ALG 1 Fragen über fragen

    • (1) 17.01.11 - 15:03

      Hallo,
      ich hab mal ne frage und zwar geht es darum,ich war gerade beim arbeitsamt am 23.01 endet meine elternzeit da mein ausbildungsvertrag in der ss endete hab ich jetzt keinen job.....

      ich möchte die kleine erst mit 3 jahren in den kindergarten geben
      und jetzt das problem ich bekomme nur angebote mit 20 std wöchentlich
      d.h. ich müsste meine kleine jeden tag für ca 4 std zu meiner mutter bringen was nicht geht... ich hab nen schwer kranken bruder!!!

      gibt es noch andere möglichkeiten irgendwie möchte ihc gerne arbeiten gehen aber mein kind nicht so viel abgeben...
      was kann ich denn tun???

      vorallem sind die meisten jobs dann längere zeit entfernt ich müsste die kleine dann morgens wecken um sie zu meiner mutter zu bringen und und und

      ich will nicht auf kosten von anderen leben aber es muss soch irgendeine möglichkeit geben oder???wie habt ihr das gemacht???
      hat jemand tips????
      danke schonmal im vorraus

      • Um ALG I zu beziehen musst du dich für mindestens 15 Stunden pro Woche zu den üblichen Arbeitsmarktbedingungen zur Verfügung stellen. Die Kinderbetreuung muss natürlich auch gesichert sein.

        Stellst du dich nur Teilzeit zur Verfügung und hast vorher Vollzeit gearbeitet, bekommst du natürlich nur anteilig ALG I.

        Wenn du dich nicht für mindestens 15 Stunden pro Woche zur Verfügung stellst und/oder die Kinderbetreuung nicht gesichert ist bekommst du kein ALG I.

        Da bliebe dann nur ALG II, sofern du Anspruch drauf hast oder aber Kinderzuschlag und Wohngeld, sofern du Anspruch drauf hast.

        Hi,

        ich kann, rein emotional, verstehen das man natürlich gerne 3 Jahre die meiste Zeit bei seinem Kind verbringen möchte.
        Dies muss man sich allerdings finanziell leisten können (z.B. der Partner verdient genug).

        LG
        Miri

        Hallo.

        Ich verstehe Dein Problem nicht so ganz ... Du willst nicht auf Kosten anderer leben, das heißt also arbeiten.
        Du bekommst Teilzeitstellen angeboten, ist doch wunderbar.
        Wenn Deine Mutter für die Betreuung ausfällt, suchst Du Dir eben einen Krippenplatz oder einen Platz bei einer Tagesmutter ... das wird auch finanziell vom Jugendamt unterstützt (Du wirst ja frisch ausgelernt in einem 20-Stunden-Job nicht die Welt verdienen).
        Außerdem kannst Du ergänzendes Alg II beantragen, wenn Du Euren Bedarf nicht decken kannst.

        Eine Modell, bei dem Dein Kind ausschlafen kann, Du es nicht zu Deiner Mutter bringen musst, selbst keine Fahrtwege hast und dennoch nicht auf Kosten anderer lebst, kann ich Dir leider nicht anbieten.

        Werd erwachsen!

        Gruß von der Hedda.

        • also erstmal ist das ja das problem ich gebe mein kind keinen fremden in die hand bevor sie nicht sprechen kann...
          ich habe nicht gesagt das ich keine fahrtwege haben will oder das kind nicht zur meiner mutter bringen möchte...

          es bring mir aber nichts wenn ich das geld was ich verdiene wieder in den sprit stecke dann kann ich auch zu hause bleiben...

          das ist ja meine problematik



            • danke für den sonderlich hilfreichen tip...
              hast mir sehr geholfen...

              • Mädel, was willst Du denn hören ...

                ... Du sprichst davon, dass all das (Fahrtweg, Kind wecken müssen, Kind zur Mutter, bei der es eigentlich nicht geht, Kind nicht in Fremdbetreuung, bevor es sprechen kann, nicht auf Kosten anderer Leben) Dein Problem wäre ...

                ... in Wahrheit sind es doch die perfekten Ausreden, nicht arbeiten zu müssen.

                Aber gut, im Einzelnen:

                Fahrtweg: Kann man von der Steuer absetzen oder zu ziehst in die Nähe des Jobs

                Kind muss geweckt werden: Such Dir einen Job, bei dem Du erst mittags beginnst.

                Kind kann nicht zur Mutter gebracht werden, da kranken Bruder: Such Dir eine alternative Betreuung

                Kind nicht in Fremdbetreuung bevor es sprechen kann: Upps, aber bei der Mutter geht es ja auch nicht.

                Nicht auf Kosten anderer Leben wollen; Such Dir Arbeit.

                Und damit schließt sich der Kreis und wir wären, sobald Du ein Jobangebot annehmen würdest, wieder beim ersten Thema "Fahrtweg" usw usw usw.

                Ich sag ja, werd erwachsen ... respektive lüg Dir doch nicht selbst in die Tasche!

                Gruß von der Hedda.

                P.S.
                Weißt Du wie viele frisch ausgelernte Mütter mit kleinem Kind heilfroh wären, wenn sie überhaupt Jobangebote bekämen und dann auch noch in Teilzeit, was sich doch super mit einem kleinen Kind vereinbaren lässt, sprich man verdient Geld und hat noch Zeit fürs Kind.

          Ich verstehe das Problem nicht, dass du dein Kind nicht abgeben möchtest bevor es nicht sprechen kann? Soll es selber entscheiden, wann es weg will? Dann wirst du vermutlich noch einige Jahre zu Hause bleiben müssen...

          Hallo

          Ja aber in 3 Jahren sieht es mit den Spritpreisen auch nicht anders aus.

          Oder bekommst du dann mehr Geld??

          S.

      Das Modell gibt es schon, das heisst Augen auf bei der Vaterwahl. Nicht erst mal ein Kind bekommen und dann schauen ob der Typ was taugt. Erst testen, dann vermehren wenn auch die andere Elternhälfte dazu passt kann man mal die Nachwuchswünsche ins Auge fassen. Erfordert zwar Gedult, aber kann sich auszahlen für die Familie.

Top Diskussionen anzeigen