Mehrer Kinder -woher nehmt Ihr die Kraft?

    • (1) 31.01.11 - 20:47

      Hallo zusammen,

      mein Großer ist fast 2,5 Jahre alt und mein Kleiner 7 Monate. Beide sind kerngesund und super süß. Dafür bin ich sehr dankbar. Der Große schläft mittlerweile auch recht gut (haben dafür aber super festen Tagesablauf), der Kleine noch gar nicht gut. Habe erst vor ein paar Tagen mit dem Stillen aufgehört.

      Wir wollten die Kinder bewusst mit einem geringen Abstand haben, damit sie später gut miteinander was anfangen können und auch damit wir "dann nicht nochmal damit anfangen" sondern eben auch wieder Freiheiten genießen können.

      Aber zur Zeit geh ich echt auf dem Zahnfleisch. Ich nehme jeden Tag was gegen Kopfschmerzen wg. Schlafmangel; bei uns sieht es meist aus, als hätte ein Tornado eingeschlagen außerdem wische ich dauernd meinem Speikind hinterher und meine Waschmaschine steht niemals still.

      Ich frage mich, wie Ihr da draußen es mit oft 3 oder noch mehr Kindern schafft? Woher nehmt Ihr die Kraft dafür? Wie schafft Ihr es Eure ganz eigenen Bedürfnisse (Schlaf, in Ruhe Essen, ein wenig Zeit zum Denken) so hinten anzustellen?

      Über Erfahrungen, Denkansätze oder praktische Tipps würde ich mich sehr freuen.

      Eure Hilly

      • Hallo

        es geht einfach immer irgendwie - nur ganz selten habe ich einen ganz schlechten Tag und bin echt genervt vom Alltag -
        aber eher wenn einer der Drei oder mehr nur am nörgeln, weinen sind.

        Habe seit 6 Jahren kaum eine Nacht durch geschlafen, daß schafft mich langsam ......
        Meine Kinder sind ( frisch ) 6 Jahre, 3,5 Jahre und 19 Monate
        Dieser Punkt ist für mich eigentlich das schwierigste - einfach körperlich ...

        Ich wollte meine Kinder auch nah beisammen, einfach weil ich es gut finde wenn ihre Interessen noch so nah beieinander sind - auch von der Entwicklung her
        und ich bin froh, nicht nochmals von vorne anfangen zu müssen.

        Ein Baby hätte ich zwar sehr gerne, aber dann die schlaflosen Nächte ..... -
        das Bauchweh ..... die Unzufriedenheit wenn sie ihre Phasen haben ..... :-p

        Mit allem Anderen mache ich mir einfach keinen Streß ...... klar nervt mich der Haushalt, aber was bringt es wenn ich mich aufrege .... ich mache das was ich eben schaffe .....

        Anstrengend ist es weil mein Sohn eine Klette ist und besonders nervig wenn er merkt, daß ich was kochen will ........ aber das kann ich nicht ändern ..... dafür ist er eben sehr anhänglich, süß und will kuscheln .....


        Ich denke - mache was du schaffst und nicht mehr
        Laß mal was liegen und kümmere dich um die Kinder - lese ein Buch mit ihnen, kuschel ..... laß den Tag dahin plätschern .....

        Wenn alle mal verschwunden sind (im Zimmer spielen) ..... setze ich mich hin und trinke einen Tee, oder surfe ein bißchen im Netz.
        Ich nütze die 15 Minuten NICHT für Sachen die ich machen müßte oder Haushalt
        sondern einfach für mich .


        Grüße Silly

        Es gibt Mütter, die sind wenig belastbar und andere mehr.

        Ich z.B. hätte mir nie 2 Kinder mit so einem geringen Altersunterschied zugetraut, habe aber mal eine Mutter kennengelernt, die sieben Kinder hat.

        Hallo Hilly.

        Meine beiden sind zwar 3 Jahre auseinander, aber dafür war mein Großer ein sehr schwieriges Baby/Kleinkind. Er hat mit 4 das erste Mal durchgeschlafen und war auch ansonsten sehr anstrengend. Zudem ging ich nach jedem Kind gleich nach 8 Wochen wieder arbeiten (nach dem Großen ganztags, seit der Kleinen 30 Stunden/Woche).
        Ich weiß also, wie sich "das anfühlt", wenn man komplett ausgepowert ist. #schwitz

        Ich war/bin zum Glück in der glücklichen Lage, dass meine Eltern gleich nebenan wohnen und mich unterstütz(t)en, wo es nur ging. Sie passen auch auf die Kinder auf, während ich arbeite.

