(LANG!)Eure Erfahrung zum 2. Kind, wenn das erste SEHR Anstrengend/Schwierig ist

    • (1) 14.10.16 - 21:59

      Ganz zuerst, JA ich weis, die ENTSCHEIDUNG, können nur wir letzendlich fällen, beziehungsweise sie ist eigentlich schon gefallen, nur der Zeitpunkt an dem knauserts noch so etwas #schwitz. :)

      Dennoch würde ich sehr gerne mal schauen ob es hier Mamas, oder auch SEHR gerne Papa's gibt, die sich hier äussern können und wollen, wie es denn so im Alltag läuft bez. des Titels in meinem Thema.

      Unsere grobe Eckdaten sind wie folgt.
      Mama 33 & Papa 30 verheiratet, das Mädel frische 3 Jahre (geht nun in den KiGa)

      Jetzt sind da 2 so kleine Faktoren die es sind, weswegen wir das ganze eigentlich Pillenblister für Pillenblister so vor uns rumschieben.

      Erstes meine Wochenbett-Depressive Episode von 8 Wochen. Eine so 100%ige war es scheinbar nicht, daher Episodisch da für einen Blues zu lange und extrem heftig für die 8 Wochen. War schlagartig wie eben Typisch mit Babyblues von heut auf morgen vorbei.

      Zweiteres, die Schlafgewohnheit unserer Nummer eins.
      Madam nämlich schläft war SUPER EIN aber fast niemals durch. ;-)
      Gut, das mögen jetzt viele Eltern kennen, aber hier war (Ja es wird langsam laaaaaaangsam besser) es so extrem mit teilweise von 23 - 6 Uhr am Stück brüllen & kreischen, das wir uns nach einem Jahr Verzweiflung in unsrer Klinik eine Erziehungsberatung geholt haben (Das ist eine Psychologin ) die auch auf Schreibabys & div. andere Probleme was Paarbeziehung & Baby etc. spezialisiert ist.

      Es kam dann schon auch raus, das unsere Motte bedingt duch unser Nachgeben damit sie dann endlich aufhört mit schreien, Machtspielchen getrieben hat. Wir haben als Eltern dann mit ihrer Hilfe es mittlerweile auf ein Level geschafft, unsere Fehler soweit auszubügeln das wir teilweise nur noch 1-2 mal rübermüssen bzw. ich eben ;) sie zu beruhigen, ihr erklären es gibt jetzt kein Auge/Naseputzen (die Nase lief nicht z.b.) oder Decke aufschütteln obwohl sie zugedeckt ist, Kleid anziehen, spielen, Tee haben, dann wasser, dann anderen Tee usw usw. Hauptsache sie spielt Pascha - wir parieren überspitzt gesagt.

      Mit KiGa Start lief das ganze natürlich wieder auf Reset, allerdings weil da Verarbeiten & Verlustängste aufkamen und so führten wir ein Teilzeit-Elternbett ein *.* Ich finds toll, mein Mann weil er früh raus muss und sie schon gut rumwuselt jetzt weniger.

      Jetzt bekam sie ein neues 90x200 Bett und es läuft mal super mit komplett durchschlafen oder 1-2 mal beruhigen. Wenns zu krass wird hol ich sie wieder zu uns.

      Ja, genug dazu. Bedingt auf ihr Schlafverhalten zögern wir eben noch und wollten uns beide mal in anderen Familien reinschnuppern, die es vielleicht auch nicht sooo leicht haben oder auch deswegen längeren Altersabstand haben zwischen Geschwistern. Weil ihr Bedenken/Angst hattet.

      Oder habt ihr euch gesagt, Augen zu & Durch - schlimmer kanns nicht werden!?
      Habt ihr euch vielleicht sogar deswegen GEGEN ein 2. Entschieden eben weil das Erstlingskind so Anstrengend war/ist?

      Wurde es vielleicht sogar entspannter ?

