Mutter und Sohn Beziehung

    • (1) 22.02.16 - 01:17

      Hallo ihr lieben.

      Ich mache das hier zum ersten mal aber ich weiß einfach nicht mehr weiter...! Mein Freund is total abhängig von seiner Mutter... Wir beide haben eine kleine Tochter zusammen sie ist Grade erst 6 Monate alt und meine zukünftige "schwieriger Mutter" ist total schlimm, redet ihm immer anderes zeug ein. Er wollte mit mir in eine eigene Wohnung ziehen Bis sie daher kam und meinte er solle es erst mit mir hier ausprobieren da die ein eigenes Haus haben... Ich sagte ja ok aber jetzt ist alles der reinste Horror die Frau hat ihren Sohn total unter Ihrer Kontrolle und ich komm nicht dagegen an. Erst vor paar Tagen hatte ich ihn gefragt wer ihm am wichtigsten ist ( ich, seine Tochter oder seine Mutter) da kam meine Mama.... Dann seine Tochter uns zum Schluss ich.
      Vor 2 Wochen hat er mich in der Nacht um 2 Uhr geweckt und mich gefragt ob ich ihm was zu essen machen könnte.... Da seine Mutter das auch macht wenn ich nicht da bin.. Oder wenn wir streiten reden er Stunden lang nicht mit mir Streitet er aber mit seiner Mutter kommt er nach einer Minute aus dem Zimmer und entschuldigt sich. Hält ihre Hand beim Auto fahren... Die Beziehung zwischen den beiden ist der Wahnsinn... Da fehlt nur noch das küssen und der Sex dann wär es auf jedenfall eine richtige Beziehung... (ein richtiges muttersöhnchen)Und wenn ich ihn darauf anspreche und versuche mit ihm zu reden blockt er ab oder sagt einfach nur "du verstehst das nicht, es ist meine Mutter und ich liebe sie über alles... Ich würde alles für Sie tun". Ich weiß einfach nicht mehr weiter!!!

      Ich frage euch hier mit ob ihr mir ein paar Ratschläge geben könnt was ich in der Beziehung tun soll.. Ich gegen seine Mutter... Da ziehe ich den kürzeren aber ich weiß nicht was ich machen soll wie ich handeln soll.

      Schon mal danke im voraus. :))

      Er hält ihre Hand???!! Du sollst ihn nachts bekochen?? Au weia...

      Naja, er hat dir die Antwort doch schon gegeben. Du oder seine Mutter. Er hat sich für seine Mutter entschieden. Damit würde ich, auch wenn es unheimlich hart ist, den Schlussstrich ziehen und ausziehen. Vielleicht merkt er ja dann, was er verloren hat, wenn du und die Kleine nicht mehr da seid. Du wirst immer den kürzeren ziehen, wie du schon gesagt hast. Stell dir mal vor, was die Schwiegermutter dann später mal mit eurem Kind macht, wenn sie bei ihrem Sohn schon so viel verkorkst hat...

      Sorry, aber nichts wie raus da.

      Viel Glück und Kraft!

    • (5) 22.02.16 - 09:16

      'Erst vor paar Tagen hatte ich ihn gefragt wer ihm am wichtigsten ist ( ich, seine Tochter oder seine Mutter) da kam meine Mama.... Dann seine Tochter uns zum Schluss ich.'

      Ernsthaft? #schock

      Wie kommt man dazu, so eine Frage zu stellen und einen Menschen, den man liebt emotional so unter Druck zu setzen? Finde ich nicht in Ordnung. Das ist auch nicht mit deiner 'Eifersucht' zu rechtfertigen. Eltern, Ehepartner und Kinder sollten - sofern ein gesundes Verhältnis zu allen besteht - auf einer Stufe stehen. Wenn du eine Abstufung verlangst, darfst du dich über die Antwort nicht wundern. Die kam vielleicht auch aus einem Impuls heraus, getrieben von: Wie kannst du mich sowas fragen? Als Mutter hoffe ich sehr, dass ich für meine Söhne immer einer der wichtigsten Menschen bleibe. An welcher Stelle ich komme ist mir grad wurst, würd ich nicht wissen wollen und nie danach fragen.

      Natürlich ist das Verhältnis zu seiner Mutter anders als dir gegenüber. Ich weiß ja nicht, wie lange ihr schon zusammen seid, aber seine Mutter kennt er schon sein ganzes Leben, keine Ahnung, was die beiden schon zusammen erlebt haben. Seine Liebe zu dir ist einfach eine andere, das musst du akzeptieren. Ratschläge kann dich dir keine geben, außer, dass du mal vernünftig mit ihm redest und versuchst, ein vernünftiges Verhältnis zu seiner Mutter aufzubauen. Mir scheint, du siehst die als Konkurrentin, das kann nicht gesund sein.

