Bis 23 Uhr einkaufen können?

Liebe Forengemeinde,

einige Lebensmittel oder vielleicht sogar auch andere Geschäfte haben ja teilweise bis 23 Uhr auf. Zumindestens in größeren Städten. Da frage ich mich, ob das wirklich das non plus Ultra ist. Da denke ich immer an die Beschäftigten im Einzelhandel, die so und so wenig freie Zeit haben. Mir persönlich langt eigentlich, dass Geschäfte bis 20 oder 21 Uhr aufhaben.

Ich weiß nicht. Bekommen wir Menschen es nicht mehr auf die Reihe normal einzukaufen in Geschäften? Das frage ich mich manchmal. Ich gehöre ja eher zu Kategorie online einzukaufen, weil ich shoppen nicht so richtig mag und es so zeitlich eher auf die Reihe bekommen. Lebensmittel kaufe ich meisten bis 19:30 Uhr ein.

Wie seht Ihr das?

LG Hinzwife

Naja, es gibt genügend andere Berufe in denen Schicht gearbeitet wird. Warum sollte das jetzt im Einzelhandel besonders "schlimm" sein?

Es sitzt ja niemand von 8 bis 23 Uhr an der Kasse.

Ich nutze ganz späte Öffnungszeiten eher selten, allerdings könnte von mir aus gerne ab 6 Uhr morgens geöffnet sein.

hallo!
ich durfte oft selbst genug von 6.30 uhr bis 22.00 uhr durcharbeiten wenn kolleginnen krank waren und kein ersatz da war und das ist nicht im geringsten angenehm!

Dadurch wird halt mehr Personal benötigt und dadurch steigen halt die Preise, was auch wieder keiner möchte ;) denn keiner braucht deshalb mehr Klopapier, mehr Wasser oder mehr Haarspray. Ist nur reine Ausdehnung auf den Tag, aber nicht mehr Umsatz.
Bei uns haben alle Supermärkte 6Tage von 7.00 bis 20.00 Uhr geöffnet, d.h. 78h die Woche, das doppelte von Vollzeitbeschäftigte....da wird jeder seine Zeit zum Einkaufen finden.

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Hallo, Leute im Einzelhandel arbeiten nicht mehr oder weniger als andere. Es wird ja auch keiner gezwungen, eine Ausbildung im Einzelhandel zu machen oder dort zu arbeiten. Ich persönlich finde die Ladenöffnungszeiten in der Woche okay wie sie sind, bis 23 Uhr brauche ich nicht, bis 21 Uhr wäre aber schon schön. Im Ausland habe ich es kennen und lieben gelernt, sonntags zu bummeln, einzukaufen. Das fände ich gut, so 2 x im Monat vielleicht. Grüße

Da muss ich meinen Vorrednern Recht geben. Die Kundenfrequenz dehnt sich nur aus. Mehr Umsatz findet leider nicht statt. Dazu hat die Geschäftsleitung jedoch oftmals eine andere Meinung, wie man anhand der Umsatzplanzahlen festmachen kann...
Ich habe viele Jahre im Einzelhandel gearbeitet. Damals hatten wir allerdings Samstags noch bis 14:00 Uhr und Wochentags bis 19:00 Uhr geöffnet.

Ich finde 20:00 oder auch 21:00 okay, aber mehr muss es wirklich nicht sein. Ein bisschen organisieren und schon schafft man die Einkäufe auch zu den Zeiten.

Achso, und die verkaufsoffenen Sonntage könnte man auch auf zwei im Quartal beschränken.

Denn, wenn wir ehrlich sind, nimmt es echt überhand durch die Konkurrenz Onlinehandel!
Aber es sind doch auch Muttis und Papis, die sich über das Wochenende mit der Familie freuen.
Und was bringt der Ausgleichstag in der Woche, wenn der Mann arbeitet und die Kinder in der Schule sind...

Die Gesellschaft sollte wieder ein bisschen Familienfreundlich werden....Das täte wirklich gut.

