Süßigkeiten , Knabberkram und Co...

    • (1) 25.10.16 - 13:41

      Hallo ihr Lieben,

      eigentlich ein SiLoPo - aber da gerade aktuell für mich:

      wie macht ihr das zu Hause mit Süßigkeiten usw?

      Bei uns ist es so, dass wir einen Schrank haben, in der Küche, da sind Naschis, Knabberkram usw. drin, frei zugänglich - also ohne Schloss oder so.

      Meistens steht auch etwas auf dem Tisch in der Küche oder im Wohnzimmer, Kekse oder Weingummi, Schoki, Bonbons, oder eben auch Dinge , die nicht ganz aufgegessen wurden , zB der Rest einer Tüte Flips (wobei das dann zwar in einem verschlossenen Behälter ist, aber eben trotzdem auf dem Tisch, damit nichts Neues angebrochen wird usw...)

      Naschis von den Feiertagen halten hier eeeewig , aber irgendwoher kommt in dieser Zeit ja immer was, deshalb verarbeite ich das dann auch oft weiter, zB zu Rumkugeln oder so, oder selbstgemachten Schoko-Crossies etc #schwitz

      Im Kühlschrank gibt es meistens auch Müllis (also "Müll"schnitten unterschiedlichster Marken, wir mögen gerne auch No-Name ;-) ), Pudding, im Gefrierfach ist eigentlich immer Eis...und im Brotfach findet man auch mal Brioche oder Schokobrötchen...

      Es wird (jahreszeitlich) auch gebacken oder selbstgemacht wenn ich Zeit habe, gerne auch mit den Kindern - Quarkspeise, selbstgemachtes Eis, Kekse, Kuchen...

      (Natürlich steht auch immer Obst und Gemüse parat, je nach Jahreszeit dann, Äpfel, Möhren und Bananen eig. immer, wird auch gerne gegessen...und natürlich findet sich im Brotkorb auch dunkles Brot und im Kühlschrank Naturjoghurt - also nicht falsch verstehen bitte :-) )

      Wenn die Kinder sich etwas ("Ungesundes") aus dem (Kühl-)Schrank , Eis oder so nehmen möchten , sollen sie eben fragen (wg der Hauptmahlzeiten , und weil anderes evtl. noch angebrochen da ist usw...) , manches ist eben Nachtisch oder für den Kaffeetisch gedacht...ansonsten nimmt sich jeder etwas , so wie er möchte.

      Da hier niemand über - oder unmäßig Süßes etc.in sich "hineinstopft", ist das eben unser Umgang mit "ungesundem" Essen...es ist eigentlich nie so wirklich ein (Reiz)-Thema überhaupt für uns.
      Gerade der Kleine nascht wenig und isst lieber eine Stulle oder Obst, Paprika oder sowas...

      Selten sagen wir auch mal "Nu is' aber Schluß", kommt aber durchaus auch vor...und ich möchte natürlich nicht, dass eine Tüte Chips eine Mahlzeit ersetzt, daher gilt in den Kinderzimmern Naschverbot...

      Also - wisst ihr was ich meine?
      Es läuft so mit...

      Es gibt hier wenig Cola , Sprite usw als Alltagsgetränk - eher Wasser, Saft(schorle), Tee, wir haben allerdings oft Bananensaft und eine bestimmte Sorte Malzbier im Haus ...( ein Sohn verträgt keine Fructose und braucht ja auch mal Abwechslung..)

      Keiner von uns ist übergewichtig, (eher im Gegenteil...), alle haben gute Zähne, daher passt das für uns so.

      Nun bekommt der Jüngste (8) auch öfter Mal Spielbesuch - und bei einigen Kindern muss ich quasi alles verschließen oder wenigstens echt aufpassen...da wird mein Sohn manchmal regelrecht vorgeschickt für mehr und noch mehr Naschen, noch ein Eis, Bonbons , Kuchen , Malzbier, Bananensaft, Chips - dabei will er einfach nur Spielen #aerger

      Und im Gegensatz zu den Großen vor ein paar Jahren wird das gefühlt auch immer "schlimmer"... ( Keine Ahnung, mehr Angebot? Werbung?...)

      Spricht man mit den Müttern darüber , fühlen sich einige irgendwie angepiekst - zumindest hat man den Eindruck - und/oder es werden einem die abenteuerlichsten Konstrukte zum "Naschi-Konsum" erörtert - vom Kaufmannsladenprinzip, über Weckgläser die irgendwann leer sind bis zu "er/sie darf grundsätzlich gar nicht...( natürlich nicht gemeint ist ein Diabetiker, Allergiker oä, das besprechen die Eltern idR ja eh...) ..."