      Meine Schwiegermutter und ich hätten vermutlich nie ein Wort gewechselt, wäre da nicht ihr Sohn. Wir sind zwei völlig verschiedene Menschen, haben andere Vorstellungen vom Leben und unterschiedliche Werte. Aber wir akzeptieren und respektieren uns. Das ist gut für uns, gut für meinen Mann und gut für unsere Kinder.

      Ich gehe mal davon aus, dass das Verhältnis zwischen deinem Mann und seiner Mutter schon immer so war. Das wusstest du vermutlich auch.

      Wenn du erwartet hast, dass sich das mit der Geburt eures Kindes ändert dann hast du tatsächlich falsch gedacht..

      An deiner Stelle würde ich ihm vorschlagen gemeinsam auszuziehen, da sonst die Beziehung auf der Kippe steht. Wenn er dem nicht zustimmt würde ich ausziehen. Punkt.
      Ich wünsche dir viel Glück!

    • Hallo

      sorry aber ich musste erstmal den Kopf schütteln. Du kennst ihn und seine Mutter doch bestimmt schon ein wenig länger . Zu einem Kind entscheidet man sich ja nicht zwischen Tür und Angel (außer es ist so "passiert"). Man redet doch schon im Vorfeld wie man sich die Zukunft vorstellt mit Kind. Wenn mir das Umfeld nicht gefällt hätte ich mich auch nicht für ein Kind entschieden.

      Also ich kann dir nur sagen, dass du da nicht gegen ankommst. Wenn dein Partner schon immer ein Muttersöhnchen war dann wirst auch du das mit dem Kind nicht ablegen können. Entweder du akzeptierst das oder du redest gegen eine Wand und verbrauchst Energie die du dringend für das Kind brauchst. Schnapp dir den Mann und rede Klartext. Sollte sich dann nix ändern....Kind nehmen und so schwer es auch ist alleine leben.

      LG und viel Kraft
      Hexe12-17

      Hallo!

      Kinder dürfen und sollten ihre Eltern lieben, auch wenn sie erwachsen sind. Stell Dir vor, Deine Tochter hat in 15 Jahren ihren ersten Freund, und abdem Tag bist Du völlig abgeschrieben für sie - ist der Gedanke nicht schrecklich?

      Die Liebe zwischen Eltern und Kindern ist anders als die Liebe zum Partner. Aber deswegen nicht weniger stark.

      Deswegen müsst ihr aber nicht zusammen wohnen, und darauf würde ich auch drängen, eine eigene Wohnung, für die die Schwiegermutter auch keinen Schlüssel bekommt.

      Und solche Ideen wie um zwei Uhr nachts bekocht werden sind einfach nur unhöflich. Sag ihm das, wenn er solchen Hunger hat, kann er sich selber ein paar Eier in die Pfanne hauen. Aber leise, um niemand anderen zu wecken, und ohne ein Schlachtfeld in der Küche zu hinterlassen.

      Sag ihm, dass ihr beide erwachsen seid und eine eigene Wohnung haben solltet als eigene Familie. Seine Mutter darf euch gerne besuchen, aber nicht ungefragt ein und aus gehen. Und natürlich darf er sie weiterhin lieben. Aber eben anders als Dich.

      Das ist doch Kindergarten, ihn zu einer "Entscheidung" drängen zu wollen. Du hast keinen Grund da eifersüchtig zu sein.

      • Da spielt garkeine Eifersucht er soll ja seine Mutter lieben dagegen sag ich ja nicht. Ich liebe meine Eltern ja auch über alles. Nur die Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter is so intensiv das ich es als außen stehende es sehr komisch finde. Wo es der kleinen nicht gut ging und ich mit ihr ins Krankenhaus fahren wollte kam nur " ja fahr mal mit der kleinen ich bleib Zuhause.. Mama muss ja nicht alleine hier Rum sitzen...". Es ist doch selbst verständlich das man als Elternteil mit kommen will weil man wissen will was mit der eigenen Tochter los ist "sie war da 14Tage alt".

        Dieses verhalten lieber bei der Mutter Rum zu sitzen als als Vater mit zu kommen das versteh ich nicht und dabei bekomme ich ne hass kappe.

        • Weißt Du denn, ob Dein Freund Angst vor Krankenhäusern hat? War er schon öfter in der Notaufnahme gesessen?

          Ich glaube nicht, dass es drum ging seiner Mutter gesellschaft zu leisten, das war nur eine Ausrede. Hast Du ja auch keine Sekunde geglaubt.

          Er versteckt sich hinter Ausreden, schiebt gerne Mama vor und fragt sie um Rat, weil er unsicher ist. Er muss eben erst mal erwachsen werden, und da würde eine eigene Wohnung am meisten bringen.

