Wer stillt eigentlich, die Mutter oder das Baby?

Ich kenne eigentlich nur, dass die Mutter das Baby stillt. Hier wieder aber immer wieder geschrieben, dass das Baby stillt - ist das eine neue Form? Ich schreibe bewusst im Familienforum, weil ich es auch hier lese, in Schwangerschaft oder Stillen halte ich mich eher nicht auf.

Es mag ja kleinkariert wirken, aber ich kann entweder jemanden stillen (das Baby) oder jemand stillt etwas (seinen Durst z.B.). Aber einfach nur zu schreiben mein/das Baby stillt ohne zu schreiben was es denn nun stillt, empfinde ich als Unsitte, so in etwa wie "Kann ich ein Brot?" wenn ich so etwas höre, muss ich mir auch regelmäßig auf die Zunge beißen, um nicht zu fragen: Was denn? An die Wand werfen? Essen? Kneten?

Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren, wenn da irgendwas an mir vorübergegangen ist...

Ich stille. Mein Baby wird gestillt.

Und wenn unsere Töchter fragen, ob sie das Brot können, dann fragen wir: "Mit zur Bootsfahrt nehmen? Einrahmen und an die Wand hängen?"

Ich weiß, wie sehr mich vor allem mein Ziehvater mit korrekter Sprache genervt hat, weshalb ich meine Kinder mit Wonne damit ärgere 😂

Allerdings unterliegt Sprache einem ewigen Wandel. Das sollte man nicht vergessen :D

Du hast völlig Recht mit dem Wandel und das ist ja auch in Ordnung so, aber es gibt so bestimmte Erscheinungen, die nerven und das sind häufig auch die, die nur temporär und gerade "in" sind. Dazu gehört (für mich) auch das unsägliche, pseudofreundliche "Magst du jetzt ein Eis essen? Oder: magst du darüber reden?

Ich gebe aber auch zu, dass ich, was solche Phrasen o.ä. betrifft sehr allergisch reagiere. Hat eben jeder so seine Macken. Ergeben Sachen für mich keinen Sinn, hinterfrage ich diesen und es passiert auch durchaus, dass der mir erklärt und das Ganze stimmig wird. Manchmal aber auch nicht ;-).

Seh ich genauso, hab ich mich auch immer gefragt!!

Hi
Ob es korrekt ist, keine Ahnung. Aber Sinn macht es für mich schon, denn der aktive Part ist ja eigentlich das Kind (das seinen Hunger/Durst stillt???).
Bei "xy duscht" oder "xy wäscht ab" gibt es auch keine weitere Ausführung, aber es ist doch allen klar, was gemeint ist oder was dabei passiert.

Liebe Grüße

Ja klar, aber würdest du, wenn du etwas getrunken hast oder trinken wirst sagen: Ich habe gestillt oder ich will stillen? Ich glaube, wenn du das so formulierst, würden die meisten denken, dass du gerade dein Baby gestillt hast oder stillen wirst, aber nicht deinen eigenen Durst oder Wissenshunger oder was weiß ich.

Ich will hier auch gar nicht die Ausdruckspolizei spielen, aber es fällt mir eben öfter auf, das Dinge zwar nicht falsch im eigentlichen Sinne sind, aber im "falschen" Kontext angewendet werden und manchmal nervt mich das einfach, weil es häufig eher Modeerscheinungen sind.

Was sagst du zu: "sie stillt."? Das findet man online bei duden.de unter der Bedeutung:1. b) "einen Säugling durch regelmäßiges Stillen ernähren" als Beispiel.
Es kommt für mich auf den Kontext an. Im Zusammenhang mit Baby/Kind, ist für mich einfach klar dass es um Bedeutung 1 ( a) ist (einen Säugling) an der Brust Muttermilch trinken lassen) geht.
Darum geht es doch bei deinem Beitrag und den Beiträgen auf die du dich beziehst auch.

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Das ist mir auch schon aufgefallen.
Natürlich stillt nur die Mutter, sonst niemand.
Das Baby trinkt.

