Glaube an Gott ?

Hallo,

Kurze präzise Frage.

Glaubt ihr an Gott oder nicht ?

Das soll losgelöst von der Tatsache sein ob Ihr zur Kirche geht.

Warum glaubt oder glaubt ihr auch nicht an Gott ?

Ich selber werde später was dazu sagen.


Gruß Birgit

Kurze, knappe Antwort: nein.
Warum?
Ich habe Schwierigkeiten, an etwas zu glauben, zu dem die Beweise fehlen.....
LG, N.

Das unterschreib ich jetzt mal so.

Naja. An Gott muss man eben glauben oder eben nicht. Beweisen läßt sich da nichts.

Aber die Evolutionstheorie hat auch Ihre Lücken.

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Definiere “Gott“. Was verstehst du darunter?

Eine überirdische Kraft die Alles geschaffen hat und lenkt.

Dann nein. Ich glaube weder an einen personifizierten Schöpfer noch an eine interventionierende Instanz.

D.h. aber nicht, dass ich an gar nichts glaube.

Hallo,

ich glaube nicht an ein übermächtiges Wesen, was irgendwann einmal alles geschaffen haben soll.
Genauso wie ich glaube, dass in der Bibel (oder anderen religiösen Leitfäden) zu 80% Nonsens drin steht.

Das heißt aber nicht, dass ich an gar nichts glaube oder religiösen Glauben an sich nicht gut heiße. Wer darin seine Erfüllung findet und ein besserer Mensch wird, go for it.
Menschen, die im Namen des Glaubens, und das kann sich jede Richting auf die Fahne schreiben, unfassbar schreckliche Dinge tun, tja...

Ich glaube an Schicksal und ich glaube an Karma und an mich selbst und meine Macht auf mein direktes Umfeld mit meinen Taten ein kleines bisschen einwirken zu können.
Mehr brauche ich nicht.
Aus der Kirche bin ich schon vor Jahren ausgetreten und betrete auch keine, außer es muss wirklich sein.


Gruß p.lavender

Treffend formuliert. Ich glaube an karma #pro

Dito hier! Unterschreibe ich so :-)

Nein.
Ich glaube nicht daran, dass etwas Überirdisches die Erde, Menschen, Pflanzen und Tiere erschaffen haben soll.

Ohne jetzt missionieren zu wollen.

Wie ist denn dann alles entstanden?

Evolutionstheorie?
Wie ich schon sagte hat auch die Ihre Lücken.

Gruß Birgit

Welche Lücken denn? ;-)

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Hi!

Hmmm.....ich hab schon viel darüber für mich nachgedacht. Ich glaube....ja....an Gott....hmmmm....ich glaube an „etwas“. Und es gibt mir häufig Kraft. Klingt vielleicht für euch Mega blöd. Aber ob an der Bibel was dran ist oder nicht ist mir egal. Ich glaube für mich. Es gibt mir halt in schwierigen Situationen, andere haben dafür imaginäre Freunde. 😂
Ich bin kein Mensch, der jeden Sonntag brav in die Kirche geht. Nein...aber wenn ich gehe, dann gehe ich auch gerne. Ich mag Kirchen an sich. Ich mag die Atmosphäre darin...die Ruhe....(natürlich nur dann, wenn grad keine Messe ist 😂). Bei mir hat sich das alles erst mit dem steigenden Alter entwickelt. Ich brauche für MICH einfach den Gedanken, das „etwas“ auf mich aufpasst.
Ich bin auch immer wieder echt schockiert, wenn ich die Schlagzeilen über die Kirche lese. Aber das hat ja mit „meinem“ Glauben nichts zu tun. Das ist für mich ein ganz anderes „Blatt“
Ich mag unsere Gemeinde in der Stadt! Die ist klasse. Wir haben einen relativ Jungen Pastor (Mitte 40) der mit sehr viel Witz und Humor seine Messen macht.
Ich mag einfach auch das Gemeinschaftsgefühl da. Für mich sind es viele Faktoren, die mir gefallen und worauf mein „Glaube an Gott“ aufbaut.
Es ist aber nicht mein Lebensmittelpunkt. ;)

Oh man...könnte noch viel mehr schreiben. 🤗 Ich hoffe, deine Frage beantwortet zu haben.

