baby auf transfudierte Antikörper Vertrauen? Antwort, siehe oben.
                      UND
                      2) Ist die Ansteckungsfähigkeit dennoch ebenso gegeben mit einem Kontagiositätsindex von satten 0,98 und einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von satten 95%. Und selbst wenn ich mich da täuschen sollte und die Ansteckungswahrscheinlichkeit herabgesetzt wäre, so wäre der Kontagiositätsindex wie hoch? Darauf hätte ich jetzt schon gerne eine seriöse Antwort von dir.
                      Aber denke mal weiter. Die Wahrscheinlichkeit dass sich klein Tim, klein Felix, klein Anton in der Nachbarschaft anstecken (unter ungeschützten Bedingungen!) wäre wie hoch? 95%?
                      Wieviele Babies stecken sich dann an? Ich kann es dir sagen: nahezu ALLE und bei nahezu ALLEN würde es zu einer Erkrankung kommen.
                      Wieviele Babies würden dann in den Sterblichkeitsfallzahlen stehen?

                      MfG Snow

                      • Ich gehe dann (mal wieder) auf die einigermaßen sachlichen Punkte ein:

                        ***Mittlerweile gibt es auch für alle Impfungen einen Alternativimpfstoff OHNE Thiomersal, obwohl der heutige medizinische Stand eine Verbindung zwischen Autismus und Thiomersal einwandfrei ausschließen konnte.***

                        Puh. Zeig mir EINE seriöse Quelle, in der man nachlesen kann, dass der Zusammenhang einwandfrei ausgeschlossen werden konnte.
                        Die Studien kamen zu dem Schluss dass es "unwahrscheinlich" ist. Ich finde man sollte seriöserweise daraus kein EINDEUTIG AUSGESCHLOSSEN machen.

                        ***Uns könnte auch eine Atombombe treffen, dann wäre der Masernvirus unser geringstes Übel.***

                        Du vergleichst also die Möglichkeit, dass die Impfquoten zurückgehen mit der Wahrscheinlichkeit dass uns eine Atimbombe trifft?
                        Das sieht die TE sicher anders, sonst hätte sie sich wohl kaum die Mühe dieses Threads gemacht.

                        ***Na sag mal, selbstverständlich können sich schon die allerkleinsten anstecken. Wie kommst du denn bitte darauf: "und sie sich eigentlich nicht anstecken würden"??***

                        Hat eine Mutter die Masern gehabt, gibt sie einen sehr guten Nestschutz weiter. Was ist daran nicht zu verstehen?

                        ***Selbst wenn eine Mutter ungeimpft ist und die Masern durchgemacht hätte, Antikörper dem Kind ideal weitergeben würde, so baut der Nestschutz nach den ersten 2-4 Monaten wieder ab. Wenn das Virus auf einen halbjährigen trifft, wäre das ebenso fatal.***

                        Unsinn. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=50078

                        Ich erinnere mich übrigens an eine Zeit, da konnte man beim RKI noch kein Wort über den Nestschutz lesen. Wenn man damit argumentiert hat (egal wie lange er ist), dann hat man gleich den Aluhut aufgesetzt bekommen.

                        ***2) Ist die Ansteckungsfähigkeit dennoch ebenso gegeben mit einem Kontagiositätsindex von satten 0,98 und einer Erkrankungswahrscheinlichkeit von satten 95%. ***

                        Kontagiosität = Übertragungsfähigkeit des Erregers (um es für alle verständlich zu machen).
                        (Diese vergleichsweise hohe Kontagiosität ist zB ein Grund dafür, dass eine Ausrotten den Pocken gleich fraglich ist.)
                        Die Zahlen stimmen, keine Frage. Für ungeimpfte Menschen ohne Immunität. Wie erklärst du dir, dass vor den Impfungen das typische Erkrankungsalter bei 3-7 Jahren lag? Was hat die Kids bis 3 Jahre geschützt? Der liebe Gott?

