Finde es so schlimm, SO eine "Mutter" zu haben

    • (1) 09.11.16 - 10:49

      Hallo,

      ich möchte gern einmal hier im Forum meine Geschichte erzählen und hören, ob es nur mir alleine so geht. Vorgeschichte:
      Meine Mutter war das einzige Kind meiner Oma, unehelich geboren in den 60er-Jahren. 2 Jahre darauf heiratete meine Oma einen Witwer mit Kind, meinen späteren Großvater, der meine Mutter auch als sein Kind annahm. Reich war man in den 60er Jahren mit 2 Kindern und Alleinverdiener nicht. Dennoch hatte mein Großvater ein großes Haus, ein großes Grundstück und in dem Sinne mangelte es an nichts. Meine Mutter war schon immer ein Problemfall. Seit sie 14 war, war sie immer auf Tour, ohne dass meine Oma ihr Einhalt gebieten konnte. Mein Opa war ständig arbeiten. Sie beendete die Schule nach zwei oder dreimaligem Sitzenbleiben ohne Abschluss ab und nach einigen Aushilfsjobs begann sie mit 18 eine Arbeitsstelle im hauswirtschaftlichen Bereich, wo sie heute noch ist. Und nicht sonderlich viel verdient. Mit 19 war sie mit mir schwanger von einem Ausländer (damals Skandal), den sie auch heiratete. Erst wollte sie mich nicht bekommen, überlegte es sich dann noch anders. Mit meinem Vater gab es Ehekrieg hoch hundert. Und schließlich die Scheidung. Mein Vater zog weg und heiratete erneut. Den Kontakt zu ihm verbot sie mir (der entführt dich usw.). So hatte ich als Kind keinerlei Kontakt zu meiner väterlichen Familie. Obwohl ich drei Halbgeschwister bekam, die nur 25 km entfernt wohnten und es auch Großeltern da gab.

      Meine Mutter gab mich mit wenigen Wochen zu meiner Oma (ihrer Mutter), die noch relativ jung war. Fortan lebte ich bei meinen Großeltern. Und nach einiger Zeit zog meine Mutter alleine nach nebenan in ein Haus meines Großvaters.

      Sie hat sich nie um mich gekümmert. Hatte ständig wechselnde Männer. Fuhr am Wochenende in Discotheken, hat dann noch einmal (lustigerweise wieder einen Ausländer) geheiratet, was auch in Scheidung endete.

      Meine Mutter hat ständig Geldprobleme, keinerlei Freunde und keinerlei Kontakt zu Familienmitgliedern. Nur immer wieder wechselnde Männer.

      Auf ihre Enkelkinder hat sie wenig bis keine Lust. Wenn, hat sie ihnen höchstens mal Spielzeug geschenkt. Geld bedeutet bei ihr alles. Alles dreht sich nur darum. Umgehen kann sie damit nicht. Weshalb sie auch Schulden hat und ständig miese Laune.

      Meine Mutter ist eine bösartige Person. Die anderen Krankheiten und den Tod an den Hals wünscht. Sie lästert über jeden. Dabei hätte sie genug vor der eigenen Tür zu kehren. Als meine Großeltern starben, erbte jeder von uns ein Haus. Nun wohnen wir nebeneinander und das Dilemma nahm erst so recht seinen Lauf. Wir haben einen Hof und die Häuser stehen direkt nebeneinander. Man sieht sich somit zwangsläufig. Meine Mutter ist frech wie Dreck... Und mit meinem Mann hatte sie sich schon so massiv in der Wolle, dass er schon lange mit ihr nicht mehr redet.

      Hauptsächlich ist sie eifersüchtig darauf, "dass ich ja einen Mann habe, der arbeiten geht, während sie alleine ist."

      Nun hat sie wieder einen Neuen, der extrem verschrieen ist als Psychopath, der auch mit jedem Streit hat. Und er redet ihr auch schlecht zu, so das das Verhältnis jetzt noch schlechter ist.

