Wird in Deutschland übertrieben?

Sowohl in der Schwangerschaft, als auch bei der Kindererziehung kann ich manchmal einfach nur mit dem Kopf schütteln, wie maßlos viele Mütter übertreiben und sich selbst, sowie anderen Frauen das Leben erschweren und voller Verbitterung und Drang zu verurteilen anderen Müttern direkt gegenüber treten. Mein Mann und ich sind beide gebildete Akademiker, informiert und dennoch weigern wir uns einfach, diesen Quatsch mitzumachen. Wir haben zwei Töchter, 5 & 7 und erwarten unser 3. Kind.
Ich bin die ersten 7 Jahre meines Lebens in einem lateinamerikanischen Land aufgewachsen und noch heute jedes Jahr dort. Dort macht sich während der Schwangerschaft kaum eine Frau Gedanken was sie essen darf und was nicht, es gibt Zika Virus, sowie Dengue Fieber, gleich nach der Geburt werden kleinen Mädchen Ohrlöcher gestochen, Kindersitz kennt man kaum, Kinder schnallen sich nicht an, Neugeborene werden im Auto einfach auf dem Arm gehalten, wirklich kein Kind sieht man mit Fahrradhelm, bevorzugt wird heutzutage die Flasche gegeben und nicht gestillt, Süßes und Chips essen sie sehr früh und getragen werden sie einfach irgendwie und sie sind schon sehr früh allein in den Straßen unterwegs und gehen spät zu Bett. Genauso ist in meinem Herkunftsland, sowie auch in den umliegenden Ländern mal ein Klaps auf den Po auch ganz normal. Und fast alle werden anständige, glückliche Erwachsene, die einen Beruf erlernen oder studieren und eine starke Bindung zur Familie haben. Natürlich haben wir hier ganz anderes Wissen und Möglichkeiten und das Meiste von dem Aufgezählten würde ich bei meinen eigenen Kindern niemals zulassen. Aber wenn ich hier Sachen lese wie Urlaube absagen/abbrechen wegen dem Zika Virus (ich war bei beiden SS in Zika & Dengue Gebieten in Lateinamerika und Asien) Angst vor Langstreckenflügen schwanger & mit Baby (auch alles mehrfach schon gemacht), das Ohrlöcher bei Babies mit Beschneidungen verglichen werden (Beide Mädels haben Ohrlöcher zwischen 8-12 Wochen bekommen), dies und jenes nicht essen (ich habe immer alles gegessen was ich wollte) oder Leute Schnappatmung bekommen wenn ein Kleinkind mit dem Laufrad auf Rasen ohne Helm spielt, man angegriffen wird, wenn das Kind mal Zucker isst, da kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln. Es nervt wirklich. In Deutschland wird eine Schwangerschaft und Kindererziehung als etwas sehr Kompliziertes und Außergewöhnliches betrachtet, anstatt als was Natürliches. Scheint zumindest so. Wie gesagt, ich selbst kann mir auch vieles, was in meinem Heimatland Gang und Gäbe ist nicht vorstellen. Will damit aber nur sagen, dass auch unter diesen Umständen sich gesunde und glückliche Erwachsene entwickeln. Habe manchmal das Gefühl, dass manche Frauen sich gar nicht vorstellen können, dass es in anderen Ländern komplett anders abläuft und das Kinder auch mit etwas weniger Selbstdrangsalierung gescheite Erwachsene werden können.😂 Und das andere Länder eben überhaupt nicht mal annähernd so übertreiben und das weder der Familienbildung, novh den Kindern schadet. Ein gesunder Mittelweg sollte das Ziel sein und erhält auch den Spaß am Leben für Eltern und Kinder ;)

Wollte ich einfach mal rauslassen, wer mich falsch verstehen will, kann das gerne tun😉

Liebe Grüße 🙋🏽‍♀️

Naja das ja Meinungssache..
Wir können froh sein in einem Land zu leben wo wir das Privileg haben gewisse sachen zu haben.
Anschnallen im Auto, sowie gewisse Blutuntersuchung die andere länger zb nicht haben.
Impfungen und co!
Man kann auch sagen früher war alles besser klar aber die Zeit geht einfach weiter!
Durch Erfahrungen im Beruf habe ich Kinder gesehen die durchs Auto flogen weil sie keinen Sitz hatten! Oder Personen ohne Gurt durch die Windschutzscheibe geflogen sind mitten auf die Autobahn.. Die dann eingesammelt wurden, ab34 nicht an einem Stück!
Somit ist das ein großer Meilenstein das wir dieses Glück haben sowas zu nutzen.. Sitze, Gurte und Co.
Finde immer Länder untereinander vergleichen geht nicht.
Erziehungs mäßig finde ich wird die Menschheit immer respektloser, das finde ich persönlich sehr schlimm.
Aber wie gesagt die Zeit geht weiter und wir bleiben nicht im Mittelalter stehen oder ähnlich.
Aber prinzipiell bin ich da voll bei dir.

