zweites kind, nur damit der erste kein Einzelkind bleibt?

    • (1) 24.04.16 - 12:16

      Die Frage steht ja quasi schon oben. Wir sind 40 und 45 Jahre alt und haben einen wunderbaren 4 Jahre alten Sohn. Die Schwangerschaft und Geburt verliefen super und unser Kind ist in allen Dingen meistens echt pflegeleicht. Im letzten Jahr kam bei mir immer öfter der Gedanke an ein zweites Kind. Aber eigentlich immer nur mit dem Hintergedanken, damit er nicht alleine da steht irgendwann. Wir haben leider keine grosse Familie und Verwandtschaft. Es ist schwer zu beschreiben, aber wir fühlen uns nicht so das wir sagen zum perfekten Glück fehlt uns noch ein zweites Kind. Ich hab nur irgendwie die Angst das unser Sohn in ein paar Jahren fragt warum hab ich keine Geschwister und das total vermisst..mein Mann und ich haben beide Geschwister, aber beide auch nicht den dicksten Draht zu ihnen..das weiß man halt vorher ja auch nicht.

      Nachdem wir uns viele Gedanken drüber gemacht haben,sind wir jetzt zu dem Entschluss gekommen,kein zweites Kind zu bekommen und ich muss sagen ich fühle mich mit dem Gedanken auch echt gut. Freundinnen von mir sind auch schwanger, darüber freue ich mich auch.und es kommt auch keinesfalls der Gedanke, das willst du jetzt auch.

      Sorry für den langen vielleicht etwas wirren Text, aber vielleicht gibt's jemand der mich versteht und meine Angst davor meinem Kind das Geschwisterchen zu verwehren versteht.

      • Hallo,

        Ihr habt euch ja schon entschieden und seid beide glücklich damit, was sollen wir dazu noch beitragen?

        Alles gute euch

        Grüsse

        (3) 24.04.16 - 12:32

        Hallo!

        Da euer erstes Kind bereits so alt ist, würden die beiden eh wie Einzelkinder aufwachsen.

        Wir persönlich hätten an eurer Stelle auch so entschieden, wenn der Wunsch bei einem selbst nicht vorhanden ist.

        Liebe Grüße

        Ninly

        • (4) 24.04.16 - 13:03

          Wie Einzelkinder aufwachsen, nur weil beim Raufen kein Kräftegleichgewicht herrscht;-)?
          Was macht denn für dich Geschwister aus?

          • (5) 24.04.16 - 13:09

            Natürlich sind es Geschwister. Nicht falsch verstehen! Allerdings sind bei so einem großen Altersunterschied die Interessen schon stark verschieden, sodass doch jedes Kind irgendwie für sich alleine ist. Mag nicht immer so sein, ist nur eine reine Beobachtung meinerseits. :-)

            Liebe Grüße

            • (6) 24.04.16 - 20:48

              Klar, die spielen nicht auf dem gleichen Niveau miteinander. Aber ich finde das gar nicht das Wichtigste am Geschwisterhaben; spielen kann man auch mit Kindergarten- und Schulkameraden und Nachbarskindern. Und ob das mit Geschwistern überhaupt passt ist überhaupt Glückssache.

              Ich sehe das bei meinen, die einen großen und einen kleinen Altersunterschied haben (15, 8 und 7). Sicher kann der Große mit den kleinen Brüdern nicht viel anfangen. Aber der ist auch vom Typ her so anders, der könnte es auch nicht wenn er gleichaltrig wäre; der war auch mit acht ganz anders von den Interessen her als die Kleinen jetzt.
              Und die Kleinen kloppen sich andauernd, während sie mit dem jüngeren Cousin(4) nicht auf dem gleichen Niveau, aber dafür harmonisch und friedlich spielen.

              Um Spielkameraden sein zu können sollte das Alter passen, da stimm ich dir schon zu. Aber wie Einzelkinder können Geschwister nicht sein. Ein Einzelkind muss ja auch keine Rücksicht drauf nehmen, dass mal den Interessen des einen um mal denen des anderen nachgegangen wird. Und sie werden mal eine gemeinsame Vergangenheit haben, vielleicht gemeinsam jammern, wenn wir Eltern mal senil werden oder sowas;-).

        Ein Abstand von 4-6 Jahren zum nächsten Kind ist doch nicht unüblich.

        Wenn man zwei Kinder möchte ideal.
        Will man viele Kinder muss man sich natürlich in Abhängigkeit vom Alter für kürzere Abstände entscheiden.

