völlige Verzweiflung ---> In-Obhutnahme meines Still-Baby's wegen Gedeihstörung

    • (1) 04.08.16 - 15:35

      also erstmal "kurz und knapp":

      Meine kleine Maus ist am 04.12.2015 geboren (SSW 38+5) mit einem Gewicht von 2970 g und "angeblich" 52 cm.
      Auf Grund des Schwangerschaftsdiabetes mussten wir noch in der Klinik bleiben, um ihre Zuckerwerte kontrollieren zu lassen. Mit einem Gewicht von 2690 g und einem KU von 33 cm sind wir dann am 06.12. nach Hause.

      Bei der U2 am 10.12. hatte sie dann 2780 g und war "mit Langziehen" noch 49 cm (OHNE sogar nur 45 cm).

      Nun geht es mir aber gerade erstmal um die U3 am 07.01.2016 und die U4 am 23.03. mit folgenden Daten:

      U3 = 3925 g - 53,4 cm - 36 cm KU
      U4 = 4770 g - 61 cm - 38,7 cm KU

      ---> bis dahin wurde immer ALTERSGERECHT entwickelt angekreuzt.

      Ich habe meine Tochter voll gestillt (um ihr eigenes Risiko, SELBST einmal Diabetes zu bekommen, erheblich zu reduzieren!!!) und bei der U4 allerdings nachgefragt, ob sie vielleicht eine Milchunverträglichkeit haben könnte, da sie für mein Empfinden "mehr spuckt, als sie getrunken hat".

      Es hieß, "das könne sie nicht haben" und "es käme mir nur so vor !"

      Nachdem ich im Internet gündlich recherchiert habe, hab ich mal bei meiner Tochter ausgerechnet:

      Sie hatte gerade mal 845 g in fast genau 11 Wochen zugenommen, also NUR 76,8 g pro Woche !!!

      Laut der WHO-Empfehlungen hätten es aber MINDESTENS 110 bis 170 g pro Woche in
      dieser Zeit sein müssen !!!

      Hätte der Kinderarzt DA nicht schon reagieren müssen ???

      Denn NUN, bei der U5 (am 05.07.) war der Schock riesengroß !!!
      Meine Maus hatte sogar abgenommen - bin dann am 06.07. zum Ausschluss organischer Ursachen mit ihr in die Klinik, wo sie eine Kinderschutzmeldung ans Jugendamt gemacht haben !!!

      Von der Klinik aus, kam sie dann am Donnerstag, 14.07. direkt in eine Pflegefamilie !!!

      ---> Sie werfen mir jetzt vor, ich hätte mein Kind BEWUSST verhungern lassen !!

      Ich (44 J.) werfe MIR natürlich selbst vor, dass ich das nicht gemerkt habe - doch meine Kleine war immer ein sehr fröhliches und mobiles Kind. NIE machte sie nach der Brust den Anschein, dass sie noch Hunger haben würde !!!

      Sie ist mein 7. Kind und im Vergleich zu ihren Geschwistern (25, knapp 21, 18, 16, 14 und 8) von der kompletten Entwicklung (außer dem Gewicht) her, super gut drauf - fing jetzt sogar schon an zu Krabbeln.

      Habe mir die WHO-Kurven ausgedruckt und die Daten meiner Kleinen GENAU eingetragen - bereits zur U4 fiel sie demnach um zwei Perzentilen runter - sogar komplett raus.

      Auf der BMI-Kurve sieht man das noch viel deutlicher ---> mit guten 4 Wochen lag ihr BMI noch bei 13,8 - also noch gut über der 15% Perzentile, bei der U4 mit 4,5 Monaten betrug Dieser nur noch 12,8 - was WEIT unter der 3% Perzentile liegt.

      Laut der Baby- und Kinder BMI-Tabelle sind Mädchen dieses Alters bereits mit einem BMI von 15,2 untergewichtig, STARKES Untergewicht beginnt bei einem BMI von 14.
      DAS soll der Kinderarzt NICHT gesehen haben ???

      Jedenfalls ist ER "fein raus" ....es soll ALLEIN meine Schuld gewesen sein, diese Gefahr für meine Tochter nicht erkannt zu haben und ich hätte ja nach der U4 einen 2. Kinderarzt aufsuchen können, statt meine Bedenken von ihm "ausräumen" zu lassen.

