Zeugen Jehovas...Sekte???

    • (1) 02.07.07 - 16:12

      Hallo,

      eine Bekannt gehört zu den Zeugen Jehovas...war aber mal eine Zeitlang dort weg, aber da ihre ganze Familie auch dort ist, ist sie wieder da. Nun, ich kenne sie nicht soo gut, aber sie hat sich sehr verändert...richtig naiv und wahnsinnig lieb, zu dankbar...fast gespielt...

      Sind Jehovas eine Sekte?

      Danke

      Babyboy007

        • ja gut, ich finde diese bekloppetn auch nur furchtbar schlimm. ich kenne auch einen , der hat wohl sogar was zu sagen, so eine art "chef" der hat kohle ohne ende, und ist sowas von scheiss unfreundlich , jedesmal wenn ich den seh krieg ich angst, der blick von dem "brrrrr"eine mitschülerin war auch mal sone bekloppte, und die wurde von allen ausgegrentzt, hat nie feiern dürfen, und war sowas von komisch drauf, ich versteh diese menschen gar nicht, die so einer gestörten sippe angehören, sind die denn alle doof? was sind das für menschen , die sich von den zeugen bequatschen lassen, und dann eintretn, ich verstehe das nicht echt schlimm, noch unheilmlicher find ich aber die sientologen oder wie die sich schimpfen, die sind ja schon mitten unter uns , in der politik, als schauspieler, allein der tom.c der oberaffe, wenn ich den seh , ne ..... könnt mich echt aufregen. ja das ist echt ein thema für sich , und ich find es schön, das es mal angesprochen wird. lg

          Mit der Scientologie - das hast du Treffend beschrieben, aber ich kenne auch wenige Zeugen Jehovas... und ob die nun einer Sekte angehören oder nicht, aber die haben alle einen an der Klatsche.

      Hi

      Ja das ist eine Sekte. In dem Betrieb indem ich arbeitete hatten wir ein Geistig behindertes Mädchen die war da früher drin. Ihre Mutter und Ihre Schwester sind noch da drin .Mein Ehemahliger Chef und sein Mitarbeiter haben die da rausgeholt ihr ne kleine Wohnung besorgt ectr. Ostern und Weihnachten feiern die nicht und das Mädchen verletzte sich selber. Schlug z.b wärend der arbeit den Kopf an die Wand oder schnitt sich in die Arme.
      Und vorm Wasser hatte sie Panik . Mein Vorgesetzer war mit ihr mal Schwimmen die is Schreiend wieder rausgerannt.....
      Beim arbeiten schlug sie sich immer den Kopf an die Wand wenn sie dachte sie hätte was falsch gemacht oder sie wäre zu langsam.War nicht immer ein Vergnügen mit ihr zu arbeiten.

      Hier wo ich wohne klingeln die auch immer an der Tür und die Tante von meinem Mann is auch eine von denen. Zu der habn wir wir aber kein Kontakt mehr .

      L.g surkania43

      ja alles was mit zwang ist ist fuer mich ein sekte... dazu gehoeren auch zeugen Jehova


      Naja lt. Berliner Landgericht sind sie nun eine anerkannte Glaubensgemeinschaft und keine Sekte.

      Sie werden geführt als e. V., aber persönlich sehen tut das jeder sicher anders.

      Ich persönlich habe nix gegen sie, solange sie mich nicht überzeugen wollen. Ich habe welche in der Familie und die haben keinen Schatten oder so, sondern leben ihr Leben eben einfach ganz genau nach der Bibel.

      Mehr ist es im Grunde auch nicht und wohl eher Auslegungssache. #schein

      Hm, schwer zu sagen...meine halbe Family ist auch (unser Opa sagt immer:) in dem "Club" #augen mein Mann war seit Kindheit Mitglied...selbst ausgestiegen usw.

