wann hört das auf?

    • (1) 22.02.16 - 08:16

      Guten morgen,

      ich würde gerne mal unsere ganze Geschichte erzählen, vielleicht fällt ja jemandem etwas auf, was der Grund unseres Schreiens sein könnte...

      Ich gehe momentan echt auf dem Zahnfleisch, mein Kopf dröhnt schon richtig.

      Unser Liebling wurde am 27.9.15 bei 37+2 SSW geboren nachdem die Fruchtblase geplatzt war.

      Er musste nach 5 Stunden Kreißsaal per Notkaiserschnitt geholt werden, da sein Kopf im Becken verkantet war.

      Ich konnte erst 6 Stunden später zu ihm , weil ich noch auf der Intensivstation lag. Mein Mann ist zwischen uns hin und her gependelt.

      Nach einer gemeinsamen Nacht, wurde Raphael dann in ein anderes Krankenhaus in die Kinderklinik verlegt. Er hatte nur einen Ausschlag. Eine Nacht war er dort alleine dann kam ich hinterher. Nach einer Woche wurde er entlassen.

      Nach 3 Wochen fing das Geschrei an. Erst nur Abends. Aber mehrere Stunden am Stück ohne Pause.

      Mitlerweile schreit er nur noch tagsüber aber so gut wie durchgehend. Man muss ihn rund um die Uhr beschäftigen und es wird ihm schnell langweilig.

      Schlafen kann er tagsüber gar nicht. Nachts klappt es gut. Er schläft gut ein.

      Wenn ihm was nicht passt, drückt er sich extrem ins Hohlkreuz..
      Er hat einen leicht schief abgelegenen Kopf und Sichelfüße..

      Schreit er einfach ohne Grund? Und wann hört sowas auf? Kann man irgendwas machen?

      Verzweifelte Grüße
      Ninifee mit Raphael (21Wochen)

      • Guten Morgen,

        gerade bei der "Vorgeschichte" würde ich unbedingt zum Osteopathen gehen (die meisten Krankenkassen zahlen das). Meine Freundin hatte auch einen Notkaiserschnitt und ihre kleine Tochter hat die Anfangszeit auch ständig geschrien und geweint. Sie waren dann beim Arzt und schließlich beim Osteopahen und seitdem ist es so viel besser. Die Kleine hatte durch die doch heftige Geburt (ein Notkaiserschnitt ist ja nun leider kein Spaziergang) verschobene Kopfplatten und somit wirklich Schmerzen (vor allem beim Hinlegen).

        Das hat sich nach dem Besuch beim Osteopathen dann gelöst. Ich selbst war mit meiner Kleinen auch beim Osteopathen, weil sie sich immer so nach hinten gestreckt hat und es wurde auch viel besser (obwohl meine Kleine kein Schreikind ist). Ich kann das wirklich nur jedem empfehlen und kann dir das auch wirklich raten. Vielleicht hat dein kleiner Mann irgendwas verklemmt?! Ich würde das auf jeden Fall checken lassen...

        Alles Gute euch!

        • Hallo, beim Osteopaten waren wir schon. Der hat nichts gefunden. War von dem aber auch nicht begeistert. Wollte es aber auch nochmal beim Arzt ansprechen und vielleicht zum Orthopäden!?

          • Ja, ich würde das auf jeden Fall machen. Schaden kann es nicht und du kannst dir dann gewiss sein, dass du alles abgeklärt hast. Sonst würde ich mir z. B. sonst immer Sorgen machen, dass er doch weint weil er Schmerzen hat etc.

            Übrigens: Meine Kleine ist auch so eine „Aktive“, d.h. sie konnte/wollte nie alleine liegen bleiben und sich alleine beschäftigen. Sie hat zwar nicht pausenlos am Tag geweint (ab und an dann aber am Abend), aber ich musste sie immer bespaßen. Sie hat immer gleich geweint, wenn ich aus dem Zimmer gegangen bin bzw. mich nicht mit ihr beschäftigt habe. Und das Einschlafen Mittags war auch immer eine Tortur. Ich habe sie oft stundenlang im Tragetuch rumgetragen.