*Familienbindung sollte das heißen

Ich finde ja, jeder soll machen was er will, mit Ausnahme von Misshandlung und Missbrauch.

Meine Tochter ist drei Jahre alt und ich überhöre einfach, was ich nicht hören möchte. So habe ich das in der SS gehandhabt und so mache ich das auch jetzt bei der Erziehung. Ich muss mich im Spiegel angucken können und niemand anderes. Ich habe noch nie jemanden verurteilt und selbiges aber schon ein dutzend Mal erfahren. Wenn ich mich mit anderen Muddis getroffen habe, und mein Kind kletterte auf dem Sofa herum, gingen ständig irgendwelche Arme hoch um eine Art Zaun zu bilden. Ich habe irgendwann mal gefragt, wozu das gut sei und bekam, „ Na nicht, dass wir hier gleich noch nen Notarzt brauchen!“ Ja, sicher! Meine Tochter ist noch nie vom Sofa gefallen weder mit einem Jahr und auch jetzt nicht mit drei. Klar kann immer mal etwas passieren, aber was ein Kind kann und was nicht bekomme ich nicht heraus, wenn sich mein Kind nicht ausprobieren kann. Und manchmal muss man eine Bewegung falsch gemacht haben um zu lernen wie es richtig geht.

Ich denke, dass man die Lebensweise Lateinamerikas nicht mit Deutschland vergleichen kann. Ich habe keinen Grund mein Kind unangeschnallt herum zu fahren. Ich habe genügend Sitzplätze und einen Kindersitz. Die Armut in Lateinamerika ist größer als bei uns, man zeigt auch was man hat, indem man seinem Kind die Flasche gibt und nicht die Brust. Das war bei uns in den 70ern auch nicht anders. Ja, heute wird den Frauen gesagt, Stillen sei das beste und das ist es bestimmt auch. Aber meine Tochter wollte eben nur das Zweitbeste und so wurde sie nicht gestillt. Aber jede Flasche habe ich ihr mit voller Aufmerksamkeit gegeben. Mit ihr gesprochen, gesungen, Geschichten erzählt. Ich habe schon Muddis gesehen, die haben ihr Kind im Laufen gestillt und dabei in die Gegend geschaut, dass auch ja jeder sieht, was für stillende Supermamis sie sind. Wo da die Bindung aufgebaut werden soll, ist mir nicht ganz klar, das ist ja kein Selbstläufer, aber sollen sie doch machen was sie wollen und was ihnen gut tut. Die letzte die mit mir darüber diskutieren wollte, war gerade dabei ihr verrotztes Kind zu stillen. Meine Tochter war in drei Jahren noch nie so verrotzt wie dieses Kind mit sechs Monaten, genau das habe ich der Mutter mitgeteilt und dann war auch Ruhe. Ich denke, um Viren muss man sich nicht streiten. Die TE schreibt, dass sie in Lateinamerika aufgewachsen ist, sie hat einen anderen Bezug zu diesen Krankheiten. Wir sehen nur Berichte und hören nur Zahlen von Menschen und Kindern, bei denen es zu Missbildungen kamen, lebt man in dem Land, bekommt man von zehn geborenen Kindern mit, dass eines krank ist und die anderen neun gesund. Man entwickelt eine andere Wahrnehmung und das ist richtig und wichtig, sonst könnte man ja dort nicht leben. Das mag ein krasses Beispiel sein, aber das ist wie ein Atomkraftwerk. Jemand der in einem Ort wohnt in dem es eines gibt, für den ist das so. Der informiert sich nicht täglich über die Gefahr (der könnte doch sonst nachts vor lauter Angst nicht schlafen). Wer an einen Umzug in einen solchen Ort denkt, der informiert sich, bekommt sehr wahrscheinlich Kopfkino und zieht woanders hin.

Wir benötigen mehr Toleranz auf beiden Seiten. Ich lasse mich nicht verurteilen und urteile auch nicht. Wer über mich urteilt, kann das gerne machen, muss aber damit leben, dass es für mich dann bei einem freundlichen „Hallo“ bleibt.

Und zum Schluss: Das bier ist ein Forum, hier werden auch Fragen gestellt, die man sich sonst nicht traut zu stellen (ggf. weil das Gegenüber einem den Vogel zeigen würde). Entsprechend mehr Beiträge gibt es hier, bei denen man sich dann in der Summe denkt „Was ist denn mit denen los, warum nur haben die vor allem und nichts Angst.“ Und das liest jemand und der lässt sich anstecken. Und eben war es nur die Salami, jetzt kommen noch Käse und Katzen dazu, am besten Vegan, aber Nahrungsergänzungsmittel sind ja auch nicht gut, und mein Arzt hat das gesagt aber bestimmt jenes gemeint und dann kommt Oma mit Storys aus dem 2. Weltkrieg und man fängt an zu überlegen, ob die Entscheidung für ein Kind nicht schon mal grundsätzlich ein Fehler war...
Wir brauchen einfach mehr Toleranz und ein ganz ganz dickes Fell :)

Hey,

ich gebe dir total Recht!!!