Liebe Grüße

Ich

Nun meine Antwort.

Ich glaube an Gott und ich gehe auch wenn ich kann jede Woche zur Kirche.

Mir ist aber auch klar dass das für viele ein schweres Thema ist.

Ich sage auch das man da Abstufungen machen muss.
Das heißt:

Die Bibel wurde vor über 2000 Jahren geschrieben und sicher muss man heute vieles anders sehen.
Die Kirche hat auch viel falsch gemacht aber nicht nur.

Man muss es glauben und fühlen.

Gruß Birgit

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Und zahlst Kirchensteuer, damit noch ein paar mehr alte Säcke Macht haben, Kinder missbrauchen und Menschen einreden, sie bräuchten kein eigenes Gewissen haben - ein paar Gebete und beichten und jede Schandtat ist vergeben.
Mir platzt die Hutschnur wenn ich höre, dass Frauen diesen Verein unterstützen, in dem Frauen maximal den Boden wischen können!

Glaub an deinen Gott, aber unterstütze doch diesen Verein bitte nicht!!!
Besser als Barbara kann man es nicht sagen!

Du wirfst alle und alles in einen Topf. Und das ist falsch.
Es gibt auch viele andere Seiten. Ich habe Sie gesehen.
Damit will ich nun nicht missionieren, aber das ist eben meine Sicht.

Alles nur schlecht reden bringt auch nichts.

Birgit

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Hallo,

meine Devise ist: hilf dir selbst dann hilft dir Gott.
Ich bin getauft, wurde konfirmiert und kirchlich getraut aber mein Mann wurde NUR durch einen Trauerredner bestattet weil wir irgendwann den Glauben an Gott verloren hatten.

LG

Moin

Ja ich glaube an Gott und seinen Sohn Jesus Christus.

Warum? Weil ich mich dazu entschieden habe.
Hinzu kommt, dass ich schon zweimal dem Tod von der Schippe gesprungen bin.

Ach wie schön eine Schwester im Herrn! Liebe Grüße 😊

Ich fände es schön, wenn es so etwas geben würde und ich finde es toll, dass es einigen Menschen Trost gibt daran zu glauben, aber ich selbst kann es mir nicht vorstellen und glaube auch nicht an Gott.
Noch schlimmer finde ich die Institution Kirche, gegipfelt in der katholischen...

Hallo nochmal,

ich stelle nun mal eine Gegenfrage an die wirklich christlichen Menschen hier.
Was haltet ihr denn von Leuten, die vielleicht getauft und konfirmiert oder gefirmt sind, seither aber keine Kirche mehr betreten haben und auch sagen, daß sie nicht an Gott glauben. Aber die dann unbedingt kirchlich heiraten wollen. Meist mit der Begründung "Das ist so feierlich!" oder "Ich will einmal so ein schönes Kleid tragen!"
Findet ihr das nicht irgendwie falsch?
Mir persönlich stößt das regelmäßig auf. Aber ich konnte noch nie ein Gespräch mit wirklich gläubigen Menschen darüber führen.

Ich möchte darüber keinen Streit ausbrechen lassen, es interessiert mich einfach wirklich.

Gruß p.lavender

Das sind meistens Menschen die nicht wirklich glauben.
Konfirmation wegen des Geldes.
Taufe durch die Eltern.

Hochzeit weil es so festlich ist, in meinen Augen Blasphemie.
Beim Traugespräch wird aber nicht hinterfragt ob du des Glaubens wegen heiratest.

Danke für deine Antwort.
Ist wahrscheinlich auch schwierig für die Geistlichen. Selbst wenn man die Frage stellt, kann man ja nicht sicher sein, dass sie wahrheitsgemäß beantwortet wird.
Blasphemie... Ein hartes Wort, aber ist unterm Strich wohl was dran.