      - aber ich hatte eher den Eindruck (auch aus persönlicher Erfahrung mit meinen Eltern heraus) , dass der Umgang mit diesen Lebensmitteln eher schwieriger wird, je mehr er reglementiert oder gar verboten wird...nur stehe ich gefühlt ziemlich allein auf weiter Flur mit meiner Meinung..

      Nun bin ich neugierig:

      Wie handhabt ihr das - scheint in vielen Familien ja doch auch ein schwieriges Thema zu sein?

      Und habt ihr euren Umgang damit evtl. sogar verändert in den letzten Jahren - und wenn ja - warum?

      Ganz liebe Grüße ,

      (oh weh, jetzt hab ich selber Hunger )
      Lulu

      • Hallo,

        "Nun bekommt der Jüngste (8) auch öfter Mal Spielbesuch - und bei einigen Kindern muss ich quasi alles verschließen oder wenigstens echt aufpassen...da wird mein Sohn manchmal regelrecht vorgeschickt für mehr und noch mehr Naschen, noch ein Eis, Bonbons , Kuchen , Malzbier, Bananensaft, Chips - dabei will er einfach nur Spielen #aerger"

        Wenn die "vernaschten" Kinder zu Besuch kommen, würde ich einen Teller mit süßem Kram vorbereiten und gleich von Anfang an sagen, dass der bis zum Ende des Spielbesuchs ausreichen muss.
        Wie du schon schreibst, weißt du nicht, wie andere Familien das handhaben bzw. ob einige Spielkinder zu Hause viel Süßes oder gar keinen Süßkram essen dürfen.
        Ich würde das nicht zum Problem machen. Solange der Umgang in eurer Familie mit ungesundem Zeugs entspannt ist, ist doch alles klar.

        Übrigens finde ich es normal, bei Spiel- und Malbesuchen etwas zum Trinken bzw. u. U. auch Obst/Süßes anzubieten, wenn es gewünscht wird. In Maßen natürlich und nicht in Massen.

        LG

        Nici

        (3) 25.10.16 - 14:06

        Wir haben einen Schrank in der Küche für Süßigkeiten. Der ist so weit oben, dass meine 3 jährige nicht ran kommt.

        Es wird immer gefragt und wenn nichts dagegen spricht, gibt es auch etwas.

        Wenn ich ihr ein kleines Schälchen Gummibärchen hinstelle, dann ist sie das ganz leer. Wenn es Eis gibt, isst sie oft nur die Hälfte und gibt mir das übrige.

        Bei Schokolade vermute ich, dass sie mehr essen würde als gut ist.

        Wenn immer was auf dem Tisch stehen würde, würde auch ich viel mehr essen ; )
        Ich stelle schon auch mal bewusst was auf den Tisch. Aber es ist nicht immer etwas frei zugänglich da.

        (4) 25.10.16 - 14:15

        Hallo

        Wir handhaben es ähnlich wie hier. Jeder hat Zugang, es steht lediglich nicht offen sichtbar rum. Außer mir sind alle ziemlich schlank. Eine robuste Gesundheit und gute Zähne können wir allesamt vorweisen. An manchen Tagen wird viel genascht. An anderen nichts. Alles ganz locker. Gesüßte Getränke haben wir selten. Ist aber wohl eher Gewohnheit und keine generelle Ablehnung. Trotzdem fällt mein Sohn durch Keksfressattacken bei seinem besten Freund auf #schwitz. Er hat sogar ein paar frei zugängliche Süßigkeiten im eigenen Zimmer.
        Ich habe oft den Eindruck wir sind alleine auf weiter Flur mit unserer lockeren Einstellung. Ich kenne einige Fanatiker die Zucker und Weißmehl #zitter regelrecht verteufeln. Vollkorn-Möhrenmuffins-mit-Agavendicksaft zum Geburtstag sind da das höchste der Gefühle. Genauso wie ich das unkommentiert lasse und jedem das seine gönne, möchte ich auch keine Verurteilung unserer Gewohnheiten.

        LG

      • (5) 25.10.16 - 14:49

        Hallo

        Ich war eigentlich auch immer so, dass hier was rumstand... Auch Schränke waren bis vor einiger Zeit frei zugänglich für die Kinder... Habe auch wenig reglementiert, sie sollten nur fragen...

        Dann wurde es aber so, dass die Kinder zwar fragten, aber halt auch wirklich gegessen haben, was da war... Stand was auf dem Tisch, musste es leer werden... #augen

        Da ja besonders die Mädchenmode auch seeeehr eng geschnitten ist, habe ich wahnsinnig Probleme damit, Hosen für unsere Tochter zu finden... Nicht falsch verstehen, sie ist weder übermäßig dick oder so, aber sie hat halt ein/zwei Problemzonen, zu denen leider ihr Hintern gehört... Sie macht auch viel Sport, fährt viel und gerne Fahrrad, spielt 2x die Woche Fußball im Verein, hat Schwimmtraining und freut sich auf die Sportstunden in der Schule... Aber sie hat halt trotzdem Popo und Schenkel, was in der Mädchenmode scheinbar ein schwerwiegendes Vergehen ist... Sie ist nun mal NICHT Skinny!