            Auch fand ich das Mamasein nie wirklich entspannt. Ich fühlte mich immer gehetzt (das geht mir zum Teil heute noch so und meine Kleine ist jetzt „schon“ 16 Monte). Ich war immer ganz neidisch auf die Mamas mit ihren „ruhigen“ Babys, die minutenlang mit einer Rassel gespielt haben.

            Jetzt im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mir selbst zu viel Stress gemacht hatte. Und das hat sich auch auf das Kind übertragen. Ich habe gemerkt, dass ich ihr z. B. oft zu viel zugemutet habe (Krabbelgruppe, danach noch einkaufen z. B.) und das war zu viel für sie. Jedes Kind ist da anders, aber an Tagen, wo ich nur eine Aktivität geplant hatte, war sie ausgeglichener und nicht so überreizt. Solche Zusammenhänge lernt man erst mit der Zeit kennen...

            Auch habe ich irgendwann das Schlafzimmer komplett abgedunkelt, ohne Sternenhimmel und Musik. Das war für sie einfach zu viel Ablenkung. Sie schläft viel besser, wenn es ruhig und dunkel ist. Vielleicht kannst du noch ein paar Sachen ausprobieren? Vielleicht mal komplett andere Wege gehen? Bei mir hatte sich mit der Zeit nämlich auch einiges voll eingefahren und ich kam irgendwie gar nicht auf den Gedanken, dass es auch anderes gehen könnte…

          • Google vielleicht auch mal das "KiSS-Syndrom". Hast davon schon mal was gehört? Risikofaktoren für das KiSS-Syndrom sind u.a. auch Notkaiserschnitte. Vielleicht trifft ja auch das auf deinen Kleinen zu. Tritt gar nicht so selten auf...

            #winke

            • Darauf wollte ich beim Arzt drauf hinaus. Er sagte jedoch jeder hat seine Lieblingsseite und es verwächst sich wieder.

              Er hat uns jetzt Krankengymnastik aufgeschrieben.

              Meinst du ich solle trotzdem mal zum Spezialisten?

              • Guten Morgen,

                ich kann nur von mir sprechen. Wäre ich in deiner Situation, würde ich alles versuchen und abklären lassen. Es gibt leider auch Kinderärzte, die einen Besuch als „Hysterie der Mutter“ bezeichnen und ein genanntes Problem abtun bzw. es nicht wirklich ernst nehmen. Wenn du das Gefühl hast, dass dein Kind sehr viel weint und/oder „anders“ ist, dann würde ich mir auf jeden Fall noch eine zweite Meinung einholen.

                Heutzutage ist so viel möglich und ich persönlich würde lieber einmal zu viel zum Arzt gehen, wenn ich ein schlechtes Gefühl hätte, als einmal zu wenig. Da die Kleinen einfach noch nicht sagen können, was ihnen fehlt, würde ich auf jeden Fall „auf der sicheren Seite“ sein wollen und wissen, dass es keine Schmerzen hat. Das würde dich als Mama ja auch schon sehr beruhigen.

                Warum dann nicht alle Möglichkeiten nutzen, die einem zur Verfügung stehen?

                #winke

      (8) 22.02.16 - 11:34

      Guten Morgen Ninifee,

      was sie in Ihrem Alltag mit Raphael erleben, geht vielen Eltern so.

      Das Babys vermehrt schreien gehört im ersten Lebensjahr dazu.

      Schreien ist eines der wichtigsten Kommunikationsmittel, die dem Säugling zur Verfügung stehen, um seine Bedürfnisse wie zum Beispiel Hunger, den Wunsch nach Kontakt und Nähe, aber auch Schmerzen, Übermüdung und Überreizung mitzuteilen. Neben der prompten Bedürfnisbefriedung hilft es, wenn Babys in der liebevollen Umarmung ihrer Eltern weinen können und eine unterstützende Atmosphäre und Sicherheit spüren.