        Ich hoffe für dich, dass du auch jemanden hast, der dir mal ein bissl was abnimmt. Manchmal tuts schon verdammt gut, einfach mal nur alleine in den Supermarkt gehen zu können, ohne die Kinder mitschleppen zu müssen (womöglich noch quengelnd....).

        Versuch, zumindest 1 x am Tag, eine kurze Zeit für dich "rauszuschinden".


        Wünsche dir alles Gute! Halt die Ohren steif! Es ist nur eine Phase....

      • Hallo

        Unsere Kinder haben diesen Altersabstand.Fast 13 Jahre,11,7 Jahre und fast 5 Jahre.

        In wenigen Tagen ich hoffe auf eher Stunden#scheinkommt unser 5.Kind.

        Die Kinder sind fast 13,11 Jahre,7 Jahre und fast 5 Jahre alt.

        Die Mäuse sind alle jetzt in Kiga und Schule und somit habe ich den Vormittag nur das Baby daheim.

        Hier muß jeder mit ran.Jedes Kind hilft beim Tischdecken,mal das Bad säubern,Müll raus und die eigenen Zimmer aufräumen.

        Mein Mann hilft wenn er frei hat auch mit.

        Bis vor 2 Jahren war ich selber noch am Arbeiten.Die letzten 1,5 Jahre nur einen Vormittag die Woche.

        Nachdem ich einen Burnout hatte mußte ich mich anders organiesieren und lernen auch Sachen abzugeben um selber nicht wieder zusammenzuklappen.

        HH wird immer mal was gemacht.Jeden Tag 1-2 Räume und ich kann mittlerweile auch gut drüber weg sehen #huepf.

        Sonst gehe ich 2-3 mal die Woche walken oder ins Fitnesstudio.

        Dazu haben wir einen tollen Kindersitter das ich auch mit Mann zusammen raus kann.

        Wie es jetzt in einigen Tagen wird kann ich nicht sagen aber ich habe ja dadurch das ich nicht perfekt bin schon Pluspunkte.#huepf

        Gebügelt wird hier auch kaum.

        Der Altersabstand ist natürlich so eine Sache,das wird mit dem Alter besser.Hatte das ja auch 2 mal.

        Also 3-4 Kinder in kurzen Abständen hätte ich mich uch nicht getraut.

        lg

        (6) 31.01.11 - 22:37

        Das frag ich mich auch immer ;-)

        Unser Abstand ist 22 Monate und ich bin froh, dass mein Mann mir ganz viel hilft :-)

        LG
        uih

      • Meine Stieftochter wird demnächst 11, ist aber nur zum Umgang bei uns. Meine "Große" ist 2,5, meine Kleine 2 Monate alt #verliebt

        Wir haben ähnlich gedacht ;-), finde unsere Mädels auch alle toll und supersüß und jede auf ihre Weise besonders.
        Ganz ehrlich, es IST gerade megaanstrengend!!! Meine Stieftochter kommt in die Pubertät, sie geht aufs Gymnasium und am WE machen wir oft Hausaufgaben dafür. Unsere 2,5jährige ist im besten Trotzalter, aber auch lieb voll anstrengend, da sie massiv fordert, von morgens bis abends nur quatscht, ich hab nicht eine ruhige Minute und Mittagsschlaf mag sie sowieso nie machen. Seit 1 Woche ist sie nun mal wieder krank und ich muss mehrfach nachts w/Husten/Fieber trösten. Die Kleine wird voll gestillt, auch nachts mehrfach.

        Das Schlimmste, finde ich, ist dieser Schlafmangel - wenn ich 2 Std. am Stck. schlafe, ist das schon gut #schwitz Morgens steht man schon völlig platt auf und quält sich durch einen anstrengenden Tag und fällt abends wieder platt ins Bett ;-) Ca. 1x im Monat schlafen beide Mäuse mal ganz gut durch - die Kleine dann auch 7 Stunden... Das hält leider nie lange vor #rofl
        Ich denke von Tag zu Tag, wenn die Nacht besonders schlimm war, kuschele ich mit den Zwergis mehr auf dem Sofa. Ich hab auch schon das schlafende Baby neben mir im Bett gehabt und meine Große ins Gitterbett mit Spielzeug gesetzt und 20 Minuten geschlafen... Konnte ja nichts passieren und ich war wieder einigermaßen klar ;-)

        In Ruhe essen, das mache ich! Die Kleine wird vorher oder nachher gestillt, die Große sitzt ja mit am Tisch und isst allein. Wenn sie satt ist, darf sie aufstehen und ein bißchen spielen und ich esse in Ruhe zu Ende!