      Das sind so Faktoren die wir gerne in Erfahrung bringen würden, wohl wissend das es bei jeder Familie anders laufen wird.

      Was meine Depressive Episode betrifft denke ich (Anfänglich wollte ich nie wieder deswegen ein 2.) das wenn ich einmal da rauskam, dank meiner offenheit und schneller Hilfesuche, würde ich da im Vorfeld mich schon Netzwerken und ich komme da ein 2. mal raus. Ganz sicher.

      Wir beiden danken im Vorraus für eure Hoffentlich AUCH ermutigenden Erfahrungseinblicke.

      LG

      • Hallo,

        ich kann dich nicht ganz so verstehen. Wollt ihr noch ein Kind oder nicht? Du weißt niemals was du bekommst. Niemand wird dir sagen können was richtig oder falsch ist. Du selbst wirst in einigen Jahren feststellen das etwas falsch oder richtig war.

        Seit fast 18 Jahren bin ich nun Mutter und ja es gibt Entscheidungen die würde ich aus heutiger Sicht nicht mehr so angehen. Aber in dieser Zeit war es das Richtige, ich habe nach der für mich vorliegenden Lage entschieden nach besten Wissen und Gewissen.

        So ist das doch auch mit der Kinderplanung. Du könntest wieder Depressiv werden musst es aber nicht. Du könntest ein schrecklich anstrengendes Kind bekommen oder nicht. Es könnte sein das eure Tochter fürchterlich eifersüchtig auf ein Geschwister wäre und noch schlechter in der Handhabung wäre. Es könnte aber auch sein das eure Tochter durch ein Geschwister leichter bzw. einfacher und "größer" wird.

        Entscheidend ist was willst du? Möchtest du nur ein Kind haben oder nicht das ist die Frage. Und wenn du diese Frage beantworten kannst, kannst du dich auch -auf das Abenteuer wie auch immer es läuft - einlassen.

        LG
        Corinna

        • Das ist im Grunde leicht zu Beantworten. Ja =) Vermutlich wird es Kraft kosten, aber ich glaube das wir das packen können :)
          Danke für deinen Beitrag

      (4) 14.10.16 - 22:27

      Hallo
      Also mit Wochenenddepression habe ich keinerlei Probleme....aber dafür ein erstes Kind, welches heute noch mit fast 7 Jahren immer noch nicht durchschläft und die Nacht zum Tage macht :( ! Die ersten 3Jahre hat sie nicht ein einziges mal durchgeschlafen-sie kam bis zu 12!!!!! mal in der Nacht (21-8Uhr)-sie ist und bleibt halt einfach sehr anstrengend und schwierig was das schlafen angeht......
      Wir haben auf Kind Nummer 2 trotzdem nicht verzichtet-Ich habe halt immer die Hoffnung gehabt, dass es spätestens ab dem 3Geburtstag besser wird....naja dem war so leider nicht. Kind Nummer 2 kam, als unser erstes Kind 2 3/4 Jahre alt war zur Welt und das zweite ist ein richtiges "Anfängerbaby" gewesen :) es hat gefühlte 20Std. von 24Std. geschlafen und war eigentlich immer zufrieden-Nr.2 brauchte von Anfang an nur 2x in der Nacht die Brust und schlief mit 6Monaten schon durch und das bis zum heutigen Tage -nun ist Nr 2. 4Jahre alt und Nr.3 wird in den nächsten Tagen auf die Welt kommen und ich hoffe es wird wieder so ein entspanntes Baby wie Nr.2!
      Man weiß halt vorher nicht, wie es wird aber ich glaube nicht das solche schwierigen Schläfer über Jahre sich sehr oft häufen, weshalb ich mich davon nicht abschrecken lassen habe...und ich bin sehr froh und glücklich darüber!
      Im schlimmsten Falle ziehst du im ersten Jahr mit beiden Kindern in ein Schlafzimmer und dein Mann in ein eigenes-dann kommt jeder zu mehr schlaf und du kannst zur selben Zeit bei beiden Kindern sein, falls sie zur gleichen Zeit nachts wach sind-so habe ich es im ersten Jahr gemacht.
      Ich hoffe ich konnte dir etwas Mut machen