      Sie berichten, das Raphael tagsüber sehr viel schreit und gar nicht mehr schläft. Zudem scheint ihm seine Umwelt stark zu interessieren und er möchte ständig neue Eindrücke gewinnen. Diesem Wunsch gehen Sie durch ständiges Beschäftigen nach, da er ansonsten lauthals schreit und dies auch körperlich vehement durch das Überstrecken zeigt.

      Babys, die jenseits des dritten Lebensmonats noch mindestens 3 Stunden am Tag, mehrfach die Woche schreien, haben deutliche Probleme sich angemessen selbst zu beruhigen bzw. selbst regulieren. Sie sind schnell irritiert, können oft nicht abschalten und ihnen fällt es schwer, bei Übermüdung einen problemlosen Übergang in den Schlaf zu finden. Sie sind motorisch sehr aktiv und neugierig. Ihre kindlichen Signale sind oftmals schwer lesbar, was erhöhte Anforderungen an die Eltern stellt.

      Sie berichten, dass Raphael nur noch nachts schläft. Ihre weiteren Beschreibungen weisen darauf hin hin, dass auch Raphael zu den Kindern gehört, bei denen es scheint, als würde er sich deutlich gegen den Schlaf wehren, als wollte er auf keinen Fall etwas verpassen. Dies kann auch Ausdruck einer Übermüdung bzw. Überreizung sein.
      Normalerweise haben Babys in den ersten 6 Lebensmonaten noch ein Schlafbedürfnis von ca. 16-20 Stunden am Tag. Da Raphael nur nachts schläft, scheint ihm deutlich Schlaf zu fehlen. Damit das Schreien weniger wird, würde ich Ihnen einen klaren Tagesablauf mit Ritualen und regelmäßigen Schlafenszeiten auch am Tag empfehlen. Das heißt, versuchen Sie, Ihren Sohn regelmäßig nach einer Aktivitätsphase von ca. 2 Stunden, eine Ruhepause einzuräumen, in denen er entweder ausruht oder schläft. Wenn er quengelig wird oder sogar schreit, versuchen Sie dies mit ihm auszuhalten und ihm beim Einschlafen zu unterstützen, z.B. durch Ihre körperliche Nähe in einem abgedunkelten, reizarmen Zimmer. Wichtig ist, ihn nicht mit noch mehr Reizen zu beruhigen. Dies führt dann nämlich in den Teufelskreis einer sogenannten Pseudostabilität – er wird dann zwar kurze Zeit ruhig, bis die neue Anregung verbraucht ist aber schreit dann unter Umständen umso mehr, als Ausdruck weiterer Überreizung.
      Die Wachphasen können Sie dann für entspannte Zwiegespräche und Spiele nutzen.

      Ich wünsche Ihnen für die Umsetzung viel Kraft und Ausdauer und Spaß mit Ihrem Raphael.

      Nancy Weinhold

      • (9) 22.02.16 - 15:06

        Vielen Dank für die Antwort!

        Ja ich glaube auch, dass es oft zu viel ist für ihn.

        Ich habe lange versucht, ihn im dunklen Zimmer einen längeren Mittagsschlaf machen zu lassen, aber das wollte er absolut nicht.

        Tagsüber fahre ich jetzt vormittags jeden Tag mit ihm einkaufen und Nachmittags machen wir einen langen Spaziergang. Aber beide Male schläft er trotzdem nur maximal 30 Minuten am Stück.

        Ich werde versuchen, ihn auch auf dem Arm öfters runterkommen zu lassen. Aber wenn man nicht in Bewegung ist sodass er gucken kann schreit er sich in Rage.