                        ***Aber denke mal weiter. Die Wahrscheinlichkeit dass sich klein Tim, klein Felix, klein Anton in der Nachbarschaft anstecken (unter ungeschützten Bedingungen!) wäre wie hoch? 95%?***

                        Ja, wäre sie, da hast du absolut recht. Heute. Nicht vor 40 Jahren. Ich habe Masernepidemien erlebt und da ist kein Kleinkind oder Baby erkrankt. Selbst die fast 1jährige (damals natürlich noch ungeimpfte) Schwester meiner Freundin erkrankte nicht während sie bei der "Masernparty" in der Wohnung meiner Freundin anwesend war. Wir durften sie nicht auf den Arm nehmen, das weiß ich noch.

                        ***Wieviele Babies stecken sich dann an? Ich kann es dir sagen: nahezu ALLE und bei nahezu ALLEN würde es zu einer Erkrankung kommen.
                        Wieviele Babies würden dann in den Sterblichkeitsfallzahlen stehen?***

                        Da ich mal gelesen habe, dass die Sterblichkeit bei ca 30% liegt: Tausende vermutlich. In den USA starb 1960 ein einziges Baby bei knapp 400.000 Masernerkrankungen. Selbst wenn man die Fallzahlen von damals mit Vorsicht genießen muss. Ein paar mehr müsste da wohl schon in der Statistik auftauchen, oder nicht?

                        • Ich weiß jetzt gar nicht ob ich lachen oder weinen soll.

                          Ich fange mal beim Nestschutz an: Schon wieder der gleiche Artikel, aus deiner "seriösen" Quelle, welcher dir selber wiederholt widerspricht. Aber gut, wenn das für dich Informationsbasis ist, dann gehen wir das mal durch.

                          Auf meine Passage:

                          "..Selbst wenn eine Mutter ungeimpft ist und die Masern durchgemacht hätte, Antikörper dem Kind ideal weitergeben würde, so baut der Nestschutz nach den ersten 2-4 Monaten wieder ab. Wenn das Virus auf einen halbjährigen trifft, wäre das ebenso fatal"

                          schreibst du: "Unsinn. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=50078";

                          Da musste ich jetzt schon sehr Schmunzeln, denn deine Quelle gibt mir absolut recht, selbstverständlich tut sie das. Und du verlinkst sie sogar erneut? Okay, fein - dass ist echt klasse.

                          Zum Thema Nestschutz:
                          https://de.wikipedia.org/wiki/Nestschutz

                          Auszug: "Im Verlauf etwa der nächsten zwei bis vier Monate kommt es allerdings zum Abbau der mütterlichen Antikörper, abhängig vom Ausgangstiter.[2]"

                          Auszug: "Für Masern, Mumps und Röteln gilt, dass Mütter, die eine Erkrankung selbst durchgemacht haben, ihren neugeborenen Kindern mehr Nestschutz mitgeben als geimpfte Mütter."

                          NICHTS anderes hatte ich geschrieben oder gar "behauptet" so wie es Impfgegner ständig tun, mal lese nur mal dieses Thread.
                          Fakt ist: der Nestschutz beginnt sich abzubauen, ich hatte nicht geschrieben, dass er PLÖTZLICH nach 2-4 Monaten verschwunden ist.
                          Erkläre mir doch bitteschön, was für dich "Unsinn" ist. Das wäre auf jeden Fall förderlich in einer Diskussion.

                          Es ist richtig, dass die Wildviren das Immunsystem stärker stimmulieren und einen höheren Nestschutz beim Baby aufbauen.
                          Bei Masern ist jedenfalls definitv die Übertragung der Antikörper auf das Ungeborene entscheidend, weil bspw. Muttermilch speziell bei Masern keine Antikörper überliefert und der Virus einen derart hohen Kontagiositätsindex hat - der Herdenschutz durch hohe Impfquoten.

