Warum habt ihr den glauben an Gott verloren..?

    • (1) 01.02.07 - 19:43

      Da in meiner letzten Umfrage viele geantwortet haben, sie hätten den glauben an Gott verloren... frag ich mich warum?


      Weil jemand gestorben ist?
      Weil etwas ungerecht war??


      erwartet ihr immer Liebe und Frieden wenn ihr an Gott glaubt???


      Glaube hin oder her - man muss doch sein leben selbst leben und meistern... ob man glaubt oder nicht...

      daher verstehe ich ads nicht so ganz?? Was erwartet ihr von Gott... an den ihr glaubt... das er euch auf ewig beschützt#kratz





      MfG locust, die NICHT an Gott glaubt

      • (2) 01.02.07 - 19:54

        Warum interessiert dich das, wenn du nicht an Gott glaubst? Ich habe als Kind an Gott geglaubt, weil mir ein katholischer Glaube vorgelebt wurde. Irgendwann hab ich angefangen, mir meine eigenen Gedanken zu machen und die beinhalten eben, dass ich nicht an einen Gott glaube.

        • (3) 01.02.07 - 20:01

          weshalb sollte jemand kein intersse daran zeigen, wie es dazu gekommen ist, nicht mehr an den kirchlichen gott zu glauben?
          mir erging es z.b wie dir. der ausschlag gebende punkt war die einmischung des damaligen pfarrers in mein privates intimleben.
          ich habe mich auch sehr intensiv mit der geschichte der kath. kirche befasst, ich war ehrlich gesagt geschockt. nonnen die ihre kinder getötet und im klosterkeller verscharrt haben. kreuzzüge im namen gottes, die ganze geschichte der hexenverbrennung usw. mit ruhm hat sich diese weltliche kirche bestimmt nicht bekleckert

          (4) 01.02.07 - 20:02

          ich habe auch als kind gebetet, ich kann mich aber nicht mehr dran erinnern und allgemein glaube ich nicht an gott#bla


          aber ich frage ich warum man durch schlimme ereignisse einen glauben verliert... was erwarten diejenige von gott -ewig beschützt zu werden - man muss sein leben doch selbst meistern...#kratz

          • (5) 01.02.07 - 20:05

            Die einen finden eben erst zum Glauben durch ein schlimmes Erlebnis, die anderen verlieren ihn dadurch. Und den nächsten gibt er Halt. Jeder Mensch ist anders.

      (6) 01.02.07 - 20:01

      Hui! Das ist immer so ein Thema! Du wirst sicher bombadiert mit Antworten. Aber ich gebe dir ein bißchen recht. Ich kann nicht sagen, dass ich an einen oder an den Gott glaube, aber ich kann schon sagen, dass ich glaube. Ich vertraue darauf, dass alles kommt, wie es es kommen soll und da gehören auch manchmal Ereignisse dazu, die auf den ersten Blick ungerecht oder schlimm sind. Mir fällt da ein Beispiel ein, um vielleicht etwas deutlicher zu machen, was genau ich meine, bzw. was meine Meinung dazu ist. Ich habe vor zwei Jahren eine Katze überfahren. Das war sehr schlimm für mich, weil ich Katzen sehr liebe. Ich habe ständig davon geträumt und mir Vorwürfe gemacht. Die Katze gehörte einem Bauern und sie sagten mir: "Ach, das ist nicht schlimm. Wir wußten eh nicht, was wir mit den ganzen Viechern machen sollten." Meine Mutter sagte dann, so hat sie einen schnellen Tod gehabt. Vielleicht wäre sie sonst noch gequält worden. Ich weiß nicht, ob verständlich ist, was ich meine, aber ich bin überzeugt, dass alles seinen Sinn hat und das man auch an sich selbst glauben muß. Der wichtigste Glaube überhapt, meiner Meinung nach. und an Gott zu glauben heißt für mich nicht, dass er für alles verantwortlich ist, was schief läuft. So, ich hoffe, es ist angekommen, wie ich es meine. Das ist nämlich immer ein heikles Thema und einige fühlen sich dabei schnell angeriffen. Ist nur meine Meinung!