        Also haben wir angefangen, etwas mehr Regeln einzuführen, was Süßigkeiten angeht... Süßigkeiten sind quasi "Leckerlies" für zwischendurch und nicht zum Satt essen gedacht... Sie müssen auf alle Fälle fragen, wir haben eigentlich nicht mehr wirklich was frei stehen... Und ich wäge ab, wieviel Süßigkeiten gegessen werden können... Normalerweise dürfen sie eine Süßigkeit am Tag, wozu allerdings auch Eis gehört... Haben sie mal ein/zwei Tage keine Süßigkeiten gegessen, dürfen sie auch mal etwas mehr... Halten sie sich nicht dran und stibitzen was, werden Süßigkeiten auch mal für ein/zwei Tage komplett gestrichen... Natürlich gibt es auch immer Ausnahmen von den Regeln, besonders, wenn mal Spielbesuch da ist, aber wir versuchen wirklich, uns dran zu halten...

        Seitdem wir die Regeln haben, klappt es hier viel besser... Wichtig ist aber auch, dass auch wir als Eltern uns an die Regeln halten...

        LG

        (6) 25.10.16 - 14:52

        Hallo,
        bei uns sind Süßigkeiten mehr oder weniger frei verfügbar. D.h., es ist immer etwas da, steht aber nicht offen herum. Die Jungs haben jeder ein Körbchen mit Süßem in ihren Zimmern, aber eine Auswahl an kleinen Teilen wie z.B. Kinderriegel, die kleinen Gummibärchentüten, Lutscher.... Dennoch fragen beide immer, ob sie sich etwas nehmen dürfen. Zu 90% dürfen sie sich auch etwas nehmen, "Nein" heisst es bei immer nur ab einer halben Stunde vor den Hauptmahlzeiten. Ich muss aber auch dazu sagen, sie essen mal gerne etwas Süßes, es gibt aber auch oft mehrere Tage am Stück, da essen sie gar nichts davon.
        Beide essen aber auch gerne ein Stück Obst als Alternative. An Getränken gibt es bei uns überwiegend Wasser, selten mal Saft o.ä. Sprite, Fanta, Cola und so was wird hier fast nur zu Feierlichkeiten gekauft.

        Wenn Spielbesuch da ist, fragen meine Söhne schon von sich aus, ob sie was Süßes dürfen. Das artet aber auch nicht aus.

        Aber ich habe auch festgestellt, dass Kinder, denen zu hause das Süße eingeteilt wird bzw. wo die Kinder nur selten etwas Süßes bekommen, richtig gierig danach sind. Bei Freunden von uns gibt es nur selten etwas Süßes und wenn die Familie dann hier ist, und ich stelle Knabbersachen, egal ob Chips oder Schokolade oder Gummibärchen, auf den Tisch, stopft die Tochter solange alles in sich hinein, bis ihr schlecht ist.
        LG
        Martina75

      • (7) 25.10.16 - 15:15

        Das ist wie mit ALLEN anderen Dingen im Leben auch, Menschen und auch Kinder sind halt einfach sehr unterschiedlich.
        Schön, dass das so bei Euch funktioniert, ich mag es nicht, wenn bei Freunden vom Sohn Süßigkeiten frei verfügbar sind (würde ich aber niemals was zu sagen), weil... er hat einfach KEIN Maß und das hatte er noch nie. Er ist weder übergewichtig noch hat er schlechte Zähne, im Gegenteil, aber sein Konsum - wenn nicht kontrolliert - bereit mir Kopfzerbrechen und zwar schon immer.

        Wir haben auch alles ausprobiert, was geblieben ist, ist die Hoffnung, dass nicht irgendwann die Quittung in Form von Spätfolgen kommt.

        Hallo,

        eine solche Menge Auswahl ist bei uns nicht vorhanden, aber wir haben auch immer was da in einer Kiste. Schokolade "brauchen" wir Erwachsenen immer im Haus, um Zucker- und Kalorientiefs aufzufangen (arbeiten körperlich) - jetzt bitte keine Vorträge, dass das gesünder und effektiver geht ;-) das wissen wir auch.

        Wie wir das später handhaben weiß ich noch nicht. Grundsätzlich bin ich eher locker im Umgang mit dem ungesunden Sachen. Zwerg darf Kekse und Kuchen haben, Marmelade und Honig, Saftschorle...

        Schokolade und Gummiheinze halte ich im Moment noch von ihm fern. Nicht weil ich grundsätzlich dagegen bin, aber er kennt es einfach noch nicht und verlangt deshalb nicht danach (er ist jetzt 20 Monate). Wenn er es dann irgendwann mal kennenlernt (wahrscheinlich spätestens dieses Jahr Weihnachten), dann ist das halt so.