      LG

      • (5) 14.10.16 - 22:39

        Puh! Wow, da können wir uns die Hand reichen. Die Hoffnung dass das 2. (Wobei Sophia als Baby ebenfalls Pflegeleichter war als dann ab 1 1/4 Jahr etwa, da ging das los :D ) einfach wird mit den Monaten/Jahren bleibt ja doch irgendwie.

        SEHR Interessant finde ich den Tipp mit dem Schlafzimmer :O
        Hey darauf bin ich mal so überhaupt nicht gekommen.

        Bzw würde ich/wir das so machen das Männe dann ins Kinderzimmer geht da is das 90x200 Bett und ich mit beiden ggf dann im Schlafzimmer weiter das Familienbett betreibe solang beide oder Sophia das brauchen/braucht.

        DANKE !

        • (6) 15.10.16 - 10:29

          Das mit dem Kinder-Mama-Schlafzimmer ist mir auch erst eingefallen, als ich schon schwanger war und mir eingefallen ist, dass ja beide Kinder zur selben Zeit nachts schreien könnten und ich mich nicht in 2 Hälften Teilen kann-mein Mann fällt da leider aus er arbeitet 18Std./6Tage/Woche weil er selbstständig ist und er braucht unbedingt seinen Schlaf!
          Es war für uns alle die Beste und auch einfachste Lösung und Nr.1 hatte auch von Anfang an keinen Grund zur Eifersucht, weil Nr. bei Mama im Bett schläft und sie eben nicht mehr -ist auch ein wichtiger Faktor, wie ich finde...
          Wenn du gerne ein 2 Kind haben möchtest, dann mach es :) Mädchen sind auch meistens sehr sehr Fürsorglich mit dem kleinen Geschwisterchen-war zumindest bei uns der Fall!
          Lg

    Hey, ich kann dich 100% verstehen! Bubi Nr.1 war auch ein katastrophaler Schläfer, das erste mal durchschlafen hatten wir mit 2! Eine erneute Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt? Never ever!!!! Allerdings wollte ich schon immer ein zweites Kind wenn das erste in die Schule kommt! Das der Große dann so anstrengend (aber zauberhaft süß, prinzenstatus halt) war hat diese Idee noch verstärkt! Pünktlich zu Schulbeginn kam dann unsere püppi zur Welt! Und was soll ich sagen: das absolute Gegenteil ihres Bruders!! Schläft durch seit der 8.woche (zumindest in 80% der Nächte) und ist auch sonst total pflegeleicht! Ob es der Charakter ist? Oder die jetzt wesentlich entspannteren Eltern? Oder einfach das zweite kind, auf dem nicht der 100%ihr Fokus liegt da ja noch ein großer Bruder da ist? Sie muss halt viele Sachen! Der große muss 8 Uhr in der Schule sein, und wenn püppi da vorher geweckt werden muss kennt sie es nicht anders und schläft dementsprechend wann immer sie es braucht! Ich denk es ist eine Kombi aus allem... Ich hab mir mal sagen lassen, das wenn das erste easy ist, das zweite ein kleiner satansbraten und umgekehrt ist... Bei mir im Bekanntenkreis stimmt es ... Dir alles liebe und denk dran, wenn der Mensch plant, fällt im Hintergrund das Schicksal lachend vom Stuhl....

    (8) 15.10.16 - 00:45

    Ich hab mir ueber sowas keine Gedanken gemacht....wir wollten zwei Kinder und die haben wir bekommen.
    Beeinflussen kann man eh nichts!

    (9) 15.10.16 - 06:45

    Zu einer Psychologin, die erzählt dass ein einjähriges Baby Machtspielchen spielt, sag ich lieber nichts.