      Also, ich finde, wenn dich eine "gemeinschaft" soo einnimmt, das du quasi dein ganzes Leben nach denen planen mußt (3mal die Woche in den Dienst, 3 mal pro Woche Versammlung, dann ca. 3 mal im jahr werden Kongresse besucht usw. usw.) dann kann man schon annehmen das es eine Sekte ist!

      lg


      Hallo,

      laut einem Gerichtsurteil, darf sich diese " Gruppe" Religion/ Kirche nennen. Aber es ist und bleibt eine SEKTE. Dort wird Gehirnwäsche der ganz üblen Sorte betrieben..ich hatte mal eine Bekannte, die schon in diese Sekte hineingeboren wurde und durch die habe ich sehr viel mitbekommen/ miterlebt..sie ist vor einem Jahr ausgestiegen und es war für sie die Hölle....ob sie mittlerweile, wegen des Drucks schon wieder zurückgekehrt ist o.ä. weiß ich leider nicht, aber vorstellen könnte ich es mir schon...#gruebel

      LG

      Sweetytweety

      Nein, es ist eine christliche Religionsgemeinschaft, die sich im Gegensatz zu den Kirchen an die Bibel hält. Ich habe viele Freunde und Bekannte, die dort sind und sie haben weder einen Schatten, noch versuchen sie, in irgendeiner Weise Gehirnwäsche zu betreiben, noch rennen sich "Erwachet" schreiend durch die Gegend. Sie leben nach der Bibel, sind ehrliche Menschen, friedlich und versuchen, zum Bibellesen zu ermuntern. Ausserdem weiss ich, dass sich sehr hilfsbereit sind, zb. als wir hier in Deutschland die "Flut" hatten und viele Häuser zerstört wurden, haben sie geholfen und das nicht nur bei ihren eigenen Mitgliedern sondern auch bei welchen, die keine Mitglieder sind.

      Ich kann nichts negatives dazu sagen und mich nervt es ehrlich gesagt auch, dass viele hier ihre negative Meinung äussern, die sie von Ex-Mitgliedern haben, anstatt sich persönlich damit zu befassen. Es ist doch absolut auf der Hand, dass jemand, der eine Gruppe verlässt, weil er in irgendeiner Weise mit den Richtlinien in Konflikt geraten ist, diese Gruppe nicht in den höchsten Tönen lobt. Ungefähr so wie kein Gefängnisseinsasse sich positiv über die Polizei äussern würde.

      Gruß Anne

      • "Es ist doch absolut auf der Hand, dass jemand, der eine Gruppe verlässt, weil er in irgendeiner Weise mit den Richtlinien in Konflikt geraten ist, diese Gruppe nicht in den höchsten Tönen lobt. "


        Das mag auch daran liegen, dass man als JZ nur mit Leuten verkehren sollte, die "in der Wahrheit" leben. nun stellt man sich mal vor, man möchte nicht mehr in der Wahrheit leben- wen hat man da noch....??

        Bingo...


        Ich finde es schlimm, wenn JZ verharmlost werden. Das ist und bleibt eine Sekte, wenn man sich mal näher damit beschäftigt, wird man es feststellen.

        Jemand schrieb hier: Die JZ leben streng nach der Bibel... das stimmt soweit wie die WTG es ihnen einbleut, wie die NWÜ zu deuten ist. JZ sollen nicht wählen, wenn dieses weltliche Gedöns sie ja nix angeht, sie leben schliesslich ab Tag X (dieses Datum wird regelmäßig aktualisiert....) in der Neuen Welt, dass die JZ aber in der Uno waren, das hat ja nix mit Politik zu tun #kratz

        Das ist ein ganz verlogener Haufen....



        LG Irene

        • Die Zeugen, die ich kenne, haben auch Kontakt zu Nicht-Zeugen. Dass man sich Freunde in seiner Umgebung sucht, ist normal. Andere Freunde von mir sind zb. in der freiwiligen Feuerwehr und verbringen ihre ganze Freizeit mit den Kollegen. Wer da "austritt", verliert genaus seinen Freundeskreis wie ein Ex-Zeuge. Das ist doch normal!

