Wie habt ihr es geschafft, euch emotional zu lösen?! Kontaktabbruch...

    • (1) 11.07.16 - 11:08

      Hallo!

      Ich würde gerne von anderen Betroffenen wissen, wie lange es bei euch gedauert hat, euch emotional so von der Familie zu lösen, dass es euch besser ging.

      Ich hatte vor 2 Monaten schon mal von meiner Mutter berichtet, falls das für jemanden von euch wichtig sein sollte:

      http://www.urbia.de/forum/12-familienleben/4769084-meine-mutter-plant-was-mit-ihren-enkelkindern-nach-meinem-tod-passiert-obwohl-der-papa-da-waere

      Dort bekam ich sehr viele ehrliche und nette Antworten. Mittlerweile habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr. Das Interesse scheint ihrerseits völlig erloschen. Nicht mal mehr ihre Enkelkinder will sie sehen. Also sie erzählt wohl überall, dass sie will, aber es bei der unerträglichen Situation nicht möglich sei. Für uns ist das gar kein Thema, wenn sie unsere Kinder besucht. Gerade die Große ist wirklich traurig, dass Oma gar nicht mehr kommt. Erst gestern schrieb ich eine SMS und wies wieder darauf hin, dass sie für die Kinder gerne kommen kann. Die Große würde sich sehr freuen. Wir trennen unseren Disput mit ihr von den Kindern. Ihr scheint das nicht so möglich.

      Meine Familie ist wirklich nicht groß. Ich kann die Bezugspersonen meiner Familie an einer Hand abzählen. Es tut mir umso mehr weh, dass sie überall ihre Version erzählt und ich werde nicht gefragt. Mein Mann ist der Arsch und ich der Buhmann. Über kurz oder lang werde ich wohl alleine dastehen. Es sei denn, ich werde nicht müde, überall zu erzählen, was sie uns gesagt und angedroht hat und die Anschuldigungen ihrerseits nicht stimmen. Dass sie auch Fremden ziemlichen Mist erzählt, kam raus, als meine Hausärztin mich ansprach, ob es in der Ehe wieder geht. Ich war ein wenig erstaunt und sah sie an wie ein U-Bahnhof. Ich habe nie was aus meiner Ehe erzählt. Zum einen haben wir wenn normale Streitigkeiten, die nicht nennenswert sind, und zum anderen ist sie nicht meine Psychologin. Es schimmerte durch, dass die Ärztin dachte, dass mein Mann niemals arbeiten war und sich nicht um die Kinder kümmert und ein schrecklicher Ehemann ist. Alles das, was meine Mutter eben gerne erzählt, was aber nicht stimmt (wir haben denselben Hausarzt). Nachdem ich dann meine Sicht der Dinge erzählt habe, war die Ärztin sehr überrascht und meinte nur, dass das extrem gut zu wissen sei.

      Nun leide ich unter dem Kontaktabbruch zu meiner Mutter sehr. Es ist viel ruhiger, ich bin seelisch viel ausgeglichener. Meine Kinder bekommen nichts mehr angedichtet und mein Mann wird in Ruhe gelassen und ich bekomme nicht ständig vorgehalten, wie wichtig eine Trennung sei. Aber ich leide. Sie ist ja immerhin meine Mutter. Wenn ich unsere kleinen Kinder sehe, weiß ich, dass ich auch mal so klein war und meine Mutter mich gesehen hat wie ich meine Kinder heute. Es zerreißt mich, wenn ich mir vorstelle, dass sie mich vielleicht eines Tages auch nicht mehr sehen möchten (ich hoffe ja mal, dass es nicht so weit kommt. Aber alleine die Vorstellung tut weh). Und genau das tue ich meiner Mutter gerade an…

      Als ich vor 4 Wochen im KH lag und es im Raum stand, ob eine für mich lebensgefährliche OP gemacht werden muss, kam nicht mal eine SMS mit Besserungswünschen oder ähnliches. Erst hinterher, als ich meiner Schwester schrieb, dass mir das sehr weh tat. Ich hatte sogar meiner Schwester gesagt, dass sie mich mit Muttern zusammen gerne besuchen kommen darf. Nichts… Dafür dass ich ein Leben lang eingeengt wurde und auch immer wieder echt leiden musste, ist es befremdlich, dass man plötzlich einfach ignoriert wird und nicht mehr als Tochter gesehen wird. Ich glaube, dass sie mich damit bestrafen will…

