Kind beim Vater leben lassen?

    • (1) 07.03.16 - 14:02

      Hallo ihr Lieben,

      Erstmal will ich euch bitten keine Vorurteile zu schmeißen. Jedoch will ich eure Meinung hören bzw vl jemand auch in So einer Situation?

      Mein großer (6 Jahre erste ehe) wird in September eingeschult. Der Kindergarten und Schule raten ihn auf die förderschule zu schicken da er konzentrationsprobleme hat, sprachprobleme (wird deutsch, english erzogen), er ist ständig müde (obwohl er um 8 ins Bett geht) War aucu schon beim Kinderarzt und er hat logopädie. Aber sie hat auch einen Verdacht auf adhs. Ich kümmer mich wirklich um alles und dass er ein normales schulleben haben kann. Aber er ist Papa Kind. Komplett. Mir zeigt er die liebe nicht so wie seinen Papa wenn ihn jemand fragen würde wo er leben will ist saß bei seinem Papa. Sein Papa zieht aber im Juli nach Amerika. Und er hat mich auch schon gefragt ob er zu ihm darf.

      Ich bin nicht überfordert mit ihm (habe noch einem Sohn aus 2 ehe) aber es ist so anstrengend mit ihm jeden tag aufs neue. Meine Kräfte sind auch Nur bedingt (Bin in Therapie wegen einer posttraumatischen belastungsstörung, angst und panikstörung) manchmal denk ich mir nur dass sein Papa mehr bei ihm erreicht und er in Amerika mehr aus ihn heraus holen könnte schultechniscj. Hier die sonderschule weiß ich aus von Familien Kreis jnd Freundeskreis dass wenn man einmal in die förderschule kommt da nicht mehr Raus kommt egal was die Lehrer sagen.

      Aber ich weiß jetzt schon dass wenn icj ihm sein Vater gebe ich mir dann solche schuldgefühle machen werde. So ein schlechtes Gewissen haben werde. (Vorallen aucu das von meinen Eltern bis an mein lebensende zj hören bekomme dass ich angeblich mein Kind aufgegeben hätte) ... es ist ja vorerst nur eine Überlegung von mir.

      Wie ist das bei euch? Leben von euren kindern welche bei dem Papa? Vl sogar im Ausland ?

      Klar ich kann ihn dann nicht jedes Wochenende besuchen und wenn dann nur in den Ferien. ;(

      • (2) 07.03.16 - 15:02

        Hallo!

        Wenn die Förderschule erst mal besser ist, dann schick ihn ruhig da hin. Er kann später auf eine normale Schule wechseln, aber eben nur dann, wenn er wirklich so weit ist. Leider ist das eben nicht oft der Fall, oft sind die probleme zu groß. Aber ich kenne durchaus Fälle, wo Kinder nach 3 Jahren Förderschule auf eine normale Grundschule wechseln konnten, oder nach den ersten vier Schuljahren auf eine Mittelschule.

        In die USA würde ich ihn nicht schicken, denn Du kannst ihn dann nicht wieder holen. Auch wenn es Dich kaputt macht. Auch ist die Kinderbetreuung da eher schwieriger und auch die Frage, ob er so gut gefördert werden könnte oder auf einer Schule mit allen anderen Kindern untergehen würde ist ja offen. Sein Vater würde ja auch Vollzeit arbeiten, und wer soll sich dann kümmern?

        Wenn die Sache mit der Schule eine Weile läuft und euch ein spezialisierter Kinderarzt weiterhelfen kann ob er ADHS hat und vielleicht mit Medikamenten eingestellt werden muss, würde es sich sicher bessern mit ihm. Gib ihn nicht auf.

            • (5) 07.03.16 - 17:08

              "Du kannst ihn dann nicht wieder holen. Auch wenn es Dich kaputt macht."

              Hier!
              Glaubst du, es würde den Vater nicht "kaputt machen", wenn er ihn nicht mitnehmen kann? Das hier ein Unterschied gemacht wird, ist sexistisch!

              Es geht hier ums Kind und nicht um die Gefühle der Mutter (ohne die des Vaters auch nur ansatzweise anzusprechen). Wieso geht man davon aus, die Mutter wäre der bessere Elternteil?

              • Der Vater kann frei entscheiden, wo er leben will. Er könnte problemlos auch in Deutschland bleiben, wenn Frau und Kind hier leben.