        Lg

        (9) 25.10.16 - 16:24

        Bei uns liegen die Süßigkeiten im WZ-Schrank und Junior kommt da nicht ran.

        Er bekommt, wenn er etwas möchte und wir einverstanden sind - abends jedoch nichts mehr.
        Er isst eigentlich auch lieber Puddings als Süßigkeiten und oftmals lässt er sie auch nach der Hälfte liegen.

        Ich denke es ist immer so, dass wenn etwas reglementiert wird, die Kinder ganz drauf versessen sind. Genauso ist es beim Fernsehen.

        (10) 25.10.16 - 16:37

        Wir haben auch einen ziemlichen lockeren Umgang mit solchen Dingen, wobei unser Sohn mit 2 noch zu jung für freien Zugang ist. Aber wenn wir was süßes essen, bekommt er auch was. Gleiches Recht fuer alle.

        Ich kann deine Beobachtung zum Teil unterschreiben. Ich selbst war so ein gieriges Kind und meine Freundin hatte zu Hause das reinste Schlaraffenland. Ich glaube, manchmal bin ich so gerne zu ihr gegangen, weil es so viel süßes gab #mampf Ich muss dazu sagen, bei uns zu Hause wurden Naschsachen versteckt da mein Vater der Meinung war, dass ich zu pummelig war. Da war sicher was dran, aber absolutes Verweigern, nur damit das Kind sich dann heimlich vollstopft ist halt nicht unbedingt der beste Weg.

        Ebenso hatte ich ein Mädchen in der Klasse, das auch laut Mutter zu pummelig war. Das Kind hatte immer noch trockenes Vollkornbrot und Magerjoghurt dabei. Bei Klassenkameraden sowie Feiern usw hat sie sich dann auch vollgestopft, das viel selbst uns Kindern auf.

        Ich denke, überall wo es strenge Verbote gibt schafft man damit nur noch grösseres Verlangen. Wir legen viel Wert auf gesunde Nahrung und wenn unser Sohn gut von den gesunden Sachen gegessen hat, sehe ich keinen Grund warum er nicht auch mal was süßes haben darf.

        (11) 25.10.16 - 18:58

        Hallo
        Dieses maßlose kenne ich persönlich nur von Kindern die Süßigkeiten nur vom hörensagen kennen. Das war jedoch auch schon in meiner Kindheit so #zitter Wir selbst haben im Bekannten und Freundeskreis mittlerweile die Absprache das gerade zu Feiertagen nichts mehr groß Süßes geschenkt wird da davon einfach zuviel liegen bleibt ,oder das eben etwas geschenkt wird das definitiv gerne gegessen wird auch wenn es keine Feiertagsspezifische Süßigkeit ist. Zumindest bei uns denn Schokolade selbst zB. zählt nicht zu den Vorlieben meiner Kinder (mal ein Stück, das wars). Am beliebtesten sind hier eigentlich neben ein paar fertigen Sachen (meine 8 jährige mag zB. Maoam gerne) am liebsten Eis in jeglicher Form und selbst gemachtes bzw. gebackenes.
        Ich reguliere nichts, ich lebe aktiv eine ausgewogene Ernährung vor und motiviere meine Kinder neues,auch "außergewöhnliches" zu probieren. Auch wenn es in unserem Umfeld eigentlich alle ähnlich sehen wäre mir egal was andere davon halten. Ich finde es richtig und wir kommen damit gut klar also passt das für mich.

        LG

        (12) 25.10.16 - 19:22

        Also das was ihr so immer bei euch habt ist glaube ich bei uns der Konsum für ein ganzes Jahr.

        Also ich nache mal gerne was, mein Mann auch (der kann dann aber es einahc nicht lassen und muss auch essen bis es alle ist) und unsere Tochter natürlich auch.

        Aber wir haben selten und auch ehe wenig an Süßkram zu Hause.

        Wir haben mal Keckse oder auch Gummizeug zu Hause. Aber nichts au Vorrat meist. Im Sommer mal nen bisschen Eis, wir gehen dann eher mal zu Eisdiele nen Eis essen.
        Ansonsten gibts bei uns nur mal nen Joghurt für unsere Tochter, ansonsten gibts bei uns kaum Milchprodukte im Haus.

        Backen tue ich nicht so oft, eher wenn Besuch kommt oder so. Meine Tochter isst eh keinen Kuchen, mag sie nicht, sie reut sich mehr üer ihr Leberwurstbrot.

