Fehlgeburten immunologisch?

Liebe alle!

Ich bin nach meiner 3. Fehlgeburt am überlegen, welche Untersuchungen ich durchführen lassen.

Gerinnung und Genetik wurden bereits untersucht und sind unauffällig, Schilddrüse war der TSH in der letzten SS leicht erhöht. Hormone passen.

Ich werde das Gefühl nicht los, dass es immunologisch bedingt sein könnte. Evtl werde ich es in der nächsten Schwangerschaft mit cortison probieren.

Nun meine Frage: Bei wem waren Fehlgeburten (vermutlich) immunologisch bedingt und wann sind die jeweils geschehen?

Bei mir war immer ein Herzschlag vorhanden und der Embryo blieb bei 6-8mm stehen.

Spricht das eher für genetische Ursachen oder war das bei jemanden mit immunologischen Ursachen ähnlich?

Würde mich über Erfahrungsberichte freuen!

Danke und Lg

1

Huhu,

das tut mir leid für dich.

Wenn ein Herzschlag schon zu sehen war, aber die Entwicklung verzögert ist und irgendwann stehen bleibt, ist das meistens ein spontaner Fehler bei der Zellteilung.

Ich hatte einen MA in der 10. SSW wegen Trisomie 16.

Andere Möglichkeit wäre Fehlbildung der Plazenta.

Immunologie ist generell etwas umstritten, damit werden aber eher biochemische Schwangerschaften in Verbindung gebracht.

In den meisten Fällen kann man nicht feststellen, woran es liegt.

LG Luthien mit ⭐⭐

2

Danke dir für deine Antwort!

Es tut mir leid, dass du das auch erleben musstest! 😩

Ich hatte schon 3 FG und die 2. und 3. sind exakt gleich abgelaufen. In beiden SS war 4 Tage vor dem Abgang noch ein kräftiger Herzschlag zu sehen. Dann plötzlich hat der Körper die Fruchthöhlen abgestoßen. Das war so komisch schnell und ohne lange Blutungen davor… und markant war die zu kleine Fruchthöhle beide Male. Daher bin ich auf die immunologie gekommen. Aber ja ich gebe dir recht, meistens klingt stehenbleiben des Embryos nach Genetik… ich werde es wohl leider nie erfahren. 🤷‍♀️

Lg

3

Ich habe Killerzellen von 23%
Ich hatte immer kurz nach der Einnistung Schmierblutungen die fingen so ab 4+5 an.
Dann kam es zur Sturzblutung von einer Minute auf die andere zwischen 6+0 und 6+5.

Mit Kortison hatte ich einmal Embryos die aber nie ein Herzschlag hatten und ab 8+0 war nur Ei Windei da zwar schön gewachsen aber die Embryos waren weg.

Einmal war die HCG Entwicklung gut auch ein Herzschlag da aber trotz Kortison in einer hohen Dosis und Infusionen Sturzblutung bei 6+1
Ich kann aber darüber Dankbar sein das Kind hat sich in die Kaiserschnittnarbe eingenistet ich hätte es abtreiben müssen

4

Killerzellen werden mit Intrallipid behandelt - Infusionen. Auskunft kann dir geben ein Transfusionsmediziner. Die gibts nicht häufig, aber damit kannst du ganz "normal" dein Kind halten. Die Infusionen machen es möglich. #herzlich#klee viel Glück

7

Ohje das hört sich auch sehr furchtbar an. Tut mir leid! 😫

Ich habe gelesen es gibt 2 Arten von cortison. Plazentagängig oder nicht. Das plazentagängige beschützt denn Embryo selbst anscheinend besser… falls du das nicht Plazentagängige nimmst evtl beim nächsten mal das andere probieren?

Lg

5

kann dir nur den Tip geben:
Transfusionsmediziner
Infusionen mit Intrallipid
dann kannst du die Schwangerschaft halten, sollten Killerzellen an den Fehlgeburten schuld sein (also der Körper die Schwangerschaft als Fremdkörper abwehren).
#winke#klee

6

Vielen Dank!! Ich habe mir jetzt einen Termin vereinbart für eine Biopsie und Untersuchung auf chronische endometritis und Killerzellen sowie Kir-Gene. Vielleicht ergibt das ein Ergebnis.

Hattest du Erfolg mit den Intralipid-Infusionen? Lg

8

ja - ich habe die erste Infusion bekommen - und war auch sofort schwanger#baby ist nun schon 3

weiteren Kommentar laden