          • Ich weiß vom hören und erzählen das er keine angst vor Krankenhäusern hat. Er meinte er hatte auch keine Lust sich nochmal anzurufen ziehen und da 2-3 Stunden zu sitzen....

            Danke für dir Rat Schläge aber mit der eigenen Wohnung wird das nicht mit uns beiden er will nicht von mutti weg... Traurig aber wahr aber trotzdem sehr vielen Dank

            • Da bleibt Dir aber nur als Option, alleine mit Kind zu gehen. Oder eben in der Situation zu bleiben und Dich damit zu arrangieren - aber Du klingst nicht so, als wäre das eine echte Möglichkeit.

              Dann ist eure Beziehung wohl gescheitert und Du kannst nur gehen.

        Mal abgesehen davon, dass ich finde, deine Schilderungen zur Mutter-Sohn-Beziehung klingen ziemlich ungesund und nicht förderlich für euch...

        Nein, als PAAR in der Notaufnahme oder beim Kinderarzt rumzusitzen ist definitiv nicht NORMAL. Es ist ein Trend und wird immer häufiger, das ja.

        Aber ich persönlich finde das total nervig. Was soll das? Wieso schafft es nicht EIN Erwachsener sich um EIN (krankes) Kind zu kümmern?

        Am "tollsten" finde ich die PAARE, wo Papa dann alle 20 min eine rauchen geht und nach kaltem Qualm stinkend wieder ins Wartezimmer kommt. Das ist aus meiner Sicht absolut belastend!

        Ein einziges Mal MUSSTEN wir alle zusammen fahren, da das eine Kind ziemlich stark blutete (Platzwunde), also ein Erwachsener die Wunde zuhielt (mit einem sauberen Handtuch) und der andere fuhr. Das andere Kind musste dann eben mit. Aber das war die EINE Ausnahme!

(14) 22.02.16 - 14:42

Wie alt ist dein Freund?

Ganz ehrlich du hast nur 2 Möglichkeiten.
Entweder du akzeptierst das und Freundes dich damit an die dritte geige zu spielen oder du ziehst die Konsequenz und gehst.

An dem Verhältnis wird sich nichts ändern du wirst immer den kürzeren ziehen. Möchte man das als Freundin? Ich glaube nicht.

(15) 22.02.16 - 14:43

Hallo
Ich glaube leider auch dass du deine Situation nur verbessern kannst wenn ihr eine Whg. Gemeinsam sucht oder du dir eine Whg. Suchst.
Ich denke wenn du nicht ein Leben lang das fünfte Rad am Wagen sein willst musst du ihn davon überzeugen oder alleine gehen......vielleicht kommt er sogar nach!!!

Das mit dem kochen .....würde ich ihm gleich sagen dass du seine Partnerin nicht aber seine Mutter bist. Und dass er auch als Sohn mittlerweile alt genug ist sich sein essen selbst zu machen. Meine Tochter ist 9 und mein Sohn 6 und machen sich selber ihr Butterbrot.

Wie alt seid ihr denn??
Gibt es einen Grund warum die Mutter nicht will dass ihr euch eine Whg. Nehmt??
Wo ist der "Schwiegervater"?
Hat dein Freund die Partner rolle der Mutter übernommen??

So oder so ...du wirst unendlich viel Geduld brauchen wenn du deine Position stärken willst.
Alles

Liebe faxl

  • (16) 22.02.16 - 16:06

    Zu unserer Verteidigung wir sind noch sehr jung. Er 24 und ich 20. Mein Schwiegervater wohnt auch da aber die beiden schlafen auch nicht mehr in einem Zimmer wobei ich dadurch glaube das die Mutter die Nähe ihres Sohnes sucht... Es gibt kein Grund da nicht weg zu ziehen... Ich komme aus einem Haushalt wo wir auch als Familie Viel zusammen machen, viel Spaß haben total viel lachen.. Habe aber immer schon in einer Wohnung gelebt.. Die alle dagegen haben ein Haus " Eigentum " . Die Mutter redet die Wohnung total schlecht das man da nicht wohnen kann da man nur für die Miete arbeiten geht und sich nichts leisten kann...

    (Wobei ich und meine Eltern und meine Geschwister 1-2 mal im Jahr in Urlaub gefahren sind und wir hatten es nie schlecht)

    Oder das die Nachbarn einen immer nerven kommen und in Wohnungs Siedlungen es immer aussieht wie im letzten Loch...

    Sie sagte mal zu mir meine Jungs werden nie mals ausziehen. Die Hollen sich die Frauen in mein Haus... Ich empfand das als ansage und hab das Gespräch abgebrochen weil ich keine Lust hatte weiter zu reden.

