Umstellung von 1 auf 2 Kinder

    • (1) 15.06.16 - 12:09

      Hallo,

      Ich wollte euch mal fragen, wie ihr die Umstellung von 1 auf 2 Kinder empfunden habt?
      Und wie war es bei denen, die Kinder mit geringem Altersunterschied haben?
      Außerdem möchte ich noch gerne wissen wie es ist einen Sohn und eine Tochter zu haben, spielen eure kleinen gerne zusammen oder eher weniger?

      Fragen über Fragen : )
      Ich freue mich über eure Erfahrungen.

      LG

      • Hallo #winke,

        wir haben 2 Kinder, ein Junge (5 Jahre ) und ein Mädchen (2 Jahre).

        Die Umstellung auf das zweite Kind war zu merken, aber nicht schlimm. Man muss sich eben anders organisieren. Bei unserem Altersabstand war es manchmal etwas schwierig, da der große keinen Mittagsschlaf mehr gemacht hat, die kleine aber schon, so dass Ganztagesausflüge bis jetzt weggefallen sind, das ändert sich jetzt aber ;-).

        Zusammen spielen können unsere nicht wirklich, woran das liegt weiß ich nicht #kratz. Ob es das Geschlecht ist oder der Altersunterschied #gruebel. Es geht meist 5-10 min gut und dann geht das Geschrei los, weil sie in seinem Zimmer was kaputt macht oder er in ihrem Zimmer mit ihren Sachen spielt #augen#rofl.

        Lg Annika

        Meine beiden Großen (2 Jungen) haben einen Altersabstand von 22 Monaten. Jetzt sind die Kinder bald 2 und 4.

        Ich fand die Umstellung von 0 Kindern auf 1 Kind größer, als von 1 auf 2 Kinder. Wir mussten beim 1. Kind ja einen neuen geregelten Tagesablauf entwickeln. Wir haben früher eher um 13 Uhr zu Mittag gegessen. Jetzt gibt es Mittags um 11.45 Uhr Mittagessen, danach Mittagsschlaf und um 18 Uhr Milchbrei. Der 2. Junge kennt es gar nicht anders und passte sich in den Tagesablauf an. Wenn der 1. Junge zum Turnen ging, kam er mit (hat auf der Matte gespielt oder schlief in der Manduca). Jetzt turnt er schon selber mit und freut sich jedesmal, die Turnhalle zu sehen.

        Als der 2. Junge noch ein Baby war, konnte man sich mit dem 1. Kind noch viel alleine beschäftigen. So hatte er nicht das Gefühl, zu kurz zu kommen. In der Stillzeit habe ich gleichzeitig das Baby gestillt und dem 1. Kind etwas vorgelesen.

        Als der 2. Junge mobiler wurde, fand das mein 1. Junge interessant und auch gut, aber er mochte es gar nicht, wenn seine Türme umgeworfen werden.

        Manchmal muss der 1. Junge seinen Bruder ärgern. Der zweite kann sich aber schon wehren.

        Aber oft spielen die Kinder schon miteinander. Sie rennen hintereinander her oder spielen Ball miteinander oder "Fischer Fischer wie tief ist das Wasser?". Morgens weckt der Kleine den Großen, in dem er ihm auf dem Rücken streichelt und wenn der Große zuerst wach wird, dann weckt er seinen Bruder, in dem er ihn entweder auf die Wange küsst oder ihn auch am Rücken streichelt.

        Ob Kinder später miteinander spielen, hängt nicht unbedingt von dem Altersunterschied ab sondern von den eigenen Interessen. Es sei denn, der Altersunterschied ist schon groß (aus eigener Erfahrung 9 Jahre - hier war ich "Mama2"), dann spielen die Kinder nicht miteinander.

        Deine letzte Frage, ob ein Pärchen gerne miteinander spielt, kann ich nicht beantworten.