      Ich habe mich nach dem Tod meiner Großeltern immer um ein einigermaßen gutes Verhältnis bemüht. Meine Mutter hat kein Auto und ich habe ihr immer Einkäufe mitgebracht, sie zum Einkaufen gefahren, sie abgeholt irgendwo oder zu Ärzten gefahren. Dafür hat sie mir Geld zugesteckt, worum es mir gar nicht geht.

      Sie denkt, dass andere alles für sie machen müssen. Und wehe, das passiert nicht so, wie sie will.

      Meine Mutter ist ein Mensch ohne Hobbys und ja, sie hat einen sehr niedrigen IQ, was ich ihr aber nicht negativ auslegen will, denn dafür kann man ja nichts. Aber sie ist frech ohne Ende. Hat keinerlei Skrupel, andere Leute hinterrücks in die Pfanne zu hauen.

      Alle Männer, die sie hatte, sind ihr weggelaufen. Sie wollte immer nur eins: Geld und rumgefahren werden.

      Sie selbst will gar nichts machen. Sie hat keine Lust, auf ihre Enkel aufzupassen, sie liegt nur vor der Glotze, wenn sie zu Hause ist. Ich habe noch nie einen Menschen gesehen, der außer arbeiten gehen und Schrott im Fernseh gucken, nichts macht. Ihre Bude sieht möbelmäßig und zustandmäßig aus wie Sau (nicht dreckig).

      Sie regt mich nur noch auf. Wenn ich sie nur vom Fenster aus sehe, kriege ich schon Herzrasen. Ich würde sie am Liebsten nicht mehr sehen. Weil ich mit solch einem schlechten, frechen Menschen nichts zu tun haben will und mich dafür schäme, so eine Mutter zu haben.

      Wie kann man nur so eine Mutter haben? Ich bin immer traurig, wenn ich andere Kinder mit ihren Omas sehe. Die mit ihnen was unternehmen, sie nehmen usw.

      Wir haben auch schon überlegt, wegzuziehen. Aber unser jetziges Haus ist schuldenfrei und für ein anderes Haus müssten wir so tief in die Tasche greifen, dass wir daran ewig bezahlen müssten.

      Und sie ist erst Mitte 50. Nicht ausgeschlossen, dass sie noch 30-40 Jahre lebt.

      Unsere Kinder gehen mittlerweile seit einigen Monaten nicht mehr zu ihr. Was das Verhältnis noch weiter verschlechtert hat. Eben zu den oben genannten Gründen und der Tatsache, dass ihr Neuer (ein 70-jähriger Opa) ihr auch noch negative Flausen in den Kopf setzt.

      Ich weiß nicht, wie das hier weitergehen soll. Mein Mann redet von Zaun ziehen. Klar, ist eine Möglichkeit (die sie komischerweise nicht will).

      Was sie im Grunde will ist, dass ich so ende wie sie. Sie hätte am liebsten, dass ich den ihr verhassten Schwiegersohn rauswerfe. Aber das werde ich natürlich gewiss nicht tun.

      Begründet wird ihr Verhalten oft damit, dass sie ja früher so ein armes Stiefkind war. Was nicht stimmt. Meine Oma war eine liebe Frau, den ganzen Tag zu Hause, mein Opa tat alles, was möglich war. Er ermöglichte ihr auch finanziell viel (mietfrei wohnen usw.). Sie ist einfach undankbar, gehässig und böse.

      Ich frage mich, wie ein Mensch, die eigene Mutter, so sein kann.

      Ich wollte das nur einmal aufschreiben. Ich kann mir ja bei Weitem nicht vorstellen, dass es andere Leute gibt, die auch solche Mütter haben :-(

      • Packt Euer Leben an, ihr habt nur eines! Und wenn Du am Ende von Deinem Leben merkst, dass Du nichts geändert hast, als es anstrengend, schwierig aber nicht unmöglich war, wirst Du feststellen, dass Du genauso bist wie Deine Mutter (in der Hinsicht!). - Das muss extrem bitter sein!