                          Babys von masernimmunen Müttern sind LÄNGSTENS 6 Monate gegen Masern geschützt (Mein Bsp: halbjähriges Kind), was längstens bedeutet muss ich nicht erklären oder?
                          Das "längstens" bezieht sich auf den Nestschutz jener Babies, welche ihre Antikörper von Müttern erhalten, welche die Maserns selbst überwunden haben und nicht geimpft sind. Hingegen hierzu, ist der maximale Nestschutz von Babies geimpfter Mütter kürzer als 6 Monate.

                          UNSINN ist DEINE Aussage, dass sich die Jüngsten eh selten anstecken, das ist ganz ganz großer Quark!

                          Für die Zeit zwischen Nestschutzwegfall und Impfung sind die Kinder höchst gefährdet und es ist so wichtig, dass der Herdenschutz sie vor Infektionen schützt - alle in der Familie sollten eine ausreichende Immunität besitzen um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Auch Kontakt zu nichtgeimpften Personen sollte man, so weit wie möglich meiden!

                          Never würde ich wissentlich ungeimpfte Personen in die Nähe meines noch nicht geimpften Babies lassen!


                          Um auf deine Quelle zurückzukommen:

                          Auszug: .." liegt die höchste altersspezifische Inzidenz immer noch bei Säuglingen und einjährigen Kindern." Selbstverständlich.

                          Auszug: "Zum einen könnten Kinder erst ab einem Alter von elf Monaten geimpft werden, wobei der Impftermin häufig noch nach hinten verschoben würde. Zum anderen steige der Anteil an Müttern, die ihrem Kind entweder keinen oder einen zu geringen Nestschutz mitgeben. Unter Nestschutz ist eine vorübergehende natürliche Immunisierung der Neugeborenen zu verstehen, die durch die Übertragung von Antikörpern der Mutter über die Plazenta und später beim Stillen über die Muttermilch erreicht wird."

                          Ja, dass Eltern zunehmend den Impfkalender nicht einhalten ist definitv Problematisch, leider wird das zunehmend chic, es besser zu wissen als unser heutiger medizinscher Forschungsstand. Furchtbar, ehrlich.

                          Explizit Masernantikörper werden NICHT durch Muttermilch übertragen.

                          https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Bedeutung/Schutzimpfungen_20_Einwaende.html;jsessionid=E9A734F70F82E96F8FE3E83ABBD88AAF.2_cid363#doc2378400bodyText8


                          Auzug (wobei die Quelle dir ja nicht zusagen wird, RKI jaja):

                          "...Anders ist das bei Masern: Das Kind einer gegen Masern immunen Mutter ist bis längstens 6 Monate nach der Geburt vor Masern geschützt, wobei der Nest­schutz bei Kindern geimpfter Mütter kürzer ist als bei Kindern von Müttern, die die Ma­sern­infektion durchgemacht haben. Das Stillen bewirkt keinen Schutz ge­gen Ma­sern beim Säugling."

                          Auszug aus deiner Quelle:
                          "..Außerdem weisen Frauen nach einer Impfung einen niedrigeren Antikörperspiegel auf als nach einer durchgemachten Infektion, schreibt das RKI. Der Nestschutz falle daher geringer aus und könne potenziell den Zeitraum bis zur Masernimpfung des Kindes nicht mehr überbrücken, vor allem wenn diese zu spät erfolgt."
                          Ja, wie bereits erwähnt: Es sollte rechtzeitig geimpft werden. Heißt. 1. Impfung 11 Monate und in Ausnahmefällen bereites mit 9 Monaten. Und nicht erst mit 1,5 Jahren oder mit 2 Jahren - whatever.

                          Auszug: "Um auch bei Säuglingen die Inzidenz zu senken, müssten diese indirekt, durch eine ausreichend immunisierte Umgebung, geschützt werden. Doch trotz gestiegener Impfquoten sei die Immunität der Bevölkerung nicht ausreichend hoch, um einen Herdenschutz für Säuglinge zu gewährleisten. Die Infektionen in den ersten zwei Lebensjahren seien besonders bedrohlich, weil in dieser Zeit das Risiko für Komplikationen am höchsten liegt. So liegt die Inzidenz der Subakuten Sklerosierenden Panenzephalopathie (SSPE), eine Spätkomplikation, die immer tödlich endet, mit 1 zu 1000 bis 1 zu 5000 Masernerkrankungen einer aktuellen Studie zufolge deutlich höher als bisher angenommen. "