      Zu allem Überfluss lebt meine Schwester mit Mitte 20 noch Zuhause bei meiner Mutter und schafft den Absprung nicht. Meine Schwester ist mir sehr wichtig und ich habe sie echt gerne. Aber ich merke, dass meine Mutter extremen Einfluss auf sie ausübt. Zudem sie nicht viele Sozialkontakte hat bis auf der Arbeit oder in der Schule. Die absolute Hauptbezugsperson ist meine Mutter.

      Nun knallte es gestern zwischen ihr und mir auch noch. Sie versuchte mich wie meine Mutter emotional zu erpressen. Darauf reagiere ich wirklich allergisch. Ende des Lieds ist, dass sie mich überall gesperrt hat. Selbst meine Entschuldigung, dass ich vielleicht ein wenig überreagiert habe ihr gegenüber kam nicht mehr an (ich bin ein sehr direkter Mensch und gerade in der Schwangerschaft reagiere ich sehr emotional). Ein Blockieren ist für mich ein klares Statement. Das tut mir sehr weh. Ich habe also viel geweint, muss es aber so akzeptieren.

      Aber die große Frage ist, wie lange dauert es, bis man darunter nicht mehr leidet? Wie habt ihr das geschafft? Ich suche mir psychologische Hilfe dafür. Habe schon einen Termin zum Erstgespräch. Aber die Wartelisten bis zur eigentlichen Therapie sind extrem lange. Ich kann doch jetzt nicht noch mindestens 6 Monate so leiden. Ich möchte so gerne aktiv werden, damit es mir besser geht.

      Meine Freunde und mein Ehemann fangen mich auf. Ich bin froh, dass ich sie habe. Aber da niemand von ihnen etwas Ähnliches erlebt hat, haben sie keine persönlichen Erfahrungswerte. Die erhoffe ich mir nun hier.

      Liebe Grüße
      Ninly

      • Hallo
        Wir stecken gerade in einer ähnlichen Situation mit den Schwiegereltern,also den Eltern des Vaters meiner Kinder, und einem Teil seiner Familie.
        Diese sind vor einer weile einer Kirche beigetreten und mittlerweile kann man wirklich denken das sie dort eine Gehirnwäsche bekommen haben.
        Wir haben uns immer gut verstanden aber seit Eintritt da kam alles sehr schleichend.
        Es hat mit kleinen Kommentaren angefangen und wurde immer heftiger, sie haben ihr Enkelkind rausgeschmissen und übelste zusammengefaltet, man könne sie ja heilen,.. Näher will ich nicht drauf eingehen.
        Das war der Höhepunkt und der Anfang vom Ende.
        Mittlerweile hat auch ihr Sohn den Kontakt mit Ihnen und dem Teil der Familie komplett abgebrochen.
        Ich weiß das ihm das alles andere als leicht fällt und weh tut. Zum einen der fehlende Kontakt zu den Menschen (die sie mal waren) und dann all die anderen Sachen.
        Trotz der großen Distanz schwappt immer mal wieder was rüber, auch zu uns ins Haus, und ich selbst bin mittlerweile vorallem unglaublich wütend.
        Helfen tut der "normale" Teil der Familie der sich ebenfalls distanziert hat.
        Das wäre bei dir ja deine Schwester. Aber wenn sie selbst so drin steckt ist das natürlich auch für sie ziemlich schwer.
        Sie steht ja quasi zwischen 2 Seiten :-(
        Im Freundes und Bekanntenkreis gibt es bei uns auch den ein oder anderen Fall wo kein Kontakt mehr zu den Eltern besteht.
        Ich denke gerade wenn man Kinder hat wird man das nie zu 100% abschließen können.
        Die eigenen Eltern werden ,gerade wenn man nah beieinander wohnt, wohl immer irgendwie eine Rolle spielen. Auch wenn es nur Fragen der Kinder,Bekannter,.. sind.
        Auch Begegnungen sind da ja nicht ausgeschlossen.
        Dementsprechend ist es wohl ziemlich wichtig sich ein dickes Fell anzulegen.
        Alles gute!