Es wird hier einfach maßlos übertrieben.

Ich werde auch zum ersten Mal Mama und mir wird ständig gesagt was ich tun und lassen soll. Alles mögliche an essen wird verboten.

Letztens wollte man mir keine rindersalami verkaufen, da ich ja schwanger wäre. Da wurde ich echt richtig sauer.

Ich esse 1-2x im Monat Salami auf dem Brot, esse zwischendurch auch Lachs. Zimt esse ich dauerhaft in der ss.

Mir ist noch nie was passiert dadurch 🤣 meinem Baby auch nicht.

Mein Baby darf auch gerne mal von einer Geburtstagstorte naschen. Nicht in den ersten 3-4 Monaten aber danach why not.

Ebenso wird unser kleiner auch beschnitten werden. Nicht direkt nach der Geburt aber in frühen Jahren.

Das einzige was ich finde was man lassen sollte ist Alkohol wie Zigaretten.

Alles andere kann ich langsam auch nicht mehr hören.. früher haben unsere Mütter uns auch gesund geboren und davor ja ebenso 😊

Hallo

Darf ich fragen warum du dein Kind beschneiden lassen willst?

LG arienne41

Mein Mann ist Muslime und er hat es sich gewünscht und gefragt ob ich damit einverstanden wäre.

Ich bin damit total einverstanden weil ich es für viel sauberer und ästhetischer empfinde. 😊

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Puh. Ich finde diese ganzen Themen kann man überhaupt nicht miteinander vergleichen.
Ich finde auch, dass hier übertrieben wird aber eher in eine andere Richtung. In Afrika ist es selbstverständlich, dass Kinder bei den Eltern schlafen, lange getragen und gestillt werden usw.
Spätestens beim Thema „Klaps auf den Po“ war ich raus... ich bin sehr froh darüber, dass dies mittlerweile als Straftat bei uns in Deutschland gilt.
Ich bin zwar keine Akademikerin, denke aber auch , dass Meinungen, Ethik und Wertvorstellungen nichts mit einem Studium zu tun haben. ✌🏼

Wie gesagt, Klaps auf den Po, nicht anschnallen, das sind alles Dinge die es bei uns ebenfalls nicht gibt und geben wird. Wollte nur mal ein paar extrem Beispiele nennen, dass die meisten Kinder dort eben schon mal einen Klaps kriegen und trotzdem eine starke Bindung zu den Eltern haben. Hier wird ja z.B. anderen Müttern gerne eingerichtet, dass nicht Stillen mit Sicherheit eine schlechte Mutter-Kind-Bindung zur Folge hat.

*eingetrichtert

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Du bist freiwillig während deine Schwangerschaft in Ländern gereist wo Zika Virus und Dengue herrschte.. Ohne Worte ganz ehrlich.. Das hat nichts mit übertreiben oder irgendwas anders zu tun, sondern mit pure Verantwortungslosigkeit.. Hättest Du Dich während deine Schwangerschaft infiziert hättest Du es bestimmt nicht erwähnt hier..

Ohne Worte ganz ehrlich...

🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️🤦🏽‍♀️ genau und die Frauen dort kriegen alle kranke Kinder samt Fehlbildungen...

Am besten evakuiert man die gesamte Bevölkerung aus besagten Ländern 🤣🤣🤣

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Hallo. Also ich seh ähnlich wie du. Tatsächlich wird vieles übertrieben, und den schwangeren/mamas/papas wird schnell mal ein schlechtes Gewissen eingeredet. Es gibt Leute die meinen, sich überall einmischen zu dürfen obwohl sie es ja eigentlich nur gut meinen. Meine Nachbarin und ich zb, wir stärken uns täglich gegenseitig. Und dabei finde ich einige ihrer Methoden, für mich ganz persönlich, furchtbar. Wie sie bei mir auch. Und trotzdem giggeln wir uns nicht an, einfach weil nunmal jeder Mensch andere Erfahrungen und Prioritäten hat. Wenn sich jemand gezielt einmischen will, blocke ich sofort ab. Mir ist es wurscht wie es andere handhaben. Sehe ich allerdings das ein Kind ganz arg leidet oder sich in Gefahr befindet, dann mische auch ich mich ein. Das ist natürlich auch wieder ansichtssache. Es wird immer etwas geben worüber man den Kopf schütteln kann, die frage ist dann, ob einem die zeit dafür nicht eigentlich viel zu schade sein sollte.

Lg

So sollte es sein! 😊👍🏽

Hallo!

Ich finde auch, dass an vielen Stellen total übertrieben wird. (Panik wg der Rosinen im Stollen zb.)