          Es wird dort nix eingebleut, ich habe von meinen Freunden immer wieder gehört, dass es keine Regeln gibt für jedes kleinste Detail, sondern dass es Maßstäbe gibt und da muss jeder selber entscheiden, was für ihn richtig ist und was nicht. Es gibt ein paar Sachen, die "verboten" sind, wie zb. Sex vor oder ausserhalb der Ehe, Drogen und andere betäubende Mittel oder Rauchen... um nur ein paar zu nennen. Viele Dinge, die sich gerne mal über Zeugen erzählt werden, stimmen nicht. Zb. dass sie nicht an Klassenfahrten teilnehmen dürfen, kein TV schauen dürfen, kein Bier / Wein trinken dürfen..

          Die Zeugen Jehovas verhalten sich neutral. Wie meine Freunde erklärt und belegt haben, hat Jesus sich auf der Erde auch neutral verhalten, daher wählen sie nicht. Sie beteiligen sich dafür auch nicht an Kriegen...

          Und dass die Zeugen in der Uno waren? Woher hast du das, bitte, lege mir dafür Beweise vor. Das ist das erste Mal, dass ich davon höre!

          Alles, was ich an Unklarheiten bezüglich der Zeugen hatte, haben sie mir immer anhand der Bibel belegen können. Es klang nie nach "Volksverdummung" oder hirnlosem Nachgeplappert sondern hatte Hand und Fuss.

          Gruß Anne


          • Hallo Anne...

            nur weil es Deine ZJ Freunde vielleicht nicht so streng handhaben,heißt das nicht, das es bei den ZJ´s nicht so läuft!

            Hier habe ich einiges kopiert, was die meisten Schilderungen der anderen User deckt:

            Haben die Zeugen Jehovas Regeln, oder Verbote?
            Die Zeugen Jehovas haben viele Vorschriften, was aber nicht heißt, dass sich jeder gleichermaßen daran hält. Es gibt strengere Anhänger und weniger strenge. Grundsätzlich dürfen die Zeugen Jehovas nicht rauchen, keine Bluttransfusionen vornehmen, keine Unmengen an Alkohol zu sich nehmen, keinen freundschaftlichen Kontakt zu Nicht- Zeugen Jehovas führen und an den Versammlungen, die mehrmals in der Woche stattfinden teilnehmen. Ganz strenge Zeugen Jehovas verbieten ihren Kindern sogar Kontakt zu Mitschülern zu haben und Freundschaften zu schließen. Die Kinder dürfen auf keine Geburtstagsfeste ihrer Mitschüler gehen, oder ein Treffen mit einem "Außenstehenden" haben. Sie dürfen sich nicht gegen die Vorschriften der Eltern zu Wehr setzten, sondern haben gehorsam zu sein!
            Zeugen Jehovas dürfen nur untereinander heiraten.
            Wenn ein Anhänger ein Verbrechen begangen hat, z. B. Ehebruch - was bei den Zeugen Jehovas als Verbrechen gilt - oder Diebstahl, dann wird er hinausgeworfen. Andere Anhänger sprechen nicht mehr mit ihm und er darf nicht mehr und dürfen an den Versammlungen nicht mehr teinehmen.

            Woran glauben die Zeugen Jehovas?
            Die Zeugen Jehovas glauben an den allmächtigen Gott Jehova, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
            Sie erwarten die Errichtung einer Theokratie, eines Gottesstaates. Die Nähe des himmlischen Königreiches und die Gegenwart Christi werden durch Kriege, Hungersnot, Seuchen, Erdbeben, zunehmende Gesetzlosigkeit und falsche religiöse Lehrer, die viele irreführen, angezeigt.
            Sie glauben, dass Jehova dies zulässt, um zur Klärung der von Satan aufgeworfenen Behauptung beizutragen nämlich, Gott könne keine Menschen auf der Erde haben, die ihm unter Prüfung treu blieben.
            Jehova lässt Satan bestehen, um ihm die Gelegenheit zu geben, seine Behauptung zu beweisen. Satan bringt heute immer noch Kummer und Leid über die Menschen, um sie zu veranlassen, sich gegen Gott zu stellen, wodurch seine Behauptung bestätigt werden könnte. Diese Zustände beginnen nach ihrer Meinung ab 1914. Zwar gab es solche auch schon in früheren Zeiten, aber nie in so großem Ausmaße.
            Das Jahr 1914 kennzeichnete das Ende der Heidenzeit und den Beginn einer Zeitspanne des Übergangs von der Menschenherrschaft zur "Tausendjahr Herrschaft" Jesu Christi. Nach Ablauf dieser Zeitspanne soll im Himmel ein Krieg stattfinden. Satan wird auf die Welt herabgeworfen, was für diese ein großes Ungemach bedeutet, und Christus wird in Mitte seiner Feinde herrschen.
            In der Schlacht von Har-Magedon wird Jehova diejenigen verderben, die die Erde verderben und alle Gegner seine Theokratie.