    Schlimmer geht immer, es kann auch genau das Gegenteil passieren.

    Was ich mich aber frage, wie würde denn die jetzt 3jährige damit umgehen? Sie braucht doch jetzt noch sehr viel Energie Eurerseits?

    ICH würde mit einem weiteren Kind noch mindestens 3 Jahre warten.

    • (10) 15.10.16 - 15:32

      Wir sind zum ersten Termin mit ihr zu der Psychologin da war sie bereits kurz vom 3. Geburtstag. Die Probleme fingen kurz nach dem ersten Geburtstag an ;)

      Und sie macht mit 3 sehr wohl dann Machtspielchen :)

Unser erstes Kind hat auch fast die ganze Nacht geschrien - und das 1,5 Jahre lang. Es war furchtbar.

Unser zweites Kind hat dann von Anfang an durchgeschlafen.

Dass das erste Kind so anstrengend ist, muss nicht bedeuten, dass es beim 2. auch so ist. Wegen deiner Depression würde ich den Arzt fragen,ob du das wieder zu erwarten hast und wie du gegen steuern kannst. Wobei 2 Monate nicht wirklich viel sind, so dass sie in meinen Augen kein Hindernis sein sollten für ein 2. Kind. Das hört sich vorgeschoben an. Bist du sicher, dass du ein 2. Kind überhaupt willst?

  • Ja schon, der Wunsch wird auch merklich stärker. Was die Depressive Episode betrifft mache ich mir auch nicht wirklich Gedanken. Dank der reflektion etc. sehe ich da sehr sehr entspannt entgegen. Auch weil sie relativ kurz war, im gegensatz zu Mamas die ich in der Zeit kennenlernen durfte und Jahrelang damit zu kämpfen haben & an sich arbeiten. :(

    Die Nächte selber werden auch merklich besser. Letzte Nacht auf heute z.b. wieder ohne eine einzige Unterbrechung durchgeschlafen.

    Super. Ich verstärke sie dann auch immer positiv & wir haben eine Sternenliste. Wenn 4 Sterne, das reicht mit 3 Jahren voll sind, gibt es eine tolle Belohnung.

    Ausflug z.b. oder ein Spielzeug dass sie sich aussuchen darf.

    Aber ja, es ist ein Herzenswunsch. Wir wollten nur beide mal so hören wie es bei anderen Mamas bzw Familien läuft. Unabhänging davon & ohne das als Entscheidungshilfe zu nehmen.
    Denn die steht ja. Wir hadern nur noch mit dem Zeitpunkt #rofl

(13) 15.10.16 - 08:43

Wir haben jetzt unsere nr.2 seit 11 Wochen bei uns und die beiden haben 23 Monate unterschied. Nr1 war, ist und bleibt bestimmt für immer eine katastrophale schläferin. Mir war ein kurzer Abstand wichtig und wach bin ich nachts eh, also was soll mir bitte noch passieren? Es ist ein super entspanntes, gut schlafendes 2. Baby passiert.... Die Schwangerschaft war anstrengend weil ich mich gefühlt nie so ausruhen konnte wie ich es brauchte und ich dachte oft, dass ich die Geburt so übermüdet nie schaffen kann, aber selbst da hat sie mir den gefallen getan und war innerhalb von 4 Stunden da. Die große ist noch komplett Zuhause und ich die ganze Woche alleine, aber ich bin entspannter. Es kann nur noch besser werden ab jetzt :-)

Hallo, das Schlafverhalten klingt heftig, aber da seid ihr beim zweiten Kind auch routinierter uns könnt vorher die Reißleine ziehen, wenn es zu doll wird.
Hinsichtlich der Wochenbettdepression kannst du dir ja auch vorab Hilfe holen bzw. mit deinem FA sprechen.
Unsere erste Tochter war von Geburt an sehr anstrengend. Trotzdem war von Anfang an klar, dass es flott ein zweites Kind geben soll, das auch zwei Jahre später schon kam. Sie war von Anfang an total entspannt, schlief auch nicht toll, aber war tagsüber super pflegeleicht.