Wir nutzen selten die Öffnungszeiten bis 20/21 Uhr. Später gehen wir aus Prinzip nicht einkaufen. Finde es nicht gut, dass die Läden so lange offen sind.
Natürlich ist es bequem, dass man nach 19 Uhr nochmal los kann. Aber wirklich brauchen würden wir das nicht. Man müsste sich halt anders organisieren, wenn die Läden nicht offen sind.
Wobei ich die Öffnungszeiten bis 21 Uhr bei Lebensmittelläden noch gar nicht mal sooo schlimm finde (23 Uhr gibt es bei uns gar nicht)... Schlimmer finde ich die verkaufsoffenen Sonntage. Und meinetwegen könnte auch samstag 14 oder 16 Uhr Schluss sein mit Einkaufen...

ach, ich hab an den Sonntagen immer nen schönen Aufschlag bekommen und da eher wenig Kunden kamen war das jedes Mal leicht verdientes 💰. Allgemein waren die Kunden die kamen auch viel entspannter. Von mir aus könnte es öfters Sonntag offen sein!

Auch wenn das böse klingt, aber an die Verkäufer denke ich da weniger. 🤗 Ich habe auch viele Bekannte, die im Einzelhandel tätig sind und ich höre oft, dass z.B. die Abendstunden ruhiger sind und die Schichten deshalb gar nicht unbeliebt sind. Zuschläge werden auch gern genommen, wenn sich die entsprechenden Arbeitszeiten mit der Familie vereinbaren lassen...

Aber ich finde dennoch 1 Ruhetag gut. Ich finde es schön, wenn die Stadt sonntags leer(er) ist... Wenn der Konsum mal nicht im Vordergrund steht. Man ist halt gezwungen andere Dinge zu tun, als zu kaufen. Wobei wir uns da sowieso rausnehmen...

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Ich finde, dass es völlig ausreicht, wenn Lebensmittelläden bis 20 Uhr geöffnet haben.
Wer es bis dahin nicht schafft, der wird es bis 23 Uhr auch nicht schaffen einzukaufen.#augen
Man kann ja schließlich schon ab 7 Uhr morgens einkaufen.

Ich arbeite selbst im Handel. Allerdings ist bei uns um 20 Uhr Schluss.
Stimmt, es ist ein Job wie viele andere auch. Keiner ist dazu gezwungen und man kennt die Arbeitszeit im Vorfeld.

Im Prinzip kommt die Ältere Generation am Vormittag, die Berufstätigen nachmittags bzw. früher Abend. Spät kommen eigentlich nur noch Studenten. Für die bis 23 Uhr geöffnet zu haben würde sich nicht lohnen nur damit sie um 22 Uhr noch eben schnell Chips kaufen können weil sie gerade Lust darauf haben. 😂

Ich persönlich würde die heimische Couch jedenfalls so spät nicht mehr verlassen um Lebensmittel kaufen zu gehen.

hallo!
ich habe vor meinen kindern auch im einzelhandel gearbeitet,öffnungszeiten bis 22.00 uhr.ich kann dem ganzen nichts abgewinnen.von mir aus,können die geschäfte in der woche um 19.00 uhr schliessen und am samstag um 16.00 oder 18.00 uhr.früher hat das doch auch geklappt,das unter der woche um 18.00 uhr schicht war und am samstag um 14.00 uhr-verhungert ist trotzdem keiner.ich hab diese langen öffnungszeiten noch nie in anspruch genommen,dafür ist mir mein abend zu heilig,da bin ich lieber zuhause.aber jedem das seine und ändern kann man es eh nicht.

Ich arbeitete auch nach meiner Ausbildung ein paar Monate im Einzelhandel. Freien Samstag mal zwischendurch konnte ich vergessen. Vielleicht mal den Montag frei mit viel Bitte Bitte. Das war keine Arbeit für mich. Dann ging ich in Schichtarbeit. Da hatte wenigstens alle 14 Tage ein Wochenende frei und bei Wochenenden zwei Tage in der Woche frei. Das fand ich zwar nicht optimal, aber besser als im Einzelhandel arbeiten.