                          Ganz der Meinung deiner Quelle! Denn es sollte eine kontinuierliche, dauerhafte Impfquote von >95% eingehalten werden, damit man das WHO Ziel endlich erreichen würde und Masern praktisch ausrotten könnte. Aber wieso ist es noch nicht gelungen "trotz gestiegener Impfquoten die Immunität der Bevölkerung ausreichend hoch zu halten, um einen Herdenschutz für Säuglinge zu gewährleisten"?

                          Kann ich dir sagen:

                          https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/2017/2-quartal/impfwoche.html

                          Lustig wie du argumentierst.

                          ____________________________________________________________________________

                          Nächster Punkt:

                          "Ich gehe dann (mal wieder) auf die einigermaßen sachlichen Punkte ein:

                          ***Mittlerweile gibt es auch für alle Impfungen einen Alternativimpfstoff OHNE Thiomersal, obwohl der heutige medizinische Stand eine Verbindung zwischen Autismus und Thiomersal einwandfrei ausschließen konnte.***

                          Puh. Zeig mir EINE seriöse Quelle, in der man nachlesen kann, dass der Zusammenhang einwandfrei ausgeschlossen werden konnte.
                          Die Studien kamen zu dem Schluss dass es "unwahrscheinlich" ist. Ich finde man sollte seriöserweise daraus kein EINDEUTIG AUSGESCHLOSSEN machen."

                          Hach ja stimmt, ich hatte nicht daran gedacht, dass das Maßstab der Impfgegner ein völlig anderes ist. Da reicht eine 12 Patienten "Studie" von Wakefield schon aus, welcher nebenbei auch noch nennenswerte Beträge von Anwälten erhielt, welche im Auftrag ihrer Klienten gezielt nach Zusammenhänge zwischen Impfungen und Autismus suchten um größere Klagen gegen Impfstoffhersteller einleiten und gewinnen zu können.
                          Und ganz nebenbei wurde ihm die daraufhin die Zulassung entzogen und stolze 10 von 13 Autoren ihre Behauptungen in eben dieser 12 Patienten "Studie" zurück.

                          Aber klar: eindeutig ausgeschlossen und "konnte keinerlei Zusammenhang festgestellt werden" ist schon ein "riesen Unterschied". Für mich reichen die recht umfangreichen Folgestudien aus, um hier sicher zu sein.

                          Aber gut, ich hätte schreiben sollen: "Meines Erachtens"
                          Da aber ALTERNATIVIMPFSTOFFE OHNE THIOMERSAL explizit aufgrund dieser Thesen entwickelt wurden, um auch hier Impfgegner entgegenzukommen, brauchen wir darüber gar nicht diskutieren. Siehst du das etwa anders? Der Verzicht auf eine Impfung mit Thiomersal steht dir auch zu.

                          _________________________________________________________________________________

                          Zitat:
                          "***Uns könnte auch eine Atombombe treffen, dann wäre der Masernvirus unser geringstes Übel.***

                          Du vergleichst also die Möglichkeit, dass die Impfquoten zurückgehen mit der Wahrscheinlichkeit dass uns eine Atimbombe trifft?
                          Das sieht die TE sicher anders, sonst hätte sie sich wohl kaum die Mühe dieses Threads gemacht."

                          LOL, nein, der Rückgang der Impfquoten sehe ich als echtes, realistisches ÜBEL an. Es ging mir dabei darum, dass du irgendwo in diesem Thread etwas über "wenn D mal in eine Krise gerät und die Impfstoffe ausgehen...." geschrieben hattest. Oder warst das nicht du? Dann ziehe ich das zurück, ich habe nach wie vor nur punktuell im Thread gelesen, mir fehlt einfach die Zeit hierfür da der Thread echt lang ist und ich schon bei jedem zweiten Beitrag hängen bleibe. Ich ging beim Überfliegen deiner Antwort (darauf hattes du tatsächlich keinerlei Bezug genommen) davon aus, dass du auf Szenarien aus bist. Habe aber an dieser Stelle nur überflogen und bis jetzt nicht nachgelesen, das mache ich gleich nachdem ich hier geantwortet habe. Solange ich am Antwortschreiben bin, kann ich das soeben nicht.