        Geduscht hab ich heute so: Beide Kinder mit ins Bad, Baby auf Decke, Kleinkind mit Spielzeug ausgestattet und ich bin schnell unter die Dusche gehüpft. ;-)

        Wäsche mache ich meist abends eine Maschine, welche ich dann aufhänge, wenn die Kinder schlafen. Wenn meine Stieftochter da ist, hilft sie schon mit - Wäsche zusammenlegen, ihre Halbgeschwisterchen bespielen...

        Meine Hobbies pflege ich gar nicht, aber das wird ja auch wieder besser, so in 1-2 Jahren... Was sind schon 1-2 Jahre?!? #liebdrueck
        Kontakt zu Freunden besteht in SMS und kurzen Mails, zum Telefonieren komme ich kaum ;-)

        Magst noch was wissen?!?
        Ach ja, Tornados fegen bei uns auch durch, Spielzeug liegt überall verstreut...
        Wir haben eine Haushaltshilfe, die 1x wöchentlich Grundreinigung macht (saugen, wischen, Bäder gründlich putzen...), das entlastet schon ungemein.

        Zeit zum Denken? An was willst Du denken? Nee, wenn ich solche Zeit hätte, nutze ich sie lieber zum Schlafen, drum höre ich nun auf zu schreiben und werd mal schlafen ;-) Wünsche Dir eine gute Nacht!!!

        Wir haben eine "große" Tochter und einen "kleinen" Sohn, Altersabstand 18 Monate.
        Es gibt schlimme Tage und schöne Tage, die schlimmen sind "nur" Phasen, sie gehen vorüber. Die Kinder haben Priorität, sowie unser Hund. Wir gehen jeden Vormittag nach dem Frühstück erstmal rauß zum Lüften und Laufen... wenn die Kinder mittags schlafen, mache ich den täglichen Haushalt. Geputzt wird Montag vormittag (Spielgruppe) und der Mittwoch gehört mir(Oma-Nachmittag). Ich schaffe mir Freiräume, plane und nutze sie effektiv aus.
        LG Marlyn

        PS: Schlafen und regelmäßiges (warmes!) Essen für Mamas ist ohnehin überbewertet ;-)

        • (9) 31.01.11 - 23:09

          Ach ja, ganz vergessen: in meinem Kopf und meinem Herz spukt immer noch die Nr. 3 rum, so schlimm kann es also nicht sein...#verliebt

          • Hallo,
            wir haben auch einen Abstand von 18 Mon. Moritz ist ca. 4,5 und Lisa 3. Sie spielen seit Moritz im Kindergarten ist sehr schön miteinander. Ab den Zeitpunkt hat sich bei uns der kurze Abstand gelohnt.
            Jetzt gehen beide in den kIGA und Anfang April kommt Baby Nr. 3.
            Ich fühl mich nicht als hyber-Mama, was nicht ging mußte halt warten... hätte mir vor 4 Jahren niemals 3 Kinder vorstellen können, aber man wächst halt mit seinen Aufgaben.
            Übrigens alle 3 waren genau so geplant!!!

      Hallo Hilly!

      Meine beiden sind 18 Monate auseinander, gerade 2 und 3 Jahre.
      Eigentlich nicht schlimm, aber ich bin durch die Arbeit meines Mannes sehr viel allein.
      Er kann/konnte mir auch zeitweise gar nicht helfen.
      Familie auch nicht - nun ja.
      Ich wollte beide Kinder. :-)

      Ich bin froh, dass beide im KiGa sind, das war auch nicht alles so lustig, da beide viel krank.
      Nun hoffe ich, eine Weiterbildung/Umschulung zu machen und bin dann bestimmt erstmal am Ende.
      Zwischendurch hab ich 2 Monate Vollzeit gearbeitet, die Kinder waren bei einer TaMu.
      Es war die Hölle.

      Nun hab ich das 'Schlimmste' hinter mir, erstmal.
      Und ich tanke Kraft.
      Kraft, dass ich abends wenigstens mal ein paar Stunden machen kann, was ich möchte. Ob das Kochen/Backen ist oder einfach mit Freunden zu kommunizieren.
      Haushalt ist abends auch noch, aber daran bin ich gewöhnt.

      Ich genieße meine Zeit, die ich jetzt habe. Auch wenn ich nur am Putzen bin, wenn die Kids nicht da sind, aber das ist eben meine Natur.

      Lg,
      SE

      Hallo!

      Ich habe drei Kinder (Sohn 6 Jahre, 1 Monat - Tochter 3 Jahre, 8 Monate - Tochter 11 Monate) und einen Mann, der meist nur am Wochenende nach Hause kommt und dann so platt ist, dass ich keine große Hilfe von ihm erwarte.