        Und wenn man mehrere Kinder möchte und größere Abstände wählt, fängt man natürlich immer wieder von vorne an.
        Das möchte ja auch nicht jeder.
        Aber wenn eh nach zwei Kindern Schluss ist, dann ist ein kleiner Abstand doch unnötig.
        Ich kenne viele Leute im Freundeskreis oder in der Familie und unter den Kollegen die dich bewusst für nur ein Kind entschieden haben.

        Ich würde schätzen mindestens 50 Prozent von denen mit Kindern haben nur eins.

        Und dann kommen noch einige dazu die gar keine wollen.
        Diejenigen die zwei haben, haben meist einen größeren Abstand von mindestens 4 Jahren gewählt. ...einfach weil die Eltern sich nicht zwei Wickelkinder vorstellen konnten.

        Ist doch nachvollziehbar.

        Mein Bruder ist 6 Jahre jünger als ich und wie haben uns immer gut verstanden.
        Ich hatte meine Mutter lange für mich und konnte dann ohne Eifersucht meinen Bruder akzeptieren.
        Ein kleiner Altersabstand ist ja für das ältere Kind nicht unbedingt so toll wenn es selbst noch sehr die Eltern braucht. ...ausserdem. ..kurze Schwangerschaftsfolgen sind auch belastend gerade wenn die Frau dich noch um ein kümmern muss.
        Meine Nachbarin hätte bei der 2. Schwangerschaft liegen müssen ab dem 3. Monat, sollte ins Krankenhaus, da War ihre Tochter gerade 1 Jahr.
        Da sie alleinerziehend war, hätte die Kleine in eine Pflegefamilie gemusst und das für ein halbes Jahr.

        Das hat sie natürlich abgelegt, ich finde auch dass das gar nicht geht, ein halbes Jahr KH , ohne das Kind was nur zu Besuch kommen kann.
        Sie hat dann bewusst eine Fehlgeburt in Kauf genommen, und sagt auch dass sie kein 2. Kind mehr bekommen will bei dem Theater...

        • Ich sage ja, dass das meine Erfahrung ist. Für mich käme so ein großer Altersunterschied nicht in Frage. Für andere mag er ideal sein. Möchte auch keinen angreifen. Ich denke, dass jeder für sich entscheiden muss, was gut in die Familienplanung passt. :-)

      (9) 24.04.16 - 21:29

      ich hasse diesen spruch und als das letztens jemand vor den ohren meines 10jährigen sagte, war dieser zu recht sehr empört. er hat sich viele jahre ein geschwisterchen gewünscht und hat nun seinen babybruder. er ist selig damit und fand es absolut unverschämt, dass jemand so etwas über ihn und seinen bruder sagt.

      nur weil sie auf grund des alters nicht auf dem gleichen entwicklungsstandsind heißt doch nicht, dass sie ihre interessen nicht verbinden können!und auch wenn das nicht ginge leben sie gemeinsam und müssen ggs. rücksicht nehmen. ihrem alter entsprechend.

      sind bruder (absoluter fußballfreak) und schwester (puppenmutti,kann mt bällen mal gar nix anfangen), nur mit einem jahr altersuntersched dann auch wie einzelkinder, da ihre interessen komplett auseinander eghen?

      (10) 25.04.16 - 11:17

      Dieser Einzelkinder-Spruch ist dermaßen bescheuert und unwahr.. #klatsch

      (11) 27.04.16 - 11:14

      Dem kann ich nicht zustimmen. Unsere beiden Kinder haben einen Abstand von 5 Jahren und sich ein Herz und eine Seel.Sie spielen gut zusammen und es passt einfach.
      Natürlich nicht immer;-)

      Wir haben ein Junge und ein Mädchen.

(12) 24.04.16 - 13:02

Bei jeder Entscheidung, die man trifft weiß man nicht, wie es anders ausgegangen wäre. Es könnte ja auch sein, dass die Geschwister gar nicht miteinander können, dass das zweite Kind aus irgendwelchen Gründen schwierig wird (andere Leute fragen sich, ob sie "das Glück herausfordern", wenn sie noch ein Kind bekommen).
Und weil man vorher nicht wissen kann, womit das Kind später glücklicher sein würde (oder vielleicht auch man selbst), bleibt einem doch bloß, das zu machen, womit man selbst jetzt glücklich ist, oder :-)?

Meine Schwester und ich konnten noch nie so recht miteinander. Mein Großer mag seine Geschwister schon irgendwie. Aber er sagt, Einzelkind bleiben wäre auch schön gewesen;-).

