Fragen über Fragen.. Symptome, Hilfsmittel, Untersuchungen

Hallo ihr lieben,

Einige haben bestimmt schon bisschen was über mich erfahren. Deshalb werde ich hier nicht ganz so viel dazu schreiben, wenn ihr fragen dazu habt, könnt ihr gerne fragen.

Also ich habe einige Symptome, die auf verschiedene Krankheiten zutreffen.
Leider weiß ich immer noch nicht was mit mir los ist..

Ich habe nächsten Monat einen Termin bei meiner Hausärztin um da noch mal hilfe zu suchen.

Meine Symptome (zähle jetzt mal nicht alle auf) könnten auf folgendes zutreffen:

- Schilddrüsenunterfunktion
- Gelbkörperschwäche
- Diabetes
- PCO
- Nährstoff-/Vitaminmangel

Symptome sind unter anderem:

- ständig kalte Hände und Füße (auch bei wärmeren Außentemperaturen)
- starkes Kälteempfinden
- brüchige (teilweise ergraute) Haare und Fingernägel
- vermehrter Harndrang (unabhängig davon wie viel ich trinke)
- trockene Haut + Irritationen / Gesicht fettige Haut und Pickel
- vermehrte (teilweise auch dunklere) Körperbehaarung (speziell im Gesicht Oberlippe und Wangen, Innenseite der Oberschenkel und am Po)
- ständig müde/erschöpft/kraftlos/antriebslos
- manchmal weiße bis leicht gelbe Flüssigkeit aus der Brust
- Schmierblutungen gleich im Anschluss der Mens (4 Tage normale Blutung + 3-4 Tage braune Schmierblutung)
- unregelmäßige Zyklen (normal >26, aktuell <25
- starkes PMS (manchmal bereits ab Zyklusmitte)
- offiziell eine FG 2017 in der 9. Ssw, vermutlich natürlicher Abgang im Mai 2019 (Wegen Schmierblutungen und richtigen Blutungen Verdacht auf ELSS. HCG-Bluttest am 21.05. pos., am 27.05. neg.)
- usw.

Da meine Noch-Frauenärztin ja nicht bereit ist weiter nach zu forschen, wollte ich noch mal zu meiner Hausärztin um dort alles zu besprechen und ein großes Blutbild zu machen. Und mir ne Überweisung zum Endokrinologen holen (weil mit Internistin schlechte Erfahrungen).

Meine Frauenärztin hat mehrfach in der ganzen Zeit ultraschall gemacht, nie war irgendwas auffälliges zu sehen laut ihrer Aussage. Keine Hämatome, keine Zysten und auch sonst nix.
"Hormonstatus" hat sie gemacht 2018 allerdings nur ZT 4 und ZT 21. Laut ihrer Aussage waren 2 Werte an ZT 4 erhöht. Wollte mir aber nicht sagen welche, damit ich mich nicht verrückt mache und google. Den Bericht wollte sie mir auch nicht geben. Sie meinte es wäre nicht Behandlungsbedürftig.

Zur Info: Plan ist auf jeden Fall auch ne neue Frauenärztin. KiWu-Klinik sollte letzte Instanz sein. Denn unabhängig vom Kinderwunsch habe ich ja eben auch diese Probleme. Sollte bei den ganzen Untersuchungen (sofern weitere gemacht werden) nichts bei rauskommen oder ich wieder auf taube Ohren stoßen, werde ich natürlich nicht aufgeben.

Was meint ihr denn dazu?
Seit gestern nehme ich wieder Mönchspfeffer (auch wenn es 2018 nicht geholfen hat)
Ovaria und Bryophyllum hatte ich auch schon ohne Erfolg versucht.
L-Thyroxin hatte ich kurze Zeit nach der FG genommen wegen TSH bei 2,79, mit Medikamente (einige Symptome waren tatsächlich weg) lag er bei 0,89 und nach dem ausschleichen bei 2,4. Hatte das von meiner Frauenärztin bekommen, sie durfte es aber nicht weiter verschreiben. Internistin, meinte es gebe keine medizinische Notwendigkeit, deshalb darf sie mir die auch nicht verschreiben, andere Werte zu überprüfen war in ihren Augen auch nicht notwendig, meine Symptome wären alle normal in meinem Alter (26) und hätten nix mit der Schilddrüse zu tun.

Meine Frauenärztin veranlasst vorerst keine weiteren Untersuchungen, da sie meinte sie hätte alles mögliche getan, was sie als Frauenärztin tun kann.

Achso und mittlerweile will meine Frauenärztin mir auch die Pille andrehen, weil dann viele Symptome ja verschwinden könnten. Obwohl ich ganz klar gesagt habe das ich keine hormonelle Verhütung möchte (ebenfalls schlechte Erfahrungen mit gemacht)

Es macht mich einfach wahnsinnig nicht zu wissen was los ist und mittlerweile schlägt es mir auch ganz schön auf die Psyche.

Wie sind eure Erfahrungen?
Meint ihr ist es ein guter Weg, erstmal zum Hausarzt, da Blutbild machen, dann Endokrinologen bezüglich Schilddrüse und Co?
Gibt's hier Frauen mit PCO trotz kurzer zyklen (21-25 Tage)?
Oder zumindest mit ähnlichen Symptomen - was war die Ursache?

Sorry für den langen Text 😔
Ich verzweifel einfach...
Möchte einfach das es endlich aufhört.