Mich nervt aktuell "Darf ich ein Eis?" Denn hier fehlt das Wort "haben". :)

Lg

Stört dich dann auch: "Wie geht´s?" - Fehlt ja schließlich das halbe "es" und das "dir".
Und wenn man morgens durch´s Büro läuft, fehlt meistens das "Guten" vor dem "Morgen".:-)

Ist nicht ganz ernst gemeint.;-)
Ich find: "Darf ich ein Eis." auch irgendwie seltsam. Aber eher lustig als nervig...

"Dürfen" darf durchaus als Vollverb verwendet werden, wenn es um eine Erlaubnis geht ;-)

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Wow, ich dachte, dass ich extrem sei, bei sprachlicher Korrektheit.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster, aber ich würde behaupten, dass "stillen" (ein Baby füttern und "stillen" (ein Bedürfnis befriedigen) zwei verschiedene Begriffe sind, die nur zufällig gleich klingen. Ich denke, dass die Babyfütterung nicht stillen heißt, weil dadurch der Hunger gestillt wird, sondern weil das Baby dabei still ist, still gemacht wird -> gestillt wird.
Das Verb stillen als eines zu benutzen, bei dem das Baby zum Subjekt wird, würde ich als Neologismus einstufen.

Offenbar können wir bald eine Selbsthilfegruppe bilden - danke für die gute Erklärung #schein

ABER.... (wo wir gerade beim Philosophieren sind)... trifft dieses "still sein" nicht auf alle Bedürfnisse zu, wenn sie befriedigt werden? Womit ja dann doch die Bedeutung beiderlei Arten von "stillen" irgendwie gleich ist. Wird mein Bedürfnis nach Nähe erfüllt, dann bin ich ja auch (erstmal) still.
Die Problematik in der richtigen Nutzung des Verbes liegt eher darin, dass das Bewusstsein dafür fehlt, ob ich es im Aktiv oder Passiv nutze: ich stille (mein Baby, meinen Durst...), dann steht es im Aktiv und ich bin der ausführende Part. Genauso, wenn man sagt: das Baby stillt (sich, seinen Durst, sein Bedürfnis nach Nähe....), dann ist dies grammatikalisch erstmal richtig. Die Aussage "das Baby wird gestillt" ist lediglich die Nutzung des Verbes im Passiv. Das Baby ist Empfänger, die eigentliche Tätigkeit wird von jemand anders ausgeführt.
Die Problematik hierbei ist eigentlich nur, dass der Satz ohne Objekt irgendwie verstümmelt wirkt. Grundsätzlich darf ein Satz aber nur aus Subjekt und Prädikat bestehen, z. B. wenn einfach nur die reine Tätigkeit im Mittelpunkt stehen soll, wie z. B. bei "ich gehe" und hier es mir darum geht, allen klar zu machen, dass ich mich gerade bewege, es aber überhaupt keine Rolle spielt, wohin oder womit. Wenn ich also sage, dass "mein Baby stillt", dann erfüllt es sich gerade irgendein Bedürfnis und das wo und wie spielt hier eine untergeordnete Rolle.

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Hallo.
Ich stille und mein baby wird gestillt. Mein baby stillt, ist für mich falsch. Es kann nicht stillen. 😅
Was ich immer ganz schlimm finde. Meine freunde sagt immer, "ich schlafe gerade die kleine ein" 🤔
Für mich heißt es, ich bringe die kleine zum schlafen. Aber da hat glaube ich jeder seine art zu sprechen gefunden, auch wenn er total falsch ist

*freundin meinte ich natürlich

"ich schlafe gerade die kleine ein" auweia, das geht unfreiwillig in Richtung "einschläfern" nach meinem Gefühl, ich glaube, das könnte ich nicht hören #schwitz

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Ach das ist das selbe wie die Abkürzung SS für Schwangerschaft.
Hier Schreiben so viele ich bin auch SS...also ich bin auch schwangerschaft 😵😵😵
Da denke ich mir auch nur🙉🙉🙉

😂😂 jaaa, das denk ich mir auch ganz oft. Wie kann man schwangerschaft sein

Okay, damit ist dieses "Rätsel" auch gelöst - mir war nie so ganz klar, was genau das bedeuten soll .. ;-).

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Das Phänomen fällt mir auch auf. Ich schreibe es der Tatsache zu, dass mehr Frauen bewusster mit dem Stillen umgehen.