(13) 24.04.16 - 13:37

Hallo

Wir wollten immer nur 1 Kind. Trotzdem hat unser Sohn nichts vermisst.

Wir hatten das Haus immer voll Kinder. Bei uns haben sich immer alle viel zu wohl gefühlt.#augen

  • (14) 24.04.16 - 13:42

    Hallo, das ist schön zu hören. Hoffe das es bei unserem Sohn auch so bleibt. Im Moment scheint er jedenfalls nichts zu vermissen in der Hinsicht. Er ist auch jemand der leicht Anschluss findet und hat auch im Kindergarten und Freizeit schon viele Freunde, die uns auch öfter am Nachmittag besuchen und umgekehrt.

    Wahrscheinlich mach ich mir um das Thema einfach zu viele Gedanken und sollte lieber das genießen was wir haben.

    Danke für alle Antworten!

(15) 24.04.16 - 14:18

Hallo,
es ist schön, dass Ihr Euch entschieden habt und es wird bestimmt auch für Euch richtig sein.
Ich wollte nur kurz meine Gedanken als Einzelkind dazu schreiben:
Als Kind habe ich Geschwister eigentlich nie vermisst, ich hatte viele Freunde und manche davon sogar bis jetzt!
Manchmal kam natürlich der Wunsch auf (vor allem im Urlaub) nicht so allein dazustehen wenn man neu irgendwo ist aber es ist okay gewesen.
Doof finde ich es dafür aber jetzt eher.
Ich sehe, wie toll das ist für meinen Mann, eine größere Familie zu haben. 2 Schwestern, mit denenen man sich austauschen, besuchen, auf die man sich immer verlassen kann. Und nicht zuletzt: Die auch das Unangenehme mit einem teilen.
Da ich Einzelkind bin, stehe ich mit der Erkrankung meiner Mutter ziemlich alleine da und das wird auch so bleiben, obwohl mein Mann mir eine gute Stütze ist.
Keiner, der übernimmt oder Verantwortung teilt.
Und darum wollte ich auch kein Einzelkind.
In einem Buch habe ich mal gelesen : "Das Beste, was man einem Kind schenken kann, sind Geschwister."
Da ist was Wahres dran. Wir haben jetzt 3 Kinder und es ist natürlich mitunter anstrengend, aber toll, sie miteinander groß werden zu sehen. Die Verbundenheit, die spezielle Kommunikation, die Konkurrenz, das aneinander Wachsen.
Und ich denke nicht, dass Kinder als Einzelkinder aufwachsen, wenn der Alterunterschied 5 Jahre ist. Bei jedem Abstand ist es anders, aber eben doch nie "solo".
Deshalb finde ich den Gedanken, ein Geschwister für das Kind zu planen gar nicht so abwegig. Denn Familie ist Familie...das merkt halt der, der wenig eigene Familie hat, recht deutlich.
Viele Grüße,
sternchen#stern

  • Hallo Sternchen,
    das kann ich genauso unterschreiben. Mir geht es gerade ähnlich wie dir. Meine Mutter ist seit vielen Jahren krank und gerade sehr akut und man fühlt sich doch sehr auf sich alleine gestellt ????

    Als Kind habe ich Geschwister auch nie vermisst, es waren immer viele Freunde bei mir. Jetzt im Alter wünschte ich, dass ich jemanden hätte, der mir etwas zur Seite steht.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    Lg

    • Hallo,

      danke für die nette Antwort!
      Ich denke auch, so lange es allen gut geht, ist es leicht, die "Einzige" zu sein. Aber wenn dann jemand Hilfe benötigt, ist man eben auch die Einzige, die sich durch alle Instanzen kämpfen muss.

      Und noch die Mutter bitten, für die nächste "Eventualität" vorzusorgen. Worauf diese gar keine Lust hat...ach ja...
      Es ist ja irgendwie gemein, aber als Einzelkind hat man die alten Eltern eben "an der Backe" und mit etwas Pech auch noch die Schwiegereltern. Und da ich nun einen Vorgeschmack in Sachen "Krank und alt sein in Deutschland" erhalten habe, ist das leider kein erstrebenswerter Zustand.
      Dir auch alles Gute #blume
      sternchen#stern

      • Oft kommt es aber auch vor dass sich ein Kind um die Eltern kümmern muss weil das andere das einfach ablehnt es zu tun.