Und andererseits turnen die Kinder mit dreckigen Schuhen im Restaurant auf den Stühlen rum umd können weder Danke noch Bitte sagen.
Autoritäten werden nicht anerkannt (Polizei, Lehrer etc)

Ich finde die ganze Entwicklung alles in allem auch sehr .... fragwürdig..

LG

Was so als natürlich bezeichnest, würde ich fahrlässig und am manchen Stellen dumm nennen.

Wenn ich deinen Beitrag lese, bin ich froh im spießigen und regelliebenden Deutschland zu leben...

Wenn man den Text bewusst falsch verstehen will 😉

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Es gibt sicherlich einiges zu kritisieren. Aber glaube kaum, dass alle Menschen in Südamerika glücklich sind. Jedenfalls gibt es dort eine sehr hohe Kriminalitätsrate.

Und finde vieles einfach nur fahrlässig, was du klein redest. Nicht anschnallen, keinen Kindersitz. Und Stillende zu "verteufeln". Viele Länder beneiden Deutschland für die "übertriebene" Fürsorge. Warum regst du dich so auf darüber? Mein Kleinkind bekommt z.B. keine ganzen Nüsse, und keine ganzen Trauben. Wenn du das übertrieben findest, dann ist das deine Sache. Genauso wie ein Fahrradhelm und Kindersitz für mein Kind Pflicht sind.

Da hat wohl jemand wieder nicht richtig gelesen oder will die Intention hinter diesem Text einfach nicht verstehen 🤔. Ich habe gestillt, Fahrradhelm und Anschnallen sind bei uns ebenfalls Pflicht. Die Pointe sollte sein, dass es in anderen Ländern deutlich schlimmer zugeht und die Kinder auch groß und glücklich werden. Und wir machen hier schon so, so viel. Schwangere sollen sich einfach etwas lockerer machen und sich nicht in den Schlaf heulen weil sie etwas von einer angeblich falschen Käsesorte gegessen haben (hier gelesen). Das war sie eigentliche Intention hinter diesem Text.

Hey!

Ich bin voll bei dir.
*** [vom urbia-Team editiert. Bitte bleibt höflich .] *** War klar, dass sich die eigene Einstellung durch einen Post einer Andersdenkenden nicht ändert. Die, die von grundauf locker sind, werden dir zustimmen, der Rest wird natürlich weiter versuchen, seinen Standpunkt zu vertreten, auch wenn du durch deine Beispiele dann als verantwortungslos dargestellt wirst.

Ich denke, was man hier doch gut sieht ist, dass es auch in Deutschland immer noch genügend Mütter gibt, die sich ebenso wenig Gedanken machen und viele Dinge einfach auf sich zukommen lassen. Und die beteiligen sich ja auch zu Hauf an den Diskussionen hier und versuchen die armen Angsthasen wieder runter zu bringen. ;-)

Ist alles Typsache. Es gibt einfach Menschen (nennen wir sie Optimisten) die sorglos durchs Leben rennen und es gibt Ängstliche - ob durch schlechte Erfahrung/Erziehung/oder einfach so - denen es hilft, möglichst viel zu bedenken, vorzusorgen, abzusichern. Das zieht sich dann durchs gesamte Leben, nicht nur auf Kind und Schwangerschaft...würde ich behaupten.

Also, nicht aufregen, sondern freuen, dass du wohl zu den Optimisten gehörst. Jetzt kann man die Diskussion aufweiten und drüber fachsimpeln, ob es in Deutschland besonders viele Pessimisten gibt - aber dann sind wir im falschen Forum. 🙃

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Ich verstehe zwar deine Aussage in dem Beitrag, aber auch ich finde, du kannst das einfach nicht vergleichen.
Ja diese Kinder in diesen Länder werden auch groß, aber viele bekommen auch eben durch solche Lebensweisen viele falschen Eindrücke/"Wahrheiten" im Leben und geben das später auch weiter.
Ich bin zwar hier geboren, bin aber jedes Jahr 1-2x in der Türkei. Auch da ist es immer noch nicht angekommen, dass Babys im Auto in einen Sitz/Schale gehören und nicht in den Arm. Auf einem Motorrad sitzen 5 Leute und die Mutter trägt noch am Besten ihr Neugeborenes am Bauch, mit dem Gesicht in Fahrtrichtung. 4-5 Jährige werden alleine auf die Straße geschickt zum Spielen, alleine in unserem "Dorf" sterben jährlich mind. 10 Kinder, durch Autounfälle, Badeunfälle oder weil sie i.wo klettern gehen, von Missbrauchsfällen fange ich lieber nicht an.
Einen Klaps auf den Po gibt es natürlich auch und nein, wehe du willst ihnen erklären, das sei Gewalt.
6-7 Jährige dürfen ans Steuer vom Auto, 8-9 Jährige dürfen mit zum Jagen und dürfen sogar selber schießen.
Ja diese Kinder werden groß, aber wenn ich mir jetzt genau diese Kinder ansehe, die mittlerweile so alt sind wie ich und Kinder haben und diese, genau die selben verkorksten Sachen an ihre eigenen Kinder weitergeben, tja sorry, aber ich bin soooo unfassbar dankbar, dass ich hier geboren bin und "übertrieben" lebe.
Das einzige was ich wirklich übertrieben finde, sind Sachen wie "mein Handy ist mir auf den Bauch gefallen, ist jetzt etwas mit meinem Baby oder ich habe laute Musik gehört, hat das dem Baby geschadet", sonst passt alles.
Dass das hier und da mal eine Heli-Mutter gibt, zähle ich nicht dazu.