Und vor acht Monaten kam noch ein kleiner Junge dazu, auch er ist entspannt.
Es muss also nicht wieder so werden wie beim ersten Kind. Ich bin auch viel gelassener geworden und sehe vieles entspannter. LG

(15) 15.10.16 - 12:30

Hallo,
mit Wochenbettdepressionen kenn ich mich nicht aus. Aber zum Schlafverhalten kann ich folgendes beisteuern. Wir haben 3 Kinder. Ich habe ca. 12 Jahre lang nicht eine Nacht durchgeschlafen, manchmal kam mir das wie Folter vor. Kind 1 wollte bevorzugt nachts spielen so ca. für 2-3 Stunden bis es etwa 3 Jahre alt war. Auch danach hat es bis zum Alter von 6 Jahren nie durchgeschlafen. Kind 2 hat anfangs Tag und Nacht verwechselt, dann Pseudokrupp recht heftig gehabt und Alpträume. Kind 3 konnte die ersten 3 Jahre nur ausschließlich im Elternbett schlafen und hat bis heute noch sehr häufig den sogenannten Nachtschreck.Manchmal geht man in einer Nacht von einem Kind zum anderen... Zu diesen Schlafproblemen kamen noch andere, da alle Kinder Frühchen waren, hatten wir von Trinkschwäche über Krankengymnastik und Monitorüberwachung im ersten Lebensjahr alles dabei.
Aber ich würde es immer wieder so machen und keines hergeben. Wenn ich die Beschreibung deines Kindes lese, würde ich glaube ich sehr schnell Nr. 2 nachlegen, sonst wird das eine verwöhnte Primadonna (nicht böse gemeint, aber so ein Exemplar haben wir, weil es 6 Jahre lang Einzelkind war und eigentlich bis heute geblieben ist).
LG

(16) 15.10.16 - 20:05

Hallo,

mein Sohn, knapp 4, war und ist ein schwieriges Kind. Tag und Nacht, auch jetzt noch. Ich werde da jetzt nicht weiter ausholen, da ich am Tablet nur langsam voran komm.

Kurzum, ich bin gerade in der 14. ssw mit Kind Nr. 2. ;-) Ich freu mich und ja, ich hab auch Angst.
Wir wollten aber trotz aller Zweifel noch eins und haben irgendwann gesagt, jetzt oder garnicht mehr.

Keiner kann dir die Entscheidung abnehmen, aber hoffen darf man lt. Vorberichten doch ein bisschen auf ein "pflegeleichteres" Kind.

#winke

(17) 15.10.16 - 20:49

Hallo,

Unsere erste Tochter war/ist sehr anstrengend. Sie ist nun gerade 4 geworden. Das erste Jahr hat sie nur gebrüllt, ab der ersten Minute. Sogar im Krankenhaus und in der Schreiambulanz meinte man nur: tja, ist halt so da müssen sie durch. Erst als sie dann laufen lernte ging es Stück für Stück besser.

Schlafen??? Was ist das? ;-) das mochte sie nie und mag sie auch heute noch nicht. Sie hat die ersten 12 Wochen nur auf dem Arm geschlafen , (auch nachts) danach hat sie dann auch neben mir mit engem Körperkontakt geschlafen.

Gestillt wurde sie alle 60-90 Minuten.

Abgestillt wurde sie mit 2,5. bis dahin wurde sie nachts alle 1,5-2 Stunden gestillt. Länger waren die Abstände nur am Tag als sie anfing zu essen.

Sie wurde eigentlich fast den ganzen Tag getragen und war auch nur bei mir oder meinem Mann mal kurz zufrieden. Bei allen anderen schrie sie so laut, dass ich sie immer schnell wieder zurückbekam.

