wann Autofahren nach Zehenamputation?? vorsicht lang

    • (1) 27.05.07 - 07:54

      Sorry,ich weiss nicht ob ich hier richtig bin,ansonsten bitte verschieben....

      Folgendes Prob.mein Vater (75,ehemaliger LKW Fahrer) hat vor ca. 8 Wochen den grossen Zehen am rechen Fuss amputiert bekommen ,wegen Zucker ( die Wunde ist noch ganz offen,dazu noch die rechte Ferse,der linke Fuss ein bisschen und der rechte Oberschenkel vom Hautverpflanzen,aber er hat keinerlei Schmerzen ) aber er ist stur,eigensinnig,meint da wäre ja ein dicker Verband drumherum,damit kann man schon sehr gut wieder selber Auto fahren...ich soll mich net so blöd anstellen...
      Er lässt sich von mir einfach nichts sagen und den Schlüssel wegnehmen das getrau ich mich ehrlich gesagt nicht ( mein Vater ist kein "feiner" Mann).
      Nun hab ich schon im Netzt geschaut,ob ich irgendwo etwas finde ,etwas rechtliches was ich ihm vorlegen kann ,wo schwarz auf weiss steht das er noch nicht fahren darf...
      ...möchte ihn ungern anzeigen,aber das wäre der letzte Schnritt den ich tun würde,auch oder besser gesagt vor allem um andere und auch ihn zu schützen,denn alleine die Vorstellung er muss wegen jemandem bremsen und kann das vielleicht nicht.....#schock

      Bitte was würdet ihr tun??? Reagiere ich falsch????

      • Vor 8 Wochen.. hmm. Also da sollte auch bei einem Diabetiker schon soweit alles wieder verheilt sein, dass er es wagen kann. Man müsste es selbst sehen, um ehrlich zu sein, damit man den Zustand beurteilen kann. Ansonsten könntest Du auch seinen Arzt anrufen und versuchen, diesen mal zu fragen, aber das halte ich erstmal für übertrieben.

        Wenn Dein Vater meint, er könne wieder fahren, dann wird ihm, so wie Du ihn charakterlich andeutest ;-) das völlig egal sein, wer ihm da rein redet. Meine Mutter hat einen dreifachen Beckenbruch und fuhr auch wieder viel zu bald Auto, lässt sich ebenso nichts sagen.

        Fährt er denn viel? Oder "nur mal eben" einkaufen? Sitzt Deine Mutter nebendran? Wie beurteilt sie sein Fahrvermögen?

        • Da ist gar nichts verheilt,der Fuss sieht aus ( sorry für die Erklärung) wie wenn man den Fuss auf eine Aufschnittmaschiine gestellt hätte und sich am Fussinnenteil eine dicke Scheibe abgeschnitten hätte.Da ist ein Loch das zwei zusammengeknüllte Temotücher reinpassen.Verheilt wird das in etwas einem dreiviertel Jahr wieder sein,laut Arzt ( wenn alles gut geht und nichts mehr weggemacht werden muss)Meine Mutter sitzt seit 10 Jahren im Rollstuhl
          ( Schlaganfall) liegt derzeit mal wieder im KH .
          Fahren tut er sicher gut....aber ich hab doch meine bedenken...

          • Nein, dann darf er nicht fahren.

            Allerdings musst Du Dir gut überlegen, ob Du ihn anschwärzt, er könnte dahinter kommen und Dir ewig böse sein. Aber ihm den entsprechenden Paragraphen zu zeigen ist natürlich drin. :-)

      Hallo Andrea!

      schwarz auf weiss im Strafgesetzbuch zu lesen:

      §§ 315 b und c Strafgesetzbuch:

      Strafbar macht sich, wer die Gefahr durch seine eigene Fahruntüchtigkeit hervorruft. Fahruntüchtig ist,
      wer infolge geistiger oder körperlicher Mängel das Fahrzeug nicht sicher führen kann. Hier kommen sowohl vorübergehende als auch dauerhafte Zustände in Betracht: Amputation, Schwerhörigkeit, Farbblindheit, Fieber, Einwirkung von Medikamenten, Anfallsleiden (z.B. Epilepsie), aber auch Übermüdung!


      Gruß Nixnick

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