      Erst ab dem dritten Kind habe ich die Kurve gekriegt und schaffe es jetzt, unseren Haushalt (140 m²) und die Wäsche nahe am "Optimalzustand" zu halten.
      Ich verlasse NIE das Haus, wenn noch etwas durcheinander ist, ALLE räumen zuerst ihre Sachen weg. Sie sind mittlerweile daran gewöhnt und es klappt prima.
      Wenn ich im Haus hin und her laufe, nehme ich immer etwas mit, was rumsteht und tu es gleich dahin, wo es hin muss, so laufe ich nicht "leer" und spare später zusätzliche Wege.
      Ich mache jeden Tag einen bzw. zwei Räume sauber (Oberflächen, etc.), Bäder jeden zweiten Tag (wenn die beiden großen im Kiga sind).
      Bügeln tu ich beinah jeden Tag, aber immer erst, wenn alle schlafen.
      Also so ab 21.00 Uhr.
      Ins Bett gehe ich meist so gegen 0.00 Uhr, gucke dann noch das Nachtjournal und daddel eine Runde auf meinem DS, das genieße ich jeden Abend.
      Dann schlafe ich ab ca. 1.00 Uhr bis 7.45 Uhr und bin jeden Morgen müde, aber was muss, das muss :-)

      Was tu ich für mich:
      Ich treffe mich regelmäßig mit einer Freundin und / oder befreundeten Kindergartenmüttern. Wir quatschen einfach nur oder werkeln irgendwas, in der Adventszeit haben wir viel aus Holz gemacht.
      Ausserdem bin ich im Elternrat und dort auch ziemlich aktiv, das macht mir Spaß.
      Im Sommer lese ich häufig und viel, während die Kinder draußen spielen und ich auf der Bank sitze.

      Was ich vermisse:
      Zeit und Ruhe, um Klavier zu spielen - sind die Kinder wach, wollen sie auch in die Tasten hauen, schlafen sie, ist das Klavier zu laut.

      Organisation ist das A und O, keiner ist perfekt und was nicht ist, ist halt nicht. Man wächst mit seinen Aufgaben.

      Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe!
      Gaia

      hallo hilly,
      "woher nehmt ihr die kraft?" - so doof es klingt, aber aus den kindern.
      wenn meine zwerge zufrieden sind, bin auch ich es (mal mehr mal weniger)

      ich vermag jetzt hier nicht drüber zu urteilen wen es hier am "schlimmsten erwischt" hat, es ist immer dass was man draus macht und bei manchen auch jammern auf hohem niveau...

      ich habe 3 jungs (7 und knapp 3 jahre und ein Baby von 4 Wochen). mein mann arbeitet 200 km von hier weg, ergo kommt er freitags nachmittags nach hause und fährt sonntags abends wieder.

      der große ist in der ersten klasse, ein schwieriges kind da sein leiblicher vater sich leider nicht um ihn kümmert und er deswegen sehr viel bockt und eifersüchtig natürlich ist.

      der kleine geht erst ab mitte des jahres in den kiga, total süß aber ein echter junge eben, ein totaler wildfang.

      dann dass baby, momentan leider viel mit blähungen/koliken zu kämpfen, wird dafür in der nacht nur einmal wach.

      dazu haben wir haus, 145 qm (ohne keller gerechnet), einen garten, kleinen vorgarten usw.
      ich habe mir angewöhnt dass ich jeden tag etwas mache. wenn wäsche da ist, wird direkt gewaschen damit er gar nicht erst liegen bleibt.saugen tue ich jeden tag (da wir 2 katzen haben).
      jeden morgen/vormittag räume ich auf, die kinder müssen bevor wir wegfahren oder abends auch aufräumen. die küche bringe ich schon wieder in ordnung während des kochens, so bricht wenigstens kein heiloses chaos aus.
      einkaufen erledige ich meist vormittags um zeit zu sparen, da habe ich natürlich auch nur 2 kinder;-)
      donnerstags mache ich großputz, da wird das haus vom dach bis zum keller geschrubbt, damit alles schön sauber ist wenn papa freitags kommt und wir die gemeinsame zeit genießen können.

      dann fährt man die woche über die kids hin und her, zum sport, zu freunden usw. freitags beginnt unser tag schon sehr früh, da bringe ich die kleinen um halb 8 zu oma damit ich beim großen in der klasse "lesemutter" sein kann.
      meine oma ist vor 8 wochen leider verstorben, hinterlässt einen körperlich fitten, aber fast blinden 93-jährigen opa der seit oma tot ist nur noch im heim (dort ist er oma zuliebe mit eingezogen) in seiem kleinen zimmer hockt und mit den bildern von ihr spricht. um ihn muss sich auch mindestens 1x die woche gekümmert werden, fahrt zum firedhof etc.