LG Gipsy

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Puh, da ist ganz schön viel los bei dir. Ich kann auch sehr deine Verzweiflung verstehen.
Ich selber halte nichts von Selbstmedikation (Mönchspfeffer o.ä.).
Grundsätzlich wäre mein Plan: Eins nach dem anderen.
Wie du würde ich zu meinem Hausarzt und ein Blutbild machen. Aufgrund der Ergebnisse würde ich dort besprechen was ich nehmen oder ändern soll. Dann die Schilddrüse (soweit ich weiß soll doch dieser Wert zum schwanger werden unter 1 liegen).
Wenn diese Probleme im Griff sind, würde ich dann nochmal den Frauenarzt aufsuchen.
Den ultimativen Tipp habe ich leider nicht für dich...
ich wünsche dir sehr, dass dein Körper sich einpendelt und es doch recht bald mit einer Schwangerschaft klappt.

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Hey Lulu, ich danke dir sehr für deine Antwort.

Ich bin ehrlich... Von selbstmedikation halte ich auch nicht viel. Aber meine Verzweiflung ist sehr groß und ich halte die Situation so derart nicht mehr lange aus. Ich überlege sogar tatsächlich eine Therapie zu machen, weil mich die Situation so fertig macht.
Aber ich denke dann echt geht's noch? Nur weil scheinbar meine Frauenärztin nicht in der Lage ist mich ernst zu nehmen und scheinbar kein bock hat mich zu behandeln, mich davon fertig machen zu lassen.
Mönchspfeffer hatte mir meine Frauenärztin 2018 schon mal verschrieben und habe genau das selbe genommen wie jetzt auch, der gleiche Hersteller und selbe Dosis.
Ich habe es da nur 2 oder 3 zyklen genommen. Später habe ich erfahren dass man es min. 3 Monate nehmen soll und eigentlich sogar länger. Im Internet liest man je nach dem wofür es angewendet werden soll das man min. 20 - 40 mg zu sich nehmen soll über einen längeren Zeitraum. Ich nehme 4mg. Ich fühle mich damit auch ehrlich gesagt nicht ganz so wohl, dass einfach jetzt so zu nehmen, aber gar nichts tun will ich eben auch nicht..
Und zu meiner jetzigen will ich wirklich nicht mehr hin, und anrufen auch nicht - die vertrauensbasis ist irgendwie einfach weg.

Den Termin bei meiner Hausärztin, habe ich erst im Juni. Vorher war alles voll. 😔
Ich hoffe dass sie mir besser helfen kann. Ich werde versuchen zwischenzeitlich auch eine andere Frauenärztin zu finden, bei der ich mich besser aufgehoben fühle.
Es ist jetzt einfach mal der Punkt erreicht, wo das Maß voll ist.

Ich glaube ein Allheilmittel, in so einer Situation, ohne zu wissen was los ist, gibt's eh nicht.

Ich danke dir für deine Antwort, das zeigt mir zumindest das die Entscheidung da weiter nachzuhaken die richtige ist.

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Guten Morgen,
finde den Weg den einschlägst gut und würde es auch so machen bzw habe es sogar so gemacht, als das Vertrauensverhältnis gestört war.
Ich denke du hast dir schon einen guten Fahrplan zu recht gelegt und wenn deine Hausärztin gut ist, dann ist es zwar noch ein Monat warten, aber dann geht's los.
Drücke dir ganz doll die Daumen, dass dir bald geholfen wird.

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Hallo🤗,

Ich weiß nicht ob du das jetzt noch liest aber ich schreib dir jetzt einfach trotzdem noch.

Mir kommen viele deiner Symptome sehr bekannt vor. Bei mir kommen sie von einer Nebennierenschwäche.

Ich bin deshalb jetzt seit April bei einem Heilpraktiker und es geht mir schon deutlich besser.😊

Aber wie du geschrieben hast, ist es bestimmt nicht schlecht mal einen Bluttest beim Hausarzt machen zu lassen.
Und zum Endokrinologen zu gehen wäre bestimmt auch kein Fehler😊

Gute Besserung🍀

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Vielen Dank für deine Antwort 😊

Ja da dran habe ich auch gedacht. Und mir das zusätzlich notiert..
Ich denke aber dass viele Faktoren zusammen kommen und prinzipiell daher irgendwie theoretisch alles irgendwie in Frage kommt.

Schilddrüse, Sexualhormone,
Diabetes, Vitamin- und Nährstoffmangel, usw. Und da hat in den letzten 6 Jahren nie einer nachgeschaut.

Ich habe ja sogar schon mit 18 meine ersten grauen Haare gehabt, die immer mehr werden. Kann natürlich Veranlagung sein, aber mit 18 finde ich schon arg früh. Und ich bin nun mal "erst" 26. Viele der ganzen Symptome habe ich schon min. Seit ich 16 bin. Über Jahre hat sich das halt verschlechtert, schwere Depressionen kamen noch hinzu usw.

Ich vermute auch dass ich ein Eisenmangel habe, weil auch dafür viele Symptome sprechen. Zudem hatte ich viele Jahre immer eine recht starke periode und Naja alleine die ganzen Blutungen nach der Fehlgeburt mit ausschabung und auch jetzt mit dem Abgang.. Aber auch da kam nie mal ein Arzt auf die Idee das zu kontrollieren oder mal zu sagen, dass ich Sicherheitshalber mal zumindest ne geringe dosis nehmen soll...

Aber ich denke mal dass zumindest der gang zum Hausarzt und von da aus zu anderen der richtige Schritt ist.