Ich di de auch das sehr oft übertrieben wird. Das Einzige wo ich selber auch "übertreibe" ist, wenn es um Gewalt an Kindern geht (das ist für mich schon ein Klaps, und in meinen Augen völlig unnötig) und wenn es einfach fahrlässige Sachen sind wie eben im Auto nicht anschnallen oä was einfach Lebensgefährlich ist. Wenn dann was passiert ist nämlich das Geschrei gross. Eine Mutter/Vater die ihr Kind im Auto nicht richtig sichert muss danach auch nicht rum heulen wenn es in einem Unfall, allein wegen nicht sichern, uns Leben kommt.
Dasselbe ohne Helm Fahrrad fahren. Ich hatte mit 7 Jahren einen Schädelbruch und lag 2 Wochen im KH. Danach noch 6 Wochen Zu Hause und 6 Monate Kein Sport oä. Ich hatte Glück im Unglück das ich keine bleibenden Schäden habe oder gestorben bin.
Süssigkeiten, Ohrlöcher, etc sind für mich Bagatellen wo man sich auch einfach rein steigern kann. Aber wenns Lebensgefährlich wird hab ich null Verständnis.

Warum regst du dich so auf, wenn jemand nur das Beste für sein Baby will?
Kann doch jeder so machen wie er möchte. Toxoplasmose und CMV juckt wahrscheinlich in solchen Ländern niemand weil eh jeder massig Kinder hat und es dort wie in allen Dritte -Welt -Ländern halt vorkommt, dass mal eines davon behindert ist, oder auf dem Weg zum Erwachsenwerden auf der Strecke bleibt. Spass war‘s wert! 😉
Bei der Kriminalitätsrate der meisten südamerikanischen Länder zählt ein Menschenleben auch nicht unbedingt viel.

In Deutschland werden vergleichsweise wenig Kinder geboren und diese auch eher spät.
Hier ist es ein Drama wenn dem einzigen Kind etwas zustösst und es wird versucht von vorne herein alles zu vermeiden, was dem Kind potentiell schadet (von dir so nett als „Quatsch“ tituliert).

Ganz ehrlich: Leben und leben lassen. Wenn man noch nie Kontakt mit einem behinderten Kind hatte, das auf einer Intensivstation langsam vor sich hin vegetiert, dann scheinen einem Sorgen um Weichkäse mit Toxoplasmose etc. reichlich unbegründet. Wenn aber doch, sieht man die Welt mit anderen Augen. Man schüttelt nicht den Kopf über so viel Prävention und lässt sich lustig spottend darüber aus. Was nebenbei bemerkt ganz schön despektierlich gegenüber solchen Eltern ist, denen keine Happy -Fun Schwangerschaft mit gesundem Kind am Ende beschert ist (was mich übrigens inkludiert).
Da einem generell niemand hier etwas aufzwingt (ausser im gewissen Rahmen der Gesetzgeber) kann in Punkto Vorsicht jeder Alles so handhaben wie er möchte.
Und wenn du und dein Mann unbesorgt an die ganze Sache rangehen ist das doch super toll für euch.
Nur fühlt man sich von deinem Post ziemlich auf den Schlips getreten, da du generell alle Sorge und Vorsicht, die in den Nachwuchs investiert wird als Quatsch abtust.

Genauso würde für mich nie in Frage kommen meinem Baby ohne Not einfach Ohrringe stechen zu lassen. Das find ich halt Quatsch. Ebenso Kinder unangeschnallt Im Auto fahren zu lassen, physische oder psychische Gewalt gegenüber Kindern, schwanger in Zika Länder reisen, etc.

Würde ich mich darüber auslassen? Eher nicht, denn Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden. Denk mal drüber nach.