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Ich finde das Universum einfach atemberaubend, was da alles passiert. Ich finde es auch faszinierend wie sich die Erde und Erdbewohner entwickeln. Schon alleine wie ein Baby entsteht ist für mich ein Wunder. Ich glaube an Gott und denke, dass Gott das alles leitet. Deshalb ist das Universum und die Evolutionstheorie für mich kein Grund nicht daran zu glauben. Ich glaube Gott vollbringt all diese Wunder. Natürlich passieren auch Dinge die wir schrecklich finden wo es dann wiederum schwer fällt zu glauben. Aber Gottes Wege sind unergründlich. Ich glaube von ganzem Herzen an Gott.

Schön gesagt, so geht es mir auch. Ich glaube auch an die Evolution etc, aber ganz ganz ganz am Anfang muss alles ja mal irgendwie entstanden sein. Und auch unabhängig davon, hilft mir mein Glaube und macht mir Mut.

Zum Thema Kirche: In einigen Kirchen, vor allem in der Katholischen, aber anscheinend auch der evangelischen, ist einiges schief gelaufen, allem voran die Missbrauchsfälle. Aber man sollte wie auch schon oben geschrieben deshalb nicht gleich alle Kirchen verteufeln, bzw nicht die Kirche im Allgemeinen, finde ich. Da müssen die Kirchen dringend dran arbeiten (Strukturen etc) und es muss auch vorher gründlich aufgearbeitet werden, aber das Grundkonzept der gegenseitigen Solidarität (Kirchensteuer finanziert Jugendarbeit, Seniorenarbeit, Krisenberatung ... man kann selbst auch mal in die Situation kommen, in der man das braucht) finde ich im Prinzip gut.

Was ich allerdings an der katholischen Kirche sehr kritisch sehe ist das Ausgrenzen der Frauen. Da sind wir doch heutzutage eigentlich schon weiter.

Ich will dich ja nicht enttäuschen aber die sozialen Einrichtungen die Du erwähnst werden zum größten Teil von staatlichen Förderungen finanziert. Nicht durch die Kirchensteuer.

Ja, ich glaube an Gott. Es gibt mir in vielen Situationen Kraft zu glauben, dass ich nicht nur ein Zufall bin.

Liebe Grüße, Leni

Hallo,

Also ich glaube an Gott und gehe auch zur Kirche.

Ich möchte mich da auch gar nicht so an einzelnen Theorien aufhalten wie hier die Evolutionstheorie. Beides kann man auseinander nehmen. Wie so vieles andere auch.

Ich kann aber auch Zweifler und Kritiker etwas verstehen. Ich selber hatte und habe manchmal Zeiten wo mir der Glaube schwer fällt.

Ein anderer Punkt ist glaube ich die Erwartung.

Ich habe Menschen gekannt die in die Kirche eingetreten sind mit der Hoffnung, nun macht Gott Alles schön und gut für mich.
Und dann kam es anders und schon waren solche wieder weg.

So funktioniert das nicht. Nur so denken einige.
Habe oft den Satz gehört:

"Wenn es einen Gott gibt warum läßt er dann dies und das zu"

Schwieriges Thema.


Liebe Grüße

Andy

Hallo,

Das mit den Erwartungen habe ich auch oft erlebt.

Habe früher die Sendung NOTRUF auf RTL gesehen. Wie oft haben dort Menschen gesagt:

"Da habe ich gebetet"

Also wenn einem das Wasser bis zum Hals steht glaubt man an Gott und er muss sofort helfen. Und ansonsten will ich davon nichts wissen.
So geht's nicht.


Gruß Birgit

wozu ist denn sonst euer Gott gut?
Das ist eine, ernsthafte Frage.
um sich moranlisch und gut als aufrechter Mensch zu verhalten braucht es heut keinen Gott mehr. Da haben Philosophen und das Grundgesetz ihren Beitrag geleistet.
Um zu glauben der hat was erschaffen fragt man sich eben wozu wenn er doch nicht eingreift.
sagt mir doch mal einen plausibeln Grund wozu euer Gott denn dient oder gut ist.