Früher war auch oft die Frau zuhause und konnte Einkäufe ganz regulär während des Tages machen....

Ich habe tatsächlich Kollegen, die teils 7-20h arbeiten, dann auch Nacht- und Wochenendschichten. Da kann es durchaus mal anspruchsvoll werden vor 20h einen Einkaif zu erlwdigen

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Gerade die Personen, die nach längeren Öffnungszeiten und Sonntags geöffnet schreien, wären die Letzten, die es auch in ihrer Branche bejahen würden. Dazu wird auch nicht mehr Produkte verkauft, was wieder die Personalkosten, sowie Strom und Heizung auf die Kunden abgewälzt würde;-)

Hallo
Ich mag die Reglung, die man oft in den Niederlanden findet. Generell oft täglich auf, aber eben mir deutlich kürzeren Öffnungszeiten. Ich habe noch nie jemand gehört, der sich da beschwert hat und finde es so auch selbst angenehm.

LG

Hallo,

ich befürworte längere Öffnungszeiten - auch wenn wir sie selbst gerade nicht brauchen. Es gab eine Zeit, da haben wir regelmäßig gegen 22 Uhr eingekauft und waren dankbar, dass Kaufland bis 24 Uhr aufhatte.

Es gibt Menschen, die arbeiten in Schichten. Dann sind längere Öffnungszeiten schon praktisch, das Einkaufen ist stressfreier. Samstags eher zu schließen, wie hier jemand vorgeschlagen hat, fänd ich ganz schrecklich. Die Läden sind zu bestimmten Zeiten - zumindest bei uns - überfüllt. Dann ist Einkaufen Stress pur, ich hasse es.

Ich wüsste nicht, was dagegen spricht, die Läden länger zu öffnen, außer dass es sich insgesamt vielleicht nicht so lohnt. In Deutschland nutzen nicht allzuviele Menschen die längeren Öffnungszeiten. Wobei sich das vielleicht ändern würde, wenn alle Läden länger offen hätten und es sich etabliert hätte.

LG

Würdest du in deiner Branche auch bis 24h Uhr arbeiten und am WE, ohne mehr Lohn zu erhalten oder für unbezahlte Überstunden, damit der Kunde keinen Aufpreis zahlen müßte? Auch Schichtdienste überschneiden sich mit den Öffnungszeiten..

Natürlich überschneiden sich auch Schichtdienste mit den Öffnungszeiten. Ich habe nicht geschrieben, dass Leute, die in Schichten arbeiten, nicht einkaufen können. Es geht darum entspannter einkaufen zu können. Längere Öffnungszeiten nehmen einfach den Stress raus und das finde ich gut.

Dass Überstunden und Zuschläge für Nacht- und WE-Arbeit bezahlt werden müssen, steht außer Frage.

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Also, unser REWE hat bis 24 Uhr geöffnet. Und ist auch dann noch gut besucht. Ich gehe gern abends einkaufen, weil es dennoch, insbesondere Samstags nicht so volli ist, wie tagsüber.
Dort arbeiten extra Kräfte, die nur für Spätschichten eingestellt werden.

Hallo!
Lebensmittelgeschaefte sollten 24 Stunden aufhaben!
Fuer manche Arbeitnehmer waere die Nachtschicht ein Segen!
LG

Mein Statement dazu? Damals hat es auch jeder geschafft bis 18 Uhr und samstags bis 12 Uhr einkaufen zu gehen. Ab Samstag Mittag hatte jeder Zeit für die Familie. Heute ist das Arbeitsleben vorrangig. Finde ich persönlich traurig. Natürlich gibt es immer Berufe, die an unschönen Zeiten gemacht werden müssen, aber der Einzelhandel zählt für mich nicht dazu.