            Die Zeugen Jehovas aber werden auf der zum Paradies umgestalteten Erde ewiges Leben haben. Für sie ist es ein herzerfreuender Gedanke, dass bald die Zeit kommt, in der nur gute Menschen auf der Erde leben.
            Die tausendjährige Friedensherrschaft Jehovas wird folgen.

            Inwiefern beeinflusst der Glaube der Zeugen Jehovas ihre Lebensart?

            Die Zeugen Jehovas wurden früher " Ernste Bibelforscher" genannt. Sie sehen es als sehr wichtig an, dass sich ihr Glaube auf die Bibel stützt und nicht lediglich auf menschlichen Spekulationen und religiösen Glaubensbekenntnissen beruht. Sie sehen sich als Diener des Herrn.
            Sie lassen sich bei allen Tätigkeiten von Gottes Wort, der heiligen Schrift leiten, leben nach den 10 Geboten und bemühen sich um ein vorbildliches christliches Verhalten allen Mitmenschen gegenüber. Sie meiden Konfrontationen.
            Die Zeugen Jehovas lehnen jeden Wehrdienst ab und wurden gerade unter Diktaturen deshalb verfolgt, so zum Beispiel unter dem Naziregime und in der DDR.
            Sie schätzen das Leben. Folglich vermeiden sie Dinge, die allgemein als gesundheitsschädlich oder lebensbedrohlich gelten. So verurteilen sie auch stark den Konsum von Drogen, aber auch Verhalten wie rücksichtsloses Auto fahren.
            Neuerlich kamen die Zeugen Jehovas ins Gespräch, weil sie Bluttransfusionen ablehnen, denn Gott forderte: "Enthaltet euch vom Blut."
            Sie haben auch ein starkes Bedürfnis danach, anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, am Paradies teilzuhaben, woraus sich auch ihre Bekehrungsarbeit ergibt.
            Kraft ihrer Überzeugung, leben die Zeugen Jehovas streng nach ihrem Glauben.
            Bei der Betrachtung der Lehren der Zeugen Jehovas fallen einem sofort einige Merkwürdigkeiten auf; Widersprüche, keine ordentlichen Erklärungen für diese, der Versuch, aus den Anhängern bedingungslos loyale Sklaven zu machen.
            Auf einige der Widersprüche soll in dem folgenden Text explizit eingegangen werden; zu der Kontrolle über die Mitglieder sei gesagt: Ein Zeuge Jehovas ist extrem eingeschränkt, was seine Gedanken und seine Meinungen, aber auch seine sozialen Kontakte angeht. Forscht man bei umstrittenen Fragen genauer nach und äußert Kritik an der Lehre, wird man sehr schnell als 'Abtrünniger' bezeichnet und aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Kontakt zu Außenstehenden ist verboten; man könnte ja auf dumme Gedanken kommen.

