Einschlafen

    • (1) 04.08.16 - 17:25

      Mein Sohn 31 Monate ist eigentlich ein sehr unkomplizierter Zeitgenosse. Es hat alles ohne Probleme geklappt, früh in seinen eigenen Bett schlafen, das stillen, das zufüttern, vom Teller essen ...ect. Jetzt hat er so eine "Phase" wo er abends zich mal aus seinem Bett kommt und einfach nicht schlafen will oder am Liebestem in unserem Bett schlafen will. Erst hatten wir zwei Stäbe aus dem gittertet genommen, dann wieder rein gemacht weil es genervt hat das er immer wieder raus kam, aber dann ist er einfach übers Bett geklettert! Und mit dem Kopf ständig irgendwo gegen geknallt, so haben wir das vordere Gitter ganz abgenommen weil wir Angst haben, das er sich mal tüchtig weh tut bei seiner kletteraktion. Jetzt kommt er gefühlte 50 x aus seinem Zimmer und sagt, das er Angst hat! Es ist aber nichts wovor er Angst haben soll. Ich war auch schon mal sehr einfühlsam zu ihm und wollte ihn die Angst nehmen ich war aber auch mal wirklich sauer und böse . Ich weiß nicht weiter, es geht schon so lange . Habt ihr ein Tipp? Nachtlicht hat er.

      Danke

      • schön, dass du "schon mal" einfühlsam warst.

        schöner wärs, wenn das ein dauerzustand wäre.

        es ist ganz normal, wenn kinder in dem alter nachts von ängsten geplagt werden und elterliche nähe suchen.

        mein rat wäre immer, den kindern zu geben, was sie brauchen, dann gehts am schnellsten vorbei.

        • Also da hast du mich wohl falsch verstanden! Das sollte nicht bedeuten das ich meinem Kind nicht einfühlsam bin, das sollte heißen , das ich ihm entgegen gekommen bin und seine Bedürfnisse gedeckt habe! Also einfühlsamer als vorher! Und wenn ich meinem Kind immer das gebe was es will tanzt es mir irgendwann auf der Nase rum das will ich auch nicht, da komme ich auch nicht weiter mit.

          • ich hab meine beiden immer bei mir schlafen lassen, wann sie wollten, und sie tanzen mir ganz und gar nicht auf der nase herum. im gegenteil: beide sind in kita und schule ausgiebigt gelobt worden für ihr sozialverhalten (die grosse sogar mit urkunde).

            es gibt so einen schönen spruch: kinder, die man liebt, werden erwachsene, die lieben.

            mit härte und strenge kann man keine ängste vertreiben, da kann man seinem kind höchstens beibringen, dass dir seine bedürfnisse (und damit es selbst) egal sind.

          • Gerade abends, wenn der Tag verarbeitet wird, kommen viele Ängste bei Kindern durch. Gerade in dieser Zeit solltest du Verständnis für dein Kind aufbringen und ihm das einschlafen so angenehm wie möglich gestalten. Dein kind zeigt dir gerade ganz deutlich, dass es dich braucht. Gehst du nicht auf seine Bedürfnisse ein, hat es das Gefühl, du lässt es im Stich. Das hat nichts mit immer nachgeben oder auf der Nase rum tanzen zu tun sondern mit Nähe und Geborgenheit. Ein ganz natürliches Bedürfnis. Klar nervt es, aber du als Mutter bist nun mal der erste Ansprechpartner deines kindes bei allem. Also verhalte dich bitte auch wie eine Mutter und nimm dein Kind und seine Bedürfnisse ernst!

      Also ganz ehrlich: es ist völlig normal! Ist das dein ernst? Es ist nix da vpr was er angst haben kann? Kinder in dem alter haben vor so vielem angst, sie haben eine blühende Phantasie! Dein kind tut mir sehr leid. Er braucht jetzt eltern die für ihn da sind, ihn und seine ängste ernst nehmen. Und nicht welche die ihn einsperren und rauswerfen oder anmeckern weil er angst hat!

    • Wir haben noch ein Kinderbett im Schlafzimmer stehen. Da dürfen die Kinder immer schlafen, wenn sie das Bedürfnis danach haben. Als die beiden klein waren, war das noch oft der Fall, aber es wird immer weniger. Inzwischen eigentlich nur noch, wenn sie krank sind, mal extrem schlecht geträumt haben oder es abends gewittert.

      Je mehr Stress man sich da macht, desto mehr endet es in einem unnötigen Machtkampf.

      lg

      Ich hatte als Kind Angst vor Schlangen unter der Bettdecke und vor Aliens die nachts kommen und mich mitnehmen. Beides war nicht im Kinderzimmer, ich hatte trotzdem riesige Angst.

      K

      • Um mal eben klar zustellen ich bin keine Rabenmutter, ich glaube euch wurde ins Hirn geschissen, sorry! Ich bin hier glaube ich am falschen Ort in Ratschläge von anderen Muttis zu bekommen.

        • ich nehme an, das hier ist deine einfühlsame art?

          raben sind sehr fürsorgliche eltern.

          und nur weil dir gesagt wird, dass du die bedürfnisse deines kindes lieber erfüllen solltest, heisst das nicht, dass du prinzipiell als mutter in frage gestellt wirst.

          ich finde, du hast das definitiv bisher falsch gemacht mit dem schlafen. deshalb kannst du aber trotzdem ganz viel richtig gemacht haben.

          also jetzt mal nicht beleidigt sein, sondern drüber nachdenken, ob du in DIESEM PUNKT vielleicht doch noch nachholbedarf hast. :-)

          Welchen Ratschlag möchtest du denn hören? Kind solange plärren lassen, bis es sich kotzend in den Schlaf schreit?

          Bei deiner Ausdrucksweise können wir gerne darüber diskutieren, wer hier Scheiße im Hirn hat...

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