Chefin sauer wegen Krankheit im Urlaub - kann das Ärger geben?

    • (1) 17.08.06 - 20:33

      Hallo!

      Könnt Ihr mir helfen?

      Ich bin in meinen Urlaub mit Krankheit gestatet, 3 Tage vor Urlaubsbeginn hatte ich einen Bänderriss und bin deshalb krank geschrieben worden.
      Da sich das ganze ja eine Weile hinzog, hab ich die Atteste an die Personalabteilung geschickt.
      Ich hab jetzt offiziell noch zwei Wochen Urlaub und werde danach auch wiederkommen (ich muß nicht viel laufen auf der Arbeit).
      Am Montag hat meine Chefin angerufen weil ich sie nicht persönlich informiert habe, daß ich noch weiter krankgeschrieben wurde. Sie wußte aber daß ich vor Beginn des Urlaubs krankgeschrieben wurde und auch noch hinein.
      Ich hatte gedacht es reicht wenn die Personabteilung die Information bekommt, da ich ja sowieso frei hätte.

      Kann ich jetzt Ärger bekommen? Ich wußte nicht daß ich meine Chefin auch noch immer informieren muß, ich dachte das geht über die Personalabteilung. Wir sind eine große Firma, ca. 1.200 Mitarbeiter.

      Ich würde mich freuen wenn mir jemand helfen kann.
      Danke!
      Jenni

      • wenn du eine krankmeldung eingereicht hast, bist du auch im betrieb krank gemeldet und nicht mit urlaub. wenn du im urlaub krank bist, kannst du die kranken urlaubstage später nochmal einreichen.

        verstanden? #gruebel

        von daher muß deine chefin das schon wissen. ich nehme mal an, daß das keinen großen ärger nach sich ziehen wird.


        toi toi toi



        und gute besserung,

        mona

        • Danke für die Antwort.

          Ich denke daß die Krankschreibung trotzdem gilt, aber sie ist sauer weil sie meint daß ich sie hätt auch immer anrufen müssen.
          Ich hab ehrlich nicht daran gedacht, dachte das wär erledigt wenn die Krankmeldung an die Firma raus ist.....

          Blöde Situation....

          Danke
          Jenni

          • Hi Süsse

            Also bei meinem Mann ist es so das er auf seiner station wo er Arbeitet sich krank meldet und dann muss er die Personalabteilung anrufen um auch bescheid sagen.
            Finde ich auch besser beiden bescheid zu geben Wenn mein mann sich nicht auf station melden würde warten die ja auf ihr und er kommt nicht die müssen ja die arbeit dann anderst verteilen und die Personalabteilung weis dann einfach schon bescheid wenn die Schrieftliche Krankmeldund kommt und sie wissen dann das sie meinen Mann nicht plannen können.

            Weist du was ich meine
            LG Pur

            • Hallo Pur!

              Das hätte ich normal auch getan, aber weil ich ja eh Urlaub hatte (und noch habe), wußte ich nicht daß ich nochmal extra informieren muß. Ich wär ja sowieso zu Hause geblieben und niemand hat mich eingeplant.

              Danke
              Jenni

      Hallo Jennifer,

      ich gehe davon aus, Du arbeitest im Call Center o.ä. wo das ganze in Projekten eingeteilt ist. Stimmts?
      Und es ist an sich auch üblich, nicht nur die Perso über einen Krankheitsfall zu unterrichten, sondern auch Deinen direkten Vorgesetzen im Team.

      Es könnte sein, daß Du eine Abmahnung bekommst. Wenn Deine Vorgesetzen nicht friedlich gestimmt sind.

      Ist denn die Vorgehensweise im Krankheitsfall in Eurem Unternehmen nirgends schriftlich festgehalten? Und für die Mitarbeiter einsehbar?

      Lg.Anna

      • Hallo Anna!

        Nein, wir haben keine Projekte.
        Ich war ja sowieso nicht für die Arbeit eingeplant, weil ich ja offiziell Urlaub gehabt hätte. Außerdem hat meine Chefin meine Telnummer und private Emailadresse, und hätte nachfragen können wenn es so wichtig gewesen wäre.

        Ich dachte halt weil ich eh Urlaub hab ist das ok so.
        Ich dachte die Peronalabteilung infomiert meine Chefin.