      Doch die wirklich gute Entwichlung meines Babys hat mich leider nicht "alarmiert" ....andernfalls hätte ich auf jeden Fall einen anderen Arzt konsultiert und sicher auch schon eher hier im Netz recherchiert.

      Woran hätte denn ich, als NICHTMEDIZINER, mit bloßem Auge erkennen sollen, wann wenig Gewicht ZU WENIG ist, geschweige denn, sogar Lebensgefahr besteht ???

      Mittlerweile habe ich mein Baby am Do, 28.07.2016 zum 3. Mal im Rahmen des betreuten Umgangs für 2 Stunden gesehen - da jedoch NUR, weil die Pflegefamilie diese Woche in Urlaub ist.

      Der Gerichtstermin am 26.07. lief für uns nicht so toll ---> ICH selbst durfte kaum etwas dazu sagen (hatte allerdings auch nur eine Vertretungs-Anwältin an meiner Seite)...lediglich 2 Sätze gestatteten sie mir.
      Stattdessen wurde eigentlich nur das Jugendamt angehört, wobei es dann auch noch fast Ausschließlich, um meinen 8-jährigen Sohn ging, bei dem ein diagnostizierter Kleinwuchs (von Experten für Kleinwuchs der Charite Berlin) vorliegt und der gerade massive Probleme in der Schule hat.

      Zu alle dem, schilderte die Verfahrenspflegerin, meine Tochter hätte fast die ganze Zeit, die sie bei der Pflegefamilie war (am 22.07.), verschlafen, nicht mitgeteilt, dass sie Hunger hatte, dann aber doch die Flasche gierig "runtergeschlungen"

      ....dies könnte NUR ein Anzeichen dafür sein, dass ICH sie von Anfang an, nur habe schreien lassen --> "NUR ein Baby, dessen Bedürfnisse nie befriedigt wurden, melde sich nicht mehr von selbst !" ....DAZU muss ich sagen, genau das Gegenteil war der Fall ---> meine Kleine BRAUCHTE nicht viel schreien, denn beim kleinsten Muks bin ich gesprungen, hatte sie sehr oft sogar stündlich an der Brust....und auch sonst, war sie viel auf dem Arm oder wurde auf ihrer Krabbeldecke von mir, sowohl auch von ihren Geschwistern, liebevoll "gefördert" und beschäftigt.

      Weiter behauptete die Verfahrenspflegerin, mein Baby wurde dort auf die Krabbeldecke gelegt, wo sie dann wie ein Käfer auf dem Rücken gelegen und lediglich etwas mit den Ärmchen gewedelt haben soll.
      --> Insgesamt hinke sie angeblich 2 Monate in der Entwicklung zurück !!???

      Wie gesagt, bei MIR fing sie bereits mit Krabbeln an - was ich auch mit Fotos und Videos belegen kann.

      Okay, sitzen kann sie noch nicht - ich habe allerdings auch kein "Sitztraining" mit ihr absolviert, denn ich bin davon überzeugt --> sitzen KANN (und DARF) ein Baby erst, sobald es sich von ALLEIN hinsetzen tut, was ja recht schnell passiert, sobald sie richtig krabbeln.

      ...auf jeden Fall haben bei Gericht ALLE gesagt, meine Tochter solle NICHT zurück in den mütterlichen Haushalt, obwohl ich sogar anbot, mit ihr täglich zur Gewichtskontrolle zum Kinderarzt zu gehen.

      Mittlerweile habe ich den Beschluss erhalten:
      ---> Die einstweilige Anordnung vom 12.07. wird aufrechterhalten!!
      Mein Baby BLEIBT weg !!!!!!

      Und mir sind vorerst die "Hände gebunden" , meine Anwältin hat Urlaub, ist erst am 08.08. zurück.

      ---> Ich (ebenso ihre Geschwister) vermisse meine kleine Maus wahnsinnig - alles scheint so sinnlos...... :(

      Ich hoffe, Ihr lest das recht schnell und könnt mir in irgendeiner Art und Weise mit Rat und Tat "zur Seite stehen".

      Liebe Grüße,

      Ramona

      P.S. meine Kinder waren übrigens ALLE sehr zart !

