War schon mal jemand in Wolfsburg in der Autostadt?

    • (1) 09.12.19 - 11:55

      Diesen Donnerstag werden wir gemeinsam nach Wolfsburg fahren um unser neues Auto abzuholen. Leider geht dadurch eine schöne Weihnachtsfeier baden, aber was will man machen. Wir wollen uns bei diesen Abholtermin auch das Werk und so das bischen drumrum ansehen. Kennt das jemand und ist das toll?

      Eva

              • Naja, ganz ehrlich, in manchen Geschäften wird man mittlerweile tatsächlich eher behandelt, als würde man stören - gerade in den größeren Ketten. Früher hieß es mal "der Kunde ist König". Heute hat man bei manchen Verkäuferinnen (sind ja fast keine Männer mehr in dem Beruf) das Gefühl, zu stören. Ich denke nur daran, wie ich mit meiner Tochter ein Kommunionkleid kaufen wollte. Zugegeben, wir waren etwas spät dran, und meine Tochter brauchte obendrein Gr. 164, weil sie die Weite brauchte. Als erstes kam "Da haben wir nicht mehr viel da, da hätten sie schon früher kommen müssen!" Und zum Schluss (als sich herauskristallisierte, dass es kein geeignetes Kleid gab) "Dann kann ich es auch nicht mehr ändern!" Beides kam in einem absolut pampigen, genervten Tonfall. Freundlich geht wirklich anders. Im Internet hätte ich mich jedenfalls nicht anpampen lassen müssen.

                LG

                Haben die Domspatzen frei?

            (9) 10.12.19 - 06:28

            Die Geschäfte in denen man auf die Frage wo genau etwas steht den Hinweis bekommt „da hinten“ und wenn man etwas zur Ware wissen möchte hört“steht doch drauf“. Diese Läden meine ich.

            • (10) 10.12.19 - 10:01

              Oh ja, wir haben in der Gegend einen kleinen Supermarkt mit derartig motiviertem Personal. Ich hab nach Creme-fraiche gefragt und bekam zur Antwort "Im Kühlregal" - ach, ich hatte ja auch bei der Schuhcreme geschaut #augen. Der Markt betreibt auch eine Poststelle, da muss man mitunter auch mal ne viertel Stunde warten, bis sich jemand bequemt, das Paket anzunehmen. Den Laden betrete ich nicht mehr. Ich fahre zum Supermarkt in den Nachbarort (ob ich jetzt 2,5 oder 3km fahre ist eh egal), und meine Post gebe ich auch in einer Filiale ab.

              LG

              • (11) 10.12.19 - 10:08

                Das traurige daran ist , das ihr nicht wisst ,warum das Personal so reagiert.
                Und überhaupt kein Verständnis mehr kommt für das Personal. Kunde ist König,das gibt es schon lange nicht mehr . Gott sei dank auch.
                Ich bin ja nicht dafür zuständig,den Kunden an die Hand zu nehmen und zum Regal zu führen .
                Lg