Hallo,
als ich vor 25 Jahren meine Ausbildung gemacht habe und plötzlich die langen Arbeitszeiten kamen habe ich mich geärgert.
Und man hatte nicht unbedingt mehr frei, man hat einfach 2 Stunden Mittag dazwischen gebaut bekommen und war oft den ganzen Tag dort.
Heute arbeitet man ja fast überall in Schichten
Heute sehe ich das entspannt und mag meine Spätschicht von 14.00 - 21.00 Uhr.
Freizeit habe ich genug.
Was mich aber am Einzelhandel sooooo richtig nervt ist das Verhalten mancher Kunden .
Sachen werden aus dem Regal genommen und irgendwo abgestellt......
Es wird sich selbstverständlich an den Nüssen der Obsttheke bedient und die Kerne liegen dann in irgendwelchen Regalen.
Und dann wird sich beschwert wie es im Laden aussieht.
Das ist das schlimmer wie manche Öffnungszeiten.
Schönen Abend und beim nächsten Einkauf mal drüber nachdenken.
👋

Wir haben drei Kinder und arbeiten beide. Ich gehe relativ regelmäßig nach 20 Uhr einkaufen, wenn das in unserem sehr vollgepacktem Tag untergeht. Ich finde das sehr entspannend. Ohne Kinder, fast alleine im Laden. Wirklich sinnvoll ist das zumindest hier vermutlich nicht.

Also hier ist es nicht die Regel, das Geschäfte bis 23Uhr geöffnet haben. Hier ist das lediglich der ein oder andere REWE. Glücklicherweise ist auch einer bei mir in der Nähe. Und ja ich nutze ihn sehr gern, denn ich arbeite in Früh- und Spätschicht. Und ehrlich gesagt, habe ich tatsächlich vor der Spätschicht keine Lust einkaufen zu gehen und dann wieder nach Hause zu laufen. Lieber gehe ich dort nach Feierabend 22Uhr noch vorbei. Und der Rewe der so lange offen hat, ist in der Regel auch teurer als der Lidl der um 20Uhr schließt. Da muss man wissen, ob man bereit ist dafür mehr zu zahlen. Für Dinge die ich frisch brauche, zahle ich den Aufschlag, weil es für mich bequemer ist. Und da unser Rewe hier gut besucht ist, geht das nicht wenigen Schichtarbeitern so. Und ein Mehrwert ist das für Rewe vermutlich schon, denn das so viele Leute ohne Schichtdienst beim teureren Rewe einkaufen würden, bezweifle ich.
Scheinbar ist es hier für viele nicht vorstellbar, das es auch neben dem Einzelhandel noch genug Menschen gibt die Abends oder Nachts arbeiten müssen. Und es oft nicht darum geht, sich fix um 23Uhr noch die Chips für den TV Abend zu kaufen. #kratz

Ich liebe es, dass unser riesen Rewe Center bis 24 Uhr geöffnet hat 😍 Ich gehe sehr oft nach 22 Uhr einkaufen und dann ist es dort IMMER sehr gut besucht. Ich scheine also nicht die Einzige zu sein, die das toll findet😄

Ein heikles Thema. Wir haben nur ein einziges mal um 23 Uhr eingekauft, weil am folgenden Tag, ein Sonntag, eben nichts aufgehabt hätte und wir so spät erst vom urlaub zurück waren.
Was in meinen Augen viel schlimmer ist, sind die verkaufsoffenen Sonntage. Wer da in den Baumarkt fährt, gehört für mich eingewiesen... überhaupt das zu unterstützen, finde ich schrecklich!

Sorry was ist an 4 offene Sonntag im Jahr so schlimm?
Wir leben zu 4. Und der Sonntag ist der einzige Tag an dem alle fest frei haben, wir können nur dann gemeinsam gehen.
Es ist auch in der Woche nicht möglich die freien Tage anderes zu koordinieren.
Wir reden ja nicht von jeder Woche von 7 bis 20 Uhr.