                Eine getrennte Frau bekommt dagegen für die USA nicht mal ohne weiteres eine Green Card, auch wenn ihr Kind und Expartner da leben. Es kann also durchaus sein, dass sie da gar nicht leben darf.

                Noch dazu schreibt sie von einem zweiten Kind - da wäre die Frage ob dessen Vater zustimmen würde, wenn sie mit beiden Kindern in die USA ziehen möchte.

                Außerdem ist die Betreuung außerhalb der Schule irrsinnig teuer und schwierig, wenn der Vater Vollzeit arbeitet und das über die normale Schule hinaus geht von den Zeiten her wird man in den Staaten gerne vierstellige Summen für die Kinderbetreuung los, wogegen ein Hortplatz in D nur einen Bruchteil kostet. Daher ist die Betreuung wesentlich schwieriger.

                Noch komplizierter wird es mit einem Kind mit besonderem Förderbedarf, da kommt es stark auf die einzelne Schule an, ob eine so intensive Förderung wie auf einer deutschen Förderschule überhaupt machbar ist. Und dann wäre noch die Frage, wie der Vater krankenversichert ist, ob er den Sohn mit in seine Versicherung rein nehmen kann, und ob da so Späße wie Ergotherapie für ein Kind mit ADHS überhaupt enthalten sind.

                Das hat mit Sexismus nichts zu tun, der Vater ist frei in seiner Entscheidung, wo er seinen Lebensmittelpunkt wählt, die Mutter mit zwei Kindern von zwei Vätern aber nicht. Und beim Kind wäre noch dazu die Frage, wo es am besten gefördert werden kann, hier oder dort.

                Der Vater geht doch auch ohne Kind nach Amerika. Also macht es ihn nicht kaputt.

                (9) 08.03.16 - 16:48

                da hier in keinster weise auf den vater bezug genommen wurde bzw ihm irgendwas angesprochen wurde sehe ich deinen vorwurf zumindest HIER nach wie vor nicht. hier steht nur, die mutter würde es vllt kaputt machen, na und?? steht da etwa den Vater nicht? auch steht nirgends eine wertung darüber, wer der "bessere " elternteil ist. seine gefühle in den vordergrund zu stellen ist allenfalls egoistisch, aber nicht sexistisch. ich weiß, es ist derzeit ein trend, solche tendenzen in jedem post entdecken zu wollen, aber bitte noch nicht mit aller macht. hier hat zumindest in den betreffenden posts NIEMAND mit geschlechtlichen spezifikationen argumentiert.

                v

          (10) 11.03.16 - 16:51

          Hallo,

          Ich vermute mal, der Vater ist Amerikaner (die TE sprach von einer deutsch/englischen Erziehung) - sollte er einmal mit seinem leiblichen Sohn auf amerikanischen Grund und Boden sein, dann greift das dortige Recht und die Mutter kann ihren Sohn ohne Zustimmung des Vaters nicht mehr nach DE holen.

          Ist das Seximus?

          Ein Kind kann allerdings beim Vater genauso gut aufwachsen wie bei der Mutter, da stimme ich Dir völlig zu.

          LG

    (11) 07.03.16 - 15:32

    Hallo,

    ich würde mir das extrem gut überlegen.

    "Nur in den Ferien"... ein Flug nach Amerika und zurück ist verdammt teuer - keine Ahnung, wie es finanziell bei dir aussieht. Du musst eigentlich damit rechnen, dass dir dein Kind total fremd wird.. und du sein Aufwachsen/sein Leben kaum noch mitbekommst.. Dann wird er älter, hat kaum noch Lust zu telefonieren , die Zeitverschiebung... usw.

    Schultechnisch könnt ich mir gut vorstellen, dass sie tatsächlich um einiges mehr rausholen können in Amerika. Aber wie gut spricht er englisch?!

    lg

    Der Vater möchte aber auch sein Kind aufwachsen sehen

    Und er hat das gleiche Recht wie die Mutter.
    Auch ihm kann das Kind über die Entfernung hin fremd werden. Er hat auch ein Interesse daran sein Kind bei sich zu haben. Und da hat die Mutter keinen höheren Leidensdruck oder Rechte die höher zu bewerten wären .
    Ich würde die Möglichkeit im Sinne meines Kindes sehr wohl in Betracht ziehen.

    Vor allem da er ja anscheinend sehr an seinem Paarung und die Eine Probleme mit dich selbst hat.