                          ______________________________________________________________________________

                          Zitat: "Ich erinnere mich übrigens an eine Zeit, da konnte man beim RKI noch kein Wort über den Nestschutz lesen. Wenn man damit argumentiert hat (egal wie lange er ist), dann hat man gleich den Aluhut aufgesetzt bekommen. "

                          Ja irgendwann ist immer das erste Mal. Wir sprechen doch aber jetzt vom Jahre 2018 und das RKI geht sehr wohl auf den Nestschutz ein. Ich kann dir noch zich Sachen nennen, welche sich erst etablieren mussten und lange Zeit ignoriert oder geleugnet wurden. Im Laufe der Menschheitsgeschichte - insbesondere in Punkto Medizin und Gesundheit - lassen sich hier viele Bespiele ziehen. Allein in den pädiatrischen Pflegeempfehlungen fallen mir da spontan mehrere Punkte ein.

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                          "Die Zahlen stimmen, keine Frage. Für ungeimpfte Menschen ohne Immunität. Wie erklärst du dir, dass vor den Impfungen das typische Erkrankungsalter bei 3-7 Jahren lag? Was hat die Kids bis 3 Jahre geschützt? Der liebe Gott? "

                          DAS ist doch ausgemachter Käse, schicke doch bitte Quellen hierfür.!!!

                          Quelle reichst du nach nehme ich an, denn ansonsten kann man das auch streichen.
                          Die alterspezifische Inzidenz bei Babies ist nicht an den Haaren herbeigezogen.
                          Selbstverständlich sind Babies hier mitunter am meisten gefährdet, weil erstens der Nestschutz individuell ist und zweitens einige ungeschützte Monate bis zur 1. Impfung zu überwinden sind. Von Frühchen und Babies ohne Masernantikörper wie dieses hier (die kleine Aliana):

                          https://www.welt.de/wissenschaft/article159764430/Die-Spaetfolgen-von-Masern-koennen-toedlich-sein.html

                          ganz zu schweigen.
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                          Hach ja, immer diese "ich habe doch XY Epidemien erlebt". Heute habe ich mit unserem Papa (D ; 75 J) gesprochen und mit unserer Mama (USA; knapp 70 J).
                          Weißt du was sie berichten über Masernerkrankungen bei Babies? => Schlimm und tragisch! Natürlich kennen sie auch Polio und vieles mehr.
                          Es ist schwach wie du hier argumentierst, vorallem aber ist es gefährlich.

                          ________________________________________________________________________________

                          "Da ich mal gelesen habe, dass die Sterblichkeit bei ca 30% liegt: Tausende vermutlich. In den USA starb 1960 ein einziges Baby bei knapp 400.000 Masernerkrankungen. Selbst wenn man die Fallzahlen von damals mit Vorsicht genießen muss. Ein paar mehr müsste da wohl schon in der Statistik auftauchen, oder nicht? "

                          Beides ist absoluter Quatsch. Die hohen Sterblichkeitsraten sind von der WHO und betreffen auch die Entwicklungsländer oder du gehst nicht von den Letalitätsraten sondern von Begleiterscheinungen aus.
                          Bezogen auf die Sterblichkeitsrate weltweit: Das kannst du also - bei aller Liebe - nicht mit den USA in den 60ern gleichsetzen.

                          Die Letalitäsraten hatte ich dir weiter oben bereits geschickt. Letalität = Wahrscheinlichkeit an einer Krankheit zu versterben.
                          Das RKI spricht hier nur von 1:1000 (meines Erachtens bewusst niedrig, um nicht unnötig angeprangert zu werden).