Nunja, aus dem anstrengenden Baby wurde ein anstrengendes Kleinkind. Erst als sie so 2 Jahre alt war, trauten wir uns ein zweites Kind zu. Da es bei ihr über 2 Jahre dauerte um schwanger zu werden, legten wir als der Entschluss gefasst war auch schnell los und wurden gleich schwanger.

Leider eine stille Geburt in der 33 Woche. Danach wurde ich wieder schnell schwanger und unsere zweite Tochter liegt nun neben mir .

Sie ist 15 Wochen alt. Sie gleicht ihrer Schwester enorm ist aber vom Charakter bisher das komplette Gegenteil. Super ruhig, super brav. Schläft einigermaßen gut und weint echt sehr sehr wenig.

Aber die Große ist immer noch extrem anstrengend und wir müssen e hat non-stop konsequent sein. Jede kleinste Ausnahme wird sofort genutzt und seit sie in den Kindergarten geht kommt sie von da auch mit neuen Dummheiten und/oder Frechheiten nach Hause, so dass wir im Moment wirklich ständig am "erziehen" sind.

Wir lieben unsere

  • Sorry war noch nicht ganz fertig.

    Wir lieben unsere zwei Mäuse sehr, und es stand auch nie in Frage dass die Große Einzelkind bleiben soll.

    Allerdings werden wir uns sehr sehr gut überlegen ob wir uns irgendwann an noch ein Kind wagen.
    Mein Mann will keins mehr so direkt planen, schließt aber nicht aus dass sich seine Meinung noch mal ändert, und ich werde sicher erst mal die nächsten 1,5-2 Jahre abwarten um zuschauen wie es läuft. Denn ich bin mir durchaus im Klaren wie viel "Glück" wir hatten, nun so ein liebes, braves, und ruhiges Baby zu haben, denn wir kennen es ja auch anders.

    Allerdings besteht die Chance ja auch 50/50 dass wir wieder ein anstrengendes Baby bekommen qürden.

    Wie gesagt ich liebe beide sehr aber anstrengend ist es schon und ich bin gespannt wie es jetzt wird wenn die kleine auch bis mobiler wird und wir bei ihr auch "erzieherisch eingreifen" müssen.

    LG und alles Gute

(19) 15.10.16 - 21:59

Hallo,
ich mach Dir mal Mut:
Ich hab 3 Kinder (jetzt 3,6 und fast 8) und der erste war wie Deins: Nachts dauernd wach und ich immer am Rande einer Dpepression (wobei ich ja glaube, dass viel mit Schlafmangel und Überforderung zu tun hat).
Wir haben uns dann trotzdem getraut.
Baby Nr. 2 hat mit 6 Wochen durchgeschlafen und war pflegeleicht.
Kind Nr.3 eine Mischung aus beiden.

Rettung war: Mama- Kinder- Schlafzimmer (ja, unromantisch, aber ging halt nicht anders) und ne gute Tragehilfe/ Tragetuch. Und: Nicht mehr drüber aufregen. Gib den Kindern was sie brauchen (nämlich Deine Nähe) und hör auf zu fragen, warum das jetzt so ist. Loslassen und entspannen. Das musste ich auch erst lernen. Wenn sie bei Dir schlafen wollen, ok. Wenn nicht, auch gut.

Wenn Du dazu bereit bist, spricht absolut nichts gegen ein zweites Kind.

Und abgesehen davon: Die Wahrscheinlichkeit, dass Du zweimal so einen extrem schlechten Schläfer kriegst, ist gering.

Außerdem glaube ich ja, die Krümel spüren, wenn Mama verkrampft. Je lockerer Du selbst bist, umso entspannter die Kinder...

Nur Mut!

Verständnisvolle Grüße,
P.

  • (20) 15.10.16 - 22:11

    Vielen vielen Dank für eure Beiträge.

    Das mit dem locker & verkrampft sein da stimme ich dir total zu.