    • nein Gott laesst auch sachen zu die einem schmerz bereiten.

      Kennst ja sicherlich die Geschichte HIOBS.
      Wenn man glaubt wird man oft auf die PROBE gestellt, aber ich denke eher vom Teufel, damit er uns bei Gott anklagen kann, schau sie achtet dich nicht und und und.

      Mir als entschiedener Christ ist es bewusst, und Ich bete jeden tag das Gott mir zeigt oder mich dran erinnert, dass ich nicht dem Teufel verfalle und schlecht rede, boesem mit boesem vergelte...oder gar urteile ueber sachen wo ich ueberhaupt kein Recht dazu habe.

      Und das Leben kann man mit Gottes Hilfe natuerlich BESSER meistern.

      lg und Gottes segen young #klee


      • Das finde ich leider nicht. Ich habe 2 Jahre streng
        chr.gelebt und und ich konnte nichts besser meistern.
        Das Resultat war ich hatte mich selbst angelogen,
        hab andere machen lassen mit mir was sie wollten (Böses
        mit Gutem vergelten) Und bin blauäugig durch die Welt
        gerannt.


        Es heißt auch nicht umsonst "Der Teufel tobt dort am meisten
        wo die Menschen nach Gott fragen"

        • (9) 02.02.07 - 08:03

          Weißt du, jeden Tag versuche ich meinen Glauben an die Liebe/Gott zu erhalten. Jeden Tag in unserer Situation suche ich etwas was mir zeigt, sagt das es nicht ohne Grund ist was mit uns passiert.

          Wir haben doch diese lieben Menschen über uns, die es mit Intriegen geschafft haben (sie haben keine Kinder) das uns nach knapp über einem Jahr Beschwerden ect. gekündigt wird.
          Unser Vermieter ist nicht besser...sonst hätte er sich wenigsten einmal vernünftig mit uns auseinander gesetzt.

          Und weist du was mir gerade gestern dann so klar geworden ist....
          Egal wie oft ich oben war...egal wie freundlich wir waren...wieviel wir auch getan haben um es ihnen "recht" zu machen (teppich ect. ausgelegt) sie begreifen einfach nicht das man Kinder nicht einfach so wie sie es erwarten, ausschalten kann. Es geht nicht in ihren Kopf. Und ich hab mich oft gefragt warum sie diesen angeblich so extremen Lärm ertrage anstatt selber auszuziehen...#gruebelwir haben das nämlich getan aus dem Haus auzuziehen wo es uns zu laut war.

          Und egal wie oft ich ihr ein Kaffee angeboten hab, damit sie sehen kann das die Kinder wirklich nur normal spielen...alles hat sie abgelehnt.

          Da ist mir gestern bewusst geworden, das Gott uns nicht helfen kann. Denn wie oft nehmen wir seine Hilfe nicht an weil wir Bockig sind...voller Hass, Wut oder Neid sind und die Hilfe gar nicht erkennen...weil wir uns eine ganz andere Hilfe erhoffen. Die aber dann vielleicht gar keine Dauer Hilfe wäre sondern nur ein Trugschluss.

          Wir wollen hier schon raus bevor die Kündigung schon kam. Verzweifelt suchen wir und finden nichts. Denn ich kann die Gegenwart dieser Menschen die Wut und Unverständniss in mir auslösen nicht mehr ertragen.
          Ich habs aufgegeben sie freundlich zu grüßen...denn die wollen doch auch gar nicht. All diese Lügen von wegen guter Nachbarschaft ect...
          Und Gott ich nenne ihn einfach auch mal so...dem geht es mit uns doch nicht anders.
          Je mehr er sich aufdrängt..oder von anderen Menschen aufgedrängt wird, so mehr ziehen wir uns vor ihm zurück.
          Wie soll er uns aus unserer Not raus helfen, wenn wir ihn gar nicht "hören" können. Weil wir nur das hören und sehen wollen was wir uns in unseren Köpfen vorstellen.