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Ich glaube auch nicht an einen Gott.
Ich glaube aber dass viele Menschen etwas brauchen an das sie glauben können wenn sie im Trauer, Not oder ohne Hoffnung sind. Wenn besondere Ereignisse das Leben eines Menschen bereichern oder man einfach keine Erklärung findet warum bestimmte Dinge passieren.
Der Glaube wird so entstanden sein weil vieles für Menschen nicht erklärbar war. Vielleicht bestimmte Wetterereignisse, Krankheiten oder Dürren usw.
Dann an etwas zu glauben den man gütig stimmen kann, durch Opfergaben oder andere Rituale wird den Menschen Kraft gegeben haben schlechte Zeiten zu überstehen. Sie hatten eine "Erklärung" wenn sie nicht weiter wussten, die Götter werden wohl wissen was sie tun.

Ich selbst glaube nicht an einen Gott, aber ich glaube an die Kraft von uns Menschen. Es gibt mir Kraft in der Kirche Kerzen anzuzünden für verstorbene Menschen die mir fehlen. Einfach weil viele Menschen an diesem Ort ebenso Kerzen anzünden und trauern oder sich Hoffnung wünschen . Es sind die starken Gefühle die für mich dort dann besonders sind.

Beispiel, meine Seelenkatze wurde vor kurzem überfahren, ich lag im Krankenhaus als ich den Anruf bekam. Ich war allein....wie in Trance bin ich in die Klinikkapelle gelaufen und habe eine Kerze für meine geliebte Katze angezündet. Ich war ganz allein dort drin und es war einfach ruhig und friedlich.

Oder das wissen dass die Verstorbenen selbst gern in die Kirche gegangen sind, wenn ich dann dort Kerzen anzünde und was in die Opfergabe werfe, dann weiß ich dass sie selbst oft an diesen Stellen Kerzen angezündet haben.
Es ist eher der Glaube daran jemandem nahe nah zu sein als der Glaube an Gott. Aber vielleicht ist es ja genau das was einem glauben ausmacht. Man möchte besonderen Menschen nahe sein, glauben dass es ihnen gut geht, hoffen dass die Kraft finden oder man selbst wenn man verzweifelt ist.

Tragisch ist halt dass der Glaube auch die Menschen spaltet, zu Kriegen führte und noch immer führt.

Wenn jeder Mensch für sich glaubt, sei es an einen Gott, die Evolutionstheorie oder an das Spaghettimonster und es ihm hilft im Leben Kraft zu tanken oder Trost zu finden, dann ist es der wahre innere Glaube den viele brauchen.

Hab bisl wirr geschrieben, sorry!

Ja 😊 ich bin Moslem :)

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Ja, ich bin ein gäubiger Christ. Ich gehe auch öfter in Kirche . Wir haben hier eine sehr gute freie Gemeinde. Ich fühle mich durch meinen Glauben gestärkt und geleitet. Wenn es mehr gläubige ( Handelnde ) Menschen geben würde , währe die Welt ein besserer Ort.
Wir haben hier einge wegen ihres Glauben geflohene Christen. Die nicht verstehn ,warum es in Deutschland sowenig glauben gibt.
Ich finde es auch unverständlich, warum Menschen sich kirche Trauen lassen oder ihr Kind taufen.
In freien Kirche gibt es Erwachsenentaufen und die Jugendlichen mussen nach der konfermation nicht in die Kirche eintreten.
Ich kannmir nicht vorstellen , das die Wunder des Lebens durch Zufall entstanden sind. Laut Evolutionstheorie ist das Leben auf der Erde ja schon eingemale fast untergegangenund .

„Wenn es mehr gläubige Menschen geben würde.....“ wäre die Welt leider kein besserer Ort.
Im Gegenteil, wieviele Menschen bekriegen sich in Bezug auf Glaubensfragen.......!
Wenn es mehr tolerante Menschen geben würde, dann könnte es vielleicht passen.

>>Wenn es mehr gläubige ( Handelnde ) Menschen geben würde , währe die Welt ein besserer Ort.<<
Dank des Glaubens wurden und werden schon die schlimmsten Kriege bestritten.