                          https://de.wikipedia.org/wiki/Masern

                          Auszug:
                          "..Komplikationen

                          Während zwei Drittel der Erkrankungen unkompliziert verläuft, treten bei etwa 20–30 % der Fälle zusätzliche Begleiterscheinungen und Komplikationen auf, wobei Durchfall (in 8 % der Krankheitsfälle), Mittelohrentzündungen (7 %) und Lungenentzündungen (6 %) die häufigsten sind.[50] Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Komplikationen.

                          Über die Sterblichkeitsrate gibt es verschiedene Angaben. Das Robert-Koch-Institut nennt eine Letalität von 1:1000.[51] Die US-amerikanische CDC geht von einer Sterblichkeit von 1:500 bis 1:1000 aus.[52] Das Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten der EU berechnet eine Sterblichkeit von 3:1000.[53] In Entwicklungsländern liegt die Todesrate wesentlich höher, teilweise bei bis zu 25 %.[8] Lungenentzündungen sind die am häufigsten zum Tode führenden Komplikationen"

                          MfG Snow

                          • Hich, da habe ich den Ende des Satzes gelöscht: "...Masern keine Antikörper überliefert und der Virus einen derart hohen Kontagiositätsindex hat - der Herdenschutz durch hohe Impfquoten daher während der ungeschützten Zeit unerlässlich ist."

                            Übrigens. Eure so verhassten Impfkritiker sorgen dafür, dass die Impfstoffe immer sicherer werden. Aber egal.

                            Nach 1 Absatz ist mein Interesse an deinem Ringeltanz auf Null gesunken, beim Überfliegen des Rests wieder nur "WAKEFIELD" gelesen und da kann ich wirklich nur noch sagen:

                            Ciao

                            Da ich gebeten wurde doch zu antworten, mache ich das jetzt doch zu einem Punkt, auch wenn es mir zunehmend schwer fällt dich ernst zu nehmen, denn fest steht, dass gute bzw seriöse Argumentation weder Polemik noch Lols benötigt.

                            ***welcher dir selber wiederholt widerspricht. ***
                            Nein, er widerspricht mir ganz und gar nicht.

                            Dort steht (wie bereits zitiert), dass der Nestschutz durch Impfungen NICHT MEHR ausreicht.

                            Vielleicht hilft es dem interessierten Leser die Perspektive von 2002 einzunehmen:

                            http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/PetersNeleStephanie/diss.pdf

                            (diese Quelle wird dir übrigens gefallen)

                            Da liest man:
                            "Noch entscheidender ist aber, daß eine bislang sicher geglaubte Immunität des
                            Säuglings gegen Masern und Mumps in den ersten Lebensmonaten, die dem Feten von der Mutter durch Immunglobuline diaplazentar verliehen wurde zweifelhaft wird. In den letzten Jahren wurden bei entsprechenden Endemien in Kliniken der BRD vermehrt Säuglinge mit Masernerkrankungen beobachtet."

                            #licht

                            (du kannst natürlich auch lieber deinem Opi und deiner Omi glauben, als einem Mediziner)

                            Ich habe die Dissertation gerade verschlungen. Sehr interessant, sehr viel Information, die man sonst mühsam sucht und kaum findet und ich muss zugeben, dass ich in einem Punkt tatsächlich auf dem totalen Holzweg war: Auch Mütter mit einer durchgemachten Maserninfektion geben heutzutage keinen ausreichenden Impfschutz mehr an ihre Babys weiter. Die Motivation der Dissertation war obige, also herauszufinden, warum die Ansteckungsrate für Babys in den vorangegangenen Jahren derart steigt, bzw die Babys nicht MEHR (bis zur damaligen Impfempfehlung) geschützt sind.

                            Ja, da sind wieder ganz viele Stellen die du jetzt nach deiner sympathischen Manier Lol-end posten kannst, weil sie für sich genommen in deine Argumentationskette passen (die blossen Fakten habe ich ja nicht bestritten nur deine persönlichen Schlussfolgerungen) allerdings solltest du sie sorgfältig lesen, dann kommst du dahinter.

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