        Wir bespaßen ihn ja auch nicht nur sondern tragen ihn viel umher aber auch das gefällt ihm nicht immer und geht langsam sehr auf den Rücken da ich zu 80% alleine mit ihm bin.

        Sollte man ihn denn bei jedem Quängeln gleich hochnehmen?
        Er beruhigt sich nämlich nicht von alleine, sondern schreit bis er rot und schwitzig wird und husten muss...
        Also springe ich bei jedem Nölen..

        • (10) 24.02.16 - 12:11

          Hallo Ninifee,
          ich möchte gern kurz auf Ihre Frage eingehen, ob Sie Raphael bei jedem Quengeln gleich hochnehmen sollen.
          Diese Frage kann ich Ihnen nicht klar mit Ja oder Nein beantworten. Es kommt, wie Sie sicher bereits wissen, immer auf die Situation an. Prinzipiell möchte Ich Ihnen die mögliche Sorge nehmen, dass Sie Ihren Sohn mit einem direkten und ständigen Hochnehmen, verwöhnen können, im Sinne von, „wenn ich das erst mal anfange, wird mein Kind das lernen und immer einfordern“. Kinder im ersten Lebensjahr kann man nicht verwöhnen. Sie brauchen ihre Eltern ganz stark, um sich z.B. sicher zu fühlen, ihre Gefühle zu regulieren und eine Bindung aufzubauen. Ich bin davon überzeugt, dass Sie in den letzten Monaten bereits ein Gespür dafür entwickelt haben, in welchen konkreten Situationen, die Wahrscheinlichkeit erhöht ist, dass Raphael mit Schreianfällen reagiert, wenn Sie ihn nicht direkt hochnehmen. Wenn Sie ausschließen können, dass er aufgrund von Hunger, Durst oder Schmerzen schreit, versuchen Sie doch erst einmal ihn durch streicheln, beruhigende Worte, Schnuller etc. zu beruhigen. Gelingt dies nicht, können Sie ihn immer noch auf den Arm nehmen. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl, Sie kennen Ihren Sohn gut und solange Sie Raphael immer signalisieren, dass Sie für ihn da sind, können Sie auch nichts falsch machen.
          Weil Sie beschrieben haben, dass sich Raphael immer in Rage schreit, würde ich Ihnen empfehlen, bereits im Vorfeld zu versuchen, sein Verhalten zu lenken. Dies könnte z.B. heißen, dass Sie bei den ersten Anzeichen von Müdigkeit (wie Augenreiben, sich vermehrt ans Ohr oder in die Haaren fassen), eine ruhige Umgebung schaffen, in der es Ihrem Sohn gelingen kann, sich auszuruhen, auch wenn er nicht schläft. Dass er besonders dann schreit, wenn Sie nicht rumlaufen, bedeutet, dass er noch nicht gelernt hat sich selbst zu regulieren und „runterzukommen“ und deshalb wieder Ablenkung und damit neue Reize sucht. Er muss mit Ihrer Hilfe lernen, auch in reizarmer und ruhiger Umgebung zur Ruhe zu kommen. Ich weiß, wie anstrengend dies für Eltern sein kann, einem schreienden Kind keine Angebote zu machen, außer der körperlichen, liebevollen Präsenz. Dies auszuhalten ermöglicht es Raphael aber zu lernen, sich auf lange Sicht eigenständig zu beruhigen.

          An dieser Stelle möchte Ich Ihnen raten, sich nicht zu scheuen eine Beratungsstelle aufzusuchen, wenn Sie sich weiterhin verunsichert fühlen. Dort könnte man mit Ihnen nach individuellen Lösungen suchen.
          Gerne können Sie sich auch in unserer Beratungsstelle melden. Telefonische Gespräche sind möglich oder wir können Ihnen auch wohnortsnahen Unterstützungsmöglichkeiten benennen.
          Weiterhin viel Kraft für die anstehenden Herausforderungen.
          Nancy Weinhold
          Familienberatung CSH Köln

    Hallo!