    Jetzt wo wir dank der Psychologin wissen wo unsere Fehler in der Erziehung (auch grade das Nachgeben bei ihr) ausgemerzt haben, sie das dann auch akzeptiert hat sind wir lockerer, und sie zeitgleich auch.

    Selbes bemerkte ich mit dem KiGa start. Was war ich nervös, habe aber Augenscheinlich für MICH gedacht das sie das nicht mitbekommt. Hat sie sehr sehr wohl, und erst als auch meine Kollegin sagte, mach den Kopf frei, sie schafft das auch wenn sie nicht sooo einfach ist, sie schafft das. Gib ihr Zeit.

    Was soll ich sagen? Die Eingewhönung dauerte 4 Tage. Sie geht jeden Morgen freudestrahlend rein ich bin Entspannt und sie liebt den KiGa und ihre Erzieherin/Kinderpflegerin.
    Es ist wahnsinnig toll welche Fortschritte sie macht und ich sag ich das ganz ganz oft. Welche tolle große Kindergartenmaus und großes Mädchen sie ist und wie wahnsinnig Stolz ich auf sie bin. Auch jeden Abend nach der GutNacht Geschichte sag ich ihr wie toll sie heute war weil sie das und das toll gemacht hat etc.

    Es wirkt. Und sie IST ein ganz tolles Mädchen mit ihren Ecken & Kanten. Auch glaube ich das sie eine ganz brilliante große Schwester wäre.

    Wir beginnen im Ferbruar wenn die Pillenpackung durch ist mit dem Hibbeln *.*

(21) 17.10.16 - 09:01

Hallo,

unsere Tochter war ein sehr schwieriges Kind und das hat uns noch einmal in unserer Planung bestätigt, kein 2. Kind zu bekommen. Die Entscheidung haben wir nie bereut, auch, wenn unsere Tochter ab der Einschulung wie ausgewechselt war.

LG

(22) 17.10.16 - 09:09

Da Nr. 1 so anstrengend war, ist er ein Einzelkind geblieben und jetzt in der Pubertät weiß ich endgültig, dass es die richtige Entscheidung war #huepf

Ich habe vor kurzem einen Teil unserer Erfahrungen in einem anderen Unterforum hier kundgetan und ich kopiere es einfach mal hier rein. Vorweg schonmal, wir haben eher nach dem Motto “Schlimmer geht nimmer“ und “Schlaf wird eh überbewertet“ gehandelt. ;)
Außerdem haben wir uns für einen Rollentausch entschieden, hier schreibt also ein Papa.

Alter Post:
Wir sind 5 Monate nach der Geburt unseres ältesten umgezogen. Bis dahin war Schlaf kein Thema, er schlief durch von ca 21Uhr bis zum nächsten Morgen. Mit dem Umzug änderte sich alles, jede Nacht wurde er mehrmals wach. Da wir eh nicht schliefen und gerade so unseren Turn hatten, haben wir uns zu seinem eh geplanten Geschwisterchen entschieden. Eine gute Entscheidung, nachts änderte sich nicht groß etwas. Er war bei der Geburt 2 Jahre und 7 Monate alt, ein paar Monate vorher begann auch der Kindergarten für ihn. Die beiden haben ihren Schlafrhythmus schnell angeglichen und er fing an, trotz der nächtlichen, aber trotzdem ruhigen Wachphasen seiner Schwester, durchzuschlafen.

Liest sich alles ganz locker, aber natürlich gab es auch Streit, Unzufriedenheit, durchaus auch fiese Durststrecken als Paar. Andererseits haben wir uns neu kennengelernt, wir vertrauen uns blind, sprechen offen und ehrlich über wirklich alles... wir lieben uns und unsere Kinder und sind trotzdem, oder gerade deswegen, einfach wir.

Na ja, ein drittes Kind wurde tatsächlich zum Thema... und wieder zügig umgesetzt, man war ja schließlich noch schlaflos :) Wieder Umzug, wieder Alpträume.. was soll's. Wir wurden belohnt mit einem lustigen kleinen Mann, der super schläft und die beiden Großen haben sich schnell eingewöhnt. Insgesamt hatten wir rund 6 Jahre kurze Nächte und jede einzelne war es wert.