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      • ....und weiter, um schon mal eventuell aufkommende Fragen zu beantworten:

        ---> ich schreibe hier 100% die Wahrheit !!!!!!

        ......was hätte ich davon, hier irgendwelchen "Mist" zu schreiben ???

        Schließlich suche ich "Unterstützung" in irgendeiner Weise - vielleicht z.B. eine Selbsthilfegruppe Betroffener (scheint es aber leider nicht zu geben).

        Man darf nicht vergessen, das ist hier ein Forum --> ich kann schlecht einen "Roman" schreiben - DAS hätte hier keiner mehr gelesen !!! ...auch SO, habe ich bereits den Eindruck, dass leider nicht wirklich alle ALLES gelesen haben.

        Fakt ist:

        Ich habe versucht, obigen Text "kurz" zu halten und somit erstmal auf das Wesentliche zu beschränken ....doch auch DER ist ja schon SEHR lang.

        Gerne probiere ich nochmal in aller "Kürze" , weitere Details nachzuliefern --> wird allerdings etwas dauern, denn ich habe hier noch einige Kinder, um die ich mich kümmern muss.

        Außerdem ist das eine laaange "Geschichte" ....somit auch nicht ganz leicht, sie kurz und mit allem Wesentlichen zu beschreiben.

        "Wenn ein Säugling nicht entsprechend zunimmt, reagiert entweder die Mutter, der Kinderarzt oder die Hebamme."

        ---> die Hebamme kam leider nur bis etwa Anfang Januar, alles lief zu diesem Zeitpunkt bestens.

        MEIN großer "Fehler" war halt, dass ich meine Bedenken vom Kinderarzt habe "wegwischen", und mich zudem durch die wirklich GUTE Entwicklung meiner Tochter habe "täuschen" lassen.

        Übrigens haben wir 2 Familienhelfer, denen es auf Grund der positiven Entwicklung der Kleinen, ebenfalls NICHT auffiel, daß es DOCH so dramatisch gewesen sein soll. Thema war die Zierlichkeit meiner Maus durchaus des Öfteren - sie machen sich nun auch selbst schwerste Vorwürfe, mich nicht mal zum Kinderarzt begleitet zu haben.

        Auch mein Sachbearbeiter vom Jugendamt hatte die Kleine regelmäßig gesehen, da wir etliche Treffen, bzgl. der Schulproblematik meines 8-Jährigen und seiner gerade laufenden Diagnostik hatten, Hilfeplangespräche, etc. ...

        Nun bin ich auch leider NICHT der Typ, der die "Klappe hält" und zu Allem "ja und Amen" sagt, sondern ich sage und vertrete sehr wohl auch MEINE Meinung ---> DAMIT schaffe ich mir natürlich häufig NICHT gerade "FREUNDE" ....schon gar nicht bei den Ämtern.

        -----> DADURCH kam es dann vermutlich auch erst soweit:

        Da mich die Ärztin im Krankenhaus nicht ernst genommen hatte, machte ich ihr klar, ich hätte ein RECHT darauf, darüber informiert zu werden, was die nächsten Schritte wären, bzw. was sie gedenken zu tun, ebenso welche Ergebnisse bei der Blutuntersuchung und dem Ultraschall herauskamen.
        Hatte also dort so EINIGE Diskussionen mit den Schwestern, denn die Ärztin war nicht wirklich zu sprechen.......auch bzgl. des Stillens, was sie mir angeblich VERBOTEN hatten - dabei erzählte jede Schwester etwas Anderes.

        Daraufhin machte die Ärztin am Freitag, 08.07. eine Kinderschutzmeldung beim Jugendamt und die nahmen SOFORT meine Tochter in Obhut !!!!

        Es hieß, ich wäre nicht kooperativ, sei Beratungsresistent und würde nicht verstehen, WARUM meine Tochter gefüttert werden müsse.
        So ein SCHWACHSINN ...eine Fütteranleitung, wie sie behaupten, bekam ich überhaupt gar nicht und erklärt hat mir auch niemand etwas.

        Erst nachdem mir mitgeteilt wurde, dass mein Baby in Obhut genommen wurde, war dann ganz plötzlich sogar von LEBENSGEFAHR die Rede !!!!!!