Für mich ist der Ausdruck "das Kind stillt" übrigens eher im Kontext mit älteren Kindern bildhaft, die dabei schon recht selbstständig sind. Er spielt, er tanzt, er isst, er trinkt, er stillt.

Mein Erdkundelehrer hat beim Karte lesen immer gefragt „oben? Da ist der Speicher, ihr meint Norden“.. Ich stille (deshalb lese ich hier um diese Uhrzeit), mein Sohn wird gestillt...

Ich stille schon lange nicht mehr, aber mir war zu warm zum Schlafen, deshalb der Thread und danke für das "Norden"-Beispiel #freu

Ich fand es am Anfang auch sehr seltsam, aber auch bei Facebook in stillgruppen wird dieses „das Baby stillt“ sehr oft verwendet.

Vielleicht ist es richtig wenn man es so sieht :
Stillen : Baby über die Brust essen geben

Mama stillt : Mama gibt dem Baby essen über die Brust

Baby stillt : Baby isst an der Brust

Weißt wie ich meine ?

Und gerade größere Baby / Kleinkinder können da ja aktiv mitwirken.

Einige Mamas schlafen zb oben ohne und das Kind bedient sich nachts während Mama schläft.
Da passt es besser zu sagen : das Kind stillt anstatt das Kind wird gestillt.

Wird gestillt hat etwas passives und in dem
Szenario ist die Mutter passiv und das Kind aktiv.

Und wenn ich so recht überlege, ist ja immer das Baby derjenige, der den aktiven Part hat, während die Mutter nur etwas bereit stellt ;-)

Ich weiß, was du meinst, aber mit aktiv und passiv kann es eigentlich weniger zu tun haben. Wenn sich das Kind schon allein "bedient" nachts, würde ich eher an "trinken" denken, so wie es anfangs "füttern" heißt (passiv beim Baby/Kleinkind, obwohl es da ja auch etwas tut) und später "essen", wenn es das selbst tut in Form von fester Nahrung.

Thumbnail Zoom

Das habe ich gerade gelesen. Auf der Homepage von Medela.
„Und das Baby sehr häufig stillen möchte“

Vielleicht ist es doch korrekt angewandt.

Vielleicht ist stillen einfach die Nahrungsaufnahme über die Brust - kann also vom Kind aktiv gemacht werden.
Das Kind stillt und nicht unbedingt : wird gestillt.
Klingt langsam logisch für mich 😂

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Bei mir hieß es immer "Ich stille mein Baby" und nicht "mein Baby stillt". Wenn, dann trinkt es an meiner Brust. Ich finde die Formulierung eigenartig, aber da gibt es wohl 1000 Auslegungen.
"Kann ich ein Brot" stört mich gar nicht, denn es ist klar, worum es geht (haben/essen). Im Übrigen wollen wohl 99,9% nur eine Scheibe Brot und nicht EIN BROT essen.
VG

Oder am Imbiss : "ich hätte gern eine Pommes."
"für eine Pommes mache ich die Fritteuse nicht an." 😂
Ach, so viele Erinnerungen aus meiner Kindheit werden gerade wach 😂

Den Satz, den ich gefühlt hunderttausend Mal gehört habe " Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen niemals zu gebrauchen."
Jedes Mal, wenn jemand brauchen ohne zu gebraucht, ertönt in meinem Kopf dieser Satz - allerdings habe ich mir abgewöhnt, ihn jedes Mal laut auszusprechen 😂

Was für ein guter Gedanke.
Falls meine Tochter heute fragt: Darf ich ein Brot?
Dann gebe ich ihr einfach den kompletten Brotleib :)

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Ich finde den Ausdruck so auch nicht schön.
Für mich verdeutlicht aber „unser neues Baby wird mindestens einmal pro Stunde gestillt“ gar nicht, dass das ja vom Baby ausgeht, das klingt, als wäre es eine Regel der Mutter.
Natürlich könnte man einfach sagen „unser neues Baby will mindestens einmal pro Stunde an die Brust“ oder ähnliches, aber wenn man schon das Thema „Stillen“ vorgegeben hat, greift man vielleicht eher zu diesem Wort.