    In dem aus von dennen wohnen beide Eltern die 2 Brüder mit deren Freundinen und dann ich mit meiner Tochter und meinem Freund.... Das kann doch nicht angehen auch vom Platz her und ich bin ständig am reden von wegen eigene Wohnung.. Wenn mal die Brüder Kinder bekommen is da kein platz mehr. KATASTROPHE

    • Ich wiederhole: raus da! Zur Not ohne deinen Freund. Der wird sich nie von seiner Mutter lösen. Wenn schon solche Sprüche von ihr kommen, dann hat er auch sein ganzes Leben nie was anderes kennen gelernt und sieht natürlich keinen Grund, auszuziehen. Und das hat noch nicht mal unbedingt was mit dem alter zu tun, sondern allgemein mit der Reife.

      Bei mir und meinem Freund war es anfangs auch schwierig. Ich bin mit 16 von Zuhause ausgezogen wegen der Ausbildung. Ich weiß, was es heißt, auf eigenen Beinen stehen zu müssen und den Haushalt zu organisieren. Ich musste immer Miete zahlen, das war für mich ganz normal.

      Mein Freund wohnte bis 26 Zuhause bei Mama. Klar war das toll, keine Miete, die Wäsche wurde gewaschen, das Essen stand auf dem Tisch... Als wir dann zusammen gezogen sind, hat er sich dauernd über die Miete beschwert, aber: willkommen in der Realität, so ist das leben nun mal. Wir wohnen jetzt seit 2 1/2 Jahren zusammen und mittlerweile ist alles prima und er hat begriffen, was es heißt, ein eigenständiger Leben zu führen und was das kostet.

      Aber so wie sich dein freund anhört, wird er nie aus den Schatten seiner Mutter treten. Ich glaub er hat auch zu viel Angst vor ihr und was sie wohl sagen wird, wenn er nicht mehr da ist. Außerdem redet sie ihm ja quasi das schlechte Gewissen ein, von wegen das ganze Gehalt geht für Miete drauf... So ein quatsch. Das sagt nur jemand, der nie zahlen musste.

      Nein, tu dir das nicht an. Denke mal voraus was in 10,20 Jahren ist und wie eure Kinder dort aufwachsen.. Das kann nicht gut gehen. Du wirst immer nur die Schwiegertochter bleiben und nie wirklich akzeptiert werden, wenn sie jetzt schon so über euch und euer Leben entscheidet.

      War das Baby denn geplant?

      Ich würde schnellstens zur Not alleine mit Kind ausziehen.

Hallo,

selber schuld. Die Beziehung zwischen den beiden, war bestimmt schon immer so und du hast bestimmt gedacht, wenn ein Kind da ist wird er sich ändern.

Gewöhn dich dran oder such das weite.

vg
novemberhorror

(20) 24.02.16 - 09:17

Hallo!

Wow, also mal ehrlich: Das wird nichts.

Er kann sich nicht abnabeln und von daher wird das immer Thema bei euch sein, bis die Mutter in die ewigen Jagdgründe geht.

Anfreunden mit der Mutter....öhmm....unter etwas anderen Umständen kann man das machen, aber in dem Fall sehe ich das nicht.
Dein Freund hat eine ziemlich unnatürlich Beziehung zu seiner Mutter und da kommt so auch keiner zwischen. Ich denke die Mutter hat so einen großen Einfluss auf ihn, das er das da gar nichts gegen machen kann und es anscheinend auch nicht ändern will.
Also von daher bleibt nur eins: Entweder du nimmst das so hin wie es ist, oder du suchst das Weite. Eine Veränderung wird es da nicht geben, da dein Freund damit ja kein Problem hat und es als Normal empfindet. Seine Mutter kommt vor dir...........

Und jemand der mich um 2 Uhr Nachts weckt weil er Hunger hat...der würde von mir einen gepflegten Einlauf bekommen. Daran merkt man ja schon das dein Freund auch nicht so ganz Rund läuft, was ich aber schon der Mutter/Eltern anlasten würde.

Es soll Menschen geben die sich davon lösen können, dein Freund gehört aber nicht dazu, weil er sonst auch dein 'Leid' sehen würde. Von daher ist die Liebe zu seiner Mutter wesentlich größer als zu dir. Das würde mir zu denken geben. Die Frage ist, was bist du ihm denn Wert? Was macht er für dich und seine Tochter? Kann er sich überhaupt irgendwo behaupten? Was du so erzählst geht das ja schon immer so. Du hast ihn so Kennen gelernt. Wie kann man sich in so einen doch egoistischen, unselbstständigen Mann verlieben?!

LG Sonja

Hallo,

nimm deine Beine sowie dein Kind in die Hand und RRAAUUSS...........#zitter#schock
Besorge dir eine EIGENE Wohnung; selbst wenn das NUR zur Miete ist.

Der bleibt für immer ein unmögliches Muttersöhnchen.
Die Ansage, daß seine Mutter an Allerersterstelle steht spricht Bände.

LG.

Top Diskussionen anzeigen