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        • (3) 04.08.16 - 16:07

          Das tut mir natürlich leid für dich- aber das hat vermutlich eine Vorgeschichte wenn du "Familienhilfe" und einen "Sachbearbeiter"beim Jugendamt hast.

          Was mir auffällt ist das Du keine Einsicht hast und nur Andere (Arzt, Familienhilfe..)als verantwortlich empfindest. DU bist die Mutter! Für das Kindeswohl warst DU verantwortlich!

          Ich finde völlig unverständlich wie man nicht bemerken will wenn sein eigenes Kind lebensgefährliches Untergewicht hat. Und bei Stillkindern achtet man doch auch von sich aus auf das Gewicht des Kindes, da man die Trinkmenge nicht kontrollieren kann.

          Ich will dich gar nicht runter machen- aber glaube dieses Wegschieben von Verantwortung ist nicht sehr hilfreich wenn Du dein Kind zurück haben möchtest.

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      Hallo,

      erstmal hast du dir denn einen Anwalt genommen , wäre mein erster Schritt gewesen....allerdings weiß ich jetzt nicht was du hören möchtest #kratz wir können dir schlecht weiter helfen ...was mir auffällt das du die Schuld bei allen anderen suchst abe rnicht bei dir....du hast ja schon in einem anderen Forum geschrieben das es dein 7.Kind ist und wenn es dein 7.Kind ist....geht man davon aus das dir es eigendlich auffallen muss , wenn es etwas mit deinem Kind nicht stimmt....jetzt die Schuld u.a.dem Kinderarzt in die Schuhe zuschieben finde ich nicht Okey....er sieht dein Kind ja wenn es hoch kommt 10min und eben keine Stunden wie du....und es geht auch nicht darum wie groß und schwer ein Kind ist , wichtig ist der Gesamteindruck ob der stimmt....

      Ich kann dir von meinen Sohn berichten ,er hatte neulich Mundfeule aber so schlimm das er nicht getrunken hat und wir 5 Tage im Krankenhaus waren ,er am Tropf hing der er schon Anzeichen von austrocknen hatte (er war da 15 Monate alt) und da hat keiner eine Meldung etc gemacht....ich bin erlich gesagt der Meinung das da noch was anderes vorgefallen ist.

      Lg

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    • Hallo!
      Mein erstes Kind war auch sehr duerr, hatte 'babygelbsucht' , wir waren zwischendurch im Krankenhaus, hat nicht gut zugenommen etc, aber nie hat wer auch nur erwaehnt, das Jugendamt oder wen auch immer einzuschalten.
      Bist du dir sicher dass da nichts anderes etwas zur Sache beitraegt?
      Das ein Kind 'weggenommen' wird muss doch eine der letzten Moeglichkeiten sein?!
      Alles Gute

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      ich nehme dir die geschichte nicht ab #sorry
      ich habe 3 söhne, alle 3 waren magere babys (auch voll gestillt). 2 davon (jetzt 6 und 11) liegen immer noch im bereich des untergewichts, beim 6jährigen rät mir der bmi rechner sofort zum arzt zu gehen :-)
      NIE war auch nur im ansatz die rede davon, dass meine kinder in pflegefamilien sollen. du bist ja auch im krankenhaus gewesen--und da soll dir das böse, böse jugendamt direkt dein kind abgeknöpft haben? obwohl du dich gekümmert hast?
      kann ich mir nicht vorstellen, du verschweigst uns was!

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    • Sorry, ich kann dir das auch nicht glauben. Dass da nicht mehr gewesen ist. Mein Sohn war hat auch immer wenig getrunken und war immer leicht, er kam einmal sogar wegen Austrocknung ins Krankenhaus. Und da hat niemand etwas gesagt. Er kam an den Tropf weil er nichts getrunken hat und schon sehr apathisch war. Dann als es ihm besser ging durfte er wieder ganz normal mit heim, mit der Auflage er soll wirklich viel trinken und wenn er wieder nichts trinkt, sollen wir sofort wieder kommen. Das war es. Niemand wäre auf die Idee gekommen ich lasse ihn absichtlich verhunegrn oder verdursten, sodass sie ihn mit nehmen. Ich denke da muss bei euch mehr im Argen sein.