Man könnte, wenn es einem wichtig ist, dass es vom Baby ausgeht, einfach sagen: das Baby wird nach Bedarf gestillt oder gestillt, wenn es Hunger hat oder möchte oder, oder

Meine Kinder stillen nicht und haben das auch nie getan. Wie auch? Sie haben keine Milch. Ich habe meine Tochter gestillt, wenn sie es wollte und stille nun meinen Sohn, wenn er deutlich macht, dass er es will.
Ich bin auch schon oft über die Formulierung "das Baby stiilt" gestolpert und habe mich daher sehr über deinen Beitrag gefreut 😁

Danke #liebdrueck

Für mich stillt die Mutter und zwar die Bedürnisse des Babys ( Hunger, Durst, Nähe, Wärme, Vertrauen, Verbundenheit, Schutz )

Ich denke, dass es eine Modeerscheining ist, as ganze aus sicht des Babys zu sehen. Für mich trinkt das Baby, während es von der Mutter gestillt wird.

Das könnte durchaus sein und würde damit dann auch zu meiner "Theorie" passen, dass Firmen sich an ihren Kundenkreis anpassen - siehe eingestellten Text der Firma medela in einem Beitrag von lex.

Ich bin durchaus dafür, nicht mehr alles so wie "früher" zu machen, aber zwanghaftes "Andersmachen" - in diesem Fall in Form von Sprachverhunzung um eine Denkweise durchzusetzen, ist für mich kein Mittel der Wahl. Man kann viel mittels guter oder richtiger Sprache erreichen, dazu muss man diese aber nicht verunstalten (Gendersternchen, _Innen, Radfahrende anstatt Radfahrer usw.) oder Begriffe "falsch" benutzen.

Da könntest Du den Kern getroffen haben - es wird alles nur noch aus Sicht des Kindes gesehen, und dann ist es natürlich nicht OK, wenn es gestillt wird...
Ich habe mich auch nie damit anfreunden können, dass das Baby stillt - für mich stillt immer die Mutter, das Baby trinkt an der Brust.

LG

Hier einen Thread zu Grammatik, Ausdruck, Interpunktion u. ä. zu eröffnen ist total sinnlos. Viele sind nicht mal in der Lage ihre Gedanken in allgemeinverständliche Sätze zu fassen...

A.

Daumen hoch! #pro

Ach weißt du, so verbissen würde ich das nicht sehen. Es gibt hier, wie bei jedem anderen Thema "so 'ne und solche". Und wie du siehst, interessieren sich durchaus ein paar Leute für (richtige) Sprache.

Ich will auch niemanden missionieren, eher zum Nachdenken anregen - freue mich auch andersherum über Denkanstöße. Außerdem ist es doch mal eine neue Sichtweise auf das Thema "Stillen" - da wird beim Thema als solches geprügelt und missioniert (und ich hab aus Neugier nur mal ein oder zwei Threads im Stillforum gelesen - nicht mehr meine Spielwiese) und da dachte ich mir, man könnte dann aber auch wenigstens dazu anregen, das Wort richtig zu benutzen oder über die Art seiner Benutzung nachzudenken ;-)

Hallo!

Ich muss gerade schmunzeln, denn gerade an dieser Formulierung habe ich mich im Still- oder Babyforum auch immer gestört.
Und wenn ich hier die Antworten lese, sind wir gar nicht so wenig Mütter, deren Kinder gestillt werden. Umso mehr wundere ich mich über diesen Wortgebrauch.

Danke jedenfalls für den Beitrag. Der Duden stimmt uns übrigens zu, und auch bei Wikipedia (ich weiß, die Texte werden nicht ordentlich geprüft) ist es die Mutter, die Stillt, nicht das Baby.
https://www.duden.de/rechtschreibung/stillen

LG

Gut und ich dachte schon, ich wäre komisch, weil mich solche Dinge stören (also ich sterbe nicht daran und denke auch nicht ständig darüber nach, aber jedes Mal beim Lesen solcher Dinge piekst es irgendwie..) und da es gestern Abend so furchtbar warm war ... ;-).

Es scheinen sich aber erfreulicherweise doch recht viele für das Thema zu interessieren, finde ich gut.