    Ganz zufällig habe ich deinen Beitrag gelesen. Mit Schreien habe ich jetzt nicht so die Erfahrung. Da unser Sohn ein unempfindliches Kind war/ist.

    Aber mir ist als erstes auch das KISS Syndrom in den Kopf geschossen. Unser Sohn hat sich auch immer überstreckt und seine Schädelform wurde immer mehr asymmetrischer. Er konnte seinen Kopf nur nach links drehen. Man hat ihm im Gesicht aber auch angesehen das es ihm weh tut.

    Was auch typisch für KISS ist und auch bei meinem Sohn war... sauer riechender Stuhl, Probleme beim trinken. Stillen konnte und wollte er nicht.

    Mein Kinderarzt war auch nicht so von meiner Vermutung begeistert und hat nur krankengymnstik verschrieben. Ich bin dann auf eigene Faust zu einem Spezialist 250km entfernt nach Köln gefahren. Und siehe da nur eine Behandlung und ich hatte ein neues Kind. Wir fahren alle 2 Jahre dort hin und ich war und bin immer begeistert. Leider muss man die Behandlung selbst bezahlen weil es eine Privatpraxis ist, aber die 100€ waren es bisher immer wert. Unser Sohn war bei der ersten Behandlung 10 Wochen alt.

    Dein Kleiner muss das ja nicht haben, aber für mich hört es sich so an.

    Wünsche euch alles gute.

    • Danke für die Antwort!

      Er kann allerdings von Geburt an seinen Kopf in Bauchlage hochhalten und mittlerweile auch in Rückenlage. Auch kann er problemlos in beide Richtungen gucken! ? Ich würde gerne trotzdem mal zur Beruhigung jemanden draufgucken lassen.

      Privatversichert ist der Kleine, da brauche ich schonmal keine Überweisung, das ist von Vorteil.

      • Das sind die besten Bilder die ich finden konnte. Er schläft schon

        Ich wollte dich nicht beunruhigen. Unserer konnte auch sehr früh schon den Kopf heben.

        Lass einfach mal drauf schauen. Ich wollte es auch so und wenn nichts gewesen wäre, dann wäre es noch besser gewesen.

        Kannst ja mal im Internet schauen. Der Arzt heißt Dr. Biederman in Köln. Hat auch schon Bücher über das KISS Syndrom geschrieben. Es gibt aber noch andere Spezialisten in Deutschland. Dieser war der nächste zu uns. Weiß ja nicht aus welcher Ecke du kommst. :-)

        Ich hab mir gedacht, besser einmal zu viel schauen lassen, als einmal zu wenig.

        • So sehe ich es auch. Der nächste bei uns ist im Hannover, ist 1.5 Stunden entfernt.

          Was sagst du zu meinen Fotos hier im Thread?

          • Habe mir gerade die Fotos angeschaut. So schlimm war es bei meinem Sohn nicht. Da wir es sehr früh bemerkt haben hatte er nur hinten seitlich eine abflachung.
            Und seit dem Tag nach der Behandlung hat er nur noch auf dem Bauch geschlagen. Auf der einen Seite gut, sein Kopf wurde sehr schnell besser, aber auf der anderen Seite habe ich Blut und Wasser geschwitzt. Bis ich mich endlich damit angefreundet habe das er jetzt auf dem Bauch schläft.

            Ich hab viel gegoogelt und man liest ja immer so viel, vorallen das schlechte. Folgeschäden usw. Ach herrje hatte ich Angst, aber die ist unberechtigt. So lange es früh behandelt wird, dann kann da auch nicht wirklich was nachkommen.

            Lass ihn einfach anschauen und dann weißt du was Sache ist. Geh nach deinem Gefühl.

            Kannst mich ja gerne mal auf dem laufenden halten!

            LG

Ich habe mir jetzt nicht alle antworten durchgelesen, aber dein Text ähnelt sehr meiner Erfahrung.