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    Ich nehm dir die Story auch nicht ab. Das Baby meiner Freundin hatte auch gefährliches Untergewicht auf Grund von starkem reflux. Nicht eine Sekunde stand zur Debatte, dass das Kind in eine Pflegefamilie kommt. In Deutschland nimmt niemand einfach so ein Kind weg. Da muss schon viel mehr vorgefallen sein.

    Ihr habt 2 Familienhelfer, seit beim JA bekannt. Das ist ja auch nicht "normal". Irgendwas verschweigst du uns doch.

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    (10) 04.08.16 - 17:59

    also 1. "schiebe ich die Verantwortung NICHT von mir weg!!!" ......MEINE "Fehler" habe ich oben recht ausführlich beschrieben !!!
    Hinzu kommt mit Sicherheit AUCH, dass mein "Blick" ja nicht NUR auf der Kleinen lag - ein großer Teil des Fokusses lag gerade auf meinem 8-Jährigen ......auch DAS habe ich oben bereits erwähnt.

    2. die Vorsorgeuntersuchungen sind doch aber genau DAFÜR da, solche "Unregelmäßigkeiten" zu erkennen und dann auch darauf zu reagieren ......der Arzt ist doch derjenige, mit dem geschulten Blick - sieht ER doch täglich etliche Kinder unterschiedlichster Statur.

    ---> statt MEINE Bedenken als "Hirngespinnste" mehr oder weniger auszuräumen, hätte BEREITS DA reagiert werden müssen ......z.B mit Zufüttern, Nahrungsumstellung oder ja zumindest mit engmaschigen Gewichtskontrollen !!! (soviel ist mir heute klar --> leider zu spät)

    Ich kann schließlich nicht ALLES in Frage stellen, was mir die Ärzte so sagen - das mache ich schon häufig genug, mir die Meinung eines 2. Arztes einholen.

    ? dazu ein Beispiel ...ich war mit 3 meiner Kinder gleichzeitig beim Arzt - bei allen Dreien dieselbe Diagnose --> sie sollten alle 3 zur gleichen Zeit wegen derselben zwei "Sachen" operiert werden (Operateur wäre natürlich dieser Arzt selbst gewesen)
    DAS kam mir merkwürdig vor ....ich ging also mit den Kids zu einem anderen Arzt für eine 2.Meinung --> im Enddeffekt lag KEINER "unter'm Messer"

    und 3. habe ich auch oben schon teilweise erwähnt, WESHALB wir bereits mit dem JA zu tun hatten.

    ===> bist du erstmal in den "Augen" des Jugendamts, kommst du da nicht mehr raus !!!!
    ......man wird es ihnen NIEMALS "recht" machen können !!!!

    ...JEDE einzelne Minute Verspätung in der Schule, eine versehentlich auf dem Küchentisch liegen gelassene (also fehlende) Brotdose, ein Loch im Knie der Jeans (nicht witterungsgemäße Kleidung !??), ein fehlender Bleistift --> muss dazu sagen, mein 8-Jähriger brauchte im vergangenen Schuljahr fast täglich einen Neuen (entweder verbummelt, mit Absicht zerbrochen, oder aber im Unterricht bis zum geht nicht mehr angespitzt)......ALL DAS wurde dem JA gemeldet ---> immer wieder Kinderschutzmeldungen, wegen solcher "Lapalien" !!!!!!

    Ich sag ja:

    EINMAL Jugendamt, IMMER Jugendamt !!!

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    • also erst mal:

      wenn du nicht genug aufmerksamkeit für dein baby hast, weil ein anderes kind deine gesamte aufmerksamkeit beansprucht, dann ist die inobhutnahme ja die beste lösung, denn es müssen beide kinder versorgt werden.

      dann: wenn ich das gefühl habe, mit meinem kind stimmt etwas nicht (und bei einem verhungernden kind sollte man schon das gefühl haben) und der kinderarzt nimmt mich nicht ernst, dann gehe ich SELBSTVERSTÄNDLICH zu einem anderen kinderarzt und hole mir eine zweite meinung ein.

      meine tochter ist auch 8, kommt jetzt in die dritte klasse und hatte noch KEINE EINZIGE minute verspätung und KEINE EINZIGE fehlende brotdose.

      wie es aussieht, bist du überfordert, und dann halte ich es für selbstverständlich, dass in erster linie die kinder geschützt und versorgt werden, auch wenn es der mutter weh tut.

      dass dir das weh tut, würde ich nicht bezweifeln. du wirst aber nichts ändern, weil dir die einsicht fehlt. also bleibt nur, die kinder zu schützen.