            Religionsfreiheit
            Bezüglich des Themas Religions- und Gewissensfreiheit widersprechen sich die Zeugen Jehovas enorm. Einerseits wird in einem Artikel der Wachturm-Gesellschaft behauptet, andere Religionen verbreiteten Irrlehren, andererseits wird in demselben Artikel erwähnt: "Ohne Religionsfreiheit und das Recht seinen Glauben zu verkünden kann es keine Gewissensfreiheit geben."
            Diese Aussage ist im Bezug auf die Zeugen Jehovas insofern falsch, als dass sie 1. Verfechter einer Theokratie sind und 2. genau diese Gewissensfreiheit ächten. In einem anderen Auszug der Literatur der Wachturm-Gesellschaft heißt es dann wieder: " Das Verbot von Glaubensansichten ist an der Tagesordnung."
            Der Grund für ihren Kampf für Religionsfreiheit ist ganz einfach der, dass die sich so frei vermarkten und den Leuten ihre Sicht der Dinge mitteilen können. Die Zeugen Jehovas reden nämlich nur bis zu dem Zeitpunkt von Glaubensfreiheit, bis man ihnen angehört und Religionsfreiheit existiert für sie nur, solange es nicht um ihre eigenen Lehren geht. Um Religionsfreiheit kann es ihnen auch schon allein aus dem Grund nicht gehen, dass sie eher versuchen die Christen zu bekehren, anstatt sich an die Heiden zu wenden. Das liegt daran, dass die Christen von den Zeugen Jehovas zur Vernichtung verurteilte Anhänger sind, die einzig aus dem Grund toleriert werden um vielleicht doch noch überzeugt zu werden. Die Zeugen Jehovas sind der Meinung, dass die Religionsfreiheit erst dann nicht mehr nötig sein wird, wenn alle Nicht- Zeugen Jehovas in der Schlacht von Har- Magedon vernichtet wurden. Das bestätigt nur wieder, dass die Religionsfreiheit der Menschen ausgenutzt wird, um sich der Lehre der Zeugen Jehovas anzuschließen.
            Sobald man den Zeugen Jehovas angehört, ist von Religions- oder Glaubensfreiheit nicht mehr dir Rede. Die Anhänger der Wachturm- Gesellschaft werden regelrecht von ihr in ihrer Religionsfreiheit bedroht.
            Sobald man als Anhänger die Lehre auch nur in einem einzigen Punkt anzweifelt, oder sie einer Prüfung anhand der Bibel zu unterziehen versucht, wird seine Treue angezweifelt. Und wenn die Ältesten keine Gegenargumente mehr bringen könne, wird diesem Anhänger mit einem Ausschluss gedroht.
            Auch dass Anhänger keinen Kontakt zu Nicht- Zeugen Jehovas und schon gar nicht zu ehemaligen Mitgliedern haben dürfen, zeugt von mangelnder Souveränität der Zeugen Jehovas. Es vermittelt den Eindruck, dass die Wachturm- Gesellschaft selbst nicht so recht an ihre Überzeugungskraft glaubt, wenn sie fürchten, dass Aussenstehende eher Einfluss auf Mitglieder haben können als sie selbst. Und eigentlich haben sie auch allen Grund zu diesem Zweifel, denn den Zeugen Jehovas kommt es nicht einzig darauf an, dass man sich als Anhänger Jesu Christi bekennt, sondern hauptsächlich, dass man an ihre oftmals abenteuerlich zurechtgestrickte Lehre glaubt, die so überzeugend nicht sein kann, wenn sie den Glauben ihrer Anhänger durch Drohungen mit einem Ausschluss erzwingen müssen. Zwar können die Mitglieder auch freiweillig austreten, doch sowohl durch einen Ausschluss, als auch durch einen freiwilligen Austritt, verlieren sie auf einen Schlag all ihre Freunde, da die Zeugen Jehovas ja die einzigen Menschen sind, zu denen man während der Angehörigkeit Kontakt haben darf. Sobald ein Zeuge den Kreis verlässt, wird er schon am nächsten Tag nicht mehr von den anderen Noch- Zeugen beachtet, da ihnen bei weiterem Kontakt ebenfalls der Ausschluss droht.
            So gerät man bei den Zeugen Jehovas praktisch in einen Teufelskreis, dem man zwar entkommen kann, sich jedoch ein völlig neues Leben aufbauen muss oder sein Leben lang unklaren Lehren folgt, dafür aber eine vertraute Gemeinschaft hat.