        Das erlebe ich gerade bei einem Freund meines Mannes.
        Er steht mit allem allein da weil seine Schwester einfach gesagt hat, sie kümmert sich nicht.
        Was soll man da machen?

        Mein Mann hat noch einen Bruder der nicht in D lebt sondern seit 30 Jahre in Kanada zu Hause ist.

        Die Eltern leben auf Gran Canaria.
        Wir selbst sind auch schon mehrfach umgezogen.
        Meine Schwiegereltern sind auch auf sich gestellt.

        Meine Eltern leben auch weit weg, da wir vor einigen Jahren umgezogen sind vorher waren es 150 km Entfernung, auch zu weit um sich zu kümmern. Jetzt sind es 600 km

        Mittlerweile brauchen meine Eltern auch Unterstützung die weder mein Bruder noch ich leisten können.

        Ich arbeite die ganze Woche bis spät abends, selbst meine Kinder sehen mich ja kaum.

        Mein Bruder ist selbständig und viel unterwegs , auch er wohnt außerdem viel zu weit weg.
        So sind meine Eltern jetzt im Alter auch ganz allein genau wie meine kinderlose Tante. ...Kinder zu haben schützt nicht vor Einsamkeit im Alter, und garantiert auch nicht dass man Unterstützung hat....

(19) 24.04.16 - 14:48

Hi,
bei uns in der Gegend sagt man eher, lieber 2 Kinder, damit man noch eines hat, wenn dem anderen was passiert.

Auch nicht viel glücklicher, unter diesem Vorwand mehr als ein Kind in die Welt zu setzen.

Das sich Geschwister verstehen, und nach eurem Tod in 50-60 Jahren nicht alleine das stehen, ist auch utopisch. Viele Geschwister haben ab einem Gewissen Alter überhaupt keinen Kontakt mehr, aufgrund von Streit, Geld, Erben usw. usw. usw.

Ihr seit Euch doch eigentlich im klaren? Warum ändern?

In Eurem Alter ein behindertes Kind auf die Welt zu bringen, ist Prozentual sehr sehr hoch. Dann hättet Ihr eurem 1. Kind noch eine Bürde aufgeladen.

Euch, irgendwann alte Eltern zu versorgen, oder gut versorgt zu wissen, und ein behinderten Bruder/Schwester, der versorgt werden muss.

Wie Ihr es macht, ist sowieso verkehrt.

Alles Gute
Claudia

(20) 24.04.16 - 18:17

Ich verstehe dich voll und ganz.

Wir sind beide Einzelkinder und ich wollte das eigentlich mal durchbrechen und selber zwei Kinder haben - weil ich gerne Geschwister gehabt hätte....

Jetzt ist es aber einfach so, dass wir uns mit dem einen Kind so wohl fühlen, dass der Gedanke an ein zweites gaaaanz weit weg gerückt ist.

Alle meine Freundinnen kriegen grad das Zweite und die kleinen Bündel sind zuckersüß - ich liebe Babies aber ich denke mir immer "Nein ein Zweites..... nein"
Und das obwohl meine Tochter ein absolutes Anfängerbaby war und auch jetzt total pfelgeleigt ist (sie wird 2 Jahre).

Unsere Entscheidung ist gefallen - es sei denn ich überlege es mir in 2-3 Jahren noch anders.... Bei dir wird noch eher die Zeit knapp vom Alter her. Ich finde aber du musst kein schlechtes Gewissen haben. Es ist euere Entscheidung und jetzt nur um des Geschwistergedanken ein zweites zu bekommen......MIR ist es das nicht wert.
Ein zweites Kind hat immer mit Einschränkungen (egal ob Zeit, Geld, Nerven usw) zu tun (ja es macht auch Freude) und ich finde man muss da auf sein Gefühl hören. Wenn dir dein Bauch sagt das es reicht dann ist es gut so.

(21) 25.04.16 - 06:33

Moin!
Ich bin auch ein Einzelkind und nicht unglücklich darüber.
Als Kind habe ich wohl manchmal den Wunsch nach einem Geschwister geäußert, aber weit seltener als den Wunsch nach einem Pony ;-)
Natürlich kommt mir auch heute noch manchmal der Gedanke, wie es wohl mit Geschwistern wäre. Aber im Freundes- und Bekanntenkreis gibt es kaum positive Geschwisterneziehungen -den Streit und Stress vermisse ich nicht.