                • (12) 10.12.19 - 11:25

                  Der Grund liegt sicherlich in erster LInie an der Personalführung. Aber wenn in einem Kühlregal 3 Becher Creme-fraiche einer Eigenmarke (also eher unauffällige Verpackung ohne Wiedererkennungswert) stehen, ist es ja wohl verständlich, wenn der Kunde trotz längerem Suchen die Ware nicht findet. Und wenn ich dann noch nicht einmal von einer Verkäuferin eine gescheite Antwort bekommen, ist das einfach ein schwaches Bild. Ich erwarte ja gar nicht, dass ich hofiert werden und mir alles zugetragen wird. Aber wenn ich nett und freundlich nach einem Produkt frage, wäre eine nette und vor allem hilfreiche Antwort schon schön. Ich hab die Ware nicht eingeräumt, und Creme-fraiche ist auch kein Produkt, was ich täglich im Einkaufswagen hab. Genauso bescheuert finde ich übrigens die Pauschalantwort "Wenn das da nicht steht, dann haben wir das nicht!" - Ja, wenn ich wüsste, wo es stehen müsste, könnte ich mit dieser Antwort auch etwas anfangen. Aber so häufig wie heutzutage die Supermärkte umgeräumt werden..
                  Und die Ursache für die Reaktion der Verkäufer liegt ganz sicher nicht an jedem einzelnen Kunden. Klar kann ich verstehen, dass man irgendwann genervt ist, weil der 5 Kunde nach der Butter sucht. Aber da kann eben der 5. Kunde nichts dafür.
                  Und zwischen "Der Kunde ist König" und "die Kunden nerven nur" gibt es jawohl noch tausend Zwischenstufen. Ich erwarte in einem Geschäft ein Mindestmaß an Höflichkeit und Freundlichkeit. Und in vielen Geschäften bekomme ich mehr als nur das. Mein Vater ist einmal von meiner Mutter zum Einkaufen geschickt worden (er kauft sonst nie ein) und kannte sich natürlich vorne und hinten nicht aus. Da hat ihm eine Verkäuferin den kompletten Einkauf zusammen gesucht. Es gibt also auch positive Beispiele. Und die Läden, wo sich das Personal durch Unfreundlichkeit und Genervtheit auszeichnet, gehe ich schlichtweg nicht mehr. Dabei ist mir durchaus klar, dass das einen Grund hat. Aber mit meinem Boykott strafe ich ja auch nicht die Verkäuferinnen sondern den Inhaber, der mit jedem verlorenen Kunden weniger Umsatz macht. Und ich denke nicht, dass ich zuviel verlange, wenn ich erwarte, von den Verkäuferinnen genauso freundlich behandelt zu werden wie ich die Verkäuferin behandle. Wenn ich frage "Entschuldigen sie bitte, wo finde ich denn das Mehl?" Möchte kein dahingerotztes "Da hinten!" Jeder Verkäufer sollte sich darüber im Klaren sein, dass er ohne Kunden keinen Arbeitsplatz hätte, und dann sollte ein Kunde zumindest nicht wie ein Störfaktort behandelt werden.

                  LG

                  (13) 11.12.19 - 11:49

                  Ein Gebot der Höflichkeit den Kunden zum richtigen Regal zu bringen

                (16) 11.12.19 - 12:17

                Vielleicht ist aber genau eine solche Einstellung der Grund für den Siegeszug einiger Onlinehändler. Die haben offensichtlich verstanden, dass der Kunde ihr Gehalt bezahlt und nicht der Chef.

                Bei uns im Ort werden nun auch in den Einkaufsstraßen die Fahrbahnen verengt und Parkplätze rückgebaut. Es sollen Fahradwege her.

                Ich habe mich gebogen vor lachen als ich das sah. Bin gespannt wie der Einzelhandel in der Straße brummen wird, wenn man dort nicht mehr parken kann. Egal, wer ein gutes Gehör hat kann die Geschäftsführer hören wie dort die Sektkorken knallen.

                Ich als Kunde entscheide doch wer und wohin mein Geld geht und wenn ich reklamiere geht das ohne Diskussion und ohne Aufwand zurück. Jeder der sich mal mit einer Verkäuferin damit beschäftigte kauft in der Regel nie wieder dort. Die dampfplaudern da was von schon getragen, Bedienungsfehler oder Gutschrift. Nein das interessiert mich doch nicht.

                • (17) 11.12.19 - 15:05

                  Reklamationen sind immer eine Kullanz des Verkäufers. Ganz einfach. Und wenn der Kunde keinen kassenbon hat,da gibt es in der Regel keinen Ersatz für oder Bargeld zurück .
                  Denn der Verkäufer muss sich hinter her dafür rechtfertigen und nicht der Kunde. Also wird es dann erst garnicht zurück genommen.
                  Und glaube mir ,ich habe schon so viele Kunden sahen hören ,, hier komme ich nicht mehr Einkaufen" und 2 Wochen später standen sie wieder im Geschäft.