        LG

        • Hallo!

          Vielen Dank für deine Antwort und die Lageschilderung bei euch. Das klingt wirklich alles andere als einfach, was ihr gerade durchmacht. Dass in gewissen Gemeinschaften immer wieder Gehirnwäsche vorgenommen wird und sich die Menschen erschreckend ändern, hört man immer wieder. Und das ist traurig... Sehr traurig. ich kann verstehen, dass man daran zu knacken hat.

          Spielt bei mir auch mit rein, dass ich mich auch an schöne Momente erinnere und mich danach zurücksehne. Aber man wird wohl akzeptieren müssen, dass das so nie wieder kommen wird. Und ja stimmt. Man braucht ein dickes Fell... Obwohl wir in einer Großstadt wohnen, rennt man sich doch gelegentlich über den Weg. Das bleibt nicht aus.

          Ich wünsche euch alles erdenklich Gute!!!
          Liebe Grüße
          Ninly

          • Hallo
            Ich kann deine Situation ebenfalls sehr gut verstehen, ist alles andere als einfach das ganze :-(
            An die schönen Momente darfst du ja trotzdem zurück denken wenn sie für dich wirklich schön waren. Das machen wir trotzdem noch :-)
            Nur das zurücksehnen ist das schwere..
            Das ist halt das gute bei uns, zwischen uns liegen gaaaanz viele Kilometer.
            Da fallen gewisse Sachen einfach weg.
            Das wünsche ich euch auch!!

            LG

      Hi du! Ich habe damals deinen Beitrag auch gelesen und ich glaube sogar was dazu geschrieben. Ich hab vor gut 13 Jahren den Kontakt abgebrochen und mir geht es gut damit. Sogar sehr gut. Ich verstehe auch nicht wieso du überhaupt noch Kontakt zu deiner Mutter willst? Wieso du darunter leidest nichts mehr zu hören! Hak es nach und nach endlich ab! Sie belastet dich, dein Leben und vieles mehr. Glaubst du sie hört auf? Vermutlich nicht! Ich denke du rennst etwas hinterher was du dir immer wieder wünscht aber wohl nie haben wirst, nämlich eine normale Mutter und zu ihr eine normale Beziehung.

      Ela

      • Vielen Dank für deine Antwort! Stimmt, du hast damals auch auf den Thread geantwortet... Ich bewundere deine Stärke, dass du so klar einen Schlussstrich ziehen kannst. Ich wünschte, ich wäre so weit. Ich wurde ein Leben lang so erzogen, dass man in einer Familie sich beistehen muss, komme was wolle. Das heißt auch, dass ich zu funktionieren hatte wie man es erwartet hat. Das hat über zwei Jahrzehnte funktioniert. Dann nicht mehr. Da bin ich ausgebrochen. Aber diese Erziehung steckt noch in mir. Dagegen anzugehen ist gar nicht einfach...
        Ich befürchte, dass du recht hast, dass ich etwas hinterher renne, was es nicht gibt. Dies zu akzeptieren ist heftig schwer. Und dadurch kommt das Leiden.
        ich habe mir so viele Jahre gewünscht, dass sich meine Mutter ändert. Ein bisschen. Mein erster Psychologe hat aber schon treffend gesagt, dass meine Mutter sich niemals ändern wird... Und gerade das macht mich so traurig und fertig. Ich wünsche es mir so sehr und die Hoffnung stirbt bei mir zuletzt. Aber vermutlich würden sich die Geschichten immer in abgewandelter Form wiederholen.
        Ja, ich werde mich wohl einfach auf andere Dinge konzentrieren müssen und einen Haken setzen müssen.

