Gynäkologischer Sonderfall - wochenlange Blutungen, aber trotzdem schwanger?

Hallo ihr Lieben,

da ich momentan in der Warteschleife hänge, wollte ich gerne eure Meinung zu meinem „besonderen“ Fall hören.

Erstmal kurz meine Vorgeschichte: Ende 2016 war ich das erste mal schwanger. Leider missed Abort in der 10. Woche. Seitdem passierte nix mehr.

Nachdem bei mir Probleme mit der Eizellreifung diagnostiziert wurden, nahm ich nun im 5. Zyklus Clomifen. So weit, so gut.

Als am Ende des 5. Zyklus keine normalstarke Regelblutung einsetzte, sondern nur eine Schmierblutung, die nicht mehr wurde, aber auch nicht aufhörte, machte ich ca 1 Woche nach NMT einen SST. Zu meiner Überraschung: positiv!

Durch die (gar nicht so schwache) Blutung machte ich mir keine Hoffnungen, aber war noch am selben Tag beim Frauenarzt. Dort wurde die Blutung stärker (frisches rotes Blut) und ich und die Ärztin waren uns einig, das ist ein früher Abgang.

5 Tage später sollte ich zur Kontrolle und die Ärztin war sehr überrascht als sie hörte, dass die Blutung noch immer andauert (nun fast 2 Wochen). Auch der SST beim Arzt war noch positiv und ich bekam eine Überweisung ins KKH mit Verdacht auf Eileiterschwangerschaft. Dort wurde Blut abgenommen, um den HCG zu bestimmen und ich bekam nach einigem hin und her eine Bauchspiegelung. Am nächsten Tag gab es die Entwarnung: eine ELSS kann so gut wie ausgeschlossen werden, HCG für alle überraschend bei 538. Sechs Tage später (vorgestern) Nachkontrolle beim Frauenarzt. Im Ultraschall konnte nun eine leere Fruchthöhle entdeckt werden, Hcg an diesem Tag bei 1140, Blutungen immer noch andauernd.

Durch dieses ganze Hin und Her hab ich mir in der Praxis schon einen Namen gemacht und Schwestern samt Ärztin sind hochgespannt welchen Ausgang das ganze Drama nimmt. Meine Ärztin geht grundsätzlich noch immer von einem Abort aus, aber sie ist selbst jedes Mal total überrascht von dem Verlauf. Als die Fruchthöhle auftauchte, sagte sie „Ganz ehrlich, ich weiß auch nicht, was hier los ist. Da sieht man mal das Biologie nicht immer nur nach Schema x funktioniert.“ Auch der angestiegene hcg Wert wäre, laut ihrer Meinung, auch ganz gut.

Am Montag hab ich wieder einen Termin zum Ultraschall, dann geht der Krimi in die nächste Runde.

Liebe Grüße und danke für euer offenes Ohr! 😊

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Hallo 👋🏻

Wurde ein Hämatom ausgeschlossen? Wie weit wärst du den jetzt ?

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Hey,
fast genau so war es bei einer Freundin (41 Jahre alt) . Sie testete positiv. FA bestätigte Schwangerschaft, dann Schmierblutungen die nicht aufhören, FA schickte sie ins KKH, Eileiterschwangerschaft konnte ausgeschlossen werden. Sie wieder zum FA, diese riet ihr zu Tabletten zum Abbluten, das Ei in der GM ist zu klein. Sie nahm die Tabletten nicht an, weil sie der Meinung ist, Mutter Natur regelt das schon. Da war sie ca 6 Woche. Ab 9 Woche hatte sie keine Blutungen mehr, hatte aber so lange Schmierblutungen. Und das Ende vom Lied heute ist ihr Zwerg 4 Wochen alt. Der kleine musste zwar nach der Geburt direkt operiert werden wg. Loch im Herzen, aber nach 2 Wochen wurden sie entlassen und es geht ihm blendend. Heute sagt sie, dass sie so froh ist, auf ihren BAUCH gehört zu haben. Hätte sie der Ärztin vertraut, hätte sie den kleinen Mann abgetrieben.
Also glaube an ein gutes Ende und an WUNDER. Ich wünsche dir alles liebe.
Bei uns soll es leider nicht klappen. 2 Frühabgänge, im Februar Eileiterschwangerschaft. Nun klappt es einfach nicht mehr. Bin 42 Jahre. In der KiWu Klinik wurden leichte Gerinnungsstörungen festgestellt. Fühle mich aber von den ganzen Frauenärzten allein gelassen. Naja wird vielleicht ja noch....
Dir aber Toi Toi Toi ich wünsche es dir von ganzem Herzen. Alles Gute 🤗🍄