                  Es ist einfach schade, wie die Menschen miteinander umgehen. Weil jeder nur noch gestresst ist,keine Zeit mehr hat. Kein Wunder das die Menschheit zu Grunde geht.

                  • (18) 11.12.19 - 15:18

                    Reklamation ist eine Kulanz des Verkäufers, sag mal, hast du eine Ahnung zu den Themen Garantie und Gewährleistung?

                    Ich glaube solche Art von angeblichen Fachpersonal ohne Ausbildung wie du ruinieren diese Branche oder wirst du von der der Konkurrenz bezahlt. Ich hoffe dein Arbeitgeber merkt nicht wie du handelst

                    • (19) 11.12.19 - 15:43

                      Mein AG schreibt vor Nonfood Artikel MIT Kassenbon zurück nehmen. In der Regel 14 Wochen danach muss sich der Kunde an den Hersteller wenden .

                      Bei Klein teilen wie z.B Joghurt ist schlecht oder Käse was Zuhause erst auffiel weil die Verpackung ja geschlossen ist OHNE Kassenbon
                      Das gleiche gilt auch für Obst und Gemüse ( da man nicht rein schauen kann )

                      Das ist nicht meine Idee sondern die Idee meines Geschäftsführers und daran habe ich mich zu halten .
                      Meinst du die Kassierer fragen aus Langeweile beim zurück nehmen nach einem Kassenbon ?? Nein.

                      • (20) 11.12.19 - 15:46

                        Beim Joghurt mag das anders sein. Ich denke eher an Kleidung, TV und HiFi, Elektrogeräte etc

                        • (21) 11.12.19 - 15:53

                          H&M nimmt ja auch keine Unterwäsche zurück selbst wenn man einen kassenbon hat.

                          Und es ist leider so ,das wenn ein Kunde bei uns einen Nonfood Artikel erwirbt ( Staubsauger, Radio )benötigen wir einen Kassenbon dafür . Aber das habe ich mir nicht so ausgesucht sondern die Firma. Und dann muss ich mich ja auch dran halten. Wenn es zu Problemen kommt ,notiere ich mir oftmals die TelefonNr.und kläre das vorher mit meinem zuständigen Verkaufsleiter ab und rufe den Kunden dann zurück ob oder ob nicht.

                          (22) 11.12.19 - 15:56

                          Und genau wegen diesen Prozedere lieber online. Keine Diskussion, kein unnötiger Kostenfaktor Verkaufsleiter. Einrüsten, adressieren und anstandslos ersetzt. Wieso Gestecks dort und nicht im ach so serviceorientierten und kundenfreundlichen stationären Handel?

                          (23) 11.12.19 - 16:04

                          Was soll denn :,, Wieso Gestecks dort ".... heißen ??
                          Oder war das die Autokorrektur ?

                          (24) 11.12.19 - 16:09

                          Oha, es sollte heißen „wieso geht es dort“

                          (25) 11.12.19 - 16:13

                          Das kann ich dir nicht beantworten 🤷‍♀️
                          Ich kann dir auch nicht sagen, was sie mit den Kassenbons machen.
                          Ich weiß nur das unsere Kassierer diese Reklamationsbons mit an ihre Abrechnung heften müssen. Die werden dann 1×im Monat von den Chefs kontrolliert. Fehlt ein Bon wird der Mitarbeiter ins Büro zitiert 🤷‍♀️
                          Es kam auch vor,das Diese Mitarbeiter dann den Betrag aus eigener Tasche zurück zahlen mussten. Einige waren wohl so ängstlich das sie das auch getan haben , aber einige drohten mit Anwalt und zählten es auch nicht. Was natürlich richtig ist. Keiner muss was zahlen. Aber das sind leider diese Großunternehmen denen geld und Zahlen wichtiger sind als ihre Mitarbeiter. Traurig aber wahr

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