        Mir gehts natürlich auch schon darum das nicht so viel Zucker konsumiert wird, aber wir brauchen auch nicht ständig hier und da was oder so.
        Meine Tochter hat kein Problem damit sie nascht gerne, akzeptiert aber dann auc wenn es genug ist.
        Für meine Tochter ist es oft natürlich Schlaraenland wenn wir uns mit anderen Treffen, die auch Kinder haben. Wobei einige dann echt extrem viel Süßkram dabei haben und die Kinder einfach alles nach und nach aufessen. Wir sind dann eher diejenigen die auch Kekse oder so dabei haben aber eben auch obst, Brot, etc.

        Ich persönlich finde nicht, dass man ständig und immer zugriff auf Süßigkeiten braucht und das jeden Tag essen muss.

        (13) 25.10.16 - 19:41

        Hallo,
        ich finde dieses "Kinder die zu Hause nix Süßes bekommen, schlagen dann bei Freunden zu" totaler Quatsch.

        Meine Kinder sind fast 6 & 2 Jahre.
        Wir haben jetzt keine Schränke voll mit Süßigkeiten o.ä .. ich habe 1-2 Pakete da für die Kinder , vll auch noch Pudding ,aber wir es gibt keine riesen Auswahl zu jeder Zeit.
        Aber die Beiden naschen eigentlich fast jeden Tag Mittags/Nachmittags .
        Die Großen meist nach dem Mittagessen ,wenn ich den Kleinen ins Bett bringe nimmt sie sich etwas..
        Bei der Großen ist es so , das sie auch Süßes liegen lässt ,nicht alles auf isst weil sie eben satt ist etc.
        Also nicht einfach nur rein stopft..

        Aber der Kleine, der ist regelrecht süchtig.
        Man darf keine Puddings, Milchschnitten o.ä im Kühlschrank in Reichweite lassen , es wird immer angeknabbert.
        Er geht bestimmt 10x am Tag an den Kühlschrank bzw. Süßigkeitenschrank & nein er darf sich da mit 2 Jahren definitiv nicht selber bedienen.
        Egal ob er vorher sich satt gegessen hat. Süßes geht immer.

        Ich hatte auch oft Kinder da ,die zu Hause definitiv genug Süßes dürfen ,aber wenn sie z.B hier schlafen , nur am essen sind bzw. meine Tochter vor schicken um nach Süßes zu fragen ,die nicht genug bekommen davon.
        Genauso Kinder die zu Hause auch jederzeit naschen dürfen ,& hier sogar Süßes ablehnen ..

        #winke

        (14) 25.10.16 - 20:05

        Wir haben nichts davon zu Hause. Sozusagen aus Selbstschutz. Ab und zu essen wir ein Eis oder ein Stück Kuchen.

        Mein Mann und ich sind absolute Naschkatzen. Wenn wir was zu Hause hätten, wäre das fatal für unsere Hüften. Unser Sohn verlangt nichts davon. Er ist fünf.

        (15) 25.10.16 - 20:09

        Hi

        Bei uns klappt es leider nicht so locker.
        Süßes gibt es nur in sehr geringem Masse und nicht täglich.
        Meine Jungs gehören aber auch zu der Sorte ....ich ess Alles auf bis zum letzten bissen.....und hüpfen nach einem Glas Limonade schon wie ein Flummi durchs Zimmer. .. (überspitzt gesagt).
        Gewichtsprobleme oder Zahnprobleme haben sie nicht, aber ich weiß das ich diese Zuckerüberdrehten Kinder ertragen und irgendwie wieder runter bringen muss.
        Im Sommer gibt's mal ein Eis wenn Besuch da ist oder mal ein Teilchen, generell fragen die Kinder bei uns aber nach einem Obstteller. Essen sie alle gerne, auch Besuchskinder haben sich dran gewöhnt und fragen bei Hunger ob sie ein Obst dürfen.
        Getränke sind nur Wasser und für die Erwachsenen Kaffee im Haus. Apfelschorle oder Limo gibt's an Geburtstagen oder wenn wir auswärts essen.
        Im Winter mal Tee....aber eigentlich sind meine Kinder mit Wasser voll zufrieden.
        Offen rum stehen bei uns selten Süßigkeiten und mich stört es auch wenn andere Eltern ihnen Süßes geben, von mir aus ein KnoPers, aber mehr muss nicht sein.
        Ebenso fehlt mir auch jegliches Verständnis für Kinder die Cola trinken dürfen. Und wenn ich mitbekomme das Eltern dies meinen Kindern erlauben obwohl sie meine Meinung kennen, gehen meine Kinder dort nicht mehr hin.
        Meine Erwartungshaltung ist aber auch einfach Kinder treffen sich zum spielen und nicht zum essen oder Fernsehen, das gibt's hier eigentlich auch nur wenn Kinder zum übernachten kommen.