          Jeder Mensch erfährt Gott/die Liebe anders. Niemand erlebt sie gleich. Niemals ist sie gleich. Sie ist zu jedem so wie er sie braucht. Nicht mehr und nicht weniger.
          Man kann es nicht auf jeden Beziehen was einem selbst einmal wiederfahren ist. Gott/die Liebe ist so vielseitig das können wir gar nicht so einfach verstehen.

          Aber wir müssen Vertrauen lernen zu haben und offen sein...dann kommt es auch zu uns. Wenn wir uns verschließen werden wir es niemals erfahren.

          Und wir werden nicht heilig oder mit Wissen aufeinmal überflutet...Um Gott/die Liebe zu erfahren zu lernen braucht es viele viele Jahre.

          Ich habe schon jetzt viel aus unserer Situation gelernt. Auch wenn ich trotzdem noch schwierigkeiten habe sie durchzustehen. Aber ich weis das wir nicht im Stich gelassen werden.

          Und der Teufel tobt aus dem Grunde genau dort... weil die Menschen auf der Suche sind...und nicht alles sofort begreifen, lernen, erfahren...sie unsicher werden und er leichtes Spiel hat sie wieder auf seine Seite zu ziehen. Ist sein Weg doch erst einmal der leichtere.
          Ich finde diesen Satz total klasse.
          Der Teufel hat seinen größten Erfolg erziehlt in dem er es geschafft hat den Menschen glauben zu machen es gebe ihn nicht.

          Lg Kerstin

          • HAllo Kerstin

            #pro #pro #pro #pro haste gut geschrieben ;-)

            Ja der TEUFEL tobt dort, weil er aufkeinsterweise WILL das Leute an GOTT glauben... weil es fuer ihn verlorene Seelen sind.

            Und JA wir haben unseren eigenen Kopf wo wir steuern koennen und die STIMME Gottes ueberhoeren. Weil unser EGO meistens groesser ist, ich will aber.

            Gott erinnert uns schon, und wenn wir nicht draufhoeren, laesst er uns volle Kanne in die SCh... laufen.
            ABer nur so lernen wir es.

            • du meinst, das ist gott gewollt?

              aha, deshalb bekriegen sich die menschen, weil sie nicht an diesen einen gott glauben.*huch*

              • Die Leute bekriegen sich weil sie Boeses mit Boesen vergelten aber das ist nicht im SINNE Gottes ;-)

                • was ist denn deiner meinung nach den der sinn gottes?
                  friede, freude, eierkuchen? ironie off

                  • zumindest nicht boeses mit boesem vergelten.

                    Wenn mich jemand bloed anmacht, das ist sein problem. Vielleicht braucht derjenige das um sich stark zufuehlen. ABER ich muss dann nicht genauso reagieren wie derjenige.

                    • das stimmt. doch ich muss deshalb nicht an den gott glauben, das sagt mir der gesunde menschenverstand.

                      • ich denke mal es ist jedem seine sache wie er es beurteilt...etc. Warum er Gott braucht und warum nicht. Bei mir spielen halt viele private dinge eine rolle wo ich gesehen habe dass ich Gott da brauche. Und ich bin zufrieden und ich denke das ist die hauptsache jeder das was er braucht.

                        Und ich brauche GOTT ob es mir gut geht oder ob es mir schlecht geht.

                        Ich bin entschiedener Christ und steh dazu ;-)

                  (18) 02.02.07 - 09:54

                  Schau mal ein ganz einfaches Beispiel...