Freunde, die im Einzelhandel arbeiten, sagen durchweg, das es total sch*** ist, denn dadurch entstehen arbeitswochen ohne einen freien Tag. Wer will denn schon gerne 13 Tage am Stück arbeiten? Und diese Menschen können nicht einfach alle den Job wechseln, nach dem Motto, dann such dir doch etwas, was dir besser gefällt.

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Im Ausland liebe ich das 24/7-Prinzip. Wirklich, ich liiiiebe es und fände es so toll, wenn das bei uns auch endlich kommen würde.

Sonntags hätte ich endlich mal Zeit zum einkaufen. Ich schlendere durch die Stadt, aber nix hat offen. Ich würde viel mehr lokal und weniger online kaufen, wenn die Öffnungszeiten länger wären.

Bei uns sperrt vieles schon um 18 Uhr zu und es kotzt mich ehrlich an. Vollzeitarbeit, dann noch Sport oder andere Verpflichtungen...und kurz vor Schluss von 17 bis 18 Uhr sind die Läden gerammelt voll. Hätten die Läden länger auf, wäre es nicht so stressig. In der Stadt haben manche Läden bis 20 Uhr auf. Weil ich das Konzept sehr kundenfreundlich finde, kaufe ich aus Prinzip wenn möglich nur in Läden mit langen Öffnungszeiten. Den Rest kaufe ich online.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit...

z.B. Banken haben die kundenunfreundlichsten Öffnungszeiten... 9-12 und 14-16 Uhr. Ja danke. Dass eine Bank nach der anderen zu sperrt, wundert mich nicht. Ich war vor 10 Jahren das letzte Mal physisch in einer Bank...

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Behörden sind auch so ein Thema... Wobei man heute wirklich vieles online erledigen kann, das finde ich echt super! Danke an den unbekannten Behörden-Menschen, der da so dahinter ist den Amtsschimmel in das 21.Jahrhundert zu treiben! #blume

Wenn ich es mir aussuchen müsste, würde ich Behördenwege lieber online zu jeder Tageszeit von zu Hause/der Arbeit erledigen, als dass sie die Öffnungszeiten angepasst werden. Und für die ganz, ganz wenigen Amtsgänge, die tatsächlich physisch notwendig sind, nehme ich mir dann auch mal einen Tag frei.

Auch bzgl. Öffnungszeiten von Geschäften: Ich fände es super, wenn dass Amazon Store-Konzept kommen würde. Also ich gehe zu jeder möglichen Tageszeit in einen Shop, nehme die Artikel aus den Regalen und spaziere ohne zu zahlen aus dem Laden, weil alles automatisch getrackt und abgebucht wird. Obwohl mir persönlich Datenschutz äußerst wichtig ist, ist die Vorstellung schon verlockend.... leider wird man damit zum vollkommen gläsernen Menschen... schwierige Entscheidung. Die Selbstkassieren-Kassen sind nämlich Schwachsinn...

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Gerade während unseres Umzugs haben wir es sehr gern genutzt, dass der Rewe um die Ecke bis 23 Uhr geöffnet hat. Ein Freund von uns arbeitete als Berater (Berufsanfänger nach Studium) in München. Er hatte lange Wege zum Kunden und kam oft erst nach 20 Uhr heim. Da hat dort aber alles schon zu. Na super. Er war maximal genervt davon.

Zuerst einmal arbeiten ja auch die Angestellten im Einzelhandel in Schichten, sodass Beschäftigte im Einzelhandel auch nicht mehr oder weniger Zeit haben als andere Menschen.

Weiterhin begrüße ich die langen Ladenöffnungszeiten grundsätzlich. Es gibt zahlreiche Schichtarbeiter oder viele Menschen, die aus beruflichen Gründen täglich 12 und mehr Stunden außer Haus sind. Auch diese Menschen müssen arbeiten. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da verließ ich gegen 08 Uhr das Haus und kam manchmal erst gegen 22 Uhr von Geschäftsreisen zurück. Hat man das mehrfach hintereinander, kommt man nicht mehr zum Einkaufen.