    Eine Frau hat also nicht mehr oder weniger darunter zu leider Wie ein Vater und daher hat die Überlegung ob er in Amerika leben soll, die gleiche Berechtigung wie die ob er hier in D bleibt. ..

(18) 07.03.16 - 16:29

Wird jemals ein Vater gefragt, ob er ein schlechtes Gewissen oder gar Schuldgefühle hat, sein Kind bei der Mutter zu lassen?
Muss sich ein Vater deswegen Vorwürfe anhören?

Nein!
(Offtopic: Auch das ist weit verbreiteter Sexismus in unserer Gesellschaft.)

Wenn du und der Vater der Meinung seid, dass es das Beste für das Kind ist, dann macht das. Das Kind gehört niemandem und Loslassen ist die erste Elternpflicht!

Wenn es also keine "technischen" Probleme gibt. Ist der Vater Amerikaner? Kann er mit dem Kind einfach so umsiedeln?

  • Was bist du denn für ein Verbitterter? Was hat das mit Sexismus zu tun, wenn das Kind in einem anderen Land leben soll? Hä???

    • Es gab eine Sexismus-Diskussion in Allgemein.
      Dort wurde die These vertreten, dass hauptsächlich Frauen von Sexismus betroffen sind.

      Ich behaupte, dass die allermeisten Threads in diesem Forum sexistisch sind. So wie die Antworten in diesem Thread.

      Und ja, es ist sexistisch, dass Frauen sich dafür rechtfertigen müssen, wenn sie ihre Kinder loslassen, um ihnen das Beste zu ermöglichen!

      Und ja, es ist sexistisch, dass solche Fragen Männern nie gestellt werden, und diese meist auch nicht in die Entscheidung einbezogen werden.

      Das hat nichts mit "verbittert" zu tun, sondern mit Gleichbehandlung. Aber wenn schon, dann auch richtig!

      • (21) 07.03.16 - 19:47

        Sorry. Aber du bist verbittert.

        Der Vater will das Land verlassen. Nicht die Mutter. Mutter, das Kind, Bruder und Großeltern leben in Deutschland. Warum soll der egotrip des Vaters unterstützt werden? Ein Vater der sich um sein Kind sorgt, würde das Land nicht verlassen. Wir reden hier nicht von 200km. Sondern auf die andere Seite der Erde wo man eben nicht mal schnell hinkommt.

        Deine sexismusdebatte ist so falsch an dieser Stelle. Mal abgesehen davon, das man in den USA ohne Ausreichend Geld und Arbeitskraft einem
        Kind nicht viel bieten kann. Nicht mal ein normales Kind würde ich in die USA zur Schule schicken wollen. Ganz ehrlich. Die Entscheidung hier hat wohl der Vater getroffen....

        • (22) 08.03.16 - 10:18

          "Sorry. Aber du bist verbittert."

          Eine Frau, die sich wehrt ist: zickig, verklemmt, frigide...
          Ein Mann, der sich wehrt ist: verbittert...

          DAS ist PURER Sexismus!

          • (23) 08.03.16 - 16:53

            willst du lieber zickig und frigide genannt werden?? :-D

            (24) 08.03.16 - 16:57

            Du hast nix kapiert. Hier geht es nicht um den Vater oder wo das Kind lebt. Hier geht es darum dass ein Mann eine Entscheidung getroffen hat (Umzug in die USA) und alle anderen jetzt damit leben müssen. Hier geht es um Egoismus. Nicht sexismus....

            Das hat mit Sexismus nichts zu tun, der Kindsvater hat hier eine Entscheidung getroffen ins Ausland zu ziehen, während die Mutter hier bleiben will (und möglicherweise auch gar keine Möglichkeit hat ebenfalls auszuwandern).

            Es ist seione Entscheidung, trotz Kind weg zu ziehen, die nicht zwingend erforderlich ist. Ggf. müsste er den Beruf wechseln, um hier bleiben zu können, aber das wäre wohl etwas, das man ihm zumuten könnte für die Möglichkeit weiterhin sein Kind regelmässig zu sehen.

            Würde er sich entscheiden in den gleichen Schulsprengel oder anderweitig nähere Umgebung zu ziehen in dem die Mutter wohnt, hätte diese vielleicht durchaus nichts gegen ein Wechselmodell, wenn man sich ihre Beiträge so anschaut.

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