Was ich sagen will? Es wird! Sarkasmus, Kommunikation und ein gelegentliches Besäufnis mit 3 Pils, ich vertrage nichts mehr, helfen ungemein und über vieles kann man durchaus auch in schwierigeren Phasen einfach lachen.

(24) 17.10.16 - 11:54

Hallo!

Ich hatte beim ersten Kind eine schreckliche Geburt, eine Wochenbettdepression und ein Schreibaby. Also alles doof.

Das hat aber keine Sekunde etwas an meiner Überzeugung geändert, mehrere Kinder zu wollen.

Dass der Abstand zwischen Kind 1 & 2 so groß wurde (5 Jahre) lag an der Trennung von Papa Nr. 1 - wäre die nicht gewesen, wäre der Abstand viel kleiner.

Bei Kind 2 und 3 hatte ich übrigens jeweils traumhafte Geburten, keinerlei Depression und wunderbar pflegeleichte Babys. :-)

LG Claudi

(25) 17.10.16 - 13:36

Hallo,

puh - was du dir für einen Kopf machst - also das könntest du ja nun weiter vertiefen für die nächsten 20 Jahre oder auch den Rest deines Lebens (denn Mama bist du ein Leben lang, und es wird dich ein Leben lang beschäftigen, ob bei deinen Kindern alles gut und in Ordnung ist oder nicht). Ich will dir hier nun nicht näher bringen, was denn noch so alles auf dich warten kann, bis dein Kind mal erwachsen auf eigenen Füßen steht... und wie nervenaufreibend es evtl. mit zwei sein könnte.

Aber Ironie beiseite:

es gibt solche und solche Babys. Eins ist sicher: Jedes Kind ist anders!
Den Kopf, den du dir jetzt machst, machst du dir wohl umsonst, denn ich kann mir vorstellen, daß beim zweiten Kind plötzlich ganz andere Faktoren auftauchen, die du momentan gar nicht auf dem Schirm hast. Außerdem hast du bei Nr. 2 manche Dinge einfach schon mal durchlebt und wirst evtl. anders damit umgehen. Klar sind SChreikinder anstrengend und eine Wochenbettdepression ist nicht erheiternd!

......<<<Wir haben als Eltern dann mit ihrer Hilfe es mittlerweile auf ein Level geschafft, unsere Fehler soweit auszubügeln das wir teilweise nur noch 1-2 mal rübermüssen bzw. ich eben ;) sie zu beruhigen, ihr erklären es gibt jetzt kein Auge/Naseputzen (die Nase lief nicht z.b.) oder Decke aufschütteln obwohl sie zugedeckt ist, Kleid anziehen, spielen, Tee haben, dann wasser, dann anderen Tee usw usw. Hauptsache sie spielt Pascha - wir parieren überspitzt gesagt.>>>......

Ein Kind fordert nachts all diese Dinge ja wohl nur dann vehement, wenn es sie so auch kennt, oder? Also Kleid anziehen, zweierlei Tee oder doch lieber Wasser... usw. Sie wird das alles mal erfolgreich "durchgesetzt" haben.

Denke du wirst beim zweiten Kind manches anders angehen: es evtl. einfach nur sanft wiegen oder mit in dein Bett nehmen, wenn es aufwacht und nicht alleine im Zimmer bleiben will usw.

Ich weiß, es ist nicht immer einfach als Mama, doch du solltest dir einfach weniger den Kopf zerbrechen. Da kommen im fortschreitenden Alter noch ganz andere "Themen" auf dich zu.

Den Rat mit dem Mama-Kind-Bett würde ich übrigens nciht teilen - das wäre für mich absolute Notlösung, aber für ein Jahr vorausplanen würde ich das so nicht.

LG

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