Kinderwunsch und Myomen

Hallo liebe Urbia-Familie,

ich habe mehrere Myomen unterschiedliche Größen und wünsche mir Kinder. Ich hatte schon eine Myomektomie vor 6 Jahren. Die Myomen sind wieder gewachsen. Meine Frauenärztin denkt nicht, dass ich wieder eine OP machen sollte jetzt wegem Narben die danach entstehen. Die Myomen liegen innerhalb und ausserhalb der Gebärtsmutterwand aber nicht wo die Embryonen sich einnisten würden. Ich möchte dann eine natürliche Behandlung ohne OP. Habt Ihr Erfahrung damit oder was habt ihr etwas natürliches gemacht was geholfen hat?

Danke Euch

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Hast du denn mal eine Bauchspiegelung machen lassen? Da sieht man das Myom ja sehr deutlich im Vergleich zum US. Ich hab auch ein Myom von ca. 2cm außen. 3 Gyn haben mir bestätigt, dass es an einer unkritischen Stelle sitzt. Auch der Gyn, der die BS gemacht hat. Er würde es nicht entfernen, weil wir dann 6-12Monate KiWu-Pause einlegen müssten. Ich bin übrigens auch fast 35.
Dann sind wir in verschiedene KiWu-Kliniken, um uns die für uns passendste rauszusuchen und in einer kam mir eine Gyn mit „ja das mag ja an einer unkritischen Stelle sitzen, aber was ist dann in einer SS?“ - woher soll ich das wissen? Bin ich Arzt? Zumal sie sich nur die Bilder von der BS angeschaut hat und beim Erklären auf das Bild mit der Gebärmutter und nicht auf das mit dem Myom gezeigt hat. Hab mir dann trotzdem voll Sorgen gemacht und noch mal alle Gyn angerufen, die meinten es sei unkritisch und mir das noch mal bestätigen lassen. Also Kopf hoch! Nicht jeder Arzt hat Ahnung.

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Danke Dir. Man sollte sich eigentlich auf Ärzte verlassen aber dann muss man auch selbst recherchieren und aktiv sein und auch mal kritisch die Sachen anschauen.

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Ich hatte in der ersten Schwangerschaft auf einmal ein Riesenmyom - ist durch die Schwangerschaft so enorm gewachsen. Es hat der Schwangerschaft damals nicht geschadet, war dann aber wohl dafür verantwortlich, dass ich zunächst gar nicht schwanger wurde und dann 3 FG hatte, da es nach der Entbindung so in die Gebärmutterwand hinein gewachsen war, dass es die Einnistung verhindert bzw. zum Abbruch geführt hat.
Direkt nach der Entbindung damals sollte es eigentlich schon wegoperiert werden und ich war 8 Wochen nach ET sogar schon stationär aufgenommen, als die Ärzte am Abend vor dem geplanten Eingriff noch einmal ankamen und meinten, nach Durchsicht aller Unterlagen sei das OP-Risiko (mögliche innere Blutungen usw.) vielleicht doch zu groß und schließlich hätte das Myom in der Schwangerschaft ja nicht geschadet - sie haben mich also wieder nach Hause geschickt. Nach den vielen Fehlversuchen hat mir meine FA dann geraten, mich vielleicht doch noch mal in einem anderen KH vorzustellen und das Ganze dort abklären zu lassen. Die haben sich schließlich an die OP ran getraut und es ist alles super verlaufen - genau 6 Monate nach der OP bin ich schwanger geworden und bisher läuft trotz der OP-Narbe, Schwangerschaftsdiabetes und vieler anderer mehr oder weniger kleinerer Problemchen alles im grünen Bereich. Habe auch jetzt an anderen Stellen wieder neue Myome dazu bekommen, die aber keinerlei Probleme machen. Mein Fazit:
Es kommt darauf an, wann und wo die Myome auftauchen - eine allgemeingültige Aussage gibt es nicht. Jemand, der bei bekannten Myomen am Üben ist, sollte sich vielleicht diesbezüglich von einem Spezialisten mal durchchecken lassen, damit ihm vermeidbare Enttäuschungen und Fehlversuche möglichst erspart bleiben.