Was der Kern deine Aussage impliziert, von wegen "mehr Kinder = weniger Drama wenn Ihnen etwas zustößt finde ich doch hart und nicht der Realität entsprechend. Es ist richtig, dass die Hemmschwelle zur Gewalt deutlich niedriger ist und Menschenleben für ein gewisses Klientel (z.B. Banden) weniger wert ist. Aber doch nicht für die eigenen Familien.
Ich habe da überhaupt nichts gegen, wenn jemand für sich persönlich darauf penibel achtet. Ich kann Anfeindungen gegenüber Frauen, die das alles entspannter sehen nur nicht verstehen. Unsere Kinder waren z.B. beide in einem Montessori Kiga, ich weiß, dass da besonders auf Ernährung geachtet wird, finde ich auch gut. Der Grund warum meine Mädels dort angemeldet sind und waren. Da gab's immer mal wieder Getuschel, wenn unsere Kinder neben dem frischen Pausenbrot zusätzlich einmal im Monat was vom Bäcker oder was Süßes für Ausflüge bekamen. Meine Kinder fahren immer mit Fahrradhelm. Einmal hat die Kleine mit dem Laufrad auf dem Rasen gespielt ohne Helm gespielt. Der Rasen war weich, wir 2m entfernt. Sie konnte nicht einmal richtig Fahren. Trotzdem wurden wir angepöbelt. Genauso wird mir oft gesagt, ich erziehe zu konsequent und nicht bindungsorientiert genug. Deshalb die extremen Bsp. Von wegen, dass in meinem Herkunftsland ohne Helm gefahren wird oder auch mal einen Klaps gibt und selbst diese Extremen für gewöhnlich keine schlimmeren Konsequenzen nach sich ziehen. Umgekehrt lasse ich leben, lustig machen tue ich mich in keinem Punkt. evtl. reagieren manche Frauen auch auf Grund eigener negativer Erfahrung so empfindlich. Auf Grund von eigener negativer Erfahrungen kann man aber nicht andere angreifen. Aufklären ja, aber nicht angreifen, denn gewisse Dinge bleiben nach wie vor trotzdem eine Seltenheit. Wenn man danach lebt man könnte immer die 1% sein die es trifft, dann könnte man ja gar nichts machen. Auch verstehe ich nicht, weshalb sich viele angegriffen fühlen, weil ich den Akademiker Status im Ausgangstext einmal(!) beiläufig erwähnt habe. Sonst bin ich nicht mehr darauf eingegangen
Klär mich auf, darf man dem nicht mehr "öffentlich kundtun", gehört das aus irgendeinem mir nicht bekannten Grund nicht zum guten Ton?🤔 Ist das mittlerweile etwas was man verstecken muss, wofür man sich gar schämen muss, weil andere sich deshalb auf den Schlips getreten fühlen? Komisch. Hatte bisher nicht den Eindruck, dass heutzutage irgendwer (inklusive nicht Akademiker) einen Hochschulabschluss noch als etwas besonderes ansehen. In anderen Threads in, denen Frauen in gewissen Themen zu mehr "Entspanntheit" appellieren wollten, kam u.A. das Argument, sie seien ungebildet. Dieses wollte ich damit eben nur im Keim ersticken. Und, dass ich eine Dame, die mir Kindesmissbrauch unterstellt darauf verweise den Schulabschluss nachzuholen, weil es ihr wohl an Textverständnis mangelt, sie mich übrigens ebenfalls beleidigt hat, hat m.M. nichts mit Arroganz oder Prahlen zu tun. Ivh kann nichts dafür, wenn andere sich durch so was Banales unsicher fühlen. Daran müssen die dann arbeiten, das hat weder etwas mit mir, noch anderen Akademikern zu tun. Aber für die Leute scheint hier die einmalige Erwähnung eines Hochschulabschluss schlimmer zu sein, als die Unterstellung von Kindesmissbrauch. Das finde ich, sagt sehr viel über das innere Befinden dieser Menschen aus 😅

Nunja. Wer sich im Internet als „Akademiker“ ausgibt kann halt alles sein. Vom Facharzt der Inneren Medizin bis hin zum Fabrikarbeiter am Band. Ist halt anonym.
Und die wenigsten Menschen die wirklich intellektuell herausfordernde Berufe haben haben es notwendig sowas extra in nem Forenbeitrag über ein vollkommen berufsfremdes Thema zu betonen. *just saying*
Daher kommt es für manche evtl. etwas befremdlich rüber, wenn es doch jemand tut.

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Hallo,

bitte achtet darauf, dass ihr sachlich und beim Thema bleibt, auch wenn es um ein sehr kontroverses Thema handelt. Leider musste ich einige Beiträge entfernen.

Viele Grüße

Raffael vom URBIA-Team

Hallo,

dass hier Kindersitze vorgeschrieben sind, bekannt ist, was Schwangere nicht essen solten, und Helme genutzt werden, empfinde ich als Fortschritt.

In meiner Kindheit sind eben öfter mal Kinder/Leute durch die Scheibe geflogen, weil viele Erwachsene jegliches Anschnallen für überbewertet hielten.
Dann sind Kinder durch den Erwachsenen-Gurt gerutscht und durch die Scheibe geflogen, weil Kindersitze als überbewertet galten.

Das findest Du besser, als heute? #kratz

Fahrradhelme gibt es, weil man eben auch einfach mal ohne Fremdeinwirkung umfallen und sich eine Gehirnerschütterung holen kann. Ich kenne eine Frau, der das passiert ist. Die war mittleren Alters, eher langsam auf einem breiten Fahrradweg unterwegs und ist irgendwie auf etwas Sand weggerutscht.

