Fahren ohne Führerschein! Seite: 2

      • (26) 21.10.06 - 16:37

        Da haben sich ja zwei Verantwortungslose getroffen.
        Dein Freund, Dich wissentlich auffordert ohne Fahrererlaubnis Pkw zu fahren.
        Dich, der sich denkt, na macht ja nichts.

        • Das es nicht ok war von mir, weiss ich selber, deswegen brauchst du hier aber nicht den Moral apostel spielen.

          Wenn du keine antwort auf meine Frage hast, bitte ich dich das nächste mal meine Beiträge zu überlesen.

          • Einsicht wäre die bessere Reaktion als nur ja ja, ich weiß, dass es nicht ok war.

            Es war verantwortungslos, strafbar und gefährlich für Dritte.

            Warum macht man das also wissentlich?
            Die Anwort würde mich wirklich interessieren. Wäre also nett die Beweggründe zu erfahren, die es Wert sind eine Straftat durchzuführen.

            Ich wäre früher nie auf die Idee gekommen ohne Führerschein Auto zu fahren.

            Ich wundere mich halt ernstlich, dass nicht nur Du diese Tat verwirklicht hast, sondern dass Dein Freund Dich dazu auch noch angestiftet hat.
            Ich halte es nicht für die Regel, dass sich gleich zwei Treffen die in der Planung und Verwirklichung einer Straftat so überhaupt keine Gewissensbisse haben.

            Vielleicht hat sich das im Laufe der Zeit aber gewandelt und Dein Verhalten ist schon bald typisch für heute?

            • In deinen Augen mag es vielleicht eine Straftat sein, aber nicht in meinen Augen.

              Was mich dazu veranlsst hat?
              Ich wollte einfach meinen Wagen auf unserem Parkplatz haben.
              Würde ich nicht fahren können, hätte ich das auch nicht gemacht, da ich aber nur noch ein paar PFLICHT stunden machen muss, und bereits fahren kann, ist es kein Problem für mich das Auto einzuparken.

              Und gefärdet hätte ich auch niemanden mit meinen 20 km/h die ich da fuhr.

              • Zunächst einmal ist es nicht eine Straftat in meinen Augen, sondern in den Augen des Gesetzes.

                Ich verstehe Deinen Beitrag so, dass Du nicht wusstest, dass es eine Straftat ist ("aber nicht in meinen Augen")?
                Mir war das als Jugendlicher bekannt.

                Und aus Deiner Reaktion bei Wahrnehmung der Streife entnehme ich eigentlich auch, dass Du Dir der Strafbarkeit bewußt warst.

                Das Du niemand gefärdet hast ist erfreulich.

                Ich kann vielleicht noch nachvollziehen, dass Du dies nicht als so schlimm ansahst. Das Du aber auch noch einen Freund hast, der das ebenso sieht finde ich halt etwas bedenklich.

                Mir war die Wahrscheinlichkeit dafür halt sehr gering.

                Mich hat es halt gewundert, dass sich gleich zwei Personen treffen, die das für ein Kavalliersdelikt halten.

                Wobei ich Dir Recht geben muss, dass es ein ganz anderes und viel schlimmeres Kaliber gewesen wäre, wenn Du mit 180 über die Autobahn gerast wärst.

                An der Tat ändert sich aber nichts. Die geringe Geschwindigkeit, kurze Strecke etc. hätte nur in der Strafzumessung berücksichtigt werden können.

                Und wer sich der möglichen Strafe für Dein Delikt bewußt ist, dürfte halt erst recht nicht zu dem Schluß kommen, dass sich dies Risiko für ein Umsetzen des Fahrzeugs lohnt.

                Ich möchte die Tat an sich gar nicht so sehr verurteilen. Wenn ich Richter wäre würdest Du sicher sehr milde davon kommen.
                Ich habe mehr ein Problem damit, dass das ganze anscheinend heute als "nicht so schlimm, kann man ruhig machen" angesehen wird.



                • Obwohl man weiss, das fahren ohne Fahrerlaubnis, zu einer Geldstrafe, oder entziehung der Fahrerlaubnis führen kann, sehen sehr viele Leute es nicht als Straftat an.

                  Alle in meinem Bekanntenkreis, sind vevor sie den Führerschein hatten, auch mal so ein bisschen gefahren.

                  Weisstdu, ich würde da die Gesetzte in den USA beführworten.

                  Ich stelle mir gerade die frage, was schlimmer ist;
                  ein Fahrer der den Führeschein hat, und durch wenig vorsicht einen Menschen anfährt, oder jemanden, der vorsichtig ein bisschen fahren lernen möchte, aber keinen Führerschein hat #gruebel

                  Gruss
                  soledad

                  • Ich bin ein Befürworter des Führerscheins ab 17.

                    Ab 16 ohne Begleitung herumzudüsen halte ich aufgrund des Verkehrs nicht für sinnvoll. Ich möchte gar nicht daran denken wieviele sich dann um die Bäume wickeln.

                    Und da Du nun schreibst, dass alle in Deinem Bekanntenkreis schon vorher gefahren sind nehme ich das Kopfschüttelnd zur Kenntnis.

                    Insofern ist klar, dass Dein Unrechtsbewußtsein dann natürlich deutlich geringer ist.

                    Zu meiner Jugend war das nicht üblich.

                    Das der Führerschein nicht das Allheilmittel ist, ist klar. Es ist ja nicht so, dass man heute einen Tag vor Prüfung unfähig ist und einen Tag später nach Prüfung der Profi ist.

                    Aber ab wann soll man bestafen?

                    Nach der Prüfung hat Dich zumindest ein Prüfer begutachtet und sagt du kannst fahren.

                    Und der der Überfahren wird, dem ist es letztlich egal wer am Steuer saß.





          Im übrigen geht es hier nicht um Moral (Moralapostel?); sondern um eine Stratat.

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