        (16) 25.10.16 - 20:45

        Also ich finde euren Weg soweit wirklich gut. Wenn aber Kinder auftauchen die deinen Sohn ständig vorschicken wegen Nachkram würde ich meinem Sohn sagen das er nicht der Bote für das Kind ist und dieses 1. selbst kommen soll und 2. du auch gerne sagen kannst das hier nicht nur Naschkram rumsteht! Außerdem wird sich hier nichts genommen ohne zu fragen.

        Aber die Idee nen Teller mit etwas Auswahl hinzustellen finde ich doch OK.

        Wenn mein Sohn Besuch hat mach ich auch gerne mal Waffeln für die Jungs oder kleine Muffins wenn ich vorher Zeit hatte. Das passt immer. Aber bisher futtern die in Maßen.

        Ela

        (17) 25.10.16 - 21:03

        Bei uns ist das genauso wie bei dir!
        Ein "süßer" Schrank, im Kühlschrank durchaus auch Schokolade, Fruchtjoghurts, auch mal Kinderjoghurts werden nicht "verdammt" und sind möglich, allerdings wird meist die Naturjoghurt-Variante genommen, klar kommen da schon mal Schokostreusel rein, ist aber völlig ok. Eis ist in der Truhe und wird auch gern gefuttert. Allerdings und das ist ebenfalls wie bei dir, absolut in akzeptablen Mengen, meine Kinder sind keine "Süß-Junkies" und überhaupt nie so heiss auf Süßigkeiten, dass es mit Bauchweh oder keinem Appetit aufs Essen endet.
        Und ja, diese Geschichte mit den Besuchskindern kenne ich auch.

        Entweder stelle ich ihnen einfach ein, zwei Schälchen mit etwas Süßem hin, wenn sie mögen Obst dazu und immer eine Flasche Wasser mit Gläsern oder ich frage, was sie denn so möchten und reiche es zwischendrin mal rein. Selber am Schrank versorgen mag ich dann nicht so, das könnte bei dem einen oder anderen Kind auch ausarten.

        Und diskutieren oder auch nur unterhalten mag ich mich gar nicht mit anderen Müttern über das Thema, ist so ähnlich wie die Bettgehzeit...da gibts welche, die sind halt sehr streng da funktionierts (wenn man ihnen denn glaubt), dann gibts die, bei denen der Schuss nach hinten losgeht (die geiern dann überall nach Süßigkeiten) und die geben zu, dass es "problematisch" ist , dann gibts welche, die einfach nie Süßigkeiten im Haus haben und meinen das sei der "goldene Weg.....und wirklich ehrlich sind die wenigsten. Daher mach ich´s wie ich´s meine, rede keinem rein aber lass auch mir nicht reinreden!
        LG

        Ich finde es gut wie ihr es macht, der Erfolg gibt euch ja recht.

        Aber es gibt viele Wege die nach Rom führen.
        Da muss jede Familie ihren eigenen finden.

        Ich durfte z.B. immer soviel Nutella oder zweifarbigen Schokoaufstrich essen wie ich wollte (morgens und abends), oder auch Eszett schnitten (schokoscheiben) auf dem Brot. Ich hatte sogar mein eigenes 750ml Glas und meine Schwester auch:-)
        Ergebnis: Heute esse ich vielleicht 1x die Woche Nusspli und habe Normalgewicht.

        Andrerseits durfte ich fast nie als Kind fernsehen, ab 12 max. 30min am Tag#augen.
        Als Teenie ging meine Mutter arbeiten->ich sah 4Stunden jeden Tag fern.
        Ergebnis: ich sehe gelegentlich abends 1-2std fern aber nicht täglich. Also hat diese Methode auch gewirkt!?!?

        Also es gibt viele Methoden. Eure find ich gut aber andere Eltern machen es vielleicht anders aber je nicht schlecht;-)

        Hallo,

        Ooh, viele Antworten! Ein heißes Thema? Angeblich doch bei den meisten Zuhause so entspannt ;-) !

        Interessant finde ich, dass Süßigkeiten-Konsum immer für sich betrachtet wird - allenfalls noch im Zusammenhang mit Übergewicht.

        Aber: Unsere Große (jetzt 4) hat als Kleinkind große Einschlafschwierigkeiten gehabt. Ganz extrem war es immer dann, wenn sie Süßes gegessen hat. Und zwar durchaus 2,5 Stunden vor dem Einschlafen! (Beispiel: um 16.30 Uhr gibt es ein Eis. Eine Dreijährige leckt und knabbert daran bis 17.30. Um 20.30 ist an Einschlafen nicht zu denken...!) Jetzt mit 4 wurde es besser - sie ist ja auch größer, bzw die Kugel Eis nicht mehr so riesig im Vergleich zur Körpergröße.