Viel schlimmer finde ich in Deutschland die derzeitige Tendenz zum Helikoptern bei Schulkindern. Denen wird alles abgenommen und gar nichts mehr zugetraut. In den Augen dieser Eltern ist der Weg zur Schule zu Fuß und ohne Erwachsene schon mindestens so riskant, wie S-Bahn-Surfen. #augen

Der andere "Trend", den ich schlimm finde, ist dass viele Kinder überhaupt nicht mehr gesellschaftsfähig erzogen werden. Da geht es nicht einmal um Klapse und Schläge, die natürlich nicht gehen, sondern darum, dass man nicht einmal mehr Grenzen setzen, schimpfen und Konsequenzen ziehen darf, weil das Kind dadurch angeblich seelisch geschädigt wird. #augen
Natürlich werden die eigenen Bedürfnisse immer hinter denen des Kindes zurück gestellt.
Dass der Rest der Menschheit anschließend durch diese Kinder geschädigt wird, die sich nirgendwo einfügen können und immer nur sich selbst sehen, interessiert diese Eltern nicht.
Sich über die Ellenbogengesellschaft beschweren, aber das eigene Kind zu einem rücksichtslosen Egoisten verziehen. #klatsch

"Ein gesunder Mittelweg sollte das Ziel sein und erhält auch den Spaß am Leben für Eltern und Kinder ;)"

Da stimme ich Dir zu.

LG

Heike

Schade erst spät gesehen und die TE ist leider schon inaktiv, aber das kann ich hier nicht so stehen lassen wenn man sich über Anschnallpflicht, Helm echauffiert und gefährliche Viren verharmlost.

"Ich bin die ersten 7 Jahre meines Lebens in einem lateinamerikanischen Land aufgewachsen"
Leider schreibst du nicht in welchem, aberr ich möchte dich gerne mal mit ein paar Fakten belästigen.

Kindersterblichkeitsrate von 2010-2015, beispiele Südamerika:
Venezuela 13,78/1000
Kolumbien 17,82/1000
Argentinien 13,69/1000
Kolumbien 17,92/1000
Peru 18,63/1000
Brasilien 20,33/1000
Ecuador 21,06/1000
Guatemala 22,64/1000

Deutschland:
3,1/1000

Quelle Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Kindersterblichkeitsrate

Verkehrstote:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verkehrstoten
Die südamerikanischen Länder sind ganz weit oben, man muss nämlich das Verhältnis pro 100.000 Einwohner betrachten.

Deutschland 4,1 Verkehrstote auf 100.000 Einwohner
Südamerika bewegt sich zwischen 18-34Tote pro 100.000 Einwohner.

Sicher mag es den ein oder anderen Punkt geben bei dem wir übertreiben, aber Sicherheitsaspekte zu verharmlosen, spiegelt sich leider in der Anzahl der Toten in deinem Herkunftsland wieder!

Gruß
Demy

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen “ich lebe im Ausland“ oder “ich bin ein Mal im Jahr dort“.

Du siehst einfach viele Dinge nicht während deiner Aufenthalte. Ich bin im Ausland geboren, mit 7 nach Deutschland gekommen und vor 8 Jahren in ein anderes Land (nicht mein Geburtsland) ausgewandert. Ja, genau so geht's hier zu (nicht Lateinamerika übrigens) - Kinder nicht angeschnallt, Klapse (ehrlich gesagt, Prügel) kommen mehr als oft vor, auf Ernährung achtet kein Mensch, oftmals auch nicht auf die Gesundheit oder kommt mit spannenden Weisheiten um die Ecke, a la Babys muss man den Mund zudecken, sonst kommt Wind rein 🤦
Ich kenne beide Seiten der Medaille, natürlich wird einem in Deutschland gefühlt von allen suggeriert, dass man die Rabenmutter schlechthin ist, aber dafür sind die Menschen aufgeklärt, sie informieren sich und schieben eine Behinderung des Babys nicht auf den bösen Blick der Nachbarin.
Natürlich wachsen Kinder hier freier auf, andererseits sind die hierarchischen Strukturen sehr streng und kein Kind würde es wagen, eine Szene im Supermarkt am Süßigkeitenregal zu machen (wofür auch, sie kriegen ja eh alles und Red Bull gilt als harmloses Getränk. Schon Zweijährige hängen fröhlich an der Dose).