                  Du bist Sekretärin und dein Chef gibt dir eine Aufgabe die du bist zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig haben sollst.
                  Pünktlich gibst du sie ab und er hat trotzdem was zu meckern. Er ist nicht gerade nett und du merkst schon wie die Wut über die Ungerechtigkeit in dir aufkeimt...das gefühl von ihm schlecht von oben herab behandelt zu werden.

                  Du hast jetzt zwei Möglichkeiten...

                  1. Du erwähnst das du im Recht bist weil du ja rechtzeitig fertig geworden bist, wirst dadurch aber nicht erreichen das er seine Meinung ändert. Im gegenteil, ein Chef der im Moment so drauf ist wird sich höchstens noch angegriffen fühlen.

                  2. Du entschuldigst dich dafür das er mit dem zeitpunkt nicht zufrieden ist. Er wird warscheinlich verdust mit seinem Groll inne halten...dich ansehen und sagen das es für dieses mal o.k ist. Vielleicht gesteht er auch ein das er im Unrecht ist.
                  Und du kannst aus seinem Büro ohne Groll gehen. Du verlässt einen Chef der das Gefühl hat ein guter Chef zu sein.

                  Du hast gelernt Demütig zu sein. Wut, Ärger ect. nicht mit dem selben zu begegnen, sondern hast Liebe und Demut eingesetzt.
                  Du hast dadurch deinem Chef die Chance gegeben etwas gutes zu tun. Du hast ihm die Wut genommen ohne das er es auch nur ansatzweise mitbekommen hat.

                  DAS allerdings ist etwas was man hinbekommt wenn man schon sehr lange auf dem Weg ist der uns zu Gott/die Liebe füht. Das geht ohne vorher lernen nicht einfach so.

                  Wir sind nicht auf der Erde für Friede Freude Eierkuchen...wir sind hier weil wir es nötig haben zu lernen. Wir werden nicht Friedlich über Nacht. Das ist ein Irrtum.
                  Das Leben ist lernen wie Kinder lernen die zur Schule gehen.
                  Was wir mitnehmen, wieviel wir lernen liegt an jedem einzelnen selber.

                  Wenn du Fahrrad fährst und durch die Weltgeschichte schaust...den großen Stein nicht siehst und stürzt. Du verletzt dich. Ist das Gottes schuld? Ist das seine Strafe für dich?
                  Oder ist es einfach nur die Folge von deiner Unachtsamkeit?
                  Ursache und Wirkung.
                  Erwartest du von Gott das er das Fahrrad über den Stein fliegen lässt? Er den Stein für dich wegräumt?
                  Wenn Gott sich einmischen würde wie viele sich so oft das vorstellen. Dann wären wir keine Eigenständigen Seelen sondern Marionetten. Und Marionetten will er nicht haben.
                  Und ohne unseren Ausdrücklichen Wunsche - Willen wird er uns nicht zur Seite stehen. Er drängt sich nicht auf.
                  Und wenn er uns helfen darf...dann passiert es leider nicht immer so wie man es gerne hätte.
                  Und erst viel später erfahren wir wie gut es aber gewesen wäre, hätten wir diese Hilfe angenommen. Die im ersten Moment vielleicht mehr als Strafe aussieht oder Demütigung ect.

                  Er freut sich über jeden der den Weg zu ihm zurück findet. Vergisst niemals jemanden der die gegengesetzte Richtung geht.

                  LG Kerstin

        (19) 02.02.07 - 09:15


        also da haben wir es doch! DU musst den kürzeren ziehen
        nachdem du ihr , entschuldige, in den "Hintern gekrochen
        bist" , so wäre ich damals auch gewesen. Aber du hast sicher-
        lich nicht gemerkt das du aufgrund deiner Freundlichkeit
        ein Schussziel für Sie gewesen bist...Sie wollte einfach nur
        stänkern

        IN meiner jetztigen Situation hätte ich dieses meinem Anwalt
        gegeben...