        Ging das bei dir damals von Anfang an so einfach oder hattest du auch erst zu knacken?!
        Liebe Grüße
        ninly

    Ich habe Dir damals schon geschrieben, was ich machen würde. Ich weiß nicht, warum man für eigentlich weit verbreitete Familienprobleme eine Therapie braucht, wahrscheinlich sind deswegen die Praxen auf unzählige Monate hin überfüllt; und dann ist nicht mal gesagt, wenn Du endlich einen Termin hast, ob Dir der Therapeut liegt. Wenn nicht, ist es nämlich für die Katz.
    Es gibt im Leben immer wieder Situationen, die einfach nur schrecklich sind - irgendwann muss man einfach damit umgehen lernen, sonst ist man in lebenslanger Dauertherapie.
    Ich weiß sehr gut, wovon ich rede - aus schlimmen eigenen Erfahrungen. Kümmere Dich um Deine eigene Familie und lass Dinge/Situationen, die Du nicht ändern kannst, hinter Dir.
    Alle Wenn und Abers und Vielleichts helfen Dir nicht weiter.
    Und leider muss man auch manchmal Kindern erklären, dass Menschen, die sie lieben, nichts mehr von ihnen wissen wollen - oder ihnen nicht gut tun. Auch diesen Sch**ßjob hatte ich erst letztes Jahr. Schlimm, wenn so kleine Mäuse einen enttäuscht anschauen, aber es hilft ja nichts, auch sie müssen das lernen, das es "solche" und "solche" Menschen gibt.
    Und leider - Du kannst Deine Kinder nach Kräften liebevoll und gut erziehen, aber niemand kann Dir garantieren, dass sie Dich lebenslang lieben - ist wirklich nicht schön, aber leider auch nicht selten.

    LG Moni

    • Liebe Moni!

      Vielen Dank für deine liebe Antwort, über die ich mich gefreut habe. Sicherlich hast du recht, dass manche Dinge nicht therapiert werden müssen. Bei mir spielen noch andere Dinge mit rein wie Nahtoderfahrung und andere Krankheiten und Behinderungen innerhalb meiner direkten Familie usw. Das kann alles in einem Abwasch gemacht werden. Die erste Therapie habe ich damals gemacht, weil ich mir von meiner Mutter über Jahre angehört habe, dass ich in Therapie gehöre. Lustiger Weise stellte sich in der Therapie dann raus, dass das größte Problem von mir die Mutter-Kind-Beziehung zu einer Mutter ist.

      Und ja, leider stimmt es auch, dass man nie weiß, wie das Verhältnis zu den eigenen Kindern irgendwann sein wird. Vielleicht bin ich auch einfach extrem gefühlsduselig momentan, weil mich eben so kleine Knopfaugen ansehen und wenn man sich vorstellt, dass man selbst mal fallen gelassen wird, tut das weh. Vielleicht sollte ich nicht so viel darüber nachdenken. Man kann sich seine Familie ja nicht aussuchen. Man wird hinein geboren.

      Ich bin schon extrem stolz auf mich, dass ich eure Tipps umsetzen konnte und keinen Kontakt mehr habe. Das war einer der schwersten Schritte in meinem Leben und ein Befreiungsschlag. Nun heißt es noch, damit umzugehen lernen. Vielleicht darf ich auch nicht erwarten, dass das alles innerhalb weniger Wochen gut wird.

      Heftig finde ich eben, dass ich meine Schwester nun auch noch verliere. :-(

      Ich sende dir liebe Grüße!
      Ninly

      • Vielleicht bin ich auch einfach extrem gefühlsduselig momentan, weil mich eben so kleine Knopfaugen ansehen und wenn man sich vorstellt, dass man selbst mal fallen gelassen wird, tut das weh.

        Kann ich sehr gut verstehen! Ich hätte mir das auch nie vorstellen können oder mögen - hatte ja auch zwei ausgesprochen süße Kinder und muss es trotzdem irgendwie akzeptieren, nur noch eines zu haben.

        Aber es muss ja nicht so kommen, gibt ja auch noch Kinder, die trotz neuer Freunde oder Partner die Herkunftsfamilie nicht wegschmeißen.
        Mach Dir darüber heute noch keine Gedanken, das Leben wird eh nie so, wie Du es planst.#liebdrueck
        LG Moni

Liebe Ninly,

ich glaube, man muss sich bewusst sein, dass man nicht den Menschen vermisst, sondern das Bild, das man von ihm hat, so wie man ihn sich wünscht. Das ist ein bißchen so wie eine 14jährige, die sich wünscht, dass Justin Bieber vom Plakat hüpft und sie auf seinen weißen Schimmel hebt.