Jetzt bin ich doch sehr neugierig geworden - woher kommst Du und wo lebst Du nun?
Denn das...
<<Ja, genau so geht's hier zu (nicht Lateinamerika übrigens) - Kinder nicht angeschnallt, Klapse (ehrlich gesagt, Prügel) kommen mehr als oft vor, auf Ernährung achtet kein Mensch, oftmals auch nicht auf die Gesundheit oder kommt mit spannenden Weisheiten um die Ecke, a la Babys muss man den Mund zudecken, sonst kommt Wind rein.
Natürlich wachsen Kinder hier freier auf, andererseits sind die hierarchischen Strukturen sehr streng und kein Kind würde es wagen, eine Szene im Supermarkt am Süßigkeitenregal zu machen (wofür auch, sie kriegen ja eh alles und Red Bull gilt als harmloses Getränk. Schon Zweijährige hängen fröhlich an der Dose).<<
...hat mich doch sehr schockiert. Von daher würde mich wirklich mal interessieren, wo das ist. Wo Kinder noch richtig verprügelt werden - z.B. ... #schock#zitter

Ein Teil meiner Arbeit dreht sich um Knowhow-Transfer in verschiedene Länder Zentralamerikas. Ich bin jedes Jahr einige Wochen vor Ort. Da ich in jedem Land prinzipiell die gleiche Aufgabe habe, habe ich einen guten Quervergleich. Seit ich Vater geworden bin, schaue ich auch immer darauf, wie die Einheimischen mit ihren Kindern umgehen.

Costa Rica hat einen mit Westeuropa vergleichbaren Lebensstandard. Die Menschen dort haben ähnliche Sorgen wie wir, ein Kollege dort, der demnächst Vater wird, überlegt sich mit seiner Frau z.B. auch,, in welcher Klinik die Geburt stattfinden soll, in den Supermärkten liegen die gleichen Babyprodukte aus wie bei uns, es gibt medizinische Untersuchungen wie in Europa, ein seriöses Bildungssystem etc.

In anderen zentralamerikanischen Ländern sieht es anders aus, selbst Direktoren von Forschungseinrichtungen können häufig keine einzige Fremdsprache, nur wenige Privilegierte haben eine seriöse Ausbildung (z.B. ein Studium in Spanien oder den USA), die breite Masse wird mit wertlosen Diplomen ausgestattet. In Nicaragua besteht die "Universität" aus einer Ansammlung von Baucontainern und Baracken. Dinge wie dass man Kinder im Arm hält, anstatt im Kindersitz anzuschnallen, lassen sich einfach damit erklären, dass die Leute es nicht besser wissen oder ernsthaft glauben, Jesus würde sie vor Unfällen beschützen.

Dass Deutsche generell etwas unentspannt sind, geschenkt. Bei einigen Dingen sind sie sogar noch extremer als wir Schweizer. Ich denke aber, dass die sozialen Zwänge in vielen Ländern Lateinamerikas einfach andere sind. Erkläre dort mal den Verwandten, dass dein Kind nicht getauft wird...

<<Dass Deutsche generell etwas unentspannt sind, geschenkt.>>
Also da bin doch gerne in einigen Dingen ("zu"?) "unentspannt" als in manchen Dingen ("zu"?) "entspannt". Und nein, das meine ich durchaus nicht beleidigt, sondern einfach so, wie es ist und wie ich es meine.

<<Bei einigen Dingen sind sie sogar noch extremer als wir Schweizer.>>
Worin denn z.B? Also das würde mich jetzt wirklich mal interessieren.

Die Überhöhung der Mutterrolle, bzw. das Ideal, dass Kinder jahrelang nur durch die Mutter betreut werden.

Auch wenn Du (weiß ja noch nicht mal mehr, wer Du warst/bist, da ich erst gestern auf diesen Faden aufmerksam wurde) schon wieder gelöscht bist, werde ich nun doch noch antworten, denn der Faden ist ja noch komplett vorhanden. Und wer weiß, vielleicht hast Du ja auch inzwischen einen neuen Nick und/oder liest auch gelöscht mit, was ja auch möglich ist. Und ich finde es auch immer wieder schade und nicht so prickelnd, dass man sich immer gleich löscht/sich löschen lässt, wenn man mal ein bisschen Gegenwind bekommt. Aber nun gut... muss jeder selbst entscheiden... Gut finde ich es jedoch trotzdem nicht.

Aber nun genug der Präambel - zurück zum eigentlichen Thema: Ich will ja nichts gegen andere Länder sagen, aber wenn ich das lese, was Du hier (be)schreibst, stelle ich doch fest, dass wir eben nicht übertreiben. Ganz im Gegenteil - da finde ich doch unsere Gewissenhaftigkeit besser - ohne jedoch, jetzt anderen Ländern irgendwie ans Zeug zu flicken und diese schlecht zu machen. Aber manches, was Du da so berichtest, finde ich doch ganz schön leichtsinnig, oberflächlich und fahrlässig. Und das ebenfalls, ohne uns besser hinzustellen. Aber Gurt- und Helmpflicht wurden bei uns ja vor vielen Jahren auch nicht aus Spaß und Dollerei eingeführt, sondern als Schutz.

OK, ich gebe ja zu, dass einiges/manches bei uns übertrieben ist - finde ich auch - aber eben doch nicht alles. Und von daher bin ich auch unbedingt für den sog. berühmten goldenen Mittelweg.

Gruß