Ich kann bis heute gut mit mir alleine sein -eine Fähigkeit die z. B. meinem Mann (zwei Geschwister) völlig abgeht.
Zum Egomanen bin ich auch nicht geworden -ich denke meine Freunde würden mich als hilfsbereit und großzügig beschreiben.

Kinder sollte man nur bekommen, wenn man es sich selbst von Herzen wünscht. -Nicht um andere Menschen glücklich zu machen.
LG nobyna

(22) 25.04.16 - 10:10

Hallo, häufig ist doch das, was man gerade nicht hat interessanter als das, was man hat.

Einzelkind sein hat Vor- und Nachteile und Geschwisterkind sein hat Vor- und Nachteile.

Und nein, man bekommt kein Kind "für das Größere", das ist respektlos gegenüber dem 2. - es ist doch kein Spielzeug ....

Du enthälst deinem Kind nichts, weil es so wie es ist eben eure Lebensplanung ist. Falls du aber doch schwankst, dann doch nicht wegen dem Großen, sondern wegen euch als Familie.

Ich habe übrigens eine 1,5 Jahre ältere Schwester, wie sind so grundverschieden wie es nur geht. Schon im Kindes- und später Jugendalter hatten wir uns nicht so viel zu sagen, jetzt als Erwachsene sehen wir uns nur (wenn überhaupt) zu Familienfeiern - es ist aber nichts vorgefallen zwischen uns. Wir haben einfach keine gemeinsame Wellenlänge.
Mein Bruder wiederum ist 11 Jahre jünger, ich kann mich nicht erinnern, dass ich jetzt als Kind eine besondere Beziehung hatte - außer dass wir halt öfter mal auf ihn aufpassen mussten. Jetzt als Erwachsene wohnen wir zu weit auseinander und sind auch sehr verschieden ....

VG
B

(23) 25.04.16 - 11:04

na, wenns für euch stimmt, ist es ja kein thema. es ist nicht verboten, einzelkinder zu haben..

oder willst du die bestätigung, dass es gar nichts macht, wenn ein kind als einzelkind aufwächst? ich glaube, die kann dir niemand geben. es gibt sicher kinder, denen es gut getan hätte, sie hätten geschwister. nicht wegen "später" sondern jetzt und heute. weil sie zu sehr im mittelpunkt stehen, zu sehr bei den erwachsenen mitreden und dann wirklich unangenehme zeitgenossen sind. und es gibt superlässige einzelkinder, clever, gebildet, sozial kompetent. ist erziehungssache. und glücksache - auch kids mit geschwister können nervtöter werden.

wegen später: es gibt so viele geschwister, die aus allen möglichen gründen nicht mehr miteinander reden... also das ist auch keine garantie.

von dem her - geniesst euer einzelkind, passt auf, dass er nicht altklug wird, haltet ihn nicht unter dauerbeobachtung sondern lasst ihn auch einfach mal heimlichkeiten haben... die haben geschwisterkinder glücklicherweise, weil eltern nicht immer bei allen die augen haben können. kann ja nichts schiefgehen!

Wenn ihr nur ein Kind wollt, dann lasst es dabei. Für euch passt es und das ist im Moment das Wichtigste.

Ich finde es schlimm, ein Kind zu instrumentalisieren, es als "damit-der-Große-später-nicht-allein-ist"-Nutzgegenstand zu planen. Das wäre unfair dem Kind gegenüber.

Auch Geschwister können sich steriten, Knotakt abbrechen und dann ist Sense.

Ich bin Einzelking, keine Cousins oder Cousinen, die restliche Familie auch eher unbrauchbar aber ich habe seit der Gundschule einen Freund der mich durch alles begleitet. Ein echter Freund mit dem ein Geben und Nehmen herrscht wie unter Geschwistern und dem ich komplett vertraue.

Vertrau darauf, dass dein Sohn sein Leben auch als EInzelkind auf die Reihe bekommt.

Ich habe drei Kinder und das einfach nur weil ich bei jedem einzelnen von ihnen dachte "das ist so großartig, diesen kleinen Menschen in Empfang nehmen und begleiten zu dürfen, das möchte ich nochmal erleben". Mit jedem Kind wurde es mehr Liebe.

(25) 26.04.16 - 07:07

Ich finde die Entscheidung richtig. Wir haben auch ein Einzelkind.

Ich selber bin Einzelkind und habe damit keine Probleme, mein Mann hat drei(!) Geschwister und mit keinem davon (zwei viel ältere, eine jüngere) einen guten Kontakt.
Geschwister sind keine Garantie für Zusammenhalt!

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