Ich bin nicht gläubig und bin aber ein zutiefst nächstenliebender Mensch, der hilfsbereit, freundlich, tolerant (ok, das ist ja nicht unbedingt eine Eigenschaft, die von der Kirche propagiert wird) und mehr als treu ist...ohne jemals einer Kirchengemeinschaft angehörig gewesen zu sein, ohne offensichtlich gläubige Eltern zu haben oder überhaupt zu glauben. Hab damals nur die 4 Jahre Pflichtreligionunterricht gehabt...sonst Ethik 😂( aber darin war oh richtig gut :-p)
Also nein, man muss nicht gläubig sein, um ein logisches, freundliches und menschliches Miteinander pflegen zu können.

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Guten Morgen,

unabhängig deiner Einstellung gegenüber, kann ich diese Frage mit einem eindeutigen ja beantworten.

Persönlich sind mir Agnostiker bedeutend lieber als Atheisten.

Ein Mensch ohne Kompass wird immer auf dem falschen Weg sein

Gruß

*Persönlich sind mir Agnostiker bedeutend lieber als Atheisten.*

Kommt darauf an.

Atheisten, die einfach Atheisten sind, andere in Ruhe lassen bzw. deren Glauben respektieren - die sind völlig in Ordnung.

Nervig sind nur die, die - ähnlich wie militante Veganer - überall herum missionieren, weil sie glauben, die einzig wahre Weltanschauung gefunden zu haben. Und die von dem Gedanken besessen sind, sie müssten alle Theisten "von ihren Wahnvorstellungen befreien."

Ich denke, das sind aber die wenigsten. Aber wie alle Fundamentalisten eben laut, besserwisserisch, elitär argumentierend und penetrant.

LG

Auch wenn der Thread schon etwas älter ist, habe ich eine Frage zu deiner Aussage: Was ist denn in deinen Augen der erforderliche Kompass?

obwohl ich getauft & konfirmiert bin, muss ich sagen, ich glaube überhaupt nicht an einen Gott oder Ähnliches.

Es gibt genug Wissenschaft die Beweist wie wir Menschen bzw. die komplette Evolution enstanden ist.

Lg

Ich bezeichne mich mal als christlich, gehöre auch der katholischen Kirche an, bin aber nicht jeden Sonntag in der Kirche und habe auch schon starke Probleme mit Gottes Bodenpersonal gehabt. Damit sehr versöhnt hat mich ein unwahrscheinlich empathischer Vikar, der die Trauerrede für meinen Mann hielt - man hätte meinen können, er spricht für seinen eigenen Vater, so liebevoll und doch mit einem Augenzwinkern, so wie mein Mann eben war.
Am liebsten bin ich allein in einer Kirche. Wenn ich das Bedürfnis habe, setze ich mich rein und sage meinem Herrgott "persönlich", was mich gerade so umtreibt.
Ja ich glaube an irgendetwas Höheres, wie man es nennt, ist mir egal. Ich habe schon soviele beschi**ene Situationen in meinem Leben erlebt - und immer wieder dachte ich mir "Gottseidank, es ist wieder gut!" Warum denkt man das - warum sagen das auch diejenigen, die am lautesten schreien, dass sie Atheisten sind? Ich habe es bei etlichen Krankenhausaufenthalten meines Mannes erlebt, dass in der Krankenhauskapelle Menschen saßen, von denen ich wusste, draußen propagieren sie lauthals, dass sie aus der Kirche ausgetreten sind und auf alles Christliche schimpften auf Teufel komm raus. Warum sitzen sie dann in einer persönlich verzweifelten Situation in der Kapelle? Auch eine hochschwangere junge Frau, die ihr Schulkind unbedingt aus dem Religionsunterricht nehmen wollte, wie sie überall herum erzählte.
Konsequent wäre für mich, wenn all diese Paare, die seit ihrer Kommunion/Konfirmation nie mehr eine Kirche von innen sahen, auch keine kirchliche Trauung inszenieren- das ist sehr scheinheilig und verlogen - nur wegen des Rahmens, am besten noch in einer Barockkirche mit viel Gold und Glamour.
Letztendlich ist es doch ohnehin jedem selber überlassen, was er glaubt - oder auch nicht. Aufeinander rumhacken, weil der andere anders denkt als man selber, ist einfach unnötig.
LG Moni

Vielleicht, weil eine Kirche oder Kapelle etwas ruhiges ausstrahlt, die Mann dem Moment einfach braucht. Nicht zwingend, um zu beten.
Ich laufe auch gerne über Friedhöfe, will aber nicht zwingend in dem Moment dort liegen ;-) sondern es ist einfach eine besondere Ruhe und Stille, die man sonst im Alltag kaum findet.