        Außerdem führt Süßigkeiten-Konsum bei uns oft zu riesigen Reibereien und Tobereien zwischen den Schwestern. Ich wußte im Sommerurlaub genau: wenn sie ein Eis essen, muß ich danach mindestens eine Stunde mit ihnen Hüpfekästchen spielen, schwimmen gehen o.ä. Wehe, sie treiben erst Sport und essen dann Gummibärchen... Neulich brachte meine Mutter die Kinder ins Bett und wußte nicht, dass beide nachmittags Süßes hatten. Sie meinte völlig fassungslos, dass es noch nie so schwierig und die Kinder noch nie so aufgedreht und frech/unverschämt gewesen seien....!

        Bin ich denn die Einzige, die Zusammenhänge zwischen Zucker und Schlafen oder Zucker und Benehmen sieht?

        Oder sind nur meine Kinder so extrem?

        (Meine Schwester ist Kinderärztin und meinte mal, die Auswirkung aufs Schlafen könnte bei unserer Großen so extrem sein, weil sie bis zum 2.Geburtstag überhaupt keine Süßigkeiten bekommen hat - weder Eis noch Gummibärchen. Aber soll ich denn ein Kind unter 2 an Süßigkeiten gewöhnen, damit sie sie im Kindergarten besser verträgt :-0 ??)

        Ich würde Süßes gerne lockerer sehen, aber das kann ich nicht: Gummibärchen, wenn die Kinder anschließend friedlich im Wohnzimmer spielen sollen/wollen geht gar nicht...

        Zur Zeit biete ich von mir aus ab und zu Süßes an - wir haben z.B. gerade eine Tüte Sxhokotaler hier liegen - damit die Kinder es gezielt dann essen, wenn wir anschließend raus gehen... Weiß auch noch nicht, wie das werden soll, wenn sie stärker selbst darüber bestimmen wollen...

        Und ist es eigentlich in all den entspannten Familien, in denen die Süßigkeiten einfach herum stehen, nicht so, dass der große Heißhunger kurz vor der nächsten Mahlzeit einsetzt? Wenn hier mal was steht, wird es u.U. stundenlang ignoriert - 10 Minuten vor dem Essen bekommen alle Stielaugen (ich auch ;-) ).

        Und wie ist es mit der Gewöhnung? Meine Kinder essen oft Tage- oder wochenlang einfach nur 3 Mahlzeiten und zusätzlich nachmittags einen Apfel. Wenn es aber mal 3 Tage hintereinander nachmittags Süßes oder Kuchen gibt, reicht am 4. Tag der Apfel nicht mehr... Ich hab da schon Szenen erlebt, die an Entzugserscheinungen erinnern...

        Wie gesagt, ich würde gerne lockerer mit Süßem umgehen, aber wenn ich erlebe, daß die Kleinen aufdrehen, als hätten sie Drogen genommen und später Entzugserscheinungen haben, dann kann ich nicht anders, als Süßes genauso zu planen und gezielt anzubieten wie das Obst nachmittags (nur viel seltener).

        LG!

        • Hallo,

          kann ich für uns nicht unterschreiben ... meine beiden Kinder reagieren nicht auf "Zucker" mit besonderem Verhalten - auch abends nicht. Ich selbst kann vor dem Schlafengehen Espresso oder Kaffee trinken - ich schlafe trotzdem gut ein und durch.

          Warum viele vor dem Essen Süßhunger haben? Vermutlich ist einfach der Energiespeicher leer - eigentlich logisch :-) Das Essen dauert noch, aber der Energiebedarf ist schon da ....

          Dass es Entzugserscheinungen sind, wenn die Kinder am 4. Tag auch Kuchen einfordern - eher nicht. Sie haben sich einfach an die Leckerei gewöhnt und wollen sie natürlich weiterhin haben.

          Mein Großer ist auch ein extrem Süßer. Ich habe bei ihm festgestellt, dass Süßhunger und Langeweile gekoppelt sind ...

          VG
          B

      (21) 26.10.16 - 10:04

      Hallo Lulu,

      bei uns gibt es nur Wasser als Getränk und der Süßigkeitenschrank ist nicht verschlossen (allerdings nicht so viel wie bei euch), es muss aber gefragt werden und ich sage auch mal nein. Selbstverständlich dürfen meine Kinder bei Festivitäten oder bei Besuchen woanders die dort angebotenen Sachen wählen (Cola nein, Apfelschorle oder Saft ja).

      Mein Großer war schon bei Geburt "übergewichtig" und ist es während seiner ganzen Kleinkind-/Kitazeit auch geblieben. Wir müssen essenstechnisch bei ihm einfach aufpassen, da er ein sehr schwach ausgeprägtes Sättigungsgefühl hat, welches sich natürlich auch auf Süßkram bezieht. Buffets aller Art sind uns ein Graus, weil man den Großen da sehr schwer von wegbekommt - auch wenn er schon längst satt sein müsste. Er ist, was das angeht scheinbar ein sehr visueller Typ :-). Jetzt ist er 8 und ist nicht so schlank wie andere, trotzdem er Fußball spielt und normal isst.