        Ich habe (bisher) eine Tochter (4) und einen Sohn (knapp 3). Die Umstellung habe ich schon gemerkt, fast mehr als die Umstellung von 0 auf 1 Kind, gerade aufgrund des geringen Abstandes. Bei einem Baby kann man sich ganz auf dieses konzentrieren; wenn es weint, ist man in der Regel direkt verfügbar, und wenn es schläft, hat man Pause. Bei zwei kleinen Kindern kann man das nicht mehr so umsetzen, weil im Zweifelsfall beide auf einmal brüllen. Wenn ich gerade den Kleinen wickele, kann ich nicht meine Tochter auf den Arm nehmen und muss den Stress aushalten, dass sie mir schreiend am Bein hängt, umgekehrt gibt es Situationen, wo auch das Baby kurz mal warten muss. An dieses "ich kann nicht überall gleichzeitig sein" musste ich mich erst mal gewöhnen. Außerdem konnte ich meine Tochter als Baby immer mal kurz aus den Augen lassen, wenn sie zufrieden auf ihrer Decke lag oder schlief- das geht mit Säugling nicht, wenn gleichzeitig ein Kleinkind herumkrabbelt/-läuft, von dem man nie sicher sein kann, was es mit dem Baby anstellt... Fütterungsversuche, draufschmeißen zum Kuscheln, drüberstolpern, fürsorglich zudecken (dann gleich komplett inclusive Gesicht) etc... Später wurde es auch noch mal turbulent, als der Kleine mobil wurde und seinen Platz im "Revier" der Großen beansprucht hat. Ich fand es aber nie schlimm oder extrem stressig, auch wenn ich manchmal schon recht erschöpft war...
        Mittlerweile können die Beiden sehr schön miteinander spielen, auch wenn sie auch recht oft heftig streiten (sind halt beide ziemlich willensstark). Sie beschäftigen sich sehr gerne gemeinsam, spielen Fangen oder vertecken sich gemeinsam im Kleiderschrank, räumen das Puppenhaus ein und aus oder widmen sich ihrer Lieblingsbeschäftigung: Gemeinsam irgendeinen Unsinn aushecken und die Mama damit in den Wahnsinn treiben... Ich glaube, ob es gleichgeschlechtliche Geschwister oder Junge/Mädchen sind, spielt für das gemeinsame Spiel nicht so die Hauptrolle, es kommt mehr darauf, ob sie vom Charakter her zusammenpassen und auch Interessen teilen.

      • Ich fand 1 auf 2 total schön. Man hatte diese typischen Bedenken einer Neumama nicht, alles war routiniert, ich total entspannt. Der Große (Zur Geburt des Kleinen 3 Jahre) hat "sein" Baby sofort ins Herz geschlossen und betüddelt den seitdem. Der ist ne Glucke sag ich dir:)))

        Ich hab also zwei Jungs und kein Pärchen. Der Kleine ist jetzt 20 Monate und sie spielen wirklich super miteinander:)

        • Lieben Dank für eure Berichte : )

          Ich freu mich schon auf die Zeit, obwohl ich weiß das es sicher anstrengend wird aber man wächst ja an seinen Aufgaben ; )

          Das mit dem stillen habe ich auch so überlegt, dass ich während ich die kleine stille, dem großen etwas vorlese oder so.
          Wird sich zeigen, wie es wird.

      Hallo,

      wir haben zwei Kinder. Einen Jungen mit 11 Jahren und eine Tochter mit 7 Jahren. Also großer Altersabstand.

      Sorry, aber bei uns war es schon eine größere Umstellung. Ist halt alles im Doppelpack. Damals war es halt nicht nur ein Kind mal eben so fertigmachen und schnell mal raus, war eben immer noch ein Baby mit dabei.... Kindergarten den Großen damals bringen und holen - immer erst Baby fertig machen und los gings. In die Stadt z. B. immer erst Tasche packen, Kinderwagen einladen, Baby verstauen...

      Wahrscheinlich bin ich hier auch die Ausnahme, die nicht empfindet, dass ein zweites Kind einfach mal so nebenherläuft.

      Beide Kinder brauchen die gleiche Aufmerksamkeit (also Zeit), zumindest handhaben wir das so. Dann sind es Kleinigkeiten wie doppelte Wäsche, doppelte Ausgaben, doppelte Kosten im Urlaub, doppelte Hobbies, doppelte Freunde. Kriegt der eine was, bekommt die andere auch was. Er geht zum Fußball, sie zum Reiten.

      Abends dann sitze ich erst bei der Kleinen und wir quatschen über den Tag, im Anschluss bin ich dann beim Großen und wir quatschen nochmal über den Tag #schwitz. Immer alles schön doppelt so viel Zeitaufwand wie mit einem. #rofl

      Unsere beiden spielen aber bombastisch zusammen. Sind keine eigenen Freunde parat, sind die beiden stundenlang verschwunden. Entweder im Garten beim Fußball, auf dem Trampolin oder im Zimmer. Schauen zusammen Fernsehen, gehen zusammen in den Pool planschen. Streit kommt vor, aber absolut harmlos.