Und wie hast du es überlebt ohne Nahrungsmittel? Ging ja scheinbar doch irgendwie🤔

Meine Meinung dazu ist, nach welchem Massstab und nach welchem Lebensmodell sich diese Zeiten zu richten haben?

darüber kann jeder denken wie er möchte. Ich kenne viele Länder in denen Öffnungszeiten wie folgt aussehen. Sieben Tage, vierundzwanzig Stunden, ob das sinnvoll ist oder nicht steht mir nicht zu dies zu beurteilen. Ich sehe, dass es genutzt wird, von den Kunden als auch von den Menschen dir dort für Geld arbeiten und sie werden dazu nicht gezwungen.

Bei uns haben manche Supermärkte sogar bis 24 Uhr auf!

Ich finde es immer sehr lustig, wenn einzelne Personen meinen: "es würde völlig ausreichen, wenn...", oder: "Früher ging es doch auch!"
Früher ging auch Wäschewaschen per Hand, dennoch möchte ich auf meine Waschmaschine nicht mehr verzichten!

Ich selbst nutze dieses Späteinkaufen extrem selten, vielleicht 1-2 mal im Jahr, bin dann aber sehr froh darüber, dass ich das kann, es würde aber auch nicht die Welt zusammenbrechen, wenn ich es nicht könnte!
Das Problem bei dieser Sache, sehe ich noch nicht einmal darin, dass die Verkäuferinen und Verkäufer zu so später Stunde noch arbeiten müssen, ich kann mir sogar vorstellen, dass einige sehr froh darüber sind, weil es besser zu ihrem Alltag passt. Problematischer ist das viel eher für die kleinen Läden, die sich nicht soviel Personal leisten können, bzw. ihre Läden alleine führen. Sie können natürlich solche Öffnungszeiten nicht anbieten und haben dadurch einen großen Nachteil! Allerdings habe ich das Gefühl, dass diese Läden mittlerweile auch ihren Weg gefunden haben. Sie sind spezialisierter, bieten "hochwertigere" Lebensmittel an, wie zum Beispiel überwiegend Bio, oder Produkte aus der Region, oder Gemüsesorten, die man nicht immer in einer 0815 Supermarktkette findet.

Ich kann mich noch daran erinnern, als die Innenstädte Samstags nur bis 14 Uhr und alle 4 Wochen und unter der Woche, bis 18 Uhr offen hatten, das ist für mich heute völlig unvorstellbar! Damals ging das ja auch, passt aber in unserer heutigen Zeit überhaupt nicht mehr rein!

Auch wenn ich damals schon den langen Donnerstag (bis 21 Uhr) kritisch sah, finde ich es in unserer heutigen Zeit völlig in Ordnung, dass die Läden so lange offen haben, auch das ein paar ganz vereinzelte noch mal etwas länger offen haben.

Auch wenn DU deine Lebensmittel bis 19:30 Uhr einkaufst und DIR dadurch viel kürzere Öffnungszeiten ausreichen, kenne ICH einige, die bei solchen Öffnungszeiten tatsächlich auf den Lebensmittellieferservice angewiesen wären.
Lange Arbeitszeiten bedingt auch durch lange Fahrtzeiten, Überstunden, etliche Sportaktivitäten und Kurse jüngerer Kinder, die noch auf Muttertaxi angewiesen sind, Studenten, die noch lange in den Unis sitzen oder spät nachmittags noch jobben. Es gibt genug Gründe, warum man auf das späte Einkaufen angewiesen ist.

Ich persönlich bin übrigens sehr überrascht, wieviel noch los ist in den Supermärkten, nach 22 Uhr (natürlich Ortsabhängig)! Die seltenen Male die ich zu so später Stunde einkaufen war, gab es sehr lange Schlangen an der Kasse! Die Kunden waren sehr gemischt, natürlich viele Junge Leute, aber auch unglaublich viele Familien, teilweise sogar mit Kindern dabei. In den Einkaufswagen war vom Wocheneinkauf bis zur Dose Bier und Chips, alles dabei.