      Unser kleinerer Sohn hingegen ist normalgewichtig (auch als Baby ein Klops, aber mit dem Laufenlernen verwuchs sich das bei ihm schnell) und hat ein sehr gut funktionierendes Sättigungsgefühl. Bei ihm müssten wir überhaupt nicht auf Süßkram aufpassen, der hört von alleine auf.

      Sohn 1 wäre bei euch im Paradies, würde alles sichtbare aufessen (wenn er Chancen auf Erfolg sieht würde er auch nachfragen ...) und sich abends zuhause übergeben ... Daraus lernen würde er nichts.
      Sohn 2 wäre bei euch auch im Paradies, aber er ist bei Süßkram wählerisch und hört von alleine auf.

      Fazit, Kinder sind nunmal unterschiedlich :-)

      VG
      B

      (22) 26.10.16 - 19:07

      Puh, wenn ich euren Vorrat hätte, hätte ich mehr als "nur" 5 kg Übergewicht.
      Ich habe idR nichts da, aus Selbstschutz;-)
      Ob es daran lag, dass ich als Kind sehr reglementiert aufgewachsen bin, weiß ich nicht.

      Ich habe für Sohnemann ein paar Kleinigkeiten da, da bekommt er vormittags oder nachmittags was. Aber meistens nur am Wochenende. Er geht Vollzeit in die Kita, da haben wir kaum Zeit was zu naschen wobei es im Sommer öfter ein Eis gab.
      Er isst aber gern nen Joghurt und da nicht Natur ;-)
      Ich schaue schon, dass es nicht zuviel Zucker ist, aber habe mir vorgenommen da nicht so streng wie meine Eltern zu sein.

      (23) 26.10.16 - 23:45

      Ich habe keinen vollen Naschschrank hier. Den würde ich nur selber leer essen. ;-) ich habe mal hier Kekse da und mal da Schokolade. Aber nur hier und da und in begrenzten Mengen. Was alle ist ist alle. ;-) in unbegrenzten Mengen hab ich Obst da. Tja...

      • Die Kinder dürfen sich nehmen ohne zu fragen (bzw. tun sie es einfach), leider leider ist häufig nur Bitterschokolade und Lakritz übrig ( isst außer Papa keiner) ;-)

    (25) 27.10.16 - 05:37

    Grau ist alle Theorie!

    Wir haben es immer so gehandhabt wie ihr. Unsere Vorräte, an die auch Kind darf, sind im Kühlschrank. Kekse, Chips uä. in der Vorratskammer ziemlich oben. Würde er nach Nachfrage aber auch bekommen, fragt aber nur ganz selten danach. Anfangs sah es auch aus, als wäre es richtig. Unser Sohn hat oft Süßes sogar abgeleht wenn es ihm angeboten wurde. Wir waren zufrieden.

    Jetzt ist er 5 3/4 und stürzt sich auf alles was er in die Finger kriegt. Zumindest wenn es offen rum steht oder angeboten wird. Auch die Regel "vorher fragen" ignoriert er mittlerweile teilweise.
    Darum müssen wir jetzt neue, echte Regeln einführen, ob wir wollen oder nicht. Wir wissen nur noch nicht wie. Die Sachen aus dem Kühlschrank nehmen hilft nicht viel. Die schlimmsten Kämpfe haben wir momentan nämlich um Bifi (ja fällt für mich auch unter "Süßes und Knabberkram"). Aber ausgerechnet die muss ja im Kühlschrank bleiben und er ist mittlerweile groß genug, dass ins obere Fach legen kein Hindernis ist. Und ich mag weder Schokolade noch Gummizeug ungekühlt. Würde mich somit auch mit bestrafen. Zwar ist er normalgewichtig, aber gibt es einfach ein zuviel an Süßem.

    Das einzig gute ist, dass wir uns zumindest wegen Weihnachten keine allzu großen Gedanken machen müssen. Da gibts meist Schokolade und da steht er nicht soo drauf. Gestern wurde der letzte Osterhase vernichtet ;-) . Leider (oder zum Glück) ignoriert die Verwandtschaft unsere Hinweise, dass sie lieber Gummizeug schenken sollen. Die denken natürlich, ich gönne meinem Kind die Schokolade nicht.

    Von Besuchen bei anderen habe ich noch keine Klagen gehört. Ich würde aber schon wollen, dass mir das gesagt würde, wenn er sich so auffällig verhalten würde.

    Was ich damit sagen will. Schön dass euer Modell für Euch funktioniert. Nicht schön, dass ihr aus dem Süßigkeitenverlangen anderer Kinder sofort auf deren Erziehung schließt. Das kann wie Du an uns siehst, auch anders sein.

    LG
    Lejana

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