      Abends ist es momentan total entspannt. Beide hocken in schönster Eintracht vor dem Fernseher und schauen sich die 18 Uhr Fußballspiele an. Kommentiert unser Großer irgendwas - die Kleine, keinen Dunst vom Fußball, kommentiert ebenfalls bzw. geckert das vom Großen nach. Sehr interessant #ole#ole#ole.

      Natürlich möchten wir keinen von beiden missen. Aber die Arbeit ist schon mehr als wie mit nur einem Kind. Unsere Kinder sind gottseidank nur sehr selten krank - wenn dann aber meist gleichzeitig. #schock#schock#schock Ist nicht immer lustig #zitter.

      LG
      Caro

      • Ich frag mich auch manchmal, wie das die Familien mit drei oder mehr Kindern meistern.
        Finde Großfamilien toll aber ich glaube mir würde ich das nicht zutrauen.
        Schon allein der finanzielle Aspekt.
        Aber das ist wieder ein anderes Thema.

        • Hallo,

          wir haben drei Kinder und es läuft bei uns ähnlich wie von Caro beschrieben. Nur eben nicht doppelt, sondern "dreifach" ;-)!

          Als Großfamilie sehen wir uns allerdings nicht; bezüglich Deiner Frage nach der "Umstellung" haben wir die von 0 auf 1 Kind sowie die von 2 auf 3 Kinder am größten empfunden. Mag auch daran liegen, dass unsere beiden "Großen" "nur" 25 Monate Altersunterschied haben und unser zweites Kind ein sehr "pflegeleichtes" Baby war, das erste außerdem kein bisschen eifersüchtig, etc.. Mit Kleinkind und Baby war es zwar trotzdem mal anstrengend, aber völlig im Rahmen.

          Mit drei Kindern fehlt schon eher mal die Zeit für "Verschnaufpausen". Unsere Kids sind jetzt 9, 7 und 3 Jahre alt, haben innige Bindungen zueinander und spielen in verschiedenen Konstellationen miteinander, mal zu zweit, mal zu dritt. Mit den Dreien haben wir neben unserer Arbeit, Haus und Garten wirklich "alle Hände voll zu tun", aber wir fühlen uns zwar ausgelastet, jedoch nicht be- oder überlastet. Das finde ich wichtig, egal, ob eine Familie "nur" ein oder sechs Kind/er hat. Es sollte Niemand "zu kurz kommen", weder die Kinder, noch die Eltern.

          Viele Grüße & alles Gute,

          Kathrin

          • >>bezüglich Deiner Frage nach der "Umstellung" haben wir die von 0 auf 1 Kind sowie die von 2 auf 3 Kinder am größten empfunden. Mag auch daran liegen, dass unsere beiden "Großen" "nur" 25 Monate Altersunterschied haben und unser zweites Kind ein sehr "pflegeleichtes" Baby war, das erste außerdem kein bisschen eifersüchtig, etc.. Mit Kleinkind und Baby war es zwar trotzdem mal anstrengend, aber völlig im Rahmen.<<

            könnte von mir sein der Text hhh

            Kinder sind jetzt 8, 6 und 2.
            Und wir möchten in 1-2 Jahren noch ein viertes Kind :)
            Mal sehen wie da dieUmstellung wird...

            • Hallo,

              interessant zu lesen, dass andere Familien manches ähnlich erleben/empfinden wie man selbst :-).

              Ich wünsche Euch alles Gute für Eure weitere Familienplanung #klee- wir fühlen uns seit der Geburt unseres jüngsten Kindes "komplett" ;-) #verliebt!

              Viele Grüße,

              Kathrin

        Ich denke großfamilien wuppen das, weil um die kinder nicht so ein "geschiss" gemacht wird, wie das oft bei 1-2 kindern der Fall ist.

Hallo
Ich fand es beim ersten Kind viel schwerer. Diese Unsicherheit und die wenige Erfahrung kann teilweise schon ziemlich schwer sein.
Hat man das erstmal drin ist man generell schon viel entspannter.
Unser Sohn war 4 als sein Bruder kam und das empfand ich als sehr schön. Er war schon ziemlich umsichtig, konnte und wollte mal helfen (Handtuch reichen, Wagen schieben,..) und hat die Exlusivzeit als "Großer" sehr genossen.
So würde ich es immer wieder machen.
Nummer 3 kam als die Jungs 6&10 waren. Das ist wiederum teilweise schon weniger einfach weil die Jungs sich auch mal ziemlich in den Haaren liegen können.
Ihre Schwester lieben aber beide abgöttisch.

LG #winke

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