        • (20) 02.02.07 - 10:06

          Naja, in den Hintern gekrochen bin ich ihr nicht...auch wenn er groß genug dafür wäre #schein

          aber ich stelle mich nicht auf die Stufe dieser Menschen. Ich habe eine Zeitlang gedacht das auch sie ehrlich ist. Gut wir sind eines besseren Belehrt worden.
          Wie ich auch schrieb. Ich beachte sie nicht mehr. Aber wenn ich mit Ehrlicher Freundlichkeit und eigentlich das Recht auf meiner Seite nicht weiterkomme..dann hat es kein Wert zu kämpfen.
          Ich verliere viel zu viel.
          Ich habe zusätzlich auch noch die Verantwortung für meine Kinder...bin Schwanger und glaube mir, einfach ist es für uns nicht.
          Aber ich weis, ich bin total überzeugt das irgendwann ein Platz für uns geben wird an dem es uns dann sogar besser geht als wenn wir hier geblieben wären und von Anfang an die Harten gespielt hätten.

          Ich bin nicht ganz untätig. Ich habe auch einen Beschwerdebrief geschrieben...ich traue mich das sogar schriftlich und nicht mündlich zu machen, weil ich dazu stehen kann...und siehe da...seitdem sind sie Abends leise und lassen unsere Kinder schlafen. Aber ich habe es freundlich getan.
          Wir lassen uns nicht alles gefallen aber wir haben aufgegeben diesen Menschen etwas klarmachen zu wollen was sie in den nächsten Jahren niemals begreifen werden. Und da auch der Vermieter so eine sorte Mensch ist...ist es noch viel sinnloser.

          vielleicht sieht ihre Lektion so aus das die Nachmieter so richtige Randalisten ect werden...man weis es nicht. Vielleicht erfahren sie selber einmal wie es ist gekündigt zu werden. Vielleicht bekommen sie irgendwann ein Kind und verstehen dann was sie getan haben.
          Zum jetztigen Zeitpunkt aber ist es sinnlos seine Kraft dafür zu verschwenden.
          Aber ich bin nicht heilig...und ich rege mich viel zu viel auf...und ich habe trotz Vertrauen Angst vor der Zukunft...
          Aber es hilft zu wissen das man nicht alleine ist.

          Mal sehen wann ich schreiben kann das wir gut angekommen sind....;-)

          LG Kerstin

          • (21) 02.02.07 - 12:46


            ja grundsätzlich ist es eh gut. Ich habe einfach einen totalen
            Hals gegen Christengemeinden.. Es WAR keine Menschlichkeit
            und kein Beistand .. ES war einfach ein Verpöhnen und
            Selbstbetrug...


            Das hat nichts mit Gott zu tun... Gott ist für mich heilig..
            und ich weiß das Jesus auf mich aufpasst und michso
            viel im Lebenbewahrt hat.

Ja ja... toller Gott, der Hiob ersteinmal alles wegnimmt und Kinder und Frau sterben läßt um ihn zu prüfen, ob er dann immer noch an IHN , den allso GÜTIGEN Gott glaubt!!! Tolle Wurst!!! So einen egoistischen , narzistischen Gott will ich gar nicht haben... wenn Gott so voller Güte und Liebe sein sollte, würde er es nicht ertragen , erst soviel Leid über jemanden zu bringen, nur um dann zu sehen, was er macht, ob er dann immer noch glaubt. Ein Gott der in die Herzen schauen kann, müßte das auch OHNE Schmerz und Leid zu verursachen sehen!!!!! Ne ne... Gott ist mir zu grausam... Und die Bibel ein sehr grausames Buch!! Fängt mit Mord und Totschlag an (Kain & Abel) und hört mit Mord und Totschlag in der Offenbarung auf... *würgs* Der einzigste Lichtblick in der Bibel ist das Hohelied... #freu

Gott ist einfach nur grausam!!!