Mein Sohn per ks geboren und begann ca 3 Wochen danach das schreien. Es war die Hölle, nichts half. Auch ihm schien es schnell langweilig zu werden und auch er macht oft ein hohlkreuz und hatte den Kopf leicht schief. Orthopäde und ostheopath konnten nur bedingt helfen.

Im Internet habe ich dann etwas über das kiss Syndrom gelesen, wo es um eine Fehlstellung der Halswirbel geht. Es gibt deutschlandweit Experten, die solche Babys behandeln. Wir sind dann zu einem dieser Experten nach HH, Dr Koch. Er hat den kleinen erst geröntgt, wo zu sehen war, dass ein Halswirbel nicht dort war, wo er hingehörte. Er hat das behoben und es wurde langsam besser mit dem schreien.

Unsere rasante Geburt war traumatisch, so wie die Zeit danach. Ich denke das dies ebenfalls mit reingespielt hat.

Heute ist er ein ganz normaler Junge :-)

Ich würde dir die Seite http://www.kiss-kid.de empfehlen. Hier steht nochmal alles ganz ausführlich. Dort gibt es auch eine Liste der Ärzte deutschlandweit.

Alles gute!

  • Hallo
    In Hannover hätten wir da einen Arzt. Das ist 1.5 Stunden entfernt.

    Bin da auch echt am überlegen.

    Sein Kopf ist zwar nur minimal schief aber man möchte ja alles ausschließen.

    Er kann allerdings von Geburt an seinen Kopf in Bauchlage hochhalten und mittlerweile auch in Rückenlage. Auch kann er problemlos in beide Richtungen gucken! ?

    • Genau das hatten wir auch und das ist absolut auffällig, denn normalerweise können wir kleinen das nicht so früh.
      Ich würde das wirklich machen, dieses kiss Syndrom kann auch Spätfolgen haben.

      Ich bin wirklich froh, dass wir damals dort waren. Es macht den kleinen ja auch einfach so viele Schmerzen :( man ist so hilflos ... Schrecklich.
      Ich kann es dir nur and Herz legen.

      • Ok danke.

        Kann man irgendwie selbst "testen" also geht irgendeine Bewegung gar nicht oä? Rufe morgen mal in Hannover an.

        • Nee, das ist total unterschiedlich.
          Aber es gibt auf jeden Fall Merkmale. Und dazu gehört halt zB das schreien, frühes kopf heben, schief lieben, hohlkreuz,..

          Ja, ruf mal an. Kannst ja mal berichten.

    Also das mit dem "seit Geburt an den Kopf hochhalten", das ist absolut nicht normal. Aber Kinder, die diese Beeinträchtigung haben, können das oft sehr viel früher. Das er in beide Richtungen seinen Kopf drehen kann ist aber gut! Vllt hat er es nur ganz minimal.

Was meinst du?

(24) 25.02.16 - 19:47

Liebe Ninifee,

Wie auch bei einigen anderen ging mir gleich kiss-Syndrom durch den Kopf.

Ich bin mit unserem Sohn in Dortmund in der Praxis Freistunden 3. Dr Sacher/Dr Wuttke und noch 3 andere Spezialisten für Kiss-syndrom.
Wenn das nicht zu weit weg ist von euch würdevoll das empfehlen.

Du schreibst, ihr habt Physiotherapie verschrieben bekommen.

Wenn du Zweifel hast ob es doch Kiss sein könnte, lass es bitte vorher abklären bevor ihr mit Physio anfangt.
Für das Baby kann es sonst eine Qual sein, weil es die Übungen nicht ohne Schmerzen machen kann.

Liebe grüße Beate

  • (25) 25.02.16 - 20:00

    Dankeschön. Guck dir bitte mal die Fotos an, die ich reingestellt habe.

    Am Montag fängt die KG an.

    Wie gesagt er bewegt den Kopf in alle Richtungen

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