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      • na Glückwunsch !!! ....dann "funktioniert" doch Deine Tochter wunderbar ....*juhuuu*

        ---> meine Familienhelfer sagten mal:

        Wir haben ein völlig "veraltetes" Schulsystem - theoretisch müssten sich die Schulen mehr den Kindern "anpassen" - sprich sie da "abholen", wo sie stehen - denn die "Startbedingungen" zur Einschulung sind ja doch SEHR unterschiedlich !!!!!!

        Leider ist es aber genau UMGEKEHRT ---> die Kinder müssen sich, wie kleine Roboter, der Schule anpassen ---> SIE MÜSSEN einfach "FUNKTIONIEREN" ......was die Meisten ja auch durchaus schaffen ;)

        ---> mein Sohn ist da komplett "anders"

        ......der weiß GENAU, was er will und was er NICHT will - musste sich halt auch bei 5 älteren Geschwistern durchsetzen --> die hatte er bestens "im Griff"...

        Und ANPASSEN will er sich schon gar nicht !!! ....IHM "reicht" es, wenn er zwei Wörter geschrieben hat, während die gesamte Klasse 10 Sätze geschafft hat.

        Das fängt schon morgens zu Hause an:
        er will diese Socken nicht anziehen, er will kein Frühstück essen, er will keine Brotdose mitnehmen, etc. ....ach ja, und in die Schule will er ja eigentlich schon gar nicht - einzig die Pausen und der Hort danach "locken" ihn !!!

        Nun hat er die 1. Klasse (auf Anraten aller Beteiligten, jedoch gegen meine Überzeugung) das zweite Mal gemacht und ist keinen "Schritt weiter" ....genau DAS hatte ich befürchtet, hätte ihn SELBST ggf. dann lieber die 2. Klasse wiederholen lassen.

        DAHER nun die Diagnostik mit ihm !!!!

        ....und ich muss sagen, mir kommt das vor, wie ein ewiger "Kampf" :(

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        • Es tut mir leid, aber das klingt alles andere als normal. Meine Tochter hat auch einen eigenen sturen Kopf und will dies nicht und will jenes nicht. Doch man muss den Kindern beibringen, es gibt Dinge da wird nicht diskutiert. Welche Socken sie hat ist mir schnuppe, von mir auch kann sie sich anziehen wie ein Clown. Ob sie frühstückt wäre mir insofern egal, dass sie wenigstens einen Kakao trinkt oder eine Banane isst o. Ä. Ob sie eine Brotdose hat oder ihren Apfel so mitnimmt, wäre mir ebenso egal. Von mir aus auch ein Müsliriegel oder was....es gibt Dinge die können die Kinder entscheiden. Da spart man sich hier und da einen Kampf der unnötig ist.

          Doch Dinge wie Schule kann man den Kindern klar machen, die müssen eben sein. Man muss sich schon anpassen lernen, sonst kommt man im Leben nicht weit. Die Unterschiede der Gewichtigkeiten worüber man diskutiert oder worüber nicht, sollten gut überlegt sein.

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          • *lach* ...die Brotdose oder den Apfel SO, wäre MIR auch egal - dem Lehrer aber nicht.

            Und mal 'nen Müsliriegel zwischendurch, finde ich sogar gut, habe ich meinen Kindern auch ab und zu mal als "Überraschung" eingepackt ....aber selbst DA gab es vom Lehrer meines Sohnes ärger --> DAS ist KEIN vernünftiges Pausenbrot !

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            • Das kann ich mir nicht vorstellen. Dass wegen EINER Kleinigkeit ein Terz gemacht wird. Sollte es sich häufen und er hat immer zu wenig zum Essen (oder immer unpassendes oder Süßes z.B.) dabei, oder läuft nicht wettergerecht angezogen, schmutzig, oder mit kaputten Sachen durch die Gegend, dann sieht es schon anders aus.

              Es sind die gleichen Themen, nur anders betrachtet. Dann ist gleich nicht mehr harmlos, verstehst du? Wir hören hier deine Perspektive, ich frage mich was die Lehrer schreiben würden wenn sie hier wären.

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