Ups,“ ...die MAN (...) braucht....“

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Ich wünschte, ich könnte daran glauben. Ich habe daran geglaubt, bis ich selbst Mal an der Klippe stand. Ich sah weißes Licht. Und das lag an meinem Kreislauf Kollaps. Der Körper reduzierte alles auf das Notwendige, übrig blieb das Sonnenlicht....
Ein Leben nach dem Tod ist ein schöner Gedanke. Nichts müsste endlich sein. Und man konnte die Gläubigen früher auch damit erpressen. Nur weiß man nicht, ob es nach dem Tod weitergeht.
Vielleicht ist auch einfach Schluss. Es ist dann alles vorbei. Drum genießt Eure Lebenszeit jetzt und nicht morgen!

Ich glaube an Gott, aber auch an Karma, an das Schicksal und an Evolution. Mich macht dieser Mix glücklich. Aber ohne die große Komponente Glaube und Gott würde ich keinen Frieden im Leben finden. Ich bin evangelisch und besuche die Kirche nur selten. Manchmal lese ich in der Bibel. Und ich arbeite in der Pflege... viele alte menschen glauben an Gott und das sind die stärksten, gefestigsten, furchtlosesten und beeindruckendsten Menschen die ich kenne und kannte...

Ich bin ungläubig.
Ich bin zwar evangelisch getauft und noch nicht aus der Kirche ausgetreten, aber aus Nichtglaubensgründen nicht konfirmiert, nicht kirchlich verheiratet und meine Söhne sind nicht getauft.

Warum? Weil ich nicht glauben kann, weil es mir nichts gibt. Auch in Notsituationen hatte ich nicht das Bedürfnis zu beten.

Ich liebe aber die Atmosphäre in Kirchen, wenn ich reingehe, weil sie mich kunsthistorisch interessieren, muss ich trotzdem immer erst eine Weile einfach dasitzen und die Atmosphäre auf mich wirken lassen.
(Und wenn ein Heiliger Antonius drin steht, dann zünde ich dem immer eine Kerze an. Vielleicht hilft es ja ;-).)

Ich glaube nicht an Gott. Wieso nicht- wieso sollte ich? Ich habe keinerlei Anlass es zu tun, nichts liegt mir ferner. ****vom urbia-Team editiert****

Sehr hart ausgedrückt.

Hallo,

Ich sage auch nochmal was.

Es sollte immer alles ohne Zwang und Druck geschehen.
Keiner sollte mit Gewalt missionieren.
Allerdings sollte auch die Gegenseite einen gewissen Respekt aufbringen und den Glauben nicht als kindisch darstellen.

Gruß Andy

Kindisch ist was anderes als naiv, kindlich. Nicht umsonst glauben viele als Kind an Gott (ähnlich wie an Märchen) und später nicht mehr. Ich respektiere den Glauben anderer Menschen. Mein Mann ist gläubig.

Deswegen sagt auch Jesus in der Bibel, glaubt wie die Kinder,...ich habe als Kind sehr an Gott geglaubt und bin ganz freiwillig immer Sonntags bei uns im Dorf zur Gemeinde gegangen. (Freievangelisch) Ich habe als Kind schon gespürt, dass er mich ruft weil er mich liebt und meine Aufmerksamkeit möchte. Natürlich habe ich auch sehr viel erlebt, was ihr mir nie glauben würdet. Dadurch ist mein Glaube als Erwachsene Frau auch gewachsen. Und ich erlebe ihn bis heute noch. Der Glaube an Gott ist für mich wie ein wertvoller Schatz in meinem Herzen. Liebe Grüße