Man muss seinem Kopf und Herzen klar machen, dass man einem Phantom hinterher jagt.

Du musst dir keine Sorgen machen, dass du später in ihre Situation gerätst. Vermutlich liebst du deine Kinder heute schon auf eine ganz andere Art, als sie ihre Kinder geliebt hat. Kompromossbereiter, selbstloser und wertfrei. Weil sie deine Kinder sind und nicht weil sie sich so verhalten, wie es dir genehm ist. Wäre ihre Liebe so, würde sie Schritte auf dich zu gehen und dir die Hand reichen.

Vielleicht müssen dein Herz und Kopf erst mal von dem "Mutterbild" Abschied nehmen, bevor du damit abschließen und deinen Frieden machen kannst. Du hast dann eine Aufgabe: die Mutter zu sein, die du selbst gern gehabt hättest. Das wird dich dann versöhnen, weil du weißt, dass du nichts Unmögliches gewünscht hast.

Alles Gute, Küstenkönigin

Hallo.

Ich habe den Kontakt zu meiner Mutter NICHT abgebrochen, aber dieses Buch hat mir sehr geholfen, die nötige emotionale Distanz aufzubauen und einiges für mich aufzuarbeiten:

https://www.amazon.de/Wenn-M%C3%BCtter-nicht-lieben-lebenslangen/dp/3442174856/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1468245461&sr=1-1&keywords=wenn+m%C3%BCtter+nicht+lieben

LG

huhu,

meine eltern sind sehr ähnlich, meine mutter hat mich ab 12 als konkurrentin empfunden, alles was ich gemacht habe (abi, studium, mann, haus, kinder) war schlecht und wurde auch vor der gesamten verwandtschaft als mies dargestellt. die kinder verzogen, mein mann ein blödmann, ich gehässig und neidisch, unser haus eine bessere hundehütte, unser auto ein "türkenmercedes" etc.pp.
kurz und gut, dann wurde ich schwer krank, mein leben stand wirklich auf der kippe und wo waren die großeltern?? ganz weit weg!

da reichte es mir dann! ich löste mich vor allem durch 2 dinge: ww.narzissmus.org und das buch vergiftete kindheit von susan forward.
viel glück!!

lg

(14) 11.07.16 - 19:54

Liebe Ninly,

ich kann es nur aus der Sicht einer Schwiegertochter beschreiben. Wor haben es bereits hinter uns.

,, Ich glaube, dass sie mich damit bestrafen will…"= ja, exakt das gleiche haben sie bei uns auch gemacht. Iegendwann ist man aber so müde, dass man darauf nicht reagiert. Dies war bei uns der eigentliche Anfang vom Ende.

Bei meinem Mann ist dann so viel vorgefallen, dass man schlichtweg nicht nur vor Augen hat, dass es SEINE Mutter ist aber man hat dann vor Augen, was sie uns/ihm alles angetan hat. Dass sagen wir mal, wir Frauen, es noch emotionaler erleben, kann ich mir vorstellen. Und da handelst du doch inuitiv vollkommen richtig. Hilfe holen.

Wenn der Schmerz verarbeitet ist, heißt es nicht, dass es nicht wehtun wird aber dass man damit umgehen kann und dann kommt die Phase, wo du auch die Vorteile schötzen kannst.

Wir leben seitdem friedlich und mit Abstand siehst du dann, wie viel Boshaftigkeit in unserem Leben war. Ich will sie nie wieder sehen.

#winke

Also dafür dass du nicht soviele bezugsspersonen hast wie du sagst scheinst du doch auf das Geschwätz von krethi und plethi wert zu legen.
Ich frage mich auch hier wieder mal warum man soviel wert auf menschen legt die einen verletzen. Egal ob Familie oder nicht. Die würde ich mit dem Hintern nicht mehr ansehen....

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