"Ich weiß nicht. Bekommen wir Menschen es nicht mehr auf die Reihe normal einzukaufen in Geschäften?"

Keine Ahnung was für dich normales EInkaufen ist! Für mich ist es normal, während der regulären Öffnungszeiten in einen Laden zu gehen und einzukaufen, nicht normal wäre es für mich, in einen geschlossenen Laden einzubrechen und die Waren zu klauen.

Für meine Eltern ist es normal freitags früh einkaufen zu gehen, würdest du diesen Spruch mit dem "normelen Einkauf" auch gerechtfertigt finden, wenn sie für Öffnungszeiten bis 18 Uhr wären? Das ging ja schließlich früher auch! ;-)

"Ich weiß nicht. Bekommen wir Menschen es nicht mehr auf die Reihe normal einzukaufen in Geschäften? Das frage ich mich manchmal. Ich gehöre ja eher zu Kategorie online einzukaufen, weil ich shoppen nicht so richtig mag und es so zeitlich eher auf die Reihe bekommen. Lebensmittel kaufe ich meisten bis 19:30 Uhr ein."

Das schrieb ich bereits, dass ich bis 19:30 Uhr Lebensmittel und Drogeriesachen einkaufe. Das sind für mich noch normale Öffnungszeiten. Und früher hatten die Discounter bis max. 18 bis 18:30 Uhr auf. Habe auch eine kurze Zeit im Einzelhandel gearbeitet und einige Jahre im Schichtdienst rund um die Uhr (Telekommunikation).
Für mich waren die früheren Einkaufszeiten kein Problem. Entweder wurde vormittags bei Spätschicht oder auf dem Rückweg von der Arbeit eingekauft.

"Lange Arbeitszeiten bedingt auch durch lange Fahrtzeiten, Überstunden, etliche Sportaktivitäten und Kurse jüngerer Kinder, die noch auf Muttertaxi angewiesen sind, Studenten, die noch lange in den Unis sitzen oder spät nachmittags noch jobben. Es gibt genug Gründe, warum man auf das späte Einkaufen angewiesen ist."

Ist vielleicht auch teilweise eine Frage der Organisation. Klar wenn ich sehr viele Überstunden mache, überlege ich, ob ich einen Lieferservice bei Lebensmittel in Anspruch nehme. Sportakivitäten bei Kindern, wo ich nicht unbedingt präsent sein muss oder Therapien (das war bei uns sehr häufig der Fall mehrmals die Woche), in der Zeit erledige ich meine Einkäufe. Und bei Studenten frage ich mich eigentlich, wie die es früher auf Reihe bekommen einzukaufen. Die haben vor Jahrzehnten auch spät nachmittags gejobbt.

Aber das muss jeder selber wissen. Man hat seinen eigenen Lebenstil. Und für mich ist Online-Einkaufen (außer Lebensmittel) eh die bessere Wahl. Weil ich es nicht mag mich durch die Geschäfte noch zu toben. Und mir die Zeit dafür zu schade ist.

LG Hinzwife

Ich würde mich sehr über 24h / 7d die Woche freuen, weil man viel entspannter einkaufen kann, wenn man gerade Zeit dafür hat.

Ich bin ebenfalls Schichtarbeiter und dank zahlreicher Kinder auch terminlich oft so gut eingespannt, dass es manchmal unmöglich ist bis 20 Uhr einzukaufen. Frische Produkte möchte ich aber auch frisch haben und hole sie daher nicht im Wocheneinkauf einmal wöchentlich (Salat sieht nach 6 Tagen weder schön aus, noch hat er entsprechend viele Vitamine und Co erhalten).
Leider haben die Läden hier in der Umgebung nur Freitag und Samstag wenigstens bis 21 Uhr auf, sonst 20 Uhr, und dann sind sie auch proppevoll.