        Geht zum Anwalt macht eine Grundstücksteilung, blickdichten hohen Zaun drumrum und basta!
        Das Einverständnis Deiner Mutter "kauft" ihr mit einem finanziellen Obulus - der dürfte dann auch nicht so hoch sein, wie ein möglicher Umzug ....

        VG, I.

        Hier #winke

        Ähnliche Geschichte. Oma und Opa mit Haus und Garten, finanziell gut gestellt. Meine Mutter ist Einzelkind und in meinen Augen schizophren, anders kann ich es mir nicht erklären.
        Sie ist neidisch auf mich, weil ich als Einzige eine gute Ausbildung, guten Job habe, sportlich und schlank bin und vorallem einen so tollen Mann habe, der ebenfalls einen super Beruf hat und auf unsere Tochter ist sie auch neidisch, bzw. auf ihre sportlichen Erfolge und die schulischen Erfolge ebenso.
        Sie hat meinen Vater in den Tod getrieben, meinen Bruder in den Alkoholismus und mich in die Magersucht/ Bulimie. Ich habe mein Leben auf die Reihe bekommen, meine Großeltern haben sehr gut für mich gesorgt, zum Glück.
        Jetzt liegt meine Oma im Sterben und meine Mutter hält schon die Hand auf :-( Schlimm, dieser Mensch. Ach ja, sie trinkt auch ordentlich, schon immer, dann wird sie zum Tier. Sie hat keine Freunde mehr, ihr 2. Mann ist auch kurz vor´m Schnapp-App. Ja, auch ich habe so eine tolle Mutter #schwitz

        LG

        • Hallo

          Wir könnten eine Gruppe gründen! Vergiftete Kindheit oder ähnlich. Bei meinem Mann und auch bei mir in der Familie gibt es solche Menschen. Wir wohnen gottseidank weit davon entfernt.

          Leider haben sich deshalb psychische Probleme entwickelt aufgrund einer Anpassungsstörung.

          Aber es geht aufwärts, wir zeigen das wir zusammen halten und den Fokus auf unsere Familie richten und nicht mehr auf den Rest.

          Bei mir sind es meine Geschwister. Meine Eltern leben nicht mehr aber umso mehr ich nachdenke War meine Kindheit auch nicht die tollste.

          Aber eines weiß ich ich lasse unsere Kinder nicht allein mit ihren Problemen.

          Lg

      Hallo,

      ich finde das mit dem Zaun eine Super-Idee, davor pflanzt du vielleicht noch Smaragd-Lebensbäume, die kann man schon fertig in 2 Meter Höhe kaufen, absolut blickdicht :-).

      Zum Rest kann ich leider nichts sagem, meine Eltern sind schon lange tot.

      LG

      Verkauft/vermietet das Haus und zieht weg....
      Lebt euer Leben!

    • Furchtbar! Ich hoffe sehr, dass Du nichts davon abbekommen hast. Ich denke aber, dass sie selbst sehr sehr unglücklich ist! Sie kann einem doch nur leid tun.

      Ich würde aber den Kontakt auf das mindeste reduzieren.

      >>>Wenn ich sie nur vom Fenster aus sehe, kriege ich schon Herzrasen.<<<

      Ich würde woanders hinziehen. Auch wenn das teuer wird, das wäre mein Seelenfrieden mir wert.

      Hallo,
      meine Oma sagte mir kurz bevor sie starb, daß sie sich wundert, daß mein Bruder und ich so 'normal' geworden sind, trotz unserer Mutter. Also ja, es gibt auch andere Menschen mit Müttern, die ihre Kinder nicht verdient haben.
      Weil ich mich, meine Familie und meine Psyche nicht mehr von ihr beschmutzen lassen wollte, habe ich vor 4 Jahren den Kontakt zu ihr abgebrochen. Seitdem geht es mir deutlich besser. Mein Ex-Mann fährt 2-3x/Jahr mit unseren Kindern noch zu ihr, aber er geht niemals außer Hörweite und so reißt sie sich zusammen und fragt die Kinder nicht in ihrer hinterfotzigen Art aus oder macht Bemerkungen über mich.
      Ihr wäre es auch am liebsten, ich hätte in meinem Privatleben so versagt wie sie. Aber den Gefallen habe ich ihr nicht getan, auch wenn ich - wie sie - geschieden bin. Ich habe trotzdem ein gutes Verhältnis zu meinem Ex und den Kindern und bin mit meinem jetzigen Mann wieder glücklich.
      Aber ich muss sagen, auch wenn der Hass nicht mehr so brodelt und permanent in meinem Kopf ist seit dem Kontaktabbruch - ich warte nur darauf daß sie endlich stirbt. Zum Glück ist sie schon alt und krank.