      wie du siehst bleibt da nicht viel zeit um sich selbst zu verwirklichen, wenns trocken ist gehen die kids draußen auf unserem kleinen garagenhof bobbycat oder rad fahren mit den nachbarskindern, da bleibt dann mal zeit etwas fernzusehen oder ein buch zu lesen.
      abends nehme ich mal ein bad mit einem guten badezusatz zum entspannen, danach schaue ich noch etwas fern und schlafe meist ziemlich früh ein. die letzte nacht durchgeschlafen, da kann ich mich schon nicht mehr dran erinnern...:-)

      zwischendurch nehmen meine eltern mal die kids für nen nachmittag, sie sind beide noch beruftätig und haben daher auch nicht sooo viel zeit, dann treffe ich mich mal mit ner freundin oder mache einfach mal nichts oder wenns donnerstag ist, mache ich wie erwähnt den großputz.

      gerne würde ich mich im fitnessstudio anmelden, aber ich denke es lohnt sich nicht für mich da ich nicht öfter als 1 mal die woche gehen könnte:-(

      wie du siehst, es kommt viel auf selbstmotivation an, die muss einfach stimmen damits läuft.

      PS: bis zum muschu hab ich übrigens noch vollzeit im 3-schichtsystem gearbeitet, was ich nach dem jahr elternzeit auch wieder tun werde/muss damit wir uns dass leben dass wir führen leisten können. irgednwie paradox...

      vlg

      (14) 01.02.11 - 09:08

      Hi,

      wie das andere hinkriegen weiß ich auch nicht. Für mich war klar, das meine Kinder ca.3 Jahre auseinander sein sollten, da ich mir vorher bewusst gemacht habe was 2 Kleinkinder zuhause bedeuten. Mein Großer ist ein echter Wirbelwind und braucht viel Aufmerksamkeit und "Auslauf".
      Mit 3 Jahren ging er halbtags in den Kiga und ich habe genug Zeit für Haushalt und Baby. Nachmittags schläft er noch kurz und dann gehen wir raus und spielen.

      Zeit für mich habe ich am Stück wirklich wenig, vielleicht mal eine Stunde am Mittag aber ich suche mir viele kleine Verschnaufpausen.

      Mein momentanes Leben als Hausfrau und Mutter ist jedenfalls entspannter als mein Arbeitsleben vorher.:-p

      Wie gesagt ein Abstand von 2 Jahren und geringer wäre allerdings auch nichts für mich gewesen, da ich schon beiden Kinder gerecht werden wollte und mir das so nicht zugetraut hätte.

      LG

      Judith




      (15) 01.02.11 - 09:25

      Meiner Meinung nach kommt es nicht darauf an wie viel Kinder man hat, sondern wie alt diese sind!
      Als meine Großen mit 19 Monaten Altersabstand klein waren, bin ich selber mehr als auf dem Zahfleisch gekrochen. Beide haben nicht durchgeschlafen, tagsüber haben sie versetzt geschlafen. Ich habe quasi gar nie länger als 2 Stunden am Stück geschlafen und hatte auch eine Schlafstörung. D.h. in der Nacht konnte ich nicht mehr einschlafen und lag die wenige Zeit, die ich schlafen hätte können, wach da! Da wir auch noch auf einer Baustelle gewohnt haben, war das Chaos perfekt. Das Ende vom Lied war dann, dass ich ins Krankenhaus gegangen bin, um mir meine Mandeln rauszunehmen, obwohl es medizinisch hätte noch warten können. Aber die Aussicht auf eine Woche "Urlaub" war himmlisch. Heute liest es sich verrückt. Fakt ist, damals habe ich gar nicht gemerkt wie schlecht es mir ging. Man hat halt versucht jeden Tag zu überleben. Und mit so wenig Kraft war es zeitweise wirklich auch nicht mehr: eine Mangelverwaltung. Du siehst, ich kann dir auch auch keine Tipps geben ;-).
      Jetzt habe ich drei und im Vergleich zu damals sind es die reinsten Ferien :-D. Auch leuchtet es mir inzwischen ein, warum Menschen Kleinkinder so süß finden. Damals konnte ich einfach nicht erwarten, bis sie groß sind und endlich schlafen, alleine essen, selbständig werden. Heute genieße ich jeden Tag mit dem kleinen Wusel #verliebt.
      Du bist nicht allein! Auch anderen geht es wie dir #liebdrueck.

      Grüße
      Luka

Top Diskussionen anzeigen