Ich würde sagen, der Kunde entscheidet am Ende ob er das Angebot der längeren Öffnung annimmt oder nicht. Hier ist es definitiv gewünscht, weil wohl viele in Schichten arbeiten.

In meinen Studienzeiten habe ich selbst an der Kasse gearbeitet und die Zahlen damals auch gesehen, wie der Umsatz tatsächlich real dank längerer Öffnungszeit gestiegen ist. Es rechnet sich durchaus für die Firmen, wenn eben der Kunde noch schnell für Chips in den Laden rennt, denn er geht dann oft noch mit Bier / Cola / Zigaretten etc zusätzlich heraus, weil es eben auf dem Weg lag …
Kühlung muss ohnehin arbeiten, die kann man schlecht nachts abstellen.
Schichtarbeiter laufen entspannter durch die Regale und greifen damit natürlich auch mehr zu und kaufen mehr als wenn sie unter Zeitdruck nur schnell ihre Liste abarbeiten können.

Mitleid mit den Verkäuferinnen habe ich nicht.
Wozu auch? So viele Berufe sind inzwischen im Schichtsystem angekommen und die Arbeitszeit hat sich verschoben. Weitere Berufe werden definitiv noch folgen, es ist ein Prozess, den man nicht stoppen kann.
Das Überstunden geleistet werden müssen, hat nichts mit den Öffnungszeiten zu tun, sondern mit der Gewinnmaximierung der Unternehmen. Theoretisch wäre ja genug Umsatz da um mehr Personal einzustellen, aber dann müssten die netten Herren am Ende der Kette auf ein paar Millionen jährlich verzichten und das wollen sie natürlich nicht. Warum auch? Läuft ja, jeder Arbeiter ist austauschbar, Menschlichkeit schon lange nicht mehr interessant für die großen Ketten.

Ich kaufe übrigens auch lieber lokal um die Unternehmen der Umgebung zu stärken. Auch mag ich Ware lieber in der Hand halten und mich von der Qualität selbst überzeugen.

Ich genieße es wirklich Lebensmittel einzukaufen. Mal an den frischen Erdbeeren riechen, neue Produkte entdecken und ausprobieren usw. Für mich meine kleine Insel Ruhe im stressigen Alltag.

Ich arbeite im Familienunternehmen. Mein Mann ist Arzt und hatte bis zu diesem Jahr Schichten. Jetzt arbeitet er in einer Praxis und hat geregeltere Arbeitszeiten. Zu viel Zeit haben wir dennoch nach wie vor nicht.
Noch mehr Läden die ewig lange aufhaben, brauchten und brauchen wir aber nicht. Mit dem einkaufen hatten wie nie Probleme. Man muss einfach ein bisschen besser planen und Vorräte haben. Diejenigen die ich kenne die nur am jammern sind, fühlen sich schon zu eingeschränkt, wenn sie mal für zwei Tagen planen müssten. #sorry Das kann ich echt nicht verstehen. Wir gehen so selten und effektiv einkaufen wie es geht. Nach einem Termin oder einer langen Schicht, sehr erfreulich.

Mit dieser Argumentation kann man auch die Planwirtschaft des Ostblocks rechtfertigen... #schock

"Was, du hast keine Regenstiefel mehr? Pfff, selber schuld, die gab's doch erst vor 2 Jahren. Jetzt musst du halt auf den nächsten Verkauf in 3 Jahren warten. Deswegen stirbst du schon nicht, plane in Zukunft einfach besser und lege Vorräte an!"

#klatsch

Tut mir leid, aber ich musste eben wirklich lachen. Den Zusammenhang sehr ich auch hier nicht. Was hat das denn bitte mit dem Wissen des Dienstplanes zutun. Ist einem so viel genommen, wenn man nicht sofort nach Dienstschluss einkaufen kann, um genau das zu kaufen, worauf man in der Sekunde Lust hat?

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