Meine Meinung....

nix für ungut!!! ;-)

tarah

(23) 01.02.07 - 20:35

Hallo,

ich verstehe schon was du meinst. Bei mir sind es zwei Punkte.
Erstens widerspricht es einfach meinem Intellekt an Gott zu glauben. Kurz gesagt: Alles kann man wissenschaftlich widerlegen. Die Entstehung der Welt? Urknall! Behinderungen als Gottes Strafe? Genfehler! Und vieles mehr.

Dennoch habe ich lange Zeit wie ein Schaf den stets vorgekauten Floskeln meinen Glauben geschenkt.
Ich wurde getauft, ich kam zur Kommunion und ich wurde gefirmt; ohne je gefragt worden zu sein, ob ich das überhaupt möchte.
Du siehst also, von Kindesbeinen an wurde mir der Glaube als wichtig erklärt. Mir wurde gesagt, dass es fatale Folgen hätte, nicht an Gott zu glauben usw.

Und zweitens: Ja! Der Tod meines Sohnes war das Tüpfelchen auf dem I.
Ich erwarte mir durch Glauben nicht die ewige Glückseligkeit.
Aber welchen Sinn macht es zu glauben, dass da irgendwo jemand ist, der nichts, absolut gar nichts für einen tut.
Du sollst ihn ehren und preisen und bekommst was dafür? Nothing! (Was wiederum zu Punkt 1 zurück führt.)

Du siehst also, dass es letzten Endes kein "Abwenden von Gott" ist sondern vielmehr ein logischer Schluß, den ich gezogen habe. Ich habe mich nicht abgewandt, ich habe erkannt, dass da nichts und niemand ist. (Und das meine ich ganz ohne Gram, sondern einfach mal nüchtern betrachtet.)

Ich hoffe, ich konnte deine Frage zufriedenstellend beantworten.

Lieben Gruß,
Tamara

P.S.: Ich will mit meinem post hier in keinster Weise die Menschen beleidigen oder verletzen, die gläubig sind! Ich kann verstehen, dass der Glaube manchen Menschen Trost und Halt geben kann und finde es schön, wenn diese Leute diesen auch finden. Bloß für mich persönlich ist das nichts mehr!

  • (24) 01.02.07 - 21:24

    Ich kann nicht nachvollziehen wie es ist einen so nahe stehenden Menschen zu verlieren. Auch wenn ich durch den Unfall meiner Tochter kurz davor war.
    Ich finde deine worte die du schreibst traurig.

    Auch wenn deine Gefühle und dein Denken so sind wie du sie beschreibst, würde ich dir gerne trotzdem sagen das es ganz bestimmt nicht so ist.
    Auch wenn du im ersten Moment berechtigt endtäuscht und dich alleine gelassen fühlst, du bist es nicht. Ganz bestimmt nicht.

    Versuch mal das Buch
    Kennst du deinen Engel von Benjamin Klein
    Kostet ca. 10 Euro und man sollte es immer wieder lesen. Ein Buch aus dem man auch nach 20 mal lesen immer wieder dazu versteht.
    Vielleicht hilft es dann zu glauben das Behinderung nicht "nur" ein Genfehler ist.
    Und das unsere liebsten Menschen nicht einfach von uns gehen weil uns niemand hilft.

    Oh,je...hoffentlich hört sich das jetzt nicht so an als wolle ich dich bekehren...#hicks nur manchmal hab ich das Gefühl bei solch traurigen Worten das es vielleicht helfen könnte.

    Alles gute weiterhin

    LG Kerstin

(25) 01.02.07 - 21:02

Na das hat schon so seine ganz persönliche gründe.Ich glaube schon das es irgendwas gibt aber ob es unbedingt ein Gott ist wer weiss es schon das lässt mich schon sehr zweifeln.#gruebel

Naja ist ja auch egal;-)

Liebe grüsse
Bibi

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