        Danke
        Jenni

    hat lediglich mit der personaldisposition deiner vorgesetzten zutun - ist nicht wichtig.


    oder wäre es dir wichtig, wenn keiner bescheid weiss da die personalabteilung nicht umgehend deiner vorgesetzten die info weitergeben kann und somit dein freier tag abgebrochen wird - weil kollege krank?

    da könnte ich mir schon vorstellen das ein vorgesetzter gerne die info hätte ab wann er mit dir rechnen kann und ob du die urlaubstage anhängend nehmen willst nach der fortgesetzten krankschreibung.

    aus der praxis besteht jedenfalls schon eine mitteilungspflicht und deine chefin / vorgesetzte ist die erste die "unregelmässigkeiten die den betriebsfrieden stören" an die personalabteilung bezeugen kann und dann erst im wors case entschieden wird wie weiter verfahren wird.

    ein kleiner anruf ist nicht die welt - machs einfach zukünftig und vorallem - ist das auch eine nette geste - wenns nicht zu schwer fällt.

    eine kleine gegenfrage: wenn du eine verarbredung hast - was ist dir lieber? keine absage oder absage - da du ja auch zeit dafür geplant hast? :-D ist mir gerade so eingefallen...

    • Hallo, danke für Deine Antwort!

      Ich hätte den Urlaub nicht anhängen können, das ist immer ein Drama bei uns überhaupt mal Urlaub zu kriegen.
      Okay, die hätten glauben können daß ich noch über meinen Urlaub hinaus krank bin - aber ich habe ja noch zwei wochen. Wenn es darauf hinausgelaufen wäre, hätte ich selbstverstandlich früh genug Bescheid gesagt. Dann rechnen die ja mit mir normalerweise.

      Aber ich versteh das schon und werde es - sollte nochmal so eine Situation kommen - in Zukunft anders machen. Dachte halt nur es reicht die Perso zu informieren, da ich ja eh nicht da bin.

      Das mit der Verabredung find ich ist was anderes. Das wäre ja so als sagt meine Freundin daß sie die nächsten zwei Wochen nicht kann. Und dann nochmal extra Bescheid sagt, weil sie in den zwei Wochen krank ist.
      Hab halt nicht darüber nachgedacht, aber eine Info wäre wahrscheinlich besser gewesen.

      Es gibt aber keine offizielle Richtlinie in unserer Firma, außer daß die Personalabteilung am dritten Tag die Krankmeldung haben muß.
      Deshalb hab ich gar nicht darüber nachgedacht, daß es Ärger geben könnte...

      LG
      Jenni

      • (10) 17.08.06 - 22:43

        aus persönlicher erfahrung - nein es genügt nicht. war ich auch mal vor 20 jahren der meinung - und stand dann auf der strasse.

        offizielle richtlinien braucht es nicht dafür - es gibt immer noch bestimmte arbeitstechnische verhaltensweisen die aus einer natürlichen verhaltenweise herühren - und es ist immer dein chef / vorgesetzter der dich beurteilt und die personalabteilung "sich überzeugen lässt - das ein unzuverlässiger mitarbeiter" nicht dientlich für den betrieb ist.

        ärger ist gut - letztlich - so war damals bei mir - kann ein derartiges versehen als arbeitsverweigerung offiziell bezeichnet werden. und vor 20 jahren hielten vorgesetzte & co nicht viel von abmahnungen die gelegenheit geben - heutzutage - auch gerichtlich dagegen anzugehen. ist eigentlich kein ärger - lediglich mehr arbeit.

        • (11) 17.08.06 - 23:08

          Hm , danke für Deine Antwort.

          Ich hätte das nicht gedacht, sonst hätte ich es auf jeden fall anders gemacht. Ich rufe sonst wegen allem sofort an, das weiß meine Chefin auch.

          Für die Zukunft weiß ich Bescheid.
          Im Schlimmsten fall kann sie ja eigentlich nur meine Krankmeldung nicht akzeptieren, dann hätte ich normalen Urlaub gehabt ohne "Zwischenmeldepflicht".
          Wäre mir auch lieber gewesen, glaubs mir... :-(

          LG
          Jenni

          • (12) 17.08.06 - 23:34

            krankmeldung nicht akzeptieren ist nicht. krank ist krank - und urlaub (erholungsurlaub) ist urlaub.

            mit deinem ansinnen "wäre mir auch lieber gewesen" liegts du total falsch! a) bestätigst du dann die, die eh schon gegen arbeitsrecht gegen über den arbeitnehmern verstossen und b) haben dann diejenigen die richtige krankheitprobleme wegen der arbeit haben - keinerlei chancen mehr. - schliesslich gilt immer: - sooo viele machen ja das - also du kranker - hast gefälligst auch. wenn du eine caritative einstellung für deinen arbeitgeber hast - gut - nur - es wird eben gerne verallgemeinert - aber nie zum wohl schwächerer.