      Starke Nerven wünsche ich Dir - schütze Dich und Deine Familie.

      Warum verkauft ihr nicht das Haus und kauft ein anderes von dem Geld? Das machen viele Leute so, ich habe es auch schon gemacht.

      Hallo!

      Was ich immer nie verstehe:
      Warum muß man, wenn man sich so hasst, so nah beieinander wohnen? Nur um Geld zu sparen?
      Für mich völlig unverständlich, warum ihr dort noch wohnt.

      Alles Gute!

      (12) 09.11.16 - 21:43

      Hallo,

      meine Mutter ist auch so ein Knaller, anders als bei dir, aber auch nicht besser.

      Ich halte meine Mutter soweit wie möglich von mir fern....alle die sie nicht durchschaut haben oder die Wahrheit nicht wissen, glauben das ich so eine beschissene Tochter bin.

      Wahrscheinlich hat meine Mutter den Ehrgeiz zumindest meinem Bruder oder auch mich um wenigstens einen Tag zu überleben, nur um mir die Freude zu nehmen, noch auf ihrem Grab tanzen zu können.

      Ich bin übrigens ein Ersatzkind

      Ich kann verstehn, dass du nicht einfach aus dem Haus deiner Großeltern ausziehen willst. Schließlich ist es dein Elternhaus.

      Aber ändern muss sich an eurer Situation auf jeden Fall etwas. Deine Kinder merken die Anspannung ja auch.

      Was mir in den Sinn kam ist, was ist wenn ihr deiner Mutter das Haus abkauft. Geht zur Bank und fragt nach euren Kreditkonditionen (könnten zur Zeit nicht besser sein). Bei einer guten Summe lässt sich deine Mutter vielleicht darauf ein, wenn du sagst sie hat so viele Schulden und ist so Geldgeil. Das Haus könnt ihr dann an eine nette junge Familie vermieten. Somit würde sich der Kredit fast von alleine bezahlen.

      Wenn sie das nicht will, würde ich glaub dann doch ausziehen und das Haus auch Vermieten oder Verkaufen. Somit müsstet ihr entweder nicht so einen hohen Kredit aufnehmen, oder bei vermietung wüde sich der Kredit zum Teil zahlen. Obwohl vermietung bei solch einer Nachbarin kritisch ist. Wenn du pech hast, wechseln die Mieter ständig.

      Wenn ihr dich bleiben wollt, dann müsst ihr definitiv einen Zaun ziehen. Sonst eskaliert es vielleicht noch. Macht ihn aber schön evtl mit Thujas und elementen von einem Betonzaun (gibt es schon in wundervoller Holzoptik) auf allefälle muss es Blickdicht sein.

      Ich wünsch euch alles Gute und das sich euer leben bald beruhigt.

      "Wir haben auch schon überlegt, wegzuziehen. Aber unser jetziges Haus ist schuldenfrei und für ein anderes Haus müssten wir so tief in die Tasche greifen, dass wir daran ewig bezahlen müssten."

      Das verstehe ich nicht. Ein vergleichbares Haus wird dich vergleichbar teuer sein, oder? Und die kauf Nebenkosten sind doch nicht soooo hoch, dass man sie ewig abzahlen muss...!

      K

      • (15) 10.11.16 - 10:00

        Ja, aber wer kauft denn ein Haus mit seiner Hexe als Nachbarin auf einem gemeinsamen Hof???

