Soll ich mich trauen zu fahren? Angst vor Unfall..

    • (1) 02.04.19 - 16:26

      Hallo ihr lieben :-)

      ich würde mich über eure Meinung und ggf. sogar Erfahrungen freuen.
      Es geht um folgende Situation:

      Im Juli 2016 habe ich meinen Führerschein (manuell) gemacht, seit dem bin ich einmal für kurze Zeit (Mai 2018) einen Automatik gefahren. Seit Juni 2018 bin ich kein Auto mehr gefahren!

      Nun habe ich die Möglichkeit, das alte Auto (manuell) meiner Schwester geschenkt zu bekommen. Diese wohnt allerdings 300km entfernt.

      Lange rede, kurzer Sinn:

      Entweder besorge ich mir ein Überführungskennzeichen und fahre selbst oder ich besorge mir ein Transportunternehmen, welches das Auto rüberfährt (würde 250€ kosten).


      Ersteres wäre günstiger, aber ich habe echt Angst einen Unfall zu bauen, ich bin soooo lange (zuletzt in der Fahrschule) nicht mehr mit manuellem Getriebe gefahren, Zeit zum Üben habe ich bei meiner Schwester auch nicht, ich müsste am gleichen Tag wo ich das Auto bekomme, nach Hause fahren.

      Würdet ihr mir selber fahren (was günstiger wäre) oder lieber abschleppen lassen raten?

      Bedanke mich schon mal für alle Antworten#blume

      Ps.: es handelt sich bei dem Auto um einen Opel Corsa, Bj. 2004

      • Ich würde selber fahren, man kommt da so schnell wieder rein. Und für ne runde um Block , mit deiner Schwester wird die Zeit doch reichen.
        Das ist wie ins kalte Wasser springen;-)
        Sonst findet man immer einen Grund, warum man das jetzt noch nicht macht...

        Du wirst ja Freunde haben, da setzt sich bestimmt mal zeitnah jemand mit Dir ans Steuer und übt ne halbe Stunde mit Dir in seinem Auto. :-)

        Hallo.

        ICH würde in deiner Situation es wie folgt machen: Ich würde selber fahren, aber keine Autobahn. Ich würde die Dörfer oder Landstraßen nehmen. Dauert zwar länger, aber ich hätte genug Zeit mich ans Auto zu gewöhnen und auch gleich wieder reinzukommen ins Fahren. Autobahn wäre mir zu hektisch. Und vielleicht würde ich nicht alleine fahren wollen.

        Viel Spaß.

        LG

        • Nirgendwo muss man weniger Bedienhandlungen am Auto vornehmen als auf der Autobahn. Man kann ja rechts im Strom der Lastwagen mitschwimmen, die fahren in der Regel alle mit Tempomat und vollkommen gleichmäßig.

          Ich würde ein paar Fahrstunden nehmen, entweder privat oder mit Fahrlehrer, bis ich mich wieder sicher fühle.

          • <<<Nirgendwo muss man weniger Bedienhandlungen am Auto vornehmen als auf der Autobahn.>>>

            Ich habe ja auch geschrieben, was ICH machen würde. Ich fahre überhaupt nicht gerne Autobahn, obwohl ich schon ewig Auto fahre. Es ist mir einfach zu hektisch dort. Die Lkw's, die Springer und Raser. Und dann kommt man dort auch sehr oft in den Stau. Wenn möglich, fahr ich lieber Landstraße. Ich schalte auch gerne, also das ist nicht das Problem. Deshalb würde ich kein Automatik fahren wollen. Zum Glück hat man ja die Wahl.

            • Mir ist bewusst, dass viele es so machen, vermutlich auch, weil man auf der Landstrasse gefühlt überall anhalten kann, wenn man will, auf der Autobahn dagegen nicht. Die Verkehrsstatistik zeigt allerdings klar, dass Autobahnen sehr viel sicherer sind als Landstrassen. Auch wenn es der Instinkt vieler ist, die Autobahn zu meiden, würde ich es den Leuten nicht anraten. Dann lieber mit einem Fahrlehrer noch einmal das sichere Einfädeln auf die Autobahn, Spurwechsel usw. üben, bis man sicher ist, anstatt die Autobahn zu meiden.

      Moin,

      fahr selbst. Eine bessere Übung gibt es nicht.

      Gruss
      agostea

      Hi,

      1. Unfälle passieren selbst Fahrern, die täglich viele Kilometer fahren
      2. Wenn möglich verzichte auf das Überführungskennzeichen und lass das Auto direkt auf dich zu - ist günstiger. Deine Schwester kann es abmelden, dir den Brief schicken und du zulassen. Dauert alles in allem max 4 Tage.
      3. Wenn du so extrem unsicher bist, dann nimm nochmal 2-3 Fahrstunden zur Vorbereitung. Privat fahren würde ich nicht, da du so unsicher bist (wegen Versicherung und evtl. Schäden - da ist Ärger einfach vorporgrammiert). Am besten Fahrstunden im Ort (viel Ablenkung), Landstraßen und Autobahn.

      Ansonsten... Viel Spaß mit dem Auto! Der Corsa B ist ein tolle Auto - meiner hat leider nach 23 Jahren unsere Trennung eingeleitet :-(

      VG
      Kim

      (10) 03.04.19 - 17:58

      Nimm dir jemanden mit, der dir das Auto heimfährt.

      Du hast zwar einen Führerschein, kannst aber doch im Endeffekt überhaupt nicht Autofahren. Seit deinem Führerschein sind fast 3 Jahre vergangen, seitdem bist du im Prinzip nicht gefahren, eigentlich ist es fast so, als hättest du gar keinen Schein. 250km Überland wäre echt gefährlich und das nicht nur für dich.

      Also, nimm dir jemanden mit, der dir das Auto heimfährt und fang dann ganz in Ruheirgendwo im Verkehrsberuhigten Bereich an zu üben. Sicher bist du bald wieder drin:-D

      • (11) 03.04.19 - 23:29

        Sehe ich ganz genauso- als jahrzehntelange Autofahrerin mit etlichen Kilometern auf dem Buckel.
        Autobahn ist heute Dauerstress, wenn ich da lange nicht drauf war, brauche ich auch erst wieder eine Anpassungszeit - und auf der Bundesstraße kann man genausoviel Unvorhergesehenes erleben.
        LG Moni

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