            • (13) 17.08.06 - 23:48

              Hallo!

              Ich meine damit daß ich lieber keinen Bänderriss, aber dafür einen erholsamen Urlaub verbracht hätte...

              Ich wußte gar nicht daß man im Urlaub krankgeschrieben werden kann, mein Hausarzt hat mir das gesagt und praktisch darauf bestanden. Eigentlich bin ich also eine "gute" Mitarbeiterin, weil ich nicht mal meine Rechte kenne...

              Abre stimmt schon, man muß es auch so rum sehen daß andere Kranke dumm dastehen wenn man als Krankgeschriebener "verzichtet". Die Krankmeldung hat ja den Sinn, daß man schnell gesund wird. Und Urlaub ist Urlaub. Hat mein Hausarzt gesagt.

              Mann ich hätte nur nicht gedacht daß diese Unachtsamkeit Ärger macht. Vielleicht rufe ich sie die Tage nochmal an, sonst mache ich mir die ganze Zeit Gedanken. Es war ja keine böse Absicht sondern Unkenntnis und wahrscheinlich Dummheit.

              LG
              Jenni

              • (14) 17.08.06 - 23:54

                mitarbeiter die ihre recht nicht kennen - kennen auch nicht wirklich die pflichten - die beinhalten die kenntnis WAS alles daraus resultiert - wenn zb dein arzt NICHT auf die krankschreibung bestanden hätte.

                gute mitarbeiter - wissen:

                krankheit ist eine gefahr - für sich selber, den arbeitsplatz - und wenn was passiert "weil der gute mitarbeiter ja arbeiten geht" - ist der chef wg verletzung der fürsorgepflicht dran, die versichung braucht nix zahlen - und was meinst WER dann der gute ist? nicht du - der vermeintlich gute mitarbeiter. was meinst warum es im gesetz geschrieben steht, das erholungsurlaub (das ist der urlaub) zu gewähren ist? gewähren bedeutet nicht ausgezahlt wird oder mit krankentagen verrechnet.

                jedenfalls hier in deutschland. in den anderen eu ländern und ausland weiss ich das nicht wie das dort läuft - falls du nicht aus deutschland bist.

                • (15) 18.08.06 - 09:37

                  Hm... bei uns wird Urlaub gerne ausgezahlt (gerne aus Arbeitgebersicht, ich hätte lieber meine 25 Tage).

                  Aber Du hast schon Recht.
                  Wobei ich meine Pflichten kenne, wie gesagt habe ich noch nie Ärger gemacht, nur diese Sache wußte ich nicht.
                  Ich wurde auch von meiner Chefin darauf hingewiesen, daß Krankschreben im Urlaub nicht gerne gesehen wird....
                  Das läuft auch von anderer Seite etwas schief.

                  Aber darum geht es ja hier nicht.
                  Danke für deine ausführlichen INfos!!!
                  Jenni

Hallo Jenni,

ich weiß ja nicht wie Deine Chefin drauf ist, aber ich glaub jetzt nicht, dass da noch was nach kommt.
Kann sie aber schon verstehen, dass sie sauer ist.

Um solche Situationen zu vermeiden wird bei uns bei Krankmeldung direkt beim Chef angerufen und der teilt es dann der Personalabteilung mit.
Auch die AU's gehen bei uns zum Chef, der zeichnet die ab und leitet sie dann weiter an die Perso.

Für die Perso ist die Info schließlich nur eine Formalität, für den Chef ist es aber wichtig zu wissen was mit seinen Mitarbeitern ist.

LG und gute Besserung!

Krüml #mampf

  • Danke für die Antwort!

    Es war bei uns bisher so üblich, Atteste direkt an die Perso zu schicken und die Chefin telefonisch zu informieren.
    Ich hab da nur nicht drüber nachgedacht, weil ich dachte wenn ich eh frei hab kann ich das hinterher klären.

    LG
    Jenni

Hi!

Ich bin im öffentlichen Dienst und wir dürfen nicht nach Krankheit sofort in den Urlaub sondern müssen dann noch einen Tag zur Arbeit kommen.

Sabrina

  • Danke für deine Antwort!

    Ich weiß nicht ob ich den Urlaub überhaupt nehmen kann, meine Chefin zahlt lieber aus wenn der Urlaub nicht in den Plan paßt. Ich muß mich überraschen lassen, will ja keinen weiteren Ärger.

    LG
    Jenni

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