        • (16) 10.11.16 - 10:05

          Den Hof kann man teilen.
          Ich gehe davon aus dass die eigene Tochter viel empfindlicher ist als eine fremde Person es sin wird.

          Und meine Frage betraf eigentlich finanzielles, ich verstehe immer noch nicht warum ein vergleichbares Haus so viel teurer sein sollte ;-)

          K

          • (17) 10.11.16 - 12:32

            ich spekuliere nartürlich bloß, weil ich auch nicht mehr weiß, als du ;-) denke einfach, dass es sich um einen alten Hof/Haus handelt, wo man sicherlich nicht das Geld bekommen würde, wie bei einem Neubau usw.... je nachdem, wie das verbunden ist ( gemeinsame Einfahrt ? Garten? ) usw ist das mit dem zweiten Haus evtl. auch ein Grund, weswegen dieses Haus nicht so hochpreisig verkauft werden kann, wie ein vergleichbares anderes Haus.... vermute ich jetzt mal, die TE äußert sich da ja im Moment noch nicht zu.

    (18) 10.11.16 - 09:17

    Ich würde auch den Schnitt machen. Du kannst nur dein Leben leben, lass es nicht von deiner Mutter ruinieren. Sie hatte ihre Chance.

    lg thyme

    (19) 10.11.16 - 13:07

    Zaun ziehen und abgrenzen, da hat dein Mann ganz recht. Maschendrahtzaun ist bezahlbar und kann dann auch nach und nach blickdicht gemacht werden :)

    Sich zu emanzipieren ist ein tolles Gefühl ;)

    Das tut mir sehr leid für dich.

    Ich denke jeder hat so sein Päckchen zu tragen.

    Ich hatte die liebste Mama der Welt. Allerdings ist sie sehr früh gestorben, da war ich erst 10.

    Mein Papa hat zwar immer geschaut, dass genug essbares im Haus ist, aber wirklich gekümmert hat er sich nicht. Mit meinen älteren Brüdern habe ich mich nicht gut verstanden. Somit habe ich mich quasi selbst groß gezogen und hatte niemanden um meine Sorgen zu besprechen.
    Naja, man kann versuchen es wenigstens bei seinen eigenen Kindern besser zu machen.

    Hallo

    Zieht einen Zaun und schreib Deiner Mutter warum Du nichts mehr mit ihr zutun haben willst.

    Und sie ist erst Mitte 50. Nicht ausgeschlossen, dass sie noch 30-40 Jahre lebt.

    Du wünscht Deiner Mutter den tot?

    Du ziehst im Internet dermaßen über deine Mutter her das es mir kalt den Rücken runterläuft.

    Eagl was zwischen euch ist sowas macht man nicht.

    Als Tochter würde ich Dich nicht geschenkt haben wollen

    • Wenn du wüsstest, wie meine Mutter sich verhält und was sie schon alles gemacht hat, würdest du meine Schilderung verstehen. Aber mir ist auch klar, dass Leute, die so etwas nicht erlebt haben, das nicht nachvollziehen können!

      Von mir aus kann sie 100 werden. Aber ohne meine Hilfe. Damit muss SIE dann klar kommen. Es ist nur schlimm, wenn man Menschen sehen muss, mit denen man am liebsten gar nichts mehr zu tu haben will.

      Wir haben hier investiert, renoviert und unsere Kinder fühlen sich hier wohl. Wir wohnen außerhalb vom Ort. Sie ist die einzige Nachbarin. Das Haus ist allerdings schon älter und von der Wohnfläche her nicht so groß. Im Verkauf würde es vielleicht mit Glück 80.000 Euro bringen. Ich kann mir kaum mehr vorstellen. Und die Immobilienpreise sind selbst hier auf dem Land explodiert. Seit den niedrigen Zinsen gibt es hier nur noch Schrott. Alles Brauchbare kam quasi schon in den letzten Jahren unter den Hammer. Hier bleibt nur die Alternative: Bauen (um die 300.000 Euro) oder kaufen (mindestens 200.000 Euro). Und da stellen wir uns finanziell ja schon schlecht.

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