Dieses "Mein Sohn stillt" stört mich auch sehr, weil es einfach falsch ist.
Da kann man noch so ruminterpretieren, dass das Kind selber trinkt, also "aktiv stillt". Gar nichts macht ein Baby da aktiv, nimm dem Kind die Mutter weg und schon geht gar nichts :-).
Es gibt so viele Formulierungen hier bei urbia, bei denen sich mir die Nackenhaare aufstellen (Ich habe den FERNSEH ausgeschalten) oder Wörter, die permanent falsch geschrieben werden (Pupertät, Hollondaise :-)). Da darf man aber nicht verbessern (auch wenn es freundlich formuliert ist), man wird gleich als Klugscheißer beschimpft.

Ebenso überflüssig ist der Gebrauch von Fremdwörtern, wenn man nicht weiß, wie sie geschrieben oder angewendet werden.

Und zum Schluß: Die Versuche, sich irgendwie gewählt auszudrücken, was dann in die Hose geht "Dazu bedarf es keinem Notar", "Wir haben uns ihm angenommen" :-).

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Wow, schon so viele Beiträge!🙃 Da hast du wohl einen Nerv getroffen.

Wie schon gesagt, stört es mich nicht, wenn jemand (wie auch ich) mal ein Wort nicht ganz korrekt benutzt. Man weiß in den meisten Fällen ja trotzdem, wie es gemeint ist.

Doch was mich hier im forum regelmäßig auf die Palme bringt sind diese beiträge die völlig ohne satzzeichen ohne groß und kleinschreibung und ohne absätze verfasst werden das ist nämlich unglaublich anstrengend zu lesen teilweise erschließt sich dann nicht mal ein sinn da kommas oft ausschlaggebend für die Bedeutung des satzes sind weißt du was ich meine sowas lese ich dann häufig gar nicht bis zum schluss 🙈

Liebe Grüße 😊

Dass es so viele werden hätte ich auch nicht gedacht, aber es freut mich. Manchmal habe ich nämlich Bedenken, dass alles immer seichter wird, Dinge nicht mehr hinterfragt werden und alles hingenommen wird, Hauptsache, es ist schön einfach und beeinträchtigt nicht die Komfortzone.

Ich habe gerade zu meinem Partner gesagt, dass ich befürchte, dass dies ein Zeichen des beginnenden Älterwerdens ist :-(. Aber wenn, dann empfinde ich es noch als eines der Guten ;-).

Und ja, diese Sätzeohnesinnundverstandundinterpunktiongeschriebenfastamstückfindeichauchgrenzwertig.

Wenn es denn nicht ein wirklicher Legastheniker oder Nichtmuttersprachler war. Bei letzteren sollte es aber eigentlich auch Leer-, Satzzeichen und Absätze geben.

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„Das Baby stillt“ ist doch eine ganz normale Aussage. Man könnte auch sagen „Das Baby trinkt“.
Bei ersterem weiß man aber gleich was und wie es trinkt.
Denn so wie Du fragst „was stillt es“ (was aufgrund der Offensichtlichkeit eine sehr däml... Frage wäre), ist auch „das Baby trinkt“ nicht wirklich vollständig. Was trinkt es? Woraus trinkt es?
Da ist stillen der weitaus bessere Begriff, weil er alleinstehend alles aussagt.

Nach dieser Logik wäre: "das Baby füttert" auch eine ganz normale Aussage ..

Sagt dir der Begriff "Teekesselchen" was? Das Wort selbst ist eins...

Vielleicht musst du mal über die Grenzen deiner "Logik" hinaus denken...?! 🤔
Dann wird es evtl. leichter zu verstehen!

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Unsitte? 🤔

Sorry, aber das wirkt für meinen Geschmack wirklich etwas "kleinkariert" bzw. übertrieben.

Das Stillen eines Babys ist doch von der Wirtbedeutung nicht 1:1 gleichzusetzen mit Durst stillen...

Scheinst aber nicht die einzige zu sein, die sich über sowas Gedanken macht 😆

https://m.rund-ums-baby.de/stillberatung/Wortklauberei--Ein-Baby-stillt-Oder-wird-gestillt_120512.htm

Ja, das mag sein. Aber ich stehe dazu, in dieser Beziehung kleinkariert zu sein ;-). Allerdings hat mir die Diskussion darüber auch Spaß gemacht und neue Erkenntnisse beschert - dümmer kann man dadurch jedenfalls nicht werden :-).