            Bluttransfusionen
            Die Zeugen Jehovas verbieten ihren Anhängern, Medikamente, in denen Blut enthalten ist, einzunehmen, oder teilweise lebenswichtige Transfusionen anzunehmen. Sie behaupten, "alle heutigen Heilverfahren, bei denen Blut verwendet wird, sind vom christlichen Standpunkt aus anstößig. Es ist daher nicht richtig, sich Blut oder Blutbestandteile übertragen zu lassen, um sein Leben zu erhalten." (Zitat aus der Zeitschrift 'Wachtturm' vom 15. Januar 1962). Es stellt sich die Frage, will die Wachtturmgesellschaft also, dass die betreffenden Mitglieder sterben? Was in besonderen Fällen passiert, wenn man sich nicht helfen lässt. Man könnte diese Weigerung fast als religiös begründeten Selbstmord bezeichnen. Doch von all dem wollen die Zeugen Jehovas nichts hören, wenn man sie darauf anspricht, und beharren auf der Feststellung, in der Bibel stünde, die Aufnahme von Blut sei verboten. Was für ein Gott der Liebe kann das sein, der von seinen Anhängern verlangt: Sterbt, und wenn es einen Weg gibt, den Tod zu verhindern, lehnt ihn ab!

            Pädagogik
            Jeder vernünftige Mensch würde sagen, Gewalt ist schlecht, und Gewalt an Wehrlosen erst recht und zudem noch unfair. Und die meisten Menschen würden auch sagen, dass es Eltern nicht erlaubt ist, Gewalt an ihren Kindern anzuwenden.
            Nicht so die Zeugen Jehovas. Sie lehnen schlagende und prügelnde Eltern nicht ab, ganz im Gegenteil, sie befürworten die Prügelstrafe sogar. Ihrer Meinung nach ist es angebracht, Kinder zu züchtigen, wenn diese unartig oder respektlos waren. Es stellt sich die Frage: Schließt liebevolle Erziehung körperliche Gewalt ein? Und da die Zeugen Jehovas streng nach der Bibel leben, haben sie selbstverständlich auch zur Beantwortung dieser Frage einige Zitate aus dem Wort Gottes gefunden, die an dieser Stelle aufgeführt werden sollen:

            "Torheit steckt dem Knaben im Herzen; aber die Rute der Zucht treibt sie ihm aus." (Sprüche 22, 15)

            "Lass nicht ab, den Knaben zu züchtigen; denn wenn du ihn mit der Rute schlägst, so wird er sein Leben behalten; du schlägst ihn mit der Rute, aber du errettest ihn vom Tode." (Sprüche 23, 13-14)

            "Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten." (Sprüche 13, 24)

            Es steht außer Frage, dass es wichtig ist, Kindern zu zeigen, wo die Grenze ist und wie weit sie gehen dürfen. Aber das kann man auch liebevoll tun und muss nicht gleich auf die Kinder einschlagen.

            Fazit: Die Zeugen Jehovas gehen entschieden zu weit mit ihrer Bibeltreue.

            Quelle: ema Bonn

            da kann einer sagen, was er will.

            Zeugen Jehovas sind und bleiben eine Sekte

            Grüße,

            Sweetytweety...die schon einige Erfahrungen gesammelt hat.

      Hallo,

      ich hatte mir mal so ein Heftchen durchgelesen, aber welches von beiden #kratz Na ja ist ja auch egal, jedenfalls wurde da der Umgang mit "Nicht-Zeugen" für Jugendliche erklärt.

      Man sollte sich freundlich und höflich geben und auch mit den Klassenkameraden über die Bibel sprechen und seinen Glauben erklären und die anderen in der Klasse darüber informieren und versuchen sie auf den rechten Weg zu bringen. Allerdings sei eine Freundschaft mit Nicht-Zeugen sehr gefährlich, da man durch andersgläubige Freunde zum sündigen und zum Bösem verführt werden könnte. #augen

      Total beklopptes Zeug. Hatte das Heftchen sofort ins Altpaperi geworfen.

      Wer seine Jugend dazu animiert Mitglieder zuwerben und rät sich von anders-gläubigen fernzuhalten zeichnet sich meiner Meinung als Sekte aus.

      LG
      Kuecken

Wenn die Zeugen Jehovas eine